Schweiz
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Zivildienstleistende leisten tagtäglich ihren Dienst in sozialen Einrichtungen und Projekten zum Wohle der Gesellschaft. (Archivbild)

Ein Zivildienstleistender hilft bei der Kinderbetreuung aus. Bild: KEYSTONE

So soll das Schweizer Milizsystem gerettet werden – die Frauen sind auch davon betroffen

Geht es nach einer Volksinitiative einer Gruppe junger Bürger, sollen künftig auch Frauen dienstpflichtig werden. Zudem sollen die Dienstpflichtigen frei wählen können, wo sie ihren gemeinnützigen Arbeit leisten. Nun liegt der Initiativtext vor.

Roger Braun / ch media



An keinem Tag wird das Hohelied auf das Schweizer Milizsystems so laut gesungen wie am 1. August. Doch jenseits der Folklore hat der Stellenwert der gemeinnützigen Arbeit abgenommen. Gemeinden, Sportvereine oder die Feuerwehr haben zunehmend Mühe, genug Freiwillige zu finden. Der Zivilschutz und das Militär klagen ebenfalls über abnehmende Personalbestände.

Nun will eine Gruppe junger Leute Gegensteuer geben. Der Westschweizer Verein ServiceCitoyen.ch hat eine Volksinitiative für einen umfassenden Umbau der Dienstpflicht ausgearbeitet. Leisten heute lediglich Männer einen obligatorischen Dienst am Land, sollen dies künftig auch Frauen tun.

«Wir müssen die Dienstpflicht modernisieren, um das Schweizer Milizsystem in die Zukunft zu führen.»

Noémie Roten

Neu gälte zudem Wahlfreiheit: Die Dienstpflichtigen könnten weitgehend frei entscheiden, wo sie sich engagieren wollen. Im Vergleich zum heutigen Zivildienst sollen die Tätigkeiten deutlich ausgeweitet werden. So soll auch ein Einsatz bei der Feuerwehr, in Vereinen oder in der Gemeindepolitik angerechnet werden können.

Verdorbene Lebensmittel lösten den Durchfall bei 91 Rekruten in Sitten aus. Mittlerweile sind alle wieder eingerückt. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

«Wir müssen die Dienstpflicht modernisieren, um das Schweizer Milizsystem in die Zukunft zu führen», sagt Co-Präsidentin Noémie Roten. Für sie und ihre Gefährten geht es um den Zusammenhalt des Landes. «Wenn sich jeder und jede eine Zeit lang für das Land engagiert, erhöht sich auch die Identifikation mit der Gemeinschaft», sagt Roten.

Militär-Klausel soll Armeebestand garantieren

Die Idee des Bürgerdiensts hatte der Verein ServiceCitoyen.ch bereits im Mai in dieser Zeitung angekündigt, nun liegt der Initiativtext vor. Dieser lässt dem Parlament einen relativ grossen Spielraum, die Details zu regeln – auch mit dem Ziel, politische Angriffsfläche zu reduzieren.

So überlässt die Initiative dem Parlament die Entscheidung, ob auch Ausländerinnen und Ausländer einen Bürgerdienst leisten müssen. Auf jeden Fall ausgeschlossen sind sie vom Militär.

Ausführlich diskutierte der Verein auch die Gefahr, dass sich zu wenig Leute für das Militär entscheiden könnten. Nun heisst es im Text: «Der Bürgerdienst ist so auszugestalten, dass der Sollbestand der Armee garantiert ist.» Und: «Der Bund schafft die notwendigen Anreize dafür.»

Wie diese Anreize auszugestalten sind, überlässt die Initiative ebenfalls dem Parlament. Roten könnte sich als Anreiz eine kürzere Dienstpflicht, eine bessere Bezahlung oder Ausbildungsgutschriften für Armeeangehörige vorstellen. Sie sagt aber auch: «Durch die Ausweitung des Rekrutierungsreservoirs wird es wohl gar keine zusätzlichen Anreize brauchen, um genügend gute Leute für die Armee zu finden.»

Der Initiativtext liegt ab morgen in vier Sprachen auf einer Online-Plattform zur Debatte auf. Ziel ist es, eine Diskussion über den Wert des Milizsystems auslösen sowie Argumente für die Kampagne zu entwickeln. Der Initiativtext steht weitgehend fest, nachdem sich der Verein in Zusammenarbeit mit Staatsrechtlern über Monate ausgetauscht hat. Roten sagt: «Wenn jemand mit einer bahnbrechenden Idee kommt, verschliessen wir uns einer Änderung nicht. Aber grundsätzlich werden wir den vorliegenden Text für die Volksinitiative verwenden.»

