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Nach Brand in Zofingen AG: Frau wegen versuchten Mordes vor Gericht



08.10.2020, Bayern, Schrobenhausen: Feuerwehrleute bek

Ein Haus steht in Flammen (Symbolbild). Bild: keystone

Vor dem Bezirksgericht Zofingen AG muss sich am (heutigen) Donnerstag eine 34-jährige Frau wegen mehrfachen versuchten Mordes verantworten. Sie soll 2017 das Haus ihrer Familie in Zofingen angezündet haben. Ihr Ehemann wurde dabei schwer verletzt.

Die Schweizerin ist auch der versuchten Anstiftung zum Mord, der qualifizierten Brandstiftung und wegen weiterer Delikte angeklagt. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wird ihre Strafanträge an der Verhandlung bekannt geben.

Der Brand in einem Einfamilienhaus in Zofingen war in der Nacht des 30. August 2017 ausgebrochen. Der damals 36-jährige Ehemann wurde schwer verletzt mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.

Noch am gleichen Tag geriet die Ehefrau des Verletzten unter Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Beim Brand blieben die Frau selbst und ihre beiden Kinder unverletzt.

Mehrere Tötungsversuche vorgeworfen

Im weiteren Verlauf der Strafuntersuchung verdichtete sich laut der Staatsanwaltschaft der Verdacht gegen die Angeklagte. Konkret wirft die Staatsanwaltschaft der Frau vor, ihren Ehemann in dieser Nacht im August 2017 in Tötungsabsicht mit einer benzingetränkten Decke zugedeckt und diese angezündet zu haben.

Ausserdem werden ihr mehrere weitere vorangegangene Tötungsversuche vorgeworfen. So soll die Angeklagte erfolglos versucht haben, ihren Ehemann mit Gas und Gift umzubringen und ihn durch eine Drittperson töten zu lassen.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau auch Betrug, mehrfachen Pfändungsbetrug und mehrfache Urkundenfälschung vor. Sie habe durch zahlreiche Delikte versucht, die Schieflage der durch sie verwalteten Finanzen der Familie vor ihrem Ehemann zu verbergen. (sda)

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