Schweiz
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Undercover im Asylzentrum: Reporter berichtet von Zynismus, Islamismus und Gewalt

Der deutsch-pakistanische Journalist und Terrorismus-Experte Shams ul-Haq hat fünf Tage undercover im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen verbracht. Er liefert einen Einblick ins Schweizer Asylwesen, der Aussenstehenden bislang verwehrt war. Und er zeigt Missstände auf.



epa04066176 A man walks towards the border checkpoint leading to Kreuzlingen in Switzerland in Constance, Germany, 10 February 2014. The people of Switzerland unexpectedly voted for a limitation of immigration from countries of the EU in a national referendum.  EPA/FELIX KAESTEL

Hier beginnt ul-Shaks Undercover-Reise: Grenzort Kreuzlingen.
Bild: EPA/DPA

Am Samstagnachmittag, 9. Januar, schleust sich Shams ul-Haq ins Schweizer Asylwesen ein. Als verdeckter Reporter trifft er aus Deutschland am Bahnhof Kreuzlingen TG ein und fragt Grenzbeamte auf Englisch nach dem Weg zum Asylzentrum. «Ach du Scheisse. Noch so einer», lautete dessen Antwort, schreibt ul-Haq in einer Reportage, die von der SonntagsZeitung veröffentlicht wurde.

«Das ist ein Souvenir von mir für dich.»

Beamter zu Shams ul-Haq

Zynismus muss ul-Haq während seines viertägigen Undercover-Einsatzes in der Schweiz wiederholt erfahren:

Blick auf das Empfangs- und Verfahrenszentrum EVZ, aufgenommen am Montag, 4. Mai 2015, in Kreuzlingen. Wie das Staatssekretariat fuer Migration mitteilt, soll das EVZ in Kreuzlingen zu einem Bundesasylzentrum umgewandelt und die Kapazitaet von 290 auf 310 Personen erhoeht werden. Das EVZ in Altstaetten SG soll geschlossen und stattdessen ein neues Zentrum mit einer Kapazitaet von 390 Plaetzen und 110 Arbeitsplaetzen errichtet werden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen.
Bild: KEYSTONE

Von der Grenze geht's für «Jamal», so das Pseudonym ul-Haqs, ins EVZ Kreuzlingen. Einen Sicherheitsbeamten weiht er kurz darauf in seine geheime Mission ein, da ihm dieser zuvor anvertraut hat, dass er seinen Job gekündigt habe, «weil er es für unmenschlich halte, was hier gemacht werde». Und bald sollte «Jamal» am eigenen Leibe erfahren, was dieser damit gemeint haben könnte:

«Ich sehe, wie der Beamte ihm zwei Ohrfeigen verpasst und ihn schubst.»

Shams ul-Haq

SEM: Keine Hinweise

Die «SonntagsZeitung» sieht aufgrund der Schilderungen Schengen-Bestimmungen durch die Schweiz verletzt, weil «Jamal» sich als Pakistaner nicht frei in Europa bewegen dürfte. Mit den beschriebenen Zuständen konfrontiert, antwortet das Staatssekretariat für Migration (SEM) laut der Zeitung, die Schweiz wende die Dublin Regeln konsequent an. «Wenn jemand beabsichtigt auszureisen, hat er das Asylgesuch formell zurückzuziehen und die Behörden um die Organisation der Ausreise zu bitten», wird SEM-Sprechern Gaby Szöllösy zitiert. Laut Asylgesetz müsste sich die Person zur Verfügung halten. Auf die erwähnten Vorwürfe wegen Gewalt seitens der Sicherheitsbeamten habe man keine Hinweise, sagte Szöllösy.

Ul-Haq erwähnt in seinem Bericht auch Lichtblicke und positive Erfahrungen während seines Aufenthalts in Kreuzlingen.

