Schweiz
Arbeitswelt

22 Prozent der Jugendlichen sorgen sich wegen KI um berufliche Zukunft

22 Prozent der Jugendlichen sorgen sich wegen KI um berufliche Zukunft

Mehr als jeder fünfte Jugendliche (22 Prozent) fürchtet, dass Künstliche Intelligenz (KI) die eigenen Berufspläne bedrohen könnte.
27.10.2025, 07:5527.10.2025, 07:55

Das zeigte die Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Krankenkasse Barmer vom Herbst 2024, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

ARCHIV - ZUR JUGENDBEFRAGUNG "CH-X", AM FREITAG, 27. OKTOBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ----- Apprentice metal construction fitters and interested students watch an apprentice  ...
Jugendliche sehen ihre Berufsziele durch KI gefährdet. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

2023 hatten noch 17 Prozent diese Sorge geteilt. 23 Prozent sorgten sich hingegen in keiner Weise, dass KI ihre beruflichen Ideen durchkreuzen könnte, 46 Prozent sahen ihre Perspektiven «eher nicht» gefährdet. Bundesweit wurden im Herbst 2024 rund 2000 Jugendliche befragt.

Fast jeder vierte Befragte (23 Prozent) visierte danach einen Beruf im IT-Bereich an – 19 Prozent davon fühlten ihre Berufspläne von KI bedroht. Bei Elektrotechnik sahen 27 Prozent und im Bereich Produktion 24 Prozent der 14- bis 17-Jährigen ihre berufliche Zukunft von KI gefährdet.

«Die Unsicherheit über den richtigen Berufsweg, die durch digitale Transformation, Automatisierung und Standortwettbewerb in der globalen Wirtschaft verstärkt wird, zählt seit Jahren trotz des demografischen Wandels zu den grossen Sorgen der Jugend», erklärte dazu Barmer-Chef Christoph Straub.

Bei den Erwartungen an künftige Arbeitgeber liegt der Studie zufolge das Gehalt mit 78 Prozent an erster Stelle. Auf Platz zwei folgen mit 62 Prozent Wertschätzung und Anerkennung. (sda/afp)

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