Öffentliche Ausschreibung für Komiteesitz

Der Verein ServiceCitoyen.ch geht auch anderswo neue Wege. Drei Plätze im Initiativkomitee schreibt er öffentlich aus. Wer dabei sein will, kann sich auf der Webseite des Vereins bewerben. Einzureichen ist der Lebenslauf, zudem sind Fragen zur Motivation zu beantworten.

Im Initiativkomitee sitzen bereits Vertreter sämtlicher Parteien, die Erfahrungen aus Militär, Zivilschutz und Zivildienst haben. Alles sind zudem jünger als 40 Jahre. «Wir wollen damit zeigen, dass die junge Generation willens ist, sich für die Gesellschaft zu engagieren»,sagt Roten. Im ersten Halbjahr 2020 soll der Initiativtext bei der Bundeskanzlei eingereicht werden. Voraussichtlich in einem Jahr soll die Unterschriftensammlung beginnen. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 01.08.2019 08:12
    Highlight Highlight Richtig so. Werde ich unterstützen. Gleiche Rechte und Pflichten für Alle.
    Wer keinen Militärdienst leistet der muss einen zivilen Ersatzdienst leisten.

    Es liegt dann an der Regierung die notwendige Anreize zu schaffen, wie dies in anderen Länder auch üblich ist.
    Das wird etwas Kosten, aber wenn das Geld nicht für Verwaltung & Kontrolle sondern sinnvoll ausgegeben wird kommt auch etwas zurück. So gibt es in anderen Länder im Militär Ausbildungslehrgänge die mit einem anerkannten Diplom abschliessen anstelle von zweifelhaften Lehren und vernünftigen Sold inkl. guten Sozialversicherungen.
  • Nonne 31.07.2019 11:18
    Highlight Highlight Diese Arbeiten sollen von Arbeitslosen übernommen werden. Alle anderen leisten bereits einen Beitrag an die Gesellschaft, in dem sie Steuern bezahlen.
    • Güzmo 31.07.2019 12:53
      Highlight Highlight 1. Sie haben nicht verstanden, dass das keine Arbeitsbeschaffungsmassnahme sein soll, sondern die Modernisierung einer Bürgerpflicht für Männer fürs 21. Jahrhundert

      2.Macht unsere Gesellschaft Ihr Leben erst lebenswert - und Sie motzen weil Sie ganz einfach zu Faul sind etwas beizutragen.
      Generationen von Männern haben sich damit abgefunden und das zu Zeiten, in denen die Militärtaschenlampen noch zur aktuellen Technologie gezählt wurden...

      Übrigens bin Oberlöfti, han doppelt soviel gmacht alsi hett müesse, und bin nit unbedingt en Fan fur Armee und nie gsi.
    • michiOW 31.07.2019 14:08
      Highlight Highlight Nein.

      Auch deswegen, weil sonst viele Arbeitslose de facto Berufsfeuerwehrmänner und Berufsmilitär wären.

      Was man aber ermöglichen kann ist freiwilligen Dienst, der es ermöglicht mehr zu tun um eine Zeit lang zu überbrücken.
  • Bits_and_More 31.07.2019 11:08
    Highlight Highlight Ich selbst hab ca. 360 Tage Militär und etwas mehr als 60 Zivildienstage absolviert.

    Allerdings fand ich den Zivi Job ökonomisch wenig sinnvoll. Ich war 2 Monate aus dem Betrieb (Umsatzeinbusse von 50k Franken). Auf der anderen Seite wurde ich aus der EO Kasse entschädigt und hatte dadurch selbst 3000 Franken Lohnausfall .

    Die Tätigkeiten könnten genau so gut von einem Allrounder, auch Ü50, verrichtet werden. Mit den 80% Erwerbsersatz wäre ein Lohn von >5000 möglich. Ohne das ich pootentielle Arbeit wegnehme, Umsatzeinbussen in Firmen entstehen und ich weniger Lohn verdiene.
    • Maracuja 31.07.2019 12:05
      Highlight Highlight Zivildienst ist in einer hochspezialisierten, arbeitsteiligen Gesellschaft wohl meist eine Ressourcenfehlallokation. Offensichtlich ist es vielen nicht bewusst, dass Lehrabsolventen auch in Berufen arbeiten, wo Arbeitskräfte dringend gesucht werden. Macht es Sinn eine/n Fachangestellte/n Gesundheit, der/die in einer Demenzabteilung arbeitet, für einen Sozialeinsatz aus seinem Berufsumfeld herauszureissen? Oder soll er seinen Zivi-Einsatz in seinen Berufsgebiet leisten und dieselbe Entschädigung bekommen wie diejenigen, die keine Ahnung von dieser Arbeit (und evtl. keine Motivation) haben.
    • michiOW 31.07.2019 14:09
      Highlight Highlight Sie haben den Sinn des Milizsystems nicht verstanden.
      Es geht darum, dass jeder etwas für die Gesellschaft tut.
    • Maracuja 31.07.2019 15:28
      Highlight Highlight @michiOW: Sie haben den Sinn des Milizsystems nicht verstanden. Es geht darum, dass jeder etwas für die Gesellschaft tut