A fighter of the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) holds an ISIL flag and a weapon on a street in the city of Mosul, Iraq, in this June 23, 2014 file photo. To match MIDEAST-CRISIS/IRAQ-TURKEY    REUTERS/Stringer/Files

Verschwörungstheorien wie sie laut ul-Haq auch in Kreuzlingen zu hören sind, bereiten Terrororganisationen wie dem sogenannten «IS» den Boden.
Bild: STRINGER/REUTERS

Fanatismus und Islamismus seien allerdings in den Unterkünften ein Problem. In seiner kurzen Zeit in Kreuzlingen sei ihm ein Mann aufgefallen, «von dem ich aufgrund des Verhaltens sagen kann, dass er entweder früher einmal für eine terroristische Organisation gearbeitet hat oder gar hier als aktives Mitglied untergetaucht ist», schreibt ul-Haq. Folgende Verbesserungen empfiehlt der Terrorismus-Experte:

Shams Ul-Haq

Für die «SonntagsZeitung» undercover unterwegs: Journalist Shams ul-Haq.
Bild: screenshot website s-haq.com

«SonntagsZeitung»-Chefredaktor Arthur Rutishauser schreibt in seinem Kommentar zur Reportage, die Redaktion habe die Fragen, die der Bericht aufwerfe, «in Bern» gestellt: «Als Antwort kamen Ausflüchte und eine unterschwellige Drohung betreffend den recherchierenden Journalisten.» (kad)

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 18.01.2016 12:59
    Highlight Highlight Sieht so aus, dass mit solchen Zuständen in den Zentren das hier erreicht werden möchte:
    http://www.oe24.at/welt/Schnauze-voll-Fluechtlinge-fliehen-in-die-Heimat/219952302
  • R&B 17.01.2016 18:12
    Highlight Highlight Es ist einfach nur noch erschreckend, mit welcher Arroganz, Kaltherzigkeit, Unmenschlichkeit über diese Flüchtlinge geschrieben wird. Die SVP hat wahrlich gute Arbeit geleistet, indem sie Neid und Hass gesät haben, die zu Blindheit und wohl auch Verblödung geführt hat. Kriminelle Taten von Wenigen werden verallgemeinert und allen Flüchtlingen zugeschrieben. Wann setzt der gesunde Menschenverstand wieder ein? Wenn es so weiter geht, wird "Heil Hitler" wieder salonfähig sein. Und leider übertreibe ich nicht. Schämt Euch alle, die hier abschätzig über diese Flüchtlinge pauschal herziehen.
    • R&B 18.01.2016 12:59
      Highlight Highlight Und ich bin erleichtert, dass die Leser dieser Kommentare zu ⅔ auch meiner Meinung sind. Ich hatte schon richtig bedenken, dass alle zu Rassisten mutieren.
    • trollo 18.01.2016 18:59
      Highlight Highlight nach deiner Logik sind demnach die anderen rassisten und rufen heil... ?
      pauschalisierst du nicht ein wenig?
    • R&B 18.01.2016 19:40
      Highlight Highlight Nein. Ich differenziere. Steht klar in meinem Text.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andi Amo 17.01.2016 15:51
    Highlight Highlight Ich habe gerade den ganzen Original-Bericht gelesen. Heftig ist doch diese Aussage;

    "Zur Zeit kommen viele islamistische Kämpfer, zumeist vom IS, nach Europa."

    Hallo, geht's eigentlich noch?? Da kommen gerade Leute in unser friedliches Land, die dort unten andere Menschen köpfen, nur weil sie einen anderen Glauben haben und Männer von Dächern in den Tod stürzen, nur weil sie homosexuell sind! Und die leben jetzt bereits schon unter uns, alles sogar noch finanziert mit meinen und deinen Steuern? Wo bleibt da die verfluchte Empörung, statt über die Unterbringung in Zivlischutzanlagen??
    • Andi Amo 17.01.2016 16:53
      Highlight Highlight Ich möchte dazu noch anmerken, dieses Information kommt von diesem deutsch-pakistanischen Undercover-Journalisten und ist nicht etwa eine Erfindung von einem AfD oder SVP'ler...

