Schweiz
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Nach Handy-Terror: Lehrerin leitet rechtliche Schritte gegen SVP-Glarner ein



Nationalrat Andreas Glarner, SVP-AG, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 18. Maerz 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Andreas Glarner Bild: KEYSTONE

Jetzt wird das Verhalten von SVP-Nationalrat Andreas Glarner ein Fall für die Juristen. Wie das Zürcher Schulamt auf Anfrage von watson bestätigt, leitet die Lehrerin rechtliche Schritte gegen den Aargauer ein. Welcher Art diese seien, werde derzeit geprüft.

Die Lehrerin hatte Eltern einen Brief geschrieben, dass muslimische Schüler wegen Bayram, dem Ende des Ramadans, keinen Jokertag einziehen müssten. Es brauche aber eine Bestätigung per E-Mail oder SMS von den Eltern.

Glarner veröffentlichte diesen Brief auf seinem Facebook-Profil, inklusive Name und Telefonnummer der Lehrerin. «Vielleicht möchte jemand der Lehrerin mitteilen, was man davon hält», schrieb er dazu. Inzwischen machte der SVP-Politiker die Telefonnummer und den Namen zwar unkenntlich, doch die Lehrerin und das Sekretariat der Schulen erhielten trotzdem Dutzende Anrufe.

Für die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) ist das Verhalten von SVP-Nationalrat Glarner inakzeptabel. Diese Lehrerin habe sich korrekt verhalten, hält sie in einer Stellungnahme vom Mittwoch fest. Die Dispensation aus religiösen Gründen habe im Kanton Zürich eine lange Tradition und sei rechtlich klar geregelt.

Lehrerin in ihrer Integrität verletzt

Früher waren es in erster Linie katholische und jüdische Kinder, die im reformierten Zürich an gewissen Feiertagen frei erhielten. Heute können Kinder aller Religionen an einzelnen Tagen dispensiert werden, wenn ihre Glaubensgemeinschaft einen hohen Feiertag begeht.

Steiner wirft dem Nationalrat vor, dass er jeglichen politischen Anstand überschreite und die persönliche Integrität dieser Lehrperson verletze. Für den Fall, dass die Lehrerin rechtliche Schritte gegen Glarner in Erwägung zieht, will die Zürcher Bildungsdirektorin sie dabei unterstützen.

Für Glarner folgte auf Social Media eine Retourkutsche. Dutzende Kommentatoren verurteilten sein Verhalten, einige warfen ihm Lynchjustiz vor.

Auch der Stadtzürcher Schulvorsteher Filippo Leutenegger (FDP) zeigte sich in einer Mitteilung befremdet über das Verhalten des Politikers. Der Angriff auf die engagierte Lehrerin sei nicht nur ungerechtfertigt, sondern auch unhaltbar.

Von einem Politiker müsse man erwarten können, dass er sich der Wirkung eines solchen Posts bewusst sei, schreibt Leutenegger. In diesem Fall sei eine korrekt handelnde Lehrerin an die Öffentlichkeit gezerrt und Belästigungen ausgesetzt worden.