      Hauptsache jeder tut was, Sinn und Zweckmässigkeit spielen kaum eine Rolle und die Kosten schon gar nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 31.07.2019 10:50
    Highlight Highlight Die Idee ist sehr gut, der Teufel wird wie immer im Detail liegen.
    So ist z.B. eine noch kürzere Dienstpflicht in der Armee eine sehr schlechte Idee, da bereits jetzt die Anzahl WKs die geleistet werden müssen zu wenig sind, um die Bestände zu erhalten und das Know-How weiterzugeben.
  • Victor Paulsen 31.07.2019 10:06
    Highlight Highlight Ich finde es eine gute Sache. Ich finde es auch gut, dass Frauen für mehr Lohn und Chancen kämpfen. Was ich hingegen nicht in Ordnung finde ist, dass sie zum einen für das oben genannte einsetzen und gleichzeitig eine Erhöhung des Rentenalters und eine Beteiligung am Zivildienst oder bei der Armee kategorisch ablehnen.

    Für eine komplette Gleichstellung müsste meiner Meinung nach alle vorher genannten Initiativen angenommen werden.
    • Flying Zebra 31.07.2019 11:07
      Highlight Highlight Frauen haben sich Rechte und Pflichten nicht selbst abgesprochen. Deshalb setzten sie sich verständlicherweise für ihre Rechte ein.
  • Maracuja 31.07.2019 10:02
    Highlight Highlight In einer hochspezialisierten, arbeitsteiligen Gesellschaft scheinen mir gemeinnützige Zwangseinsätze (früher Fronarbeit genannt) eher von zweifelhaftem Nutzen. Längst genügt eine simple Berufsbildung nicht mehr, um beruflich längerfristig zu bestehen, geschweige denn vorwärtszukommen. Unterbrüche in Berufstätigkeit und Weiterbildung werden Inländer auf dem Arbeitsplatz gegenüber PFZlern benachteiligen. Für Frauen, die sowohl Kinder wie auch eine hochwertige Ausbildung wollen, wird das Zeitfenster zum Kinder bekommen, noch weiter verkleinert.
  • Ökonometriker 31.07.2019 09:59
    Highlight Highlight Die Idee klingt sympathisch. Man muss sich aber fragen, ob die Frauen denn in dieser Zeit nicht mehr beitragen könnten wenn sie in ihrem gelernten Beruf arbeiten. Hier muss man die Opportunitätskosten bedenken.

    Aus volkwirtschaftlicher Sicht kann man die Initiative aber nicht abschliessend beurteilen da die effektive Umsetzung noch unklar ist.
    • Maracuja 31.07.2019 11:12
      Highlight Highlight @Ökonometriker: ob die Frauen denn in dieser Zeit nicht mehr beitragen könnten wenn sie in ihrem gelernten Beruf arbeiten