      Soviel zur Realität, was da draussen eigentlich gerade abgeht.
    • alessandro 17.01.2016 17:55
      Highlight Highlight du verwechselst etwas. von jenen die kommen sind nicht 3/4tel IS kämpfer, sondern mit den millionen von menschen die auf der flucht sind, sind es halt im verhältnis (!) viele. einer auf 100 flüchtline wäre wohl schon viel.
      ich nehme an, du möchtest den restlichen 99 jegliche hilfe verwehren?
    • Andi Amo 17.01.2016 18:36
      Highlight Highlight @alessandro
      Nee, hast du falsch angenommen. Es ist nur der blanke Hohn, dass mit den Flüchtlingen auch Islamisten zu uns kommen, vor denen die Flüchtlinge unter anderem eigentlich genau fliehen. Und dass Islamisten nur dank unserer toleranten Gesellschaft, die sie ja so abgrundtief hassen, überhaupt ins Asylwesen aufgenommen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tiger9 17.01.2016 13:32
    Highlight Highlight Beim Sicherheitspersonal in solchen Zentren handelt es sich um private Auftragnehmer und nicht um Beamte des Staates. Bitte etwas differenzierter berichten.
    • Lami23 17.01.2016 15:29
      Highlight Highlight @Andi Amo, ich gehe jetzt davon aus, dass du politisch und geschichtlich nicht sonderlich gut informiert bist. Anders kann ich mir nicht erklären dass Walliser und Romands für dich genauso "Menschen unterschiedlicher Herkunft" sind, wie Pakistaner und Syrer.
    • Andi Amo 17.01.2016 16:18
      Highlight Highlight @Lami23
      Und ich gehe bei Ihnen davon aus, dass sie nicht sehr gut mit der modernen Technik klar kommen, ansonsten hätten Sie es fertig gebracht, unter dem richtigen Kommentar zu antworten...;-)

      Mein Vergleich war eine Anspielung kein direkter Vergleich. Anscheinend haben Sie das nicht mitbekommen. Richtig ist er trotzdem. Meine RS-Kollegen hatten tatsächlich alle eine andere Herkunft und teilweise sogar eine andere Sprache und Religion. Die Köpfe eingeschlagen haben wir uns deswegen trotzdem nicht. Können wir nicht erwarten, dass Asylanten ebenfalls diese Toleranz annehmen und leben werden?
  • Grundi72 17.01.2016 12:49
    Highlight Highlight Immerhin hat das Gratisessen geschmeckt! Ist doch mal ein Anfang.