Leutenegger betont, dass das Schul- und Sportdepartement voll und ganz hinter der Lehrerin steht und ihr jede Unterstützung zusichert. (sda/aeg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 05.06.2019 23:39
    Highlight Highlight Religion und Staat sollten so strikt getrennt sein, wie es scheinbar Herr Glarner und eine gesunde Dosis Anstand sind.
  • Kramer 05.06.2019 22:49
    Highlight Highlight Nur zwei Gedanken dazu:
    1. Ist das Verhalten des Herrn Glarner schweizerisch?
    2. Warum wundert man sich, dass wir zu wenige Lehrer haben, wenn sie nicht nur von den Eltern bedrängt werden, sonder auch von Politikern angegangen werden?
    • Dominik Treier 05.06.2019 23:26
      Highlight Highlight Ein Katzengejammer über die unzufriedenheit mit dem eigenen Leben vollführen, einer Minderheit die Schuld für alles in die Schuhe schieben und dann anfangen Hetze und Hass zu verbreiten... Der letzte der damit in Europa grossflächig Erfolg hatte, war ein Österreicher in Deutschland... Da erkennt man unsere rechts-braunen Möchtegernpatrioten... Gut und Recht ist da nur wer einen Haufen Macht und Geld hat...
  • Markus Maitre 05.06.2019 22:25
    Highlight Highlight Ob der Schulfreie Tag richtig oder nicht richtig ist.. Ist für mich nicht das Problem!!!
    Aber was sich der Herr Glarner,da wieder erlaubt,dass ist sicher nicht richtig!!! Ein Politiker sollte eigentlich ein Vorbild sein!! Aber solche Politiker,die das Gesetz immer wieder,mit den Füssen treten sind,alles andere,als Vorbildlich!!! Für mich absolut nicht tragbar,als Politiker!! Ich hoffe er bekommt endlich mal eine richtige Strafe!! Wo er sich,nicht freikaufen kann!!! Und politisch ,sofort freigestellt wird!!!
    • tiger53 06.06.2019 11:08
      Highlight Highlight Sollten Sie noch Ausrufezeichen benötigen; ich könnte liefern.
  • Goldcobra 05.06.2019 21:29
    Highlight Highlight Aber er hat Recht. Leider ist aber durch diese unüberlegte Tat jeglichen Diskussionen der Wind aus den Segeln genommen worden,da man nun nur darüber diskutiert und nicht über das eigentliche Thema. Sollen die muslimischen Schüler halt an Weihnachten in die Schule. 🤷‍♂️
    • Deubelbeiss 05.06.2019 23:01
      Highlight Highlight Und dann gibts in unserrm schönen Land Schülerinnrn welche fürs eidegnössische Turnfest frei bekommen, ohne Jokertage!!! Schweizer erwache. Solche Turner sollte man auschaffen!
      #Ironiegegenrechts
    • 's all good, man! 05.06.2019 23:17
      Highlight Highlight Nein, er hat natürlich nicht Recht. Die Regelung ist ganz klar und schliesst auch die Angehörigen aller anderen Religionen mit ein. Aber es ist ja offensichtlich, um was es dem Herrn Glarner - und dir wohl auch - wirklich geht...
    • Magnum 05.06.2019 23:25
      Highlight Highlight Unterrichtet von wem? Atheisten oder Muslime?
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Unseen Fenian Hand 05.06.2019 21:20
    Highlight Highlight Und so einer sitzt im Nationalrat 🤦‍♂️ Ich erwarte von Politikern zumindest Anstand und ein gebührliches Verhalten. Beides scheint bei ihm offensichtlich nicht vorhanden zu sein.
  • Luchs 05.06.2019 20:14
    Highlight Highlight . Der Auslöser des Streits ist aus heutiger Warte im Detail kaum mehr nachvollziehbar – umso mehr jedoch der Schuldspruch des Gerichts: Von strafbarem Verhalten, so urteilte es, könne nicht gesprochen werden – «infantiler Dummschwätzer» und «übler verlogener Profiteur» sei in diesem Fall nicht ehrverletzend. Jetzt auf NZZ zum nachlesen.
  • Süffu 05.06.2019 20:13
    Highlight Highlight Ach wäre das schön, wenn man den mal loswerden würde.

    Bravo an die Lehrerin die ihn anklagt. Ich weiss nicht, ob ich mich dazu bewegen könnte etwas zu unternehmen, das damit zusammenhängt in irgendwelcher Weise etwas mit dem Typen zu tun zu haben.
  • Dogbone 05.06.2019 19:56
    Highlight Highlight Das Verhalten von dem Glarner ist ja alles andere als überraschend. Er war und ist eine unsägliche Peinlichkeit für die Schweiz und keines Amtes würdig! Weshalb man den nicht schon längst aus dem NR entfernt hat, ist mir schleierhaft. Haben wir keine Möglichkeit für ein Impeachment in der Schweiz? Ich nehme an, es gibt selbst bei der SVP keine Unterstützung mehr für den, oder?
    Also, das ist nicht Kunst und kann weg!
  • Etniesoph 05.06.2019 19:41
    Highlight Highlight Was kümmert sich der Aargauer eigentlich um Zürcher gesetzlich verankerte Gepflogenheiten?
  • Sherlock_Holmes 05.06.2019 18:31
    Highlight Highlight Richtig so! Es reicht! Ich bin froh, dass die Lehrerin vom VSA unterstützt wird.

    Dies bestätigt meine persönliche Erfahrung, in der ich den Kontakt mit dem VSA auch in anderen Belangen stets zuvorkommend und kompetent erlebt habe.