      Das gilt für die meisten Männer, die Zivildienst leisten, genauso. Wer arbeitet, zahlt meist viel in die Sozialsysteme ein, erwirbt Berufserfahrung, zahlt Steuern. Für Bekämpfung von Neophyten u.Ä.könnte man andere Gruppen gewinnen. Wieso wird Freiwilligenarbeit nicht durch Anreize gefördert bei Menschen, die aus diversen Gründen keine Stelle finden können?
    • Ökonometriker 31.07.2019 11:38
      Highlight Highlight @Maracuja: selbstverständlich gilt das genau so für Männer. Da die Initiative aber v.a. Frauen treffen würde bezog ich mich explizit auf sie.
    • frereau 31.07.2019 21:57
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      Die Initiative sollte nicht nur auf Wirtschaftlichkeit hin beurteilt werden. Ein Einsatz für alle zur Unterstützung der Gesellschaft birgt grosses Potential:
      - weil er ohne Aussicht Erwerb gemacht wird
      - weil er den Horizont erweitert
      - weil er die soziale Kohäsion erhöht
      - weil er das gegenseitige Verständnis erhöht
      - weil er die Sicht welche wir auf die Gesellschaft haben relativiert, wenn alle von uns für einen bestimmten Zeitraum in einer anderen sozialen Schicht, Berufsgattung etc "a d'Säck münd"
      Das geht zwar nicht von heute auf morgen, aber es hat Potential.
  • Linksanwalt 31.07.2019 09:16
    Highlight Highlight Oder man macht es wie Island und schafft die Armee gleich ab (unglaublich aber das Lend existiert trotzdem noch) und hat dadurch mehr Geld für das Volk.
    • Leckerbissen 31.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Und die grössten Feinde - Eyjafjajkläljlöulläjs - oder wie die Dinger dort drüben heissen, wären auch hochgegangen mit Armee :)
    • Merida 31.07.2019 11:12
      Highlight Highlight Wenn ich mich recht erinnere, sind sie dafür militärisch von anderen Staaten abhängig (z.B. USA).
    • braunovic 31.07.2019 11:14
      Highlight Highlight Island wird von der Nato beschützt da die Nato dort Stützpunkte hat😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 31.07.2019 09:15
    Highlight Highlight Super Idee! Und die Armee kann von mir aus nach wie vor kürzer sein als Zivildienst, damit denen nicht die Leute ausgehen. Zudem könnte man den Kindergarten mit zB 20 Minuten Mittagspause und Essen knapp zur Hälfte reinwürgen und anschliessend 30 Minuten rumstehen abschaffen und schon hätte man kein Problem mehr, genug Leute zu finden...
  • Merida 31.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Jugendverbandsarbeit wäre doch auch sinnvoll zum anrechnen. Jubla, Pfadi, Cevi etc. leisten sehr viel für die Gemeinschaft und die Leiter*innen lernen viel für ihr eigenes Leben.
    • Merida 31.07.2019 16:59
      Highlight Highlight Liebe Blitzer, was stimmt für euch nicht mit meinem Kommentar zur Jugendverbandsarbeit? Falls ihr nur verantwortungslose „Saufscharen“ zu kennen glaubt, kann ich euch auch nicht helfen.
      Ich habe sehr viel gelernt in meiner Leiterinnenzeit und viele Kinder die in meiner Gruppe waren, sind mir heute noch dankbar für die tolle Zeit und Unterstützung in allen Lebensbereichen.
  • Merida 31.07.2019 09:09
    Highlight Highlight Find ich gut!
  • Kevinsvadde 31.07.2019 09:07
    Highlight Highlight Ich fand während meinem Dienst bei der Armee immer schön, dass ganz unterschiedliche Menschen zusammen dienen müssten. Von den Skeptikern bis zu den ziemlich Militär-Überzeugten hatten wir alles im Zug. Das war eine gute Mischung.

    Bestünde nicht die Gefahr, wenn alle frei wählen könnten, dass die moderaten Stimmen in der Armee verschwinden würden?
    • frereau 31.07.2019 22:02
      Highlight Highlight @Kevinsvadde
      Wahrscheinlich hast du da recht aber ein Einsatz für alle zur Unterstützung der Gesellschaft birgt grosses Potential:
      - weil er ohne Aussicht Erwerb gemacht wird
      - weil er den Horizont erweitert
      - weil er die soziale Kohäsion erhöht
      - weil er das gegenseitige Verständnis erhöht
      - weil er die Sicht welche wir auf die Gesellschaft haben relativiert, wenn alle von uns für einen bestimmten Zeitraum in einem anderen Bereich "a d'Säck münd"
      Das geht zwar nicht von heute auf morgen, aber man hat dann etwas "Gemeinsames", dass man geleistet hat. Egal ob in der Armee oder sonstwo.
    • Kevinsvadde 01.08.2019 00:17
      Highlight Highlight @frereau ich begrüsse grundsätzlich dir Vorlage, ich bin auch mit den Vorteilen, die du nennst, einverstanden. Finde aber dennoch es müsste darauf geachtet werden, welche Leute wo landen
  • Ricardo Tubbs 31.07.2019 09:05
    Highlight Highlight zukunft und milizsystem beissen sich (sage ich als offizier). wir brauchen eine kleine, professionelle und hochmobile einsatztruppe. alles andere ist absolut unnötig.

    bin normalerweise keiner, welcher ums verrecken jede tradition abschaffen will, aber ich weiss nicht wieso in der schweiz dem milizsystem immernoch so nachgehängt und festgehalten wird.

    es macht mir angst, wenn ich sehe, dass rekruten im ersten WK schon nichtmal mehr wissen wie man am gewehr riegelt...
    • Yes. 31.07.2019 11:24
      Highlight Highlight Rekruten im WK? 🧐
    • frereau 31.07.2019 22:04
      Highlight Highlight @E7#9
      Ist die Schweizerische Armee denn gegenwärtig besser? So im Vergleich?
    • Kevinsvadde 01.08.2019 00:22
      Highlight Highlight Eine kleine, professionelle, hochmobile Truppe hilft dir nen schiisdräck wenn vor allem Manpower gefragt wird (e.g. nach Naturkatastrophen)

