Schweiz
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Die jetzige Verteidigungsministerin Viola Amherd hat die viel besseren Voraussetzungen als Ueli Maurer 2014. Bild: EPA ECPAD/SIRPA AIR

Analyse

3 Gründe, warum Viola Amherd Ueli Maurer den Kampfjet-Meister zeigt

VBS-Chefin Viola Amherd hat aus Ueli Maurers Fehlern gelernt. Warum ihre Chancen besser stehen, die Abstimmung zu den Kampfjets zu gewinnen.



Am 27. September stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen ab. Für die eine oder den anderen ein Déjà-Vue. Bereits 2014 mussten sich Herr und Frau Schweizer zu Kampfjets an der Urne äussern.

Vor sechs Jahren erlitt die Abstimmung Schiffbruch. 53,4 Prozent sagten Nein zur Beschaffung von 22 schwedischen Gripen-Kampfjets. Die Niederlage war einzigartig. Seit 1989 befürwortete die Stimmbevölkerung militärpolitische Vorlagen praktisch ausnahmslos.

Nun muss Verteidigungsministerin Viola Amherd ran. Und die Chancen stehen gut, sie macht ganz offensichtlich einen besseren Job als Vor-Vorgänger Ueli Maurer. Gemäss Tamedia-Umfrage liegt das Befürworterlager mit 58 Prozent Ja- oder Eher-Ja-Stimmen vorne.

Drei Gründe:

It's the Grundsatzentscheid, stupid!

In der jetzigen Abstimmung geht es um doppelt so viel Geld als 2014. Sechs Milliarden Schweizer Franken soll die Schweizer Armee aus dem ordentlichen Armeebudget aufwenden, um neue Jets zu kaufen. Um welche es sich dabei handelt, ist nicht definiert.

Ganz anders war das 2014. Der damalige Verteidigungsminister Ueli Maurer weibelte für die schwedischen Mehrzweckkampfflugzeuge Gripen. 22 wollte er für die Schweizer Armee kaufen. Kostenpunkt: 3,1 Milliarden Franken.

Die beiden Abstimmung in der Kurzübersicht:

Bild

grafik: watson

Und genau da lag das Problem: Das Volk musste über einen bestimmten Flugzeugtyp abstimmen. «Otto Normalverbraucher kann nicht beurteilen, welches Flugzeug geeignet ist», hiess es danach in zahlreichen Leserbriefen. Kommt hinzu, dass besagter Flugzeugtyp bei den Herstellern noch gar nicht fertig entwickelt war und bei Tests mehrere Vorgaben nicht erfüllte. Als «Papierflieger» wurde er in Presse und Politik verschrien.

Das führte dazu, dass nicht nur Armeegegner vor sechs Jahren gegen den Gripen stimmten. Auch viele Armeebefürworter legten ein Nein in die Urne, weil sie mit Maurers «Papierflieger» nicht zufrieden waren.

VBS-Chefin Viola Amherd hat aus diesem Fehler gelernt. Bis 2030 soll die Armee neue Flugzeuge beschaffen – um welchen Typ es sich dabei aber handelt, entscheidet dieses Mal nicht das Volk, sondern der Bundesrat.

Amherd gelingt es damit, die Abstimmung zu einem Grundsatzentscheid zu machen. Es geht darum, ob die Schweiz 2030 überhaupt noch eine Luftwaffe haben soll oder nicht. «Wir haben keinen Plan B», sagte sie gegenüber dem Blick. Man müsse «grundlegend über die Bücher», wenn auch diese Abstimmung scheitere, so die Walliser Bundesrätin. Ohne funktionierende Luftwaffe könne die Armee das Land kaum mehr verteidigen.

Mit diesem Narrativ holt sie sich auch jene bürgerlichen Stimmen zurück, die zwar mit der Armee sympathisieren, 2014 aber gegen den schwedischen Gripen waren.

Volksabstimmungen vom 27. September 2020
Im September stimmt die Schweiz über die Begrenzungsinitiative, den Gegenvorschlag zum Vaterschaftsurlaub, über höhere Kinderabzüge und über das Jagdgesetz ab. Über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge kommt es zur Abstimmung, nachdem das Referendum zustande kam.

Der Vorteil der Mitte

Die Beliebtheit von Viola Amherd scheint ungebremst. Bei ihrer Wiederwahl 2019 erzielte die CVP-Frau ein historisches Resultat. 218 Mitglieder der Vereinigten Bundesversammlung stimmten für die Amherd. Nur SP-Bundesrat Hans-Peter Tschudi holte 1971 mehr Stimmen (220).

