Schweiz
Arbeitswelt

Winterthurer Stadtbus-Personal verzichtet vorerst auf Streik

KEYPIX - Pendler und Gewerkschafter an der Bushaltestelle am Bahnhof Winterthur waehrend eines Streiks des Fahrpersonals von Stadtbus Winterthur am Dienstag, 3. Maerz 2026 in Winterthur. Die Angestell ...
In den kommenden Tagen sollen nun Detailabklärungen werden.Bild: keystone

Winterthurer Stadtbus-Personal verzichtet vorerst auf Streik

24.03.2026, 16:2524.03.2026, 16:25

Die Geschäftsleitung von Stadtbus Winterthur und die Gewerkschaft VPOD haben sich am Dienstag zu einer Verhandlungsrunde getroffen und eine Fortsetzung vereinbart. Weitere Streiks soll es vorerst nicht geben.

In den Verhandlungen zwischen der Stadtbus-Geschäftsleitung, einer Delegation des Fahrdienstes und der Gewerkschaft VPOD zeichnet sich eine vorübergehende Entspannung ab.

Die Beteiligten bezeichneten die erste konkrete Gesprächsrunde zu den Arbeitsbedingungen am Dienstag als «konstruktiv und lösungsorientiert», wie es in einer gemeinsamen Mitteilung hiess. Ein zentrales Ergebnis der Zusammenkunft ist der vorläufige Verzicht auf weitere Kampfmassnahmen: Bis zum nächsten Verhandlungstermin am 2. April 2026 wird kein weiterer Streik stattfinden.

In den kommenden Tagen sollen nun Detailabklärungen werden. Im Zentrum der Diskussion stehen die Handhabung von Minusstunden bei Ersatzdiensten sowie die Dienstplanung allgemein. Weitere Auskünfte wollen Stadtbus und VPOD während der Verhandlungen nicht erteilen.

Warnstreik Anfang März

Die Verhandlungen sind die Folge eines Warnstreiks von Anfang März, der den öffentlichen Verkehr in Winterthur teilweise zum Erliegen brachte. Am Morgen des 3. März legten zahlreiche Chauffeure für vier Stunden die Arbeit nieder. Hintergrund des Arbeitskonflikts sind laut VPOD «unhaltbare Arbeitsbedingungen».

Stadtrat Stefan Fritschi (FDP) hatte den Streik zunächst als «nicht gerechtfertigt» kritisiert, signalisierte jedoch Gesprächsbereitschaft für mögliche Verbesserungen. Das Personal hatte zwischenzeitlich mit einem ganztägigen Streik gedroht, sollte keine Einigung erzielt werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Liebesbrief an ... Winterthur
1 / 19
Liebesbrief an ... Winterthur
Der Blick aus dem Untertor Richtung Bahnhof. Normalerweise wäre hier richtig viel los. Rechts vorne beim Bus ist das legendäre Gotthard. Bild: Aylin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So baut ein Roboter einen Pavillon in Winterthur
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Fedpol-Maulwurf aufgeflogen: Dahinter steckt ein grosser Fall von Geldwäscherei
Ein Grossschlag gegen die organisierte Kriminalität: Die Verhaftung des Fedpol-Mitarbeiters erfolgte im Rahmen einer internationalen Polizeiaktion. Im Zentrum: eine Schweizer Geldtransfer-Firma.
Dienstag, 28. April, ist der Tag des polizeilichen Grosseinsatzes. Mitten auf der Strasse Basels wird ein Mann mit vorgehaltenen Pistolen aus einem Auto heraus verhaftet. Beim Basler Bankenplatz fahren Polizeiwagen vor. Orchestrierte Polizeikorps starten zahlreiche Hausdurchsuchen nicht nur in der Region Basel, sondern auch im benachbarten Ausland und in weiteren Kantonen.
Zur Story