    Ich wünsche der betroffenen Lehrerin viel Kraft und Erfolg im juristischen Vorgehen gegen Glarner.

    Was diesen betrifft, hoffe ich auf ein deutliches, nachhaltiges und schmerzhaftes Urteil, das deutlich macht, wo die Grenzen liegen.
    • esclarmonde 05.06.2019 18:39
      Highlight Highlight Das und dass den Aargauern bewusst ist, wen sie im Herbst besser von der Liste streichen.
  • Magnum 05.06.2019 18:07
    Highlight Highlight Gut und richtig so. Andreas Glarner ist in Sachen Cybermobbing und Aufhetzen vom fremdenfeindlichen Pöbel komplett unbelehrbar - man könnte ihn auch als Socialmedia-Soziopathen bezeichnen. Seine jüngste Entgleisung hat nichts mit seinem Mandat als Nationalrat zu tun. Darum ist er nicht vor Strafverfolgung geschützt. Und weil er selbst sehr klagefreudig ist, soll er gerne mal einen Schluck seiner eigenen, bitteren Medizin abbekommen.
  • TanookiStormtrooper 05.06.2019 17:56
    Highlight Highlight Der Glarner verdankt seine Politkarriere ja eigentlich nur seinem Mangel an Anstand.
    Weil seine Provokationen immer schön Quote und Klicks bringen, bekam er von sämtlichen Medienhäusern ordentlich Sendezeit/Artikel spendiert um seinen Bullshit zu verbreiten und auch der Wutbürger wurde ordentlich beteiligt. Man würde es besser wie bei Blocher machen, seinen Stumpfsinn ignorieren und seine politischen Leistungen hervorheben, dann sieht es nämlich düster aus für den Andi.
    • Henri Jendly 06.06.2019 08:29
      Highlight Highlight Das zeigt aber auch, wes' geistig Kind seine Wähler sind...
    • TanookiStormtrooper 06.06.2019 12:27
      Highlight Highlight @Henri
      Wenn man erst mal bekannt ist, dann ist es sehr viel einfacher gewählt zu werden. Das hat nicht unbedingt was damit zu tun, dass der Wähler blöd ist. Auch ich wähle lieber jemanden, dessen Positionen ich kenne. Wer oft in den Medien ist, der hat da ein genaueres Profil. Die Wutbürger-Filterbubble in den (a)sozialen Medien tut ihr übriges.
  • Basti Rufer 05.06.2019 17:25
    Highlight Highlight Nationalrat Glarner repräsentiert den Kanton Aargau. Der Fall mit der Lehrerin hat im Kanton Zürich stattgefunden. Im "schweizerischen" Sinne sollte Herr Glarner seine SVP-Nationalratskollegen im Kanton Zürich informieren und diese ermuntern, sich des Falles anzunehmen und bei der Zürcher Bildungsdirektion nachzufragen. - Von einem Aargauer Nationalrat darf erwartet werden, dass er sich zuallererst für Aargauer Belange einsetzt und dass er die Sorgen und Wünsche der Aargauer Bürger politisch in Bundesbern vertritt. Daran sollte man Herrn Nationalrat Glarner messen (Stichwort: Wahlen 2019!).
  • wasps 05.06.2019 17:14
    Highlight Highlight Man sollte die Lehrerin im grossen Stil unterstützen. Ein Zeichen setzen, damit auch sie sich einen renommierten Anwalt leisten kann!
  • Neemoo 05.06.2019 16:53
    Highlight Highlight Im Herbst sind Wahlen und dann wird es hoffentlich richtig frostig für diese (Z)eitgenossen!
  • Deubelbeiss 05.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Bitte von der Wahlliste streichen. Sowas ist einem Volksvertreter nicht würdig.
  • äti 05.06.2019 16:31
    Highlight Highlight Ich hoffe, etwaige Verhandlungen sind öffentlich. Ich möchte möglichst dabei sein.
  • Ste Jae 79 05.06.2019 16:24
    Highlight Highlight Richtig so !!! Unmöglicher Typ, der Herr Glarner
  • Stinkmuff 05.06.2019 16:24
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, ein ganz normaler Bewohner der Schweiz würde sowas mit Herr Glarner machen. Ui ui ui.
    • Majoras Maske 06.06.2019 06:28
      Highlight Highlight Seine Handynummer geistert auf Twitter rum. Kannst es ihm sagen, wenn du willst. #Glarner trendet und es wird argumentiert, dass es bei Glarner okay ist, weil er als Volksvertreter ja erreichbar für das Volk sein muss, damit er von seinem Chef Feedback erhalten kann.
      Allerdings finde ich nicnt, dass das ein politischer Weg ist, denn man einschlagen sollte. Ansonsten wird es normal politische Gegner mit einem Shitstorm mundtot zu machen. Ausserdem hat Glarner sicher das nötige Ego um über so etwas erhaben zu sein.
  • Eva_p16 05.06.2019 16:18
    Highlight Highlight Wie ist ein aargauer Nationalrat an einen Elternbrief der Stadt Zürich gekommen?

