Schweiz

Ferienrückreiseverkehr staut am Gotthard auf über acht Kilometern

Ferienrückreiseverkehr staut am Gotthard auf über acht Kilometern

02.01.2023, 14:1402.01.2023, 14:14

Im Kanton Tessin hat der Ferienrückreiseverkehr vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels zu einem langen Stau geführt. Dieser wuchs am frühen Montagnachmittag zwischen Faido und Airolo auf acht Kilometer an.

Der Reiseverkehr von dem Gotthard Tunnel in Richtung Sueden zwischen Goeschenen und Erstfeld staute sich bis auf 15 Km laenge, am Samstag, 23. Juli 2022 in Erstfeld.(KEYSTONE/Urs Flueeler).
So sah der Stau zu Beginn der Sommerferien 2022 aus.Bild: keystone

Bei den Autofahrerinnen und Autofahrern war Geduld gefragt. Der Zeitverlust betrug rund eine Stunde und 15 Minuten, wie der Touring-Club Schweiz im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Auch Winter- und Skiurlauber stiessen auf den Wegfahrstrassen aus dem Wallis, vom Berner Oberland und Graubünden teils auf Verkehrsbehinderungen. Zudem mussten sich Rückreisende an den Autoverladestationen in Geduld üben. An der Furka in Oberwald VS betrug die Wartezeit zweieinhalb Stunden, am Lötschberg in Goppenstein VS und am Vereina in Sagliains GR je eine halbe Stunde.

Das Bundesamt für Strassen rechnete damit, dass der hohe Rückreiseverkehr noch bis am Sonntag anhalten dürfte. Die Weihnachtsferien dauern in den meisten Kantonen noch bis am kommenden Wochenende an. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Vierfachmord von Rupperswil: Betroffene Lehrerin spricht erstmals über die Tat
Der Vierfachmord von Rupperswil im Jahr 2015 erschütterte die Schweiz nachhaltig. In ihrem Podcast spricht die damalige Klassenlehrerin des jüngsten Opfers erstmals öffentlich über die Tat und die schwierige Aufarbeitung im Dorf und an der Schule.
Der Fall Rupperswil gilt als eines der schwersten Verbrechen in der jüngeren Schweizer Kriminalgeschichte. Am 21. Dezember 2015 drang der Täter in ein Wohnhaus ein, erpresste die Mutter, missbrauchte den jüngsten Sohn und tötete schliesslich vier Personen, bevor er das Haus in Brand steckte. Die Kaltblütigkeit der Tat und die monatelange Ungewissheit bis zur Festnahme des Täters im Mai 2016 hinterliessen in der gesamten Region und schweizweit tiefe Spuren.
Zur Story