ARCHIV - ZUM 1. JAHRESTAG DER WAHL VON VIOLA AMHERD UND KARIN KELLER-SUTTER IN DEN BUNDESRAT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -Bundesraetin Viola Amherd gibt das Startsignal beim traditionellen

Wurde 2019 mit einem Glanzresultat wiedergewählt: CVP-Bundesrätin Viola Amherd. Bild: KEYSTONE

Amherd ist volksnah. Und sie sitzt für die eine Mittepartei im Bundesrat. Damit kann sie es schaffen, mehr Stimmen für sich zu gewinnen als Ueli Maurer. Vor sechs Jahren schlugen sich die CVP-Frauen auf die Seite der Gripen-Gegner. Dieses Mal werden sich sie sich kaum gegen ihre eigene Bundesrätin stellen.

Die Sache mit den Frauen

Ueli Maurer verlor die Abstimmung 2014 auch, weil er sich einige Fauxpas leistete. Allen voran verscherzte er es sich mit vielen Frauen. An einer Gripen-Veranstaltung fragte er das Publikum wie viele Gebrauchsgegenstände es noch zuhause rumliegen habe, die älter als 30 Jahre sind. «Nicht mehr viele, ausser natürlich die Frau, die den Haushalt schmeisst», so seine Antwort.

Die Quittung folgte an der Urne. Nur 47 Prozent aller Frauen stimmten für den Gripen, bei den Männern waren es immerhin 53 Prozent.

Bundesrat Ueli Maurer spannt einen Regenschirm mit dem Symbol eines Gripen Kampfjets anlaesslich der Delegiertenversammlung der SVP am Samstag, 5. April 2014, in Naefels. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Verglich Frauen mit Gebrauchsgegenständen: Ueli Maurer während des Abstimmungskampfes zum Gripen-Fonds 2014. Bild: KEYSTONE

Auch daraus hat Amherd gelernt. Sie weiss, dass sie die Frauen ins Boot holen muss, um die Abstimmung zu gewinnen. Als sie Ende Juni das erste Mal vor die Medien trat, tat sie das gemeinsam mit der ersten und einzigen Schweizer Kampfjetpilotin Fanny Chollet. Die Botschaft ist klar: Die junge Pilotin soll als sympathische Werbeträgerin Goodwill bei der weiblichen Bevölkerung schaffen.

Bis jetzt geht die Rechnung auf: Gemäss Tamedia-Umfrage sind 49 Prozent der Frauen für die Beschaffung der Flugzeuge oder eher dafür.

Fazit

Amherds Chancen liegen gut, die Abstimmung zu gewinnen. Das weiss auch die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA). «Viola Amherd macht ihren Job wirklich nicht schlecht», räumt GSoA-Sekretär Lewin Lempert in einem Interview mit dem SRF ein. Die CVP-Bundesrätin ist die schwierigere Gegnerin als Ueli Maurer es 2014 war.

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Russischer Kampfjet von der Türkei abgeschossen

