DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ukrainische Truppen haben die Stadt Slawjansk beschossen.
Ukrainische Truppen haben die Stadt Slawjansk beschossen.Bild: GLEB GARANICH/REUTERS
Immer mehr Tote

Ukrainisches Militär tötet bei Kämpfen 40 prorussische Separatisten

Bei Gefechten im Osten der Ukraine sind nach Armeeangaben 40 prorussische Separatisten getötet worden. Die Rebellen hatten in der Nacht mehrere Kontrollpunkte nahe dem Flughafen von Kramatorsk angegriffen.
10.06.2014, 11:3810.06.2014, 14:14

Bei einem rund dreistündigen Gefecht seien «40 Söldner» getötet worden, sagte ein Militärsprecher am Dienstag. Die Regierung in Kiew wirft Russland vor, die Separatisten mit bezahlten Kämpfern zu unterstützen. Die Angaben des Militärs konnten zunächst nicht überprüft werden. Die Separatisten gaben keine Stellungnahme ab.

In der von Rebellen kontrollierten Stadt Slawjansk nördlich von Kramatorsk griffen Aufständische weitere Stellungen der Armee an. Dabei seien zwei Soldaten verletzt worden, erklärte der Militärsprecher. In Luhansk, nahe der russischen Grenze, attackierten Aufständische mehrere Kontrollpunkte rund um den Flughafen. «Die Attacke wurde von Spezialeinheiten der Armee abgewehrt, es gab auf ukrainischer Seite keine Verluste», sagte der Sprecher.

Offensive gegen Separatisten verschärft

Seit dem Wahlsieg von Petro Poroschenko hat die Armee ihre Offensive gegen die Separatisten verschärft. Dabei starben Hunderte Menschen. Russland hat ein sofortiges Ende der Gewalt gefordert. 

Die Regierung in Kiew gab am Dienstag bekannt, dass Poroschenko die Sicherheitskräfte angewiesen habe, Korridore in den umkämpften Gebieten zu schaffen, um eingeschlossenen Zivilisten die Flucht zu ermöglichen. 

Damit ging er auf eine zentrale Forderung der Regierung in Moskau ein. Zudem ordnete er an, die Versorgung der Bevölkerung in den umkämpften Gebieten mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten zu verbessern. (whr/sda/reu) 

Mehr zum Thema

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Internet in der Hauptstadt abgestellt: Berichte von Toten und Verhafteten in Kasachstan

Nach schweren Unruhen ist die Lage im zentralasiatischen Kasachstan am Wochenende unübersichtlich geblieben. Landesweit seien mittlerweile mehr als 4400 Menschen festgenommen worden, berichtete das Staatsfernsehen am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik. Neue offizielle Informationen über Todesopfer gab es einen Tag nach dem von Präsident Kassym-Schomart Tokajew erteilten Schiessbefehl zunächst nicht. Zuvor hatten die Behörden von insgesamt mehr als 40 Getöteten gesprochen – darunter auch Sicherheitskräfte.

Zur Story