      P.S. die ohne Rangabzeichen sind die Rekruten Herr Offizier, im WK suchen Sie nach denen vergeblich
  • Triumvir 31.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Sehr guter Vorschlag. Daumen hoch!
  • youmetoo 31.07.2019 08:58
    Highlight Highlight Wenn es um gleiche Pflichten geht, dürfen Frauen in der ersten Reihe stehen. Bei den Rechten bleiben sie Bürgerinnen zweiter Klasse
    • Füdlifingerfritz 31.07.2019 12:54
      Highlight Highlight @youmetoo
      Für diese Aussage haben Sie bestimmt auch Belege, oder?
    • youmetoo 31.07.2019 16:16
      Highlight Highlight Schon mal was von Frauenlöhnen gehört?
    • koks 31.07.2019 17:15
      Highlight Highlight Wenn es um gleiche Pflichten geht, dürfen Männer in der ersten Reihe stehen. Bei den Rechten bleiben sie Bürger zweiter Klasse
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nocciolo 31.07.2019 08:37
    Highlight Highlight Mich nimmt ja wunder wie das mit der Armee funktionieren soll, wenn jeder frei wählen kann, wo er/sie den "Dienst" absolvieren will. Und generell machen ja in der CH so oder so schon ganz viele ganz viel für die Gemeinschaft. Kann das dann alles angerechnet werden? Führt das nicht eher zur Entwertung dieser Tätigkeiten? Dieser Schuss, so gut wie er gemeint ist, könnte nach hinten raus gehen.
    • Victor Paulsen 31.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Ich vermute, dass die Armee weiterhin populärer gestaltet werden soll als der Zivildienst
  • Allion88 31.07.2019 08:31
    Highlight Highlight arbeiten bis 65 und dienstpflicht..

    ob sich die frauen gleichberechtigung so vorgestellt haben am weltfrauentag?

    aber so merken sie immerhin, dass sie es möglicherweise gar nicht mal so schlecht hatten
    • Merida 31.07.2019 09:00
      Highlight Highlight Ja, ich zum Beispiel stelle mir das tatsächlich so vor...
      ...neben gleichen Löhnen für gleiche Leistung, besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gleich hohem gesellschaftlichen Ansehen von sog. Frauenberufen wie sog. Männerberufen.
    • Kevinsvadde 31.07.2019 09:01
      Highlight Highlight Mein lieber Allion88 (omg bitte ist die 88 Ihr Jahrgang), Ihre Aussage wirkt auf mich nicht ganz durchgedacht, denn mit Dienstpflicht und dem Pensionsalter wäre die Situation immer noch nicht egalitär. Zumal die Lohndifferenz, die miserable staatliche Unterstützung bei der Kindsbetreuung und die disprooortionierte Pflegeleistungen innerhalb der Familie usw immer noch bestünden.

      Sobald echte Gleichberechtigung herrscht werden sie keine protestierende Frauen finden
    • Hierundjetzt 31.07.2019 09:24
      Highlight Highlight Pflegerin ist höher angesehen als Kanalreiniger im Untergrund

      Kindergärtnerin höher als Stahlgiesser in der Schwerindustrie

      Versuchs nochmal. Vielleicht dieses mal ohne Genderblabla.

      Merci
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ordo Malleus 31.07.2019 08:13
    Highlight Highlight Die haben meine volle Unterstützung.
  • Gigle 31.07.2019 07:50
    Highlight Highlight Find ich super, aber dann braucht‘s auch endlich die Einführung einer Elternzeit nach Geburt eines Kindes, ansonsten werden Frauen für den Arbeitgeber nur noch teurer.
  • Ass 31.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Ob die Frauen bei der Abschaffung der Milizarmee immer noch so pro Armee stimmen würden?!?!?!😂😂😂

    • Einstürzende_Altbauten * 31.07.2019 09:49
      Highlight Highlight Woher hast Du die Daten, dass Frauen pro Armee abstimmen? Interessiert mich wirklich, wäre spannend.
    • Pafeld 31.07.2019 10:54
      Highlight Highlight Bei der letzten Abstimmung zur Wehrpflicht war gemäss VOX-Analyse der Anteil der Frauen, welche dem Erhalt zugestimmt haben, deutlich höher als jener der Männer.
      In Anbetracht von Gleichberechtigungsforderungen hat das einen sehr schalen Beigeschmack und man fragt sich natürlich, warum man als Mann den Gleichberechtigungsprozess unterstützen soll, wenn er für die Mehrheit der Frauen eine Einbahnstrasse ist.
    • Ass 31.07.2019 13:05
      Highlight Highlight @Einstürzende_Altbauten

      Bei uns in der Armee waren ca. 2/3 contra Armee. Bei Abstimmungen wird immer mit ca. 70% pro Armee gestimmt. Dazu hört man von vielen alten "Ich musste auch, also sollen die Jungen auch".