    Irgendwelche erbosten Eltern haben ihm wohl diesen zugespielt. Eine gewisse Verantwortung tragen auch sie. Bin selber Lehrerin in der Stadt Zürich und gestern haben 5 meiner Schüler wegen Bayram gefehlt. Niemand hat sich darüber beklagt - weder Schulkinder noch Eltern. So soll es auch sein!
  • alter Esel 05.06.2019 16:17
    Highlight Highlight Gut so! Das darf man sich einfach nicht bieten lassen, sonst wird unsere Gesellschaft von solchen unflätigen Menschen vor sich hergetrieben. Wie sagen genau diese „Glarner“ immer so gerne: Wehret den Anfängen!
  • Katzenseekatze 05.06.2019 16:16
    Highlight Highlight Abwählen. Amen.
    • Charlie Brown 05.06.2019 18:54
      Highlight Highlight Gewählt wurde er von gleichgesinnten. Die feiern ihn jetzt.
  • Wurstbrot 05.06.2019 16:09
    Highlight Highlight Richtig, dass die Lehrerin rechtliche Schritte einleitet. Der Typ lernt es nur so. Oder auch nicht. Vermutlich ist bei dem Hopfen und Malz verloren.
  • ingmarbergman 05.06.2019 16:03
    Highlight Highlight Noch ein Hinweis für alle FDP-Wähler im Aargau:
    2015 gingen FDP und SVP eine Listenverbindung ein. Glarner landete auf dem letzten Platz der Liste. Dir SVP hat 1 zusätzliches Mandat wegen der Listenverbindung erhalten.

    Wenn es dieses Jahr wieder eine solche Listenverbindung gibt, dann bedenkt: Eine Stimme für die FDP ist auch eine Stimme für Glarner!

    Wenn ihr das nicht wollt, schreibt euren FDP-Politikern, dass sie sich gegen diese Listenverbindung einsetzen sollen.
  • raketenpippo 05.06.2019 15:56
    Highlight Highlight Geht wählen!
    • Kruk 06.06.2019 14:25
      Highlight Highlight Aber bitte nicht Glarner...
  • Der Bojenmensch 05.06.2019 15:47
    Highlight Highlight Wenns für den Prozess und die damit verbundenen Kosten ein Crowdfunding gibt, kann die Lehrerin mit 3-4 Anwälten an die Verhandlung.

    Meine Unterstützung wäre sicher.
    • Dan Ka 05.06.2019 18:10
      Highlight Highlight Yap, bin dabei. 👍
  • Freebee 05.06.2019 15:35
    Highlight Highlight Glarner, Stamm, Hess, Aeschi, Koeppel und Moergeli: sie sind alle im freien Fall und schiessen wild in alle Richtungen. Es wird Zeit, dass gemaessigte Unernehmer wie Spuhler bei der SVP dsd Steuer uebernehmen und diese wildgewordenen Cowboys in die Schranken weisen. Ist ja irgendwie lustig, wie die SVP sich selber demontiert, aber langdam sollte die Schmierenkomoedie ein Ende nehmen...
  • Tooto 05.06.2019 15:27
    Highlight Highlight Wie kann ein Strache, eine Woche nach dem "Ibizagate" ins EU Parlament gewählt werden?
    Genau so wird einer wie Glarner auch bei uns wieder gewählt.

    Wähler von solchen Populisten haben jeglichen Bezug zur Realität verloren und befinden sich in einer Blase.
    Sie haben das Gefühl das ganze System ist gegen sie, weil anscheinend nicht alles in ihrem Leben so rund läuft wie geplant. Ihre Retter sind dann solche Hetzer und Volksverachter.

