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Wie grosszügig ist die Schweiz? Sieben Fakten zur Entwicklungshilfe



Das Romalager in Mukachevo, Ukraine, ein SDC Projekt mit finanzieller Schweizer Unterstuetzung durch Deza und Seco fuer die dortige Roma Schule, bietet ein tristes Bild ausserhalb des Schulareals. Waehrend der Ukrainereise der Deza wurde das Gebiet am Donnerstag, 22. September 2005 besucht. (KEYSTONE/Sigi Tischler) === ,  ===

Romalager in Mukachevo, Ukraine: Deza und Seco unterstützten die dortige Roma-Schule (Jahr 2005). Bild: KEYSTONE

1. 3.246 Milliarden Franken

So viel gab die Schweiz im Jahr 2014 für die öffentliche Entwicklungshilfe aus. Das sind 280 Millionen Franken mehr als 2013.

2. Acht Prozent mehr Geld 

Die Schweiz gehört zu denjenigen Geberländern, die ihre Ausgaben am stärksten gesteigert haben, wie der Entwicklungshilfeausschuss (DAC) der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) am Mittwoch mitteilte.

Zwischen 2011 und 2014 habe die Schweiz jährlich durchschnittlich 8 Prozent mehr Geld für Entwicklungshilfe ausgegeben, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mit.

3. 0.5 Prozent 

Bis 2015 will die Schweiz ihre Entwicklungshilfeausgaben auf 0.5 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) steigern. Diesem Ziel ist die Schweiz im vergangenen Jahr näher gekommen: 2014 entsprachen die Ausgaben der Schweiz 0.49 Prozent ihres BNE. 

4. 0.7 Prozent 

Das ist die UNO-Zielvorgabe. Die Schweiz liegt damit mit ihrer Entwicklungshilfe unter der UNO-Vorgabe.

5. Die grössten Budgetposten

6. Die Schweiz liegt auf Platz Acht

Das sind die Länder, die prozentual (gemessen am BNE) am meisten Geld für die Entwicklungshilfe ausgeben:

7. 135.2 Milliarden US-Dollar

So viel stellten alle Mitgliedsländer des DAC für Entwicklungshilfe zur Verfügung, ungefähr gleichviel wie im Vorjahr.

OECD-Generalsekretär Angel Gurría zeigte sich in einer Mitteilung erfreut darüber, dass die Mittel auf einem «historischen Hoch» blieben, obwohl viele Geberländer aus «einer der schwersten Wirtschaftskrisen unserer Zeit» kämen. Das DAC zeigte sich aber zugleich besorgt darüber, dass die ärmsten Länder immer weniger Hilfe erhielten. (wst/sda)

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