    Dann möchte ich mich bei den Asylsuchenden noch für das schlechte Wetter entschuldigen. Da sie sich das Zielland innerhalb Europas frei aussuchen können, wär ein Überwintern auf den Kanaren evtl eine Idee?
    • alessandro 17.01.2016 18:04
      Highlight Highlight genau solcher zynismus wird in der regel von einem "an die wand stellen" spruch gekrönt.
    • Murky 18.01.2016 13:08
      Highlight Highlight Seufz... Nun denn... Ja da fehlen einem die Worte. Wie kann man nur so ignorant sein?
  • Gwaggli 17.01.2016 12:18
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, leider überrascht es mich nicht, dass die Zustände in Kreuzlingen immer noch so sind, wie sie sind.
    Vor ein paar Jahren hat da mein Bruder im Sicherheitsdienst gearbeitet und musste nach gut einem Jahr damit aufhören, um nicht daran zu zerbrechen.
    Damals gab es, so seine Aussage, zwei Typen von Sicherheitsdienstarbeitenden: diejenigen, die zum kalten Zyniker werden und jene, die den Stress nicht aushalten und nach kurzer Zeit wieder gehen.
    Das Sicherheitspersonal hat keine soziale Ausbildung und damit nicht das Rüstzeug um adäquat mit den täglichen Provokationen umzugehen.
    • Andi Amo 17.01.2016 14:25
      Highlight Highlight Was für täglichen Provokationen? Das sind doch alles Kriegsflüchtlinge, die unglaublich froh sein müssten, endlich in einem sicheren und FRIEDLICHEN Land zu sein, oder etwa nicht? Bringen diese etwa noch ihre Konflikte mit hierher? Wenn ich lese, dass man Syrische und irakische Flüchtlinge sofort nach der Ankunft trennen sollte, um Konfliktpotenzial abzubauen, stellen sich mir die Nackenhaare auf!
    • atomschlaf 17.01.2016 16:10
      Highlight Highlight @D00A: Und was schlägst Du vor? Einzelzimmer mit Frühstück für die Herrschaften?
      Können ja das Asylgesuch zurückziehen und weiterziehen, wenn's nicht passt.
    • Gwaggli 17.01.2016 16:15
      Highlight Highlight Es ist halt wie an jedem anderen Ort auch, über 90% verhalten sich korrekt und sind dankbar dafür was sie kriegen und die kleine Minderheit macht das ganze kaputt.
      Da muss man sich auch nicht wundern, dass sich bei sozial und psychologisch nicht geschultem Personal über die Zeit Aggressionen aufbauen, wenn man mehrmals täglich verbal mit dem Tod bedroht wird.
      Solche schwarzen Schafe gibt's jedoch auf beiden Seiten und es ist nicht meine Absicht die Vergehen in Schutz zu nehmen.
      Es würde meiner Meinung viel mehr bringen, die Gründe für solche Missstände sauber zu klären und Lösungen zu suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 17.01.2016 12:07
    Highlight Highlight Tja, für Leute mit welcher politischer Gesinnung hört sich Sicherheitsbeamter im Flüchtlingsheim wie ein richtiger toller Job an? Autoritäre Position in einer Unterkunft für Ausländer? Klare Regeln und Sanktionen durchsetzen? In Uniform? Scheint genau dasselbe Problem wie bei der Stapo Zürich zu sein.
    • Hans Dampff 17.01.2016 13:28
      Highlight Highlight sehe ich genauso!
    • Murky 18.01.2016 13:13
      Highlight Highlight Bloss dass die Stadtpolizisten besser ausgebildet sind. Tumbes Sicherheitspersonal braucht es da eigentlich nicht viel, sondern es braucht Betreuer welche entsprechend ausgebildet sind und auf die Leute eingehen können. Natürlich muss man etwas standardisieren um der Sache Herr zu werden. Aber die Flüchtlinge wie Verbrecher zu behandeln ist auch nicht gerade zielführend.
  • 7immi 17.01.2016 11:51
    Highlight Highlight mich stört es nicht, wenn man sagt, dass wir steuerzahler den aufenthalt bezahlen, denn so ist es schliesslich. und sie sollen das auch wissen. die gewalt finde ich auch fehl am platz. allerdings kennen wir die vorgeschichte nicht. die sicherheitsleute sind auch nur menschen. und wenn man provoziert muss man auch einstecken können.
    Die strikte tagesordnung ist angebracht, schliesslich muss das personal eine gewisse struktur schaffen und die kontrolle haben, ob alle noch da / gsund sind. Leider werden ein paar vorurteile (drogenhandel, asyltourismus) in diesem artikel bestätigt... schade!
    • Utopiot 17.01.2016 13:56
      Highlight Highlight Der Artikel deutet darauf hin, dass die Flüchtlinge "aufgeben", bzw. sich das nicht gefallen lassen möchten. Hören vielleicht von Heimen in Deutschland, wo man nicht geschlagen wird? Ist Respekt als "Nicht-Schweizer" etwa zu viel erwartet? Man schlägt ja sonst auch nicht einfach auf Leute ein, die provozieren.

      Zitiere an dieser Stelle KIZ:
      "Glaubt ihr die Flüchtlinge sind in Partyboote gestiegen mit dem großen Traum im Park mit Drogen zu dealen?"
  • zombie woof 17.01.2016 11:35
    Highlight Highlight Erstaunt mich überhaupt nicht dass es zu Übergriffen und Beleidigungen durch das Sicherheitspersonal kommt. Das sind in der Regel einfach gestrickte Zeitgenossen und wenn man denen plötzlich Macht gibt, wissen die nicht wie damit umzugehen ist. Eventuell würden sie es verstehen wenn mal die Rollen vertauscht würden, aber ich hab da so meine Zweifel....
  • Bijouxly 17.01.2