      Ich weiss das ist rein Subjektiv (keine Studie, keine Wissenschaft). Mein Menschenverstand sagt mir aber das ich dies bedenklich finde!
  • Pascal1917 31.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Man soll nicht wählen können, was man macht. Weil damit wäre es kein Dienst an Land und Leuten sondern staatlich subventionierte Freiwilligenarbeit.

    Aber grundsätzlich super Idee. Meine Unterschrift hat die Initiative.
    • raphe qwe 31.07.2019 08:44
      Highlight Highlight Und wenn man nicht wählen kann ist es staatlich subventionierte Unfreiwilligenarbeit (oder halt Dienst an Land und Leuten). Diese Semantik ist doch offensichtlich kein Argument.
    • Ueli_DeSchwert 31.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Wieso soll es nur ein Dienst am Land sein, wenn man es unfreiwillig macht, Pascal?

      Diese Logik erschliesst sich mir nicht...
  • Nobax 31.07.2019 07:44
    Highlight Highlight Aber nur, wenn die Männer mehr Sold für die gleiche Arbeit bekommen ;-)
    • Frances Ryder 31.07.2019 08:28
      Highlight Highlight Nur wenn die Frauen ein Dienstjahr weniger leisten müssen ;-)
    • Nobax 31.07.2019 08:36
      Highlight Highlight Deal
  • Butschina 31.07.2019 07:42
    Highlight Highlight Endlich ein sinnvoller Vorschlag. Nur, Gemeindepolitik sollte ausgeklammert werden.
    • NathanBiel 31.07.2019 10:26
      Highlight Highlight Wieso? Schon mal Gemeindepolitik gemacht? Viel Arbeit, wenig oder keinen Lohn und viele Gemeinden finden nicht mal mehr Bürger oder Bürgerinnen die das machen wollen. Hauptsache das Feindbild Politiker bedienen...
    • Zauggovia 31.07.2019 10:55
      Highlight Highlight Weshalb?
    • Allion88 31.07.2019 14:06
      Highlight Highlight eben nicht. Lokalpolitik ist (normalerweise) der anfang einer politischen karriere. wollen frauen in bern gleichmässig vertreten sein, sollte dies auf lokaler ebene beginnen.

      Darum wäre es wichtig, dass hier die frauen auch früh eingebunden werden und sich gleichermassen die sporen abverdienen können/müssen

    Weitere Antworten anzeigen
  • phipu_ 31.07.2019 07:41
    Highlight Highlight Wieso kann man die Milizarmee nicht einfach abschaffen und durch eine Berufsarmee ersetzen (soweit nötig). Mit dem gesparte Geld könnte man dann bei der Feuerwehr etc. Profis engagieren.
    • DemonCore 31.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Wie kommen sie darauf dass eine Berufsarmee billiger ist als eine Milizarmee?
    • Kevinsvadde 31.07.2019 09:02
      Highlight Highlight Man hat ja gesehen wie gut es in Deutschland und Italien funktioniert hat....

      *Achtung Spoiler*

      Nicht so gut
    • NathanBiel 31.07.2019 10:30
      Highlight Highlight Kommt auf die Grösse an. 5000 Mann die als Spezialeinheit der Polizei eingesetzt werden kann wenn nötig und sonst als normale Polizei fungiert. Ein Armee wie wir sie jetzt haben brauchen wir schon lange nicht mehr und ist ausserdem nur ein korrupter, geldverschlingender Sauhaufen. Siehe BODLUV, Beschaffung Flieger und Duro...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 31.07.2019 07:30
    Highlight Highlight Warum wird das Militär nicht ganz abgeschafft? Mit einem 70' Jahre Panzer und Fusssoldaten ist das Land nicht zu verteidigen. Davon abgesehen ist die Armee ein Huhn ohne Kopf, wenn es jemand schafft, Internet & Kommunikation zu manipulieren. Jährlich verpuffen 4.5 Mrd. Franken, inklusive gratis Sprit & 1. Klass GA für 14'000 Offiziere [1].
    Lieber sollen Ressourcen und Kräfte für Katastrophenschutz und gemeinnützige Zwecke genutzt werden!