Kampfjet-Abstimmung: Ein Überblick im Video

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Edding300 08.09.2020 10:04
    Highlight Highlight Nein zu den Kampfjets! Schützen können wir uns im Ernstfall eh nicht mit unserer Mini-Flotte. Dann gibt es noch die lustigen Zwischenfälle mit der Luftwaffe die nur zu Bürozeiten arbeitet (wurde danach sogar erweitert: 06:00 bis 22:00 Uhr). Ausserdem sind wir auch mit den Fliegern nicht wirklich unabhängig, da sie aus dem Ausland kommen und wir so abhängig von einem anderen Staat sind. Kann man die Luftwaffe geradezu von unseren Nachbarländern vertraglich abdecken lassen.
    Ich empfinde eine Lösung aus Drohnen und eine Luftabwehr vom Boden aus als sinnvoller.
    • 7immi 08.09.2020 12:16
      Highlight Highlight Informier dich doch zuerst einmal (z.B. LP 24), bevor du hier deinen Senf dazugibst...
    • Edding300 08.09.2020 14:07
      Highlight Highlight Die Armee brauchte über 5 Jahre um durchgehend zwei Flugzeuge bereit zu haben? Zuvor waren sie während 5 Tagen pro Woche, während 08:00 bis 18:00 Uhr bereit! Witzverein…
  • Nate Smith 08.09.2020 06:19
    Highlight Highlight Einen bessern Job macht sie, wenn sie unsinne Geschäfte durchbringt, sicher nicht. Einen bessern Job würde sie machen wenn sie endlich die Armee den modernen Gegebenheit und Bedrohungslagen anpassen würde, anstatt in der Denke und dem Wettrüsten des kalten Krieges festzustecken.
    • DemonCore 08.09.2020 08:15
      Highlight Highlight Ok, das waren jetzt viele markige Worte. Kennen sie sich aus mit moderner Sicherheitspolitik? Wie genau ist der F/A 18 Ersatz kalter Krieg? Was wäre ihr Vorschlag? Luftwaffe abschaffen?
    • XKCD 08.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Ja, dann also mal den Grossteil der mechanisierten Truppen (Panzer & Artillerie) abschaffen, Luftwaffe & Cybertruppen ausbauen. Vielleicht noch ein bisschen was für die Rettung (Genie/Sanis) und dann wäre es Halbwegs modern.
    • beaetel 08.09.2020 11:15
      Highlight Highlight Moderne Bedrohung? 1. Wahlkampfmanipulation dank Facebook, via Firmen wie Cambridge Analytica und deren Nachfolger, im Auftrag autoritärer Regimes, um antidemokratische Kräfte an sie Macht zu bringen! 2. Korrumpierung von Spitzenpolitiker via Verwaltungsratsmandat, um Konzernen Erleichterungen zu verschaffen. 3. Sozialisierung der Verluste. 4. Terrorismus 5. Ökologische Vergiftung unserer Lebensgrundlagen. 6. Krim Annexion über Nacht (ohne Flugzeuge!) 7. Beidseitige Gewalt bei Demonstrationen 8. Rechtsstaat Verunglimpfung bis zu seiner Abschaffung 9. Deflation. Militärflugzeuge? Sinnlos hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 08.09.2020 05:14
    Highlight Highlight Schweizer Kampfjets NEIN
    Die Schweizer Armee sollte sich meiner Meinung nach beschränken auf: Grenzkontrollen und Grenzschutz, Terrorismusabwehr, Gebäude- und Personenschutz, Katastrophenhilfe, Abwehr von Cyberangriffen. In meiner Armee gibt es keinen Bedarf für Kampfjets.
    • DemonCore 08.09.2020 08:17
      Highlight Highlight Das sind zivile Polizeiaufgaben. Aus gutem Grund hält man die Armee so weit wie möglich aus der inneren Sicherheit heraus. Sehe auch nicht weshalb Männer gezwungen werden sollten gratis für den Zoll und die Polizei zu arbeiten.
    • XKCD 08.09.2020 09:27
      Highlight Highlight Bereits deine ersten Punkte benötigen eine Luftwaffe inkl. Kampfflugzeugen.
    • Nate Smith 08.09.2020 11:46
      Highlight Highlight @DemonCore: Recht hast du. Solltest in die GSOA :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • AndOne 07.09.2020 23:56
    Highlight Highlight Die Antwort der Armee und Flugzeug Gegner bei einem Konflikt mit der Schweiz, welche man immer so gerne hört: "Wer soll uns angreifen, wir können eh nicht gewinnen, weil der Gegner mehr Flugzeuge hat". Schon mal daran gedacht, dass sich ein potenzieller Gegner zweimal überleget jemanden anzugreifen, wenn dieser in der Lage ist sich selber zu verteidigen, nennt sich "Eigene Verluste".
    • Nate Smith 08.09.2020 11:48
      Highlight Highlight Das ist genau die Denke des kalten Krieges. Wir rüsten uns hoch, dann traut sich niemand uns anzugreifen. Bis es dann doch mal eskaliert und der Schaden maximal wird wie z.B. in Syrien.
    • AndOne 08.09.2020 16:00
      Highlight Highlight @Nate Smith
      Gib mir eine 100% Garantie, dass es in den nächsten 20 Jahren keinen Krieg in der Schweiz gibt und wir können die Armee abschaffen ok?
  • Fünf 07.09.2020 22:59
    Highlight Highlight Als beim Gripen 47% der Frauen dagegen stimmten, war das laut euch sehr wenig. Wenn nun aber jetzt 49% der Frauen ja oder eher ja stimmen wollen, ist das viel und eine gute Leistung Amherds?
  • Sarkasmusdetektor 07.09.2020 22:00
    Highlight Highlight Den Sinn der Jets, der die 6 Mia. rechtfertigen würde, sehe ich trotzdem noch nicht. Verteidigung? Gegen wen oder was denn? Und für Luftpolizei, um verirrte Cessnas oder Passagierflugzeuge abzufangen, würden ein paar Sidewinder-bestückte PC-7 auch reichen. Oder jedenfalls etwas günstigeres.
    • reaper54 07.09.2020 22:17
      Highlight Highlight Sie gehören definitiv zur schlauen Sorte...