    Egal ob SVP, SP, CVP, GLP... das hat mir der Gesinnung nichts zu tun.
    Es sind halt meistens nur Leute aus gewissen Parteien.
  • ingmarbergman 05.06.2019 15:13
    Highlight Highlight Als Steuerzahler von Zürich erwarte ich von der Bildungsdirektion, dass sie sich hinter unsere Lehrpersonen stellt und neben der persönlichen Anzeige auch noch aus Sicht der Schule Anzeige erstattet.

    Glarner ist wie ein Teenager der auf dem Schulhof prügelt und andere terrorisiert. Wenn man diese machen lässt, fühlen sie sich bestärkt. Da hilft nur, hart durchgreifen, bis er merkt dass er in einer Demokratie lebt und sich an die Regeln halten muss.
    • Dan Ka 05.06.2019 18:11
      Highlight Highlight Auch wenn er‘s nie kapieren wird... vielleicht wird‘s dann still. Das würde reichen.
    • esclarmonde 05.06.2019 18:42
      Highlight Highlight Der teilt jeweils grob aus und hetzt. Beim allerkleinsten Gegenwind macht er mimimi und droht mit Klage. Jedes Trotzkind ist vernünftiger.
  • Kruk 05.06.2019 15:10
    Highlight Highlight Wer wählt Politiker, die so durchschaubare Hetze betreiben?
    • Pascal1917 05.06.2019 16:11
      Highlight Highlight Die SVP-Delegiertenversammlung. Oder wie auch immer die SVP Aargau die Personen auf die Liste setzt.
    • oberlaender 05.06.2019 17:51
      Highlight Highlight SVP Anhänger
    • 's all good, man! 05.06.2019 17:51
      Highlight Highlight Das ist eben das Problem. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass er eben genau von Leuten gewählt wird, die dieses dreckige Spiel nicht durchschauen (wollen). Was Glarner da ständig macht, ist pure Absicht. Er weiss ganz genau, dass er Grenzen überschreitet und damit die Entrüstung auf sicher hat. Er formuliert seine Posts sehr pointiert und bewirtschaftet Themen, mit denen er Emotionen weckt. Das funktioniert leider viel zu gut, bei seinen Wählern steht er dann als einer da, der «eben mal auf den Tisch haut und sagt, was Sache ist». Leider.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kii 05.06.2019 15:09
    Highlight Highlight Im bearbeitungsverlauf auf seiner facebook seite , sieht man die handynummer der lehrerinn leider immer noch!







  • inmi 05.06.2019 15:07
    Highlight Highlight Wenn es ein linker Politiker gemacht hätte, würden alle jubeln, wie "mutig" er sei.
    • blobb 05.06.2019 15:32
      Highlight Highlight So ein Chabis. Bist wohl tief in deiner Blase.
    • Yolo 05.06.2019 15:38
      Highlight Highlight Warum sollte ein überhaupt jemand mit gesundem Menschenverstand jemanden anderes so öffentlich an der Pranger stellen? Sorry, der Typ geht über Leichen und so jemand hat noch ein Amt inne.
    • EvilBetty 05.06.2019 15:52
      Highlight Highlight Und wovon träumst du Nachts?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 05.06.2019 15:01
    Highlight Highlight Mit Glarner ist es wie mit Trump. Egal welche Grenzen er überschreiten wird, einen Teil seiner Wählerschaft wird ihm weiter applaudieren.
    • Unsportlicher 05.06.2019 16:21
      Highlight Highlight Die haben auch das gleiche Niveau.
    • regen 05.06.2019 16:35
      Highlight Highlight Und genau das ist das schlimmste an der ganzen geschichte: je mehr negativ-publicity, desto mehr nutzen für seine "sache".
  • Arneis 05.06.2019 15:00
    Highlight Highlight Der Typ ist eine Schande, habe fertig.
  • Lowend 05.06.2019 14:56
    Highlight Highlight Glarner heischt doch nur nach medialer Präsenz. Gebt darum diesem islamophoben Populisten nicht noch mehr mediale Aufmerksamkeit, denn sonst steigert er nur noch seine Störmanöver, denn ein richtiger Narzisst kriegt nie genug Beachtung!
  • blobb 05.06.2019 14:54
    Highlight Highlight Warum wird überhaupt überlegt ob eine Anzeige erstattet wird?
    Man kann doch solche Leute nicht einfach durchkommen lassen.
  • Bits_and_More 05.06.2019 14:50
    Highlight Highlight Grundsätzlich kann man ja nur etwas verlieren, was man mal besessen hatte. Hatte Andreas Glarner mal politischen Anstand?
    • Wurstbrot 05.06.2019 16:09
      Highlight Highlight Nein glaube nicht.
  • Cédric Wermutstropfen 05.06.2019 14:49
    Highlight Highlight Das war sicher kein wohl überlegter Zug von Glarner, aber ansonsten leistet er solide Arbeit. Es war ohne Zweifel ein Fehler, daher wäre es nett, würde er um Entschuldigung bitten. Die Lehrerin mag oder mag nicht Anzeige erstatten, wie es ihr beliebt und alle sind glücklich und zufrieden und dem Recht wird genüge getan. Glarner als Politiker kann man den Wählern überlassen. Meine Stimme hätte er trotzdem noch.
    • blobb 05.06.2019 15:34
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Heuchelei
    • Hoodie Allen 05.06.2019 15:52
      Highlight Highlight Sorry Cedi, aber so einen kann man doch nicht wählen? Bin ja Ausländer- & Asylpolitisch auch eher rechts aber Glarner? Really?
    • Lamino 420 05.06.2019 16:23
      Highlight Highlight Es ist klar, dass dir Glarner gefällt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 05.06.2019 14:48
    Highlight Highlight Strafrechtlich droht im kaum etwas, es wird allenfalls eine Busse absetzen, die er locker bezahlt.

