Schweiz

7112 Franken: So viel haben private Haushalte pro Monat zur Verfügung

Statistik zur Lebensqualität in der Schweiz

7112 Franken: So viel haben private Haushalte pro Monat zur Verfügung

27.10.2014, 11:0927.10.2014, 11:19

7112 Franken hat in der Schweiz jeder private Haushalt im Durchschnitt pro Monat zur Verfügung. Fast zwei von drei Haushalten (60 Prozent) haben allerdings weniger Geld in der Kasse, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) auf der Grundlage von Zahlen aus dem Jahr 2012 errechnet hat.

Errechnet wird das verfügbare Einkommen, in dem vom Bruttoeinkommen des Haushaltes die obligatorischen Abgaben – namentlich Steuern, Beiträge für AHV und Pensionskasse und Prämien für die obligatorische Krankenversicherung – abgezogen werden. 29,3 Prozent des Durchschnittseinkommens entfallen auf obligatorische Ausgaben.

Was von Lohn, Rente und Sozialleistungen übrig bleibt, wird mehrheitlich für den Konsum verwendet. Den grössten Posten, nämlich ungefähr 1500 Franken, machen Kosten für Wohnen und Energie aus, wie das BFS am Montag mitteilte. Das entspricht knapp 15 Prozent des Bruttoeinkommens.

Auf den Verkehr entfallen 8 Prozent, auf Unterhaltung, Erholung und Kultur 6,4 Prozent, auf Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 6,3 Prozent und auf Hotels und Restaurants 5,4 Prozent. Für den Sparstrumpf bleiben bei einem durchschnittlichen Einkommen jeden Monat 1318 Franken oder 13,1 Prozent des Bruttoeinkommens.

Haushalte mit weniger Bruttoeinkommen als 5000 Franken pro Monat konnten 2012 allerdings kein Geld zurücklegen – sie gaben mehr aus als sie einnahmen. In 57 Prozent dieser Haushalte lebten Rentnerinnen und Rentner, die einen Teil ihres Budgets aus dem Sparstrumpf finanzieren. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
⏱️Wenn du das liest, hast du eine Stunde weniger geschlafen⏱️
Es ist soweit: Die Uhren in der Schweiz und in den meisten europäischen Ländern sind in der Nacht auf Sonntag um eine Stunde vorgestellt worden.
Falls du dich heute morgen ungewohnt schläfrig fühlst, könnte das an einem wohlbekannten Umstand liegen: Es gilt wieder die Sommerzeit und du hast eine Stunde weniger geschlafen, falls du zur gleichen Uhrzeit wie üblich aufstehst.
Zur Story