      Wie wollen sie denn bitte mit einer PC-7 welche massiv langsamer als ein Passagierjet fliegt (Ja auch die PC-21 ist langsamer als ein Passagier Jet) im Notfall starten, Jet einholen und mit ihm Kommunizieren? Mal abgesehen davon, dass die Reiseflughöhe eines normalen Passagierjet nichteinmal erreicht werden kann sprich eine Kommunikation per Handzeichen garnicht möglich ist...

      PS: Nein Drohnen haben auch weder den Speed noch die nötige Steigrate noch erreichen sie die nötige höhe...

      PPS: Dasselbe gilt für Helikopter...
    • LeMac 07.09.2020 22:32
      Highlight Highlight Meine Worte, allerdings kann ich die Kampfkraft von PC7 mit Sidewinders im Ernstfall nicht beurteilen. Als Patrouille-Suisse-Ersatz für Folklore-Veranstaltungen wie Dorf- und Schwingfeste aber durchaus eine günstigere Alternative, sofern die Staffel den Einsatzort dann auch findet...
    • AndOne 07.09.2020 23:51
      Highlight Highlight Deine PC-7 schafft maximal 550 km/h, willst wohl die Bremslichter des Passagierjets anschauen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 07.09.2020 21:56
    Highlight Highlight Der Ueli passt ja auch prima in die Hosentasche von Frau Amherd.
  • landre 07.09.2020 19:42
    Highlight Highlight Kenne persönlich in meinem direkten Umfeld niemand der/ die/ das persönlich eine "Viola" gutheisst.

    Ich weiss aber dass diese spezifische BR Viola (Amherd wer/ wie?) mehr von der Sachlage kennt und versteht und weiss als ich es markant und sonst jemand anders soweit tut...

    ...Sehr geehrte Bundesrätin Viola Amherd,

    Geben Sie mir als StimmnürgerIn die Garantie dass mit einem Ja oder einem Nein das Budget bezüglich "Schweizer Luft-Luft, Boden-Luft oder Luft-Boden-...Abwehr!" nicht beeinträchtigt gar substanziell reduziert wird?
    • landre 07.09.2020 20:27
      Highlight Highlight 0 Herzchen, 21 Blitzchen innerhalb von 2-3 Minuten...(!!!)

      Mein Schweizer Bundesrat (https://www.admin.ch/gov/de/start.html; so wie meine überwachende Legislative) hat soweit solidere Argumente bzw Vertrauenswürdigkeit für mein Ja, als sonst irgendwelche Internet-Trash(?)-Community oder anderseits respektvolle reale Community es soweit für ein mein mögliches Nein es hat...


      (@CH-BR Wird also ein Luft-Luft-Boden-Luft-Luft-Boden-Abwehr-System gewährleisten das nochmals(!!!) für die nächsten 10 bis 20 Jahren 100% von der NATO abhängig sein wird?)
    • Fünf 07.09.2020 22:54
      Highlight Highlight Ihr Kommentar verursacht Kopfschmerzen beim Lesen.
    • DemonCore 08.09.2020 08:38
      Highlight Highlight Ich verstehe ihren Kommentar hinten und vorne nicht. Sind sie für oder gegen Jets? Mit welchen Argumenten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 07.09.2020 19:15
    Highlight Highlight Es gibt nun mal saure Äpfel in die man beissen muss. Budget ist Budget, in jedem Departement, dieses Geld wird so oder so ausgegeben und eine glaubwürdige Luftwaffe, auch wenn eigentlich 100-150 Stück nötig wären, kann nur mit sehr guter Technologie ausgestattet, dem "Volk" verkauft werden. Zum Glück können wir darüber abstimmen und am Ende sehen wir dann, was das "Volk" meint. 100% Zustimmung oder 100% Ablehnung gibt es nicht. Einige werden zufrieden sein, manche auch euphorisch...andere enttäuscht, wie bei allen Abstimmungen. Eines ist gewiss, mit den Konsequenzen müssen immer 100% leben.
  • Krusty 07.09.2020 19:15
    Highlight Highlight Weil ich keine eigene meinung zu diesem thema habe frage ich mich:

    Warum braucht es denn überhaupt flugzeuge? Würde es nicht auch ohne gehen?

    allgemein das militär verkleinern.. & einen ähnlichen weg wie norwegen einschlagen..