    Ich hoffe die Aargauer Wähler strafen ihn dafür im Herbst für seine Peinlichkeiten ab.
    • Merida 05.06.2019 16:20
      Highlight Highlight Leider kann man ihn nicht aktiv abwählen...
      Jänu, wähle eh nichts was rechts der Mitte politisiert.
  • Ich mein ja nur 05.06.2019 14:47
    Highlight Highlight Wer wählt solche Menschen?
    • oberlaender 05.06.2019 17:54
      Highlight Highlight SVP Anhänger
    • TJ Müller 05.06.2019 18:54
      Highlight Highlight Zum Beispiel unser super Mitkommentator, Cédric Wermutstropfen. Sollte man sich vielleicht merken, wenn man andere Kommentare von ihm liest...
    • Buyer's Remorse 06.06.2019 10:01
      Highlight Highlight Keine Sorge TJ, man merkt es sobald man seine Kommentare liest ^^
  • Hans Jürg 05.06.2019 14:47
    Highlight Highlight «Glarner hat jegliche Form von politischem Anstand überschritten»

    Nöö, hat er nicht. Denn dazu hätte er auf der Seite, wo der politische Anstand ist, stehen müssen. Das ist er aber nachweislich nie. Er stand immer auf der Seite der Dreckler und war immer unanständig.

    Es wäre jetzt einfach mal an der Zeit, dass man ihn für sein Verhalten und seine Vergehen zur Rechenschaft zieht.
  • AlteSchachtel 05.06.2019 14:46
    Highlight Highlight Eine Person die auf Social Media herumtrumpelt und ungeniert Datenschutzgesetze verletzt um Hetze zu betreiben, hat weder das Format noch die Qualifikation für einen Nationalratssitz.