    1) https://www.vbs.admin.ch/de/vbs/zahlen-fakten/armee.html
    • Markus97 31.07.2019 08:00
      Highlight Highlight 1. Die Luftverteidigung würde von der Nato überbommen werden, die Schweizer Neutralität wäre dahernicht mehr glaubwürdig.

      2. Die Schweizer Armee unterhält ein Funknetz, sowievom Stromnetz unabhängige Handyantennen um im Notfall Kommunikation sicherzustellen. Auch bei Naturkatastrophen.

      3. Zur Armee gehören auch diverse Organisationen wie besipielsweise das international wichtige Labor Spiez und die zugehörigen ABC-Truppen, welche in der Lage wären bei einem grossen Krankheitsausbruch oder Atomunfall zu helfen.

      4. Zur Luftwaffe gehören auch sämtliche Hubschrauber und Flugzeuge des Bundes
    • reaper54 31.07.2019 08:17
      Highlight Highlight Die Armee leistet in diversen Bereichen wichtige Unterstützung. Vom Turnfest über Transporte in den Alpen, Unterstützung der Feuerwehr sowie weiteren zivilen Behörden. Katastrophenschutz machen sie übrigens auch. Die Landesverteidigung ist eine Versicherung welche wir nicht hergeben sollten. Die Armee ist ja nicht nur auf symetrische sondern auch asymetrische Kriegsführung ausgerichtet.
    • Militia 31.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Vor 10-15 Jahren wollte man schon Mal die Armee abschaffen, in der Zwischenzeit hat Russland die Krim eingenommen. Schnell kann es gehen und man braucht sie plötzlich.
      Die Logistik ist der grösste Lehrverband der Armee und kommt gerade besonders bei Katastrophen zum Einsatz. Hätten Sie gerne mehr Katastrophen? Und bez. GA: Bundesgeld geht via Armee an einen anderen Bundesbetrieb... Dann motzen Sie noch, die Ausrüstung sei alt und gleichzeitig soll aber kein Geld dafür ausgegeben werden? Sie sind gegen die Armee, ok, aber haben eigentlich für die Armee argumentiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 31.07.2019 07:29
    Highlight Highlight Die Milizarmee ist ein Relikt aus dem frühen 20. Jahrhundert und wird als solche eigentlich nur noch aus nostalgischen Gründen am Leben gehalten. Warum zeigt sich das Komitee hier nicht mutiger?
    • Tobi-wan 31.07.2019 07:38
      Highlight Highlight Weil eine Abstimmung gegen die Armee nicht zu gewinnen ist. Das ist auch nicht die Idee der Initiative. Sie möchte ja das Milizsystem und da gehört in der Schweiz nun mal das Militär dazu (ob man es gerne mag oder nicht).
    • Zauggovia 31.07.2019 10:58
      Highlight Highlight Wäre immer noch daran interessiert, was die Alternative zur Milizarmee wäre? Eine Armee braucht es und eine Berufsarmee ist entweder zu teuer oder zu klein.
    • michiOW 31.07.2019 14:23
      Highlight Highlight Es hindert Sie niemand daran, eine Initiative zur Abschaffung der Armee zu starten.
  • frereau 31.07.2019 07:04
    Highlight Highlight Hoffentlich findet diese Idee breite Zustimmung. Das Vorhaben einen Dienst an der Allgemeinheit geschlechtsunabhängig für alle obligatorisch zu machen hat das Potential die Gesellschaft wieder näher zusammen zu bringen.
    • DemonCore 31.07.2019 08:39
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob Zwang alleine funktioniert. Es muss sich auch etwas an der Mentalität ändern. Heute sind Freiwillige oft nützliche Idioten für die Egoisten in unserer Gesellschaft. Wenn wir unseren persönlichen Konsum und unsere eigene Bequemlichkeit über das Allgemeinwohl stellen wird es auch mit Gesetzen schwierig einen echten Wandel herbeizuführen.
    • Zauggovia 31.07.2019 10:59
      Highlight Highlight @Demoncore: bei mir hat Zwang funkioniert, ich wollte nicht freiwillig ins Militär, und inzwischen bin ich ein starker Armeebefürworter.
  • Scaros_2 31.07.2019 07:04
    Highlight Highlight Klingt für mich Sinnvoll. Heute will längst nicht jeder ins Militär. Jedoch will man trotzdem was tun und wenn das nun sogar auf Tätigkeiten in der eigenen Gemeinde, Feuerwehr etc. erweitert wird kann das sehr nutzvoll sein für die Gesellschaft. Den Hand aufs Herz. Jene die im Militär waren. Wie viel % der Totalen Zeit dort war einfach nur ABM oder sinnfrei? (war nie da).