    • DemonCore 08.09.2020 08:39
      Highlight Highlight Norwegen beschafft den F35
    • XKCD 08.09.2020 09:22
      Highlight Highlight Wieso hat die Polizei Autos, würde es nicht auch mit Velos gehen?
      Die Jets werden für den Luftpolizeidienst benötigt (Kontrolle bei Verstössen, Probleme mit Funk, Kontrolle von diplomatischen Flügen etc). All das lässt sich durch Luftabwehr gar nicht und mit Drohnen nur mangelhaft umsetzen.
    • Krusty 08.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Danke euch für die antworten. Es ist wohl einfach eine illusion zu glauben, dass es ohne militär geht :) schlussentlich sichert es ja auch den frieden. paradox
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacob Crossfield 07.09.2020 18:37
    Highlight Highlight Die Gripen-Vorlage mir 3,1 Mia scheiterte und die fast doppelt so teure neue Vorlage hat bessere Chancen? W.t.f.?
    Und für welche Bedrohungslage sollen die gut sein? 6 Mia für etwas das mit gesundem Menschenverstand nie eintritt? Für Luftpolizei reichen 6 Flieger im Land verteilt. Und da wäre das Budget für 24-Stunden-Bereitschaft auch drin und nicht nur zu Bürozeiten.
    • XKCD 08.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Bitte informier dich über folgende Dinge:
      -Wartungsaufwand moderner Flugzeuge (milit./zivil)
      -Anzahl benötigte Flz für Luftpolizeidienst
      -Anzahl Hot Missions (Ernstfälle) pro Jahr
      -Ersatz der ganzen Flotte, nicht nur Tiger
      Desweiteren hoffe ich, du bezahlst weder KK, Hausrats oder Kaskoversicherubg am Auto für etwas, was eh nie eintritt.
      Und an der nöchsten Gemeindeversammlung bitte auch die Feuerwehrfhz ablehben, die können auch mit Vorkriegsmodellen löschen.
    • Jacob Crossfield 08.09.2020 13:17
      Highlight Highlight XKCD: Ein F/A 18 ist in 12 Minuten von Genf gestartet in Romanshorn. Im Zentrum der CH stationiert erreicht er jeden Punkt der CH in 6 Minuten. Für luftpolizeiliche Aufgaben würden sogar drei Flieger reichen. Jedes andere Szenario ist in der Schweiz noch nie passiert und wird auch nicht. Ich finde den Vergleich mit Feuerwehrautos ziemlich daneben und den Link zu Krankenkassen kommentierte ich lieber nicht. Mein NEIN steht bis jemand ein stichhaltiges Argument liefert. In diesem Sinn: Ein "leider nein", sorry
  • Blues 07.09.2020 18:02
    Highlight Highlight Wir müssen über 6 (24) Milliarden Franken Abstimmen aber keine Ahnung für was das ist. Kauft Frau Amherd dafür Flieger, Flugis, Kampfjets, 5,18 oder 23 Dinger oder vielleicht sogar Drohnen? Oder etwas ganz anderes!

    Dazu sage ich entschieden, so nicht. Wir geben der Bundesrätin Geld in die Hand und sie kann dann damit machen was sie will.

    Ich bin für eine zeitgemäse Armee, aber sicher nicht für diesen "Kuhhandel", darum ein NEIN auf den Stimmzettel.
  • Antichrist 07.09.2020 17:53
    Highlight Highlight Jeder Golfer weiss, das zweite mal gehts immer.
  • maricana 07.09.2020 17:39
    Highlight Highlight BR Maurer 2014: "Entweder der Gripen oder gar nichts". BR Maurer hat die Abstimmung damals klar gewonnen (gar nichts). Amherd sucht noch.
  • Sternengucker 07.09.2020 17:26
    Highlight Highlight Frau Amherd hat mich ebenso wie Herr Maurer überzeugt... Mein Nein ist schon weg 😄
  • Skeptischer Optimist 07.09.2020 17:26
    Highlight Highlight Wir brauchen keinen "Tiger Teilersatz". Als Luftpolizei genügen auch die ältlichen F-18 auf absehbare Zeit.

    Für einen Kriegsfall können wir gar nicht definieren welche und wieviele Flugzeuge unsere Fliegertruppe brauchen würde, da kein Mensch ein plausibles Kriegsszenario darlegen kann.

    An diesen Fakten sollte auch Frau Amherd scheitern.
    • XKCD 08.09.2020 09:16
      Highlight Highlight Du würdest also auch die Polizei mit 30 Jahre alten Autos auf Streife schicken, ist ja kein Problem. Der Unterhalt von den Oldtimern ist auch günstig, schliesslich werden alle neuen Arbeitskräfte auf Uraltsystem ausgebildet...
    • Skeptischer Optimist 08.09.2020 12:18
      Highlight Highlight Der Vergleich hinkt, Militärflugzeuge sind keine Polizeiautos. B-52 sind seit bald 70 Jahren im Einsatz.