    Der macht das Schweizer Parlament zur Regierung einer Bananenrepublik. Also raus aus dem Nationalrat! Er kann sich ja als Berater seines Freundes Orban engagieren lassen.
    • Diego Brunner 05.06.2019 15:53
      Highlight Highlight Ich hätte da eine Frage und ich hoffe sie können mich darüber aufklären. Wie kommen Sie zum Beschluss dass Herr Nationalrat Glarner „Hetze“ auf seinem Facebook-Profil betreibt? Wenn ich mir dies so ansehe ist ca. 95% der politikbetreffenden Bilder veröffentlichte Zeitungsartikel. Weshalb „Hetzt“ er dann und nicht die Redaktionen? Ich hoffe sie könnten mir da etwas auf die Spur helfen.
      Freundliche Grüsse
    • alter Esel 05.06.2019 16:20
      Highlight Highlight Für Glarner ist die Schweiz eher eine Rüeblirepublik! Eigentlich läge es an einer verantwortungsvollen Partei, ihn zu bremsen. Aber SVP und verantwortungsvoll? Gibt es nicht.
    • äti 05.06.2019 16:25
      Highlight Highlight @diego, definiere mal was du unter Hetze verstehst. Hochachtungsvoll äti
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 05.06.2019 14:44
    Highlight Highlight Hätte man die Leute, die mit dem Doxing von anders denkenden angefangen und somit salonfähig gemacht haben, doch nur davor gewarnt, dass es auch einmal die eigenen erwischen kann.
    • Horobar 05.06.2019 14:58
      Highlight Highlight Nach meinem Wissen wurden vor allem Leute von Rechten so an den Pranger gestellt. Es ist eine fiese Desinformation, dass jetzt den Lehrern in die Schuhe zu schieben. Oder wurdest du gar über einen Telefonalarm gefunden und terrorisiert?
    • Dominik Treier 05.06.2019 15:26
      Highlight Highlight Ich müsste über diesen idiotischen Vergleich schon fast lachen, wenn er nicht so traurig wäre... Politischer Boykot gegen Rassisten und Nazis, die unsere Verfassung mit füssen treten und Aufruf zur Lynchjustiz sind ja auch das Selbe oder walsi?...
    • Sauäschnörrli 05.06.2019 19:03
      Highlight Highlight Die Lehrerin hat das Doxing salonfähig gemacht? Oder meinst du die Linken und Lehrer sind ja alle links, also ist sie mitschuldig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoodie Allen 05.06.2019 14:44
    Highlight Highlight Höchste Eisenhahn den Hut zu nehmen, Herr Glarner! Dass solchen Herrschaften eine politische Bühne geboten wird, ist schon sehr bedenklich. Schadet der Partei und den gemässigten Wählern enorm & nein, ich bin kein Rechter. Solche Leuete haben in der Politik mMm einfach nichts verloren. Egal ob rechts, mitte oder links.
  • Schso 05.06.2019 14:42
    Highlight Highlight Jegliche Art von politischem Anstand hat der Typ schon lange verloren.

    Mir unbegreiflich, wie so einer immer noch ein politisches Amt innehaben kann.
    • Buyer's Remorse 05.06.2019 14:50
      Highlight Highlight In seiner Partei führt er vermutlich noch Benimmkurse durch...
    • Linus Luchs 05.06.2019 14:51
      Highlight Highlight In der SVP geht das. Selbst auf Glarners abgrundtiefem Niveau findet er Kollegen auf Augenhöhe.
    • Amboss 05.06.2019 14:54
      Highlight Highlight Sagen wir es so, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht:
      - Die schlechte: Er wird halt doch gewählt, weil es offenbar noch genug Leute gibt, die ihn wählen. Unbegreiflich, ist aber so.
      - Die gute: Alle anderen wählen ihn umso überzeugter nicht. Weil in der Schweiz Anstand von der Mehrheit sehr geschätzt ist. Und solange die SVP solche Typen wie ihn in ihren Reihen hat bleibt sie, was sie ist: Eine wirkungslose Minipartei
    Weitere Antworten anzeigen
  • bisch debii 05.06.2019 14:41
    Highlight Highlight Provokation ist ein sehr gutes Mittel um von anderen Problemen abzulenken…
  • Sharkdiver 05.06.2019 14:39
    Highlight Highlight Was ist nur mit der SVP los? Einer händigte mit Schwarzgeld und kauft Drogen auf der Gass, und Glarner entgleist auch regelmässig. Die Partei verodet als wie mehr

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Die jüngste Aktion des Aargauer SVP-Politikers zieht weitere Kreise. Nachdem die betroffene Lehrerin dem Unterricht fernblieb, verschafft eine Mutter ihrem Ärger Luft. Und erntet viel Zustimmung ...

Das schreibt eine Facebook-Nutzerin, die laut ihrer eigenen Schilderung direkt betroffen ist von der jüngsten Aktion des Aargauer SVP-Nationalrates Andreas Glarner.

Sie sei Mutter von zwei Mädchen, heisst es in dem am Freitag veröffentlichten Facebook-Posting. Und weiter schreibt die Verfasserin, ihre ältere Tochter gehe in die 1. Klasse bei der Lehrerin, gegen die der Politiker «eine unglaubliche Hetzjagd» gestartet habe. Und dann wird die Frau deutlich:

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