    Auch das man die gleichberechtigung mit nimmt ist gut. So muss jeder im Erwachsenwerden seinen Dienst an der Gesellschaft leisten in einer Form die er will/kann.

    Gute Sache!
    • Frankygoes 31.07.2019 07:36
      Highlight Highlight Niemand will ins Militär. Wer will denn schon lernen, wie man Leute umbringt? Das ist ja das Beste an unserer Armee... dass sie eine Miliz ist, stellt sicher, dass sie nicht für Unsinn eingesetzt wird.

      Allerdings... wenn's Wahlfreieheit beim Dienst an der Allgemeinheit gibt, hat die Armee keine Chance.. wenn wir weiterhin eine Milizarmee haben wollen, bleibt nur der Zwang. Ist systembedingt leider so.
    • Alnothur 31.07.2019 08:15
      Highlight Highlight 20-40% schlafen? 40-60% Nichtstun? In was für einer Möchtegern-Einheit warst denn du?
    • Scaros_2 31.07.2019 08:34
      Highlight Highlight @Franky

      Man könnte auch eine Berufsarmee aufstellen (kleines kader) und ein Flexibler anteil an Miliz der über eine Klausel gesteuert wird. Es wird in jeder Generation Menschen geben die ins Militär wollen. Genau so gibt es halt immer Leute die das nicht wollen. Daran wird die Armee nicht aussterben.

      Und mir wäre neu, dass man in der Schweizer Armee explizit das Töten lernt. Die Schweiz ist immer noch eine Defensiv Armee und keine Offensive. Wirklich das Hinarbeiten einen Menschen zu töten lernt man nicht. Man lernt schiessen etc. ja. Aber das tut man auch in einem Schützenverein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrJS 31.07.2019 06:54
    Highlight Highlight Prinzipiell gute Idee! Doch wie wird das mit dem Alter gelöst? Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, (Gemeinde-)Parlamente mit lauter 19-30-jährigen besetzt zu haben...
    • R. Peter 31.07.2019 07:27
      Highlight Highlight Politisches Engagement soll nicht als Dienstleistung anerkannt sein.
    • Ueli_DeSchwert 31.07.2019 09:02
      Highlight Highlight @MrJS Gemeindepolitik ist nicht Gemeinde-Parlament. Erstens ist ein "Gemeindeparlament" oft die Gemeindeversammlung. Zweitens zielt in diesem Fall Gemeindepolitik auf Mitarbeit in Kommissionen o.Ä. ab.
  • Warumdennnicht? 31.07.2019 06:47
    Highlight Highlight Finde top. Ausser das Gemeindepolitik auch angerechnet werden darf. Hat meiner meinung nach (meist) nichts mit Gemeinnütziger Arbeit zu tun. Sonst wäre ja Gärtner, Arzt, im Supermarkt arbeiten also eigentlich alles wo im Dorf passiert gemeinnützig
    • Holunderblütensirup 31.07.2019 07:55
      Highlight Highlight Was ist denn die Definition von gemeinnützig? Wenn ich doch ein Job auf dem Bau oder im Detailhandel oder sonst wo habe zahle ich ja Steuern, mit welchen der Staat seine Infrastruktur unterhalten kann. Oder was ist daran nicht gemeinnützig?
    • Captn 31.07.2019 08:01
      Highlight Highlight Engagement in der Gemeindepolitik hat in seiner Gänze mit Gemeinnützigkeit zu tun. Was denkst du, warum Leute sich in Kommissionen, Räte oder Parlamente für ihr Dorf oder ihre Stadt engagieren? Und das in ihrer Freizeit! Wegen dem Trinkgeld als Entschädigung?
      Alle in unserem Land haben die Möglichkeit sich zu engagieren, ob politisch, kulturell, sozial oder sportlich. Da zu werten, das eine sei besser als das andere zeugt von Unreife und einem schrägen Verständnis für das Miteinander.
    • Qu-olà 31.07.2019 08:21
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu Gärtnern und Ärzten erhalten Gemeindepolitiker/innen kaum einen Lohn, diese Ämter werden zusätzlich zur Erwerbsarbeit ausgeführt und beanspruchen teilweise recht viel Zeit und Energie. Ich finde das ist auf jeden Fall als gemeinnützige Arbeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yangjae 31.07.2019 06:27
    Highlight Highlight Genau auf meiner Linie! Ich als deutschweizerin hätte mir mühr getan einen Namen zu finden, service citoyen ist hingegen charmant und elegant!!!
  • miarkei 31.07.2019 06:02
    Highlight Highlight Klingt doch sinnvoll.

Analyse

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