      Zudem hat unsere Fliegertruppe ausgiebige Erfahrung mit Museumsstücken. Ist quasi Tradition.
  • siXtreme 07.09.2020 17:25
    Highlight Highlight "Wir haben keinen Plan B». Man müsse «grundlegend über die Bücher», wenn auch diese Abstimmung scheitere."

    Das wäre auch dringend nötig. Ich war erst vor einem 1/2 Jahr in der Flieger RS als Heliwart und die Organisation der Armee ist unterirdisch. Ganz zu schweigen von den vielen veralteten Traditionen, Semi-Rechtsextremisten in hohen Rängen und tonnenweise Propaganda. Ich bin grundsätzlich leicht pro Militär. Aber bevor schwere, gute und teure Werkzeuge beschafft werden, muss dieser Saustall komplett von allem Mist befreit werden. Komplette Restrukturierung, wenn nicht gar nur Berufsmilitär
  • Prometheuspur 07.09.2020 17:15
    Highlight Highlight Ueli meint dazu:
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  • HappyUster 07.09.2020 17:05
    Highlight Highlight "Ohne funktionierende Luftwaffe könne die Armee das Land kaum mehr verteidigen."
    Ich frage mich nur (so neben bei) wie sollen 30-40 Flugzeuge die Lufthoheit gewinnen, wenn der Angreifer mit 150-200 Stück angreift..
    Luftpolizei natürlich ja muss sein.
    • DemonCore 07.09.2020 17:20
      Highlight Highlight Welcher Angreifer greift die Schweiz alleine mit 150 Fliegern an? Kennen sie sich aus mit moderner Luftkriegsführung? Wissen sie ungefähr mit wie vielen Flugzeugen und in welchen Einsatzverfahren man angreift, wenn ein bestimmter Luftraum mit n Flugzeugen geschützt wird. Wissen sie wie gross ungefähr ein CAP aus zwei 4. Generation Mehrzweckkampfflugzeugen ist? Km x km reicht.
    • Gigi,Gigi 07.09.2020 17:37
      Highlight Highlight Wir können in diesem Fall aber auch nicht die Nachbarn um Hilfe bitten.
    • ghawdex 07.09.2020 19:04
      Highlight Highlight warum muss man eigentlich immer von einem worstcase Szenario ausgehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektur 07.09.2020 17:02
    Highlight Highlight Wann merken die Linken endlich, dass Amherd eine stockkonservative CVPlerin ist?
    🤔
    • Sternengucker 07.09.2020 17:24
      Highlight Highlight Wann merken endlich die Rechten, dass die CVP keine linke Partei ist.
    • Lightwood 07.09.2020 17:57
      Highlight Highlight Stockkonservativ? Dann hast du den Wolf im Schafspelz noch nicht entdeckt. Bin so gar kein Freund der CVP, Amherd ist aber für CVP-Verhältnisse schon fast progressiv, z.B. Thema Homosexualität...
  • DemonCore 07.09.2020 17:01
    Highlight Highlight Amherd hat das Projekt von Parmelin geerbt. Sie steht jetzt vor die Kamera und verkauft die Chose. Die Grundzüge der Beschaffung wurden schon lange bevor Amherd im BR war festgelegt.

    Aber ja, Amherd ist supi.
    • RandomNicknameGenerator 07.09.2020 17:19
      Highlight Highlight Ähh, nein? Sie hat sogar die ganze Beschaffung gestoppt und zuerst analysieren lassen. Zudem war unter Parmelin eine gemeinsame Beschaffung mit der Boden/Luft Verteidigung vorgesehen. Da ist nicht mehr viel von Parmelin übrig...
    • Druna 07.09.2020 17:28
      Highlight Highlight Hee, bitte keinen Sarkasmus, ist schliesslich eine Frau!
    • Skip Bo 07.09.2020 17:29
      Highlight Highlight Parmelin hat Bodluv gestoppt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeMac 07.09.2020 16:56
    Highlight Highlight "Ohne funktionierende Luftwaffe könne die Armee das Land kaum mehr verteidigen."

