Schweiz

Wanderer kommt auf dem Cheillon-Gletscher im Wallis ums Leben

Wanderer kommt auf dem Cheillon-Gletscher im Wallis ums Leben

14.07.2015, 22:1214.07.2015, 22:12

Ein Wanderer aus Grossbritannien ist am Montag auf dem Cheillon-Gletscher oberhalb vom Arolla im Wallis ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Hütte «Cabane des Dix».

Der 49-jährige Verunglückte war mit einer Begleiterin in Arolla zu einer Tour aufgebrochen. Auf dem Gletscher wollten die beiden auf einem Holzsteg eine Spalte überqueren, wie die Walliser Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.

Dabei verlor der Mann aus unbekannten Gründen das Gleichgewicht und stürzte ab. Er wurde vom Bergbach mitgerissen und unter einem grossen Felsblock eingeklemmt. Die Frau, die mit ihm zusammen unterwegs gewesen war, versuchte vergebens, ihn zu befreien. Ausgerückte Helfer konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
KI-Anfragen bringen Schweizer Behörden an den Anschlag – die Sonntags-News
Die Migros prüft eine Gewinnbeteiligung für ihre Genossenschafter, der Geheimdienst stoppt ein 95'000 Franken teures Geschichtsbuch und Opfer von Crans-Montana verlangen eine teilweise Zwangsverwaltung der Gemeinde. Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Migros will nach Informationen der «NZZ am Sonntag» künftig einen Teil ihres Gewinns direkt an ihre Genossenschafterinnen und Genossenschafter ausschütten. Mit diesem Schritt will die Detailhändlerin ihre Mitglieder für ihre Zukunftsvision einer Einheitsgenossenschaft gewinnen, wie die Zeitung schrieb. Die «NZZ am Sonntag» sprach nach eigenen Angaben mit knapp einem Dutzend Migros-Kadermitgliedern. Das Projekt Gewinnbeteiligung sei erstmals in der «Vision 2035» angedeutet worden. Es gehe deutlich über das Cumulus-Treueprogramm hinaus. Das Vorhaben wäre ein schlagendes Argument für die Zustimmung zur Einheitsgenossenschaft, schrieb die Zeitung. Doch sei noch unklar, ob das Projekt bis zur Urabstimmung spruchreif ist.
Zur Story