    Das ist keine "all or nothing" Abstimmung, wie das Frau Amherd gerne dargestellt haben möchte. Es kann auch eine Luftwaffe ohne 6+Mia teure Mach 2 Hightech Jets geben. Angesichts der heutigen und zukünftigen Bedrohungslage liegen die Gefahren definitiv nicht bei feindlichen Jets aus fernen Ländern, welche es im Luftkampf abzufangen gilt, ehe sie unser Land bombardieren. Terrorismus, Cybercrime, innere oder grenznahe Unruhen oder ein Rückbehalt von Masken unserer Nachbarländer bekämpft man nicht mit Mach 2.
    • DemonCore 07.09.2020 17:24
      Highlight Highlight Ahso, die Bedrohung ist ganz anders, der Watson Leser kennt sich aus. Warum sind sie mit ihrer Expertise denn nicht in der Sicherheitspolitischen Kommission, oder im Armeestab? Dort kommt man nämlich zu einem etwas anderen Schluss...
    • 7immi 07.09.2020 21:02
      Highlight Highlight Du kannst also in die Zukunft schauen? Oder ist das einfach nur Pokern mit gigantischem Risiko? Eine Beschaffung dauert lange, eine Krise dagegen kommt sehr schnell (Siehe Covid) und dann fehlt die Zeit, auch einfache Dinge zu beschaffen (Masken), geschweige denn komplexe Systeme wie Kampfjets. Ja, es kommen stetig neue Bedrohungen dazu, sie lösen aber andere Risiken nicht ab! Niemand will die Luftwaffe brauchen müssen, man will sie aber haben für alle Fälle. Ist ähnlich wie bei der Feuerwehr.
    • Superdave 07.09.2020 23:53
      Highlight Highlight Wie es im Artikel heisst sollen über den Typ Experten entscheiden. Sie versuchen durch die Höchstgeschwondigkeit der Jets einene negativen Eindruck zu erreichen. Das ist eine schlechte Argumentation und Effekthascherei.
      Sorry aber die Schweiz benötigt wendige Jets. Dies ist der Topographie geschuldet. Mer Power vom Antrieb bedeutet auch eine grössere Manövrierfähigkeit. (Analog dem beschleunigen mit dem Auto nach der Kurve) Das erhôht die Überlebenschancen deutlich, nicht nur bei Luftkämpfen. Im Übrigen kostet die Zwangsverlängerung der Einsatzfähigkeit der FA18 deutlich mehr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 07.09.2020 16:47
    Highlight Highlight Also, dann weiss der Feind: das Abschreckungsmittel funktioniert +/- 4 Wochen, dann geht die Luft raus.
    Unterdessen kann er schon mal mit Raketen und Drohnen operieren, weil dagegen fehlen uns die Mittel.
    Und welcher Feind uns mit Jets angreifen wird, wissen wir nicht weil uns heute vielmehr Terror- und Cyberangriffe inkl. chem. Waffen bedrohen.
    • DemonCore 07.09.2020 17:21
      Highlight Highlight Klugundweise aber keine Ahnung und kein Plan...


      Wieso sollten uns gegen Drohnen und Raketen die Mittel fehlen?
    • ghawdex 07.09.2020 19:02
      Highlight Highlight Also besser nichts als ein wenig?
    • Der P 08.09.2020 06:31
      Highlight Highlight ... und die chem. Waffen kommen wie in die CH? Per Email? Im Lastwagen?
  • Nero1342 07.09.2020 16:45
    Highlight Highlight Heisst das, dass die Kosten fast doppelt so hoch sind wie 2014 und der Bund sich jetzt theoretisch 42 Gripen anschaffen könnte?
    • DemonCore 07.09.2020 17:26
      Highlight Highlight Tja, man hätte es in der Hand gehabt. Aber trotziges Stimmvolk, fehlende Führung im Bundesrat und ein paar Skandälchen oben drauf haben den Gripen gründlich versenkt.
    • Rolf_N 07.09.2020 18:11
      Highlight Highlight Damals ging es um den Tiger ersatz. Der F/A-18 ersatz war ja auch mit den Gripen vorgesehen. Sprich man hätte einfach später noch mehr Gripen beschafft.
    • 7immi 07.09.2020 21:04
      Highlight Highlight Es geht ja jetzt auch um den Ersatz der leistungsstärkeren FA18 und nicht um den Ersatz der Tiger. Es ist kein Teilersatz (Gripen), sondern ein Gesamtersatz, der dann wieder hält bis ca. 2060.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RockmeAm... 07.09.2020 16:41
    Highlight Highlight Die Flieger kommen eh, nur 2 Chancen habt IHR Rafaele oder Eurofighter. Alles andere ist ein NoGo egal Nato etc.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.09.2020 16:39
    Highlight Highlight Einen habt ihr vergessen...

    Gegner 2020:

    Corona Pandemie 👍🏻




    Ablehnen. Es braucht keine Jets.
    • Telomerase 07.09.2020 20:43
      Highlight Highlight Kannst du auch aufführen, wer der Gegner in den nächsten dreissig Jahren sein wird? Oder geht deine Kristallkugel nur bis Ende Jahr?
    • Froggr 07.09.2020 22:18
      Highlight Highlight Bisschen vorausdenken schadet nie. Viele können das leider nicht mehr.
    • Sir Konterbier 08.09.2020 01:21
      Highlight Highlight Interessanterweise sind die Gegner der Kampfjets genau die gleichen welche vor nicht einmal einem Jahr die Schuldenbremse abschaffen wollten.

      Zum Glück gibt es die Schuldenbremse und so können wir uns die Coronakrise auch leisten. Und zum Glück gibt es auch Politiker die sich für Krisen vorbereiten, auch wenn die im Moment nicht realistisch erscheinen.
  • Cirrum 07.09.2020 16:37
    Highlight Highlight Dass man über solche Geldverschwendungen überhaupt abstimmen muss ist ja schon ein Witz! Gibt wohl wichtigeres, als für unnütze Hobbys so viel Geld auszugeben..
    • DemonCore 07.09.2020 17:28
      Highlight Highlight Das könnte man über so einige andere Posten im Bundesbudget auch sagen... Und es wäre genau so dumm...
    • The Destiny // Team Telegram 07.09.2020 20:03
      Highlight Highlight Was für Hobbys hast du?
    • Der P 08.09.2020 06:35
      Highlight Highlight Du schickst natürlich die Milliarden lieber nach Afrika, wo es in den Taschen von irgendwelchen Machthabern versickert oder via Kohäsionszahlung an die EU, wo sie entweder im Verwaltungsapperat untergeht oder in Osteuropa an ultrarechte Diktatoren a la Orban übergeben werden...
  • RicoH 07.09.2020 16:28
    Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, dass auch diesmal die Frauen den Überblick weiter bewahren, auch wenn es diesmal ein Frau im BR ist.
    Fakt ist, dass die Landesverteidigung nicht mit den Fliegern gesichert werden kann. Da sind sich der BR und das Militär einig.
    Auch wenn das Budget über das Militär läuft, ist es ein Budget, das bezahlt werden muss. Das fehlt uns dann in den Investitionen in Umwelt und Bildung und ...
    Daher ganz klar ein NEIN für Flieger, die ihren Auftrag zum Schutz des Landes (von was auch immer) nicht erfüllen können.
    • DemonCore 07.09.2020 17:31
      Highlight Highlight Der Kommentar ist recht konfus. Wenn das Geld bereits im Militär budgetiert ist kann es ja nicht woanders fehlen. Und richtig, ohne Luftwaffe geht es nicht, aber nur mit Luftwaffe auch nicht, darum braucht es auch alles andere, inklusive cyberabwehr und Armeehunde.
    • Ichwillauchwassagen 07.09.2020 19:56
      Highlight Highlight Auch wenn die Flieger abgelehnt werden, wird das Armee-Budget nicht verkleinert.
      Also gibt es keine Umverteilung von Geld, wohin auch immer.
    • Froggr 07.09.2020 22:19
      Highlight Highlight Nein es fehlt nicht in Bildung oder so. Es gehört der Armee und sie kann darüber verfügen.
  • plop's fünf 07.09.2020 16:25
    Highlight Highlight Trotzdem NEIN.
    Dann hat Frau Amherd anschliessend die Möglichkeit, die Sache so richtig gut zu machen und eine zeitgemässere Lösung zur Luftraumverteidigung zu finden!
    • DemonCore 07.09.2020 17:32
      Highlight Highlight LoL was ist denn in deinen Augen eine"zeitgemässe" Lösung? Armee abschaffen?
  • ChillDaHood 07.09.2020 16:24
    Highlight Highlight Was natürlich auch hilft, ist Hintergründe und Fakten darzulegen, statt mit einem Playmobilhäuschen und einer Sandkastengiesskanne durchs Land zu tingeln.
  • MarGo 07.09.2020 16:24
    Highlight Highlight und dä Blanko-Check für 6 Mrd. söll besser si?

    hmm... für mich nicht...
    • [CH-Bürger] 07.09.2020 16:33
      Highlight Highlight @MarGo:
      es geht um die Sache "Luftverteidigung der Zukunft", NICHT um einen Blankocheck!
    • Froggr 07.09.2020 16:37
      Highlight Highlight Es ist das ordentliche Armeebudget. Nix Blankocheck. Bitte keine Unwahrheiten verbreiten in dieser wichtigen Abstimmung.
    • MarGo 07.09.2020 16:46
      Highlight Highlight @CH-Bürger
      Dann will ich wissen, wie diese Luftverteidigung aussieht, wie gross sie sein wird, welches Land wir damit ins Boot holen, wie die Anhängigkeiten zu diesem Land dann ausschauen... aber nichts wird beantwortet, daher IST es eben ein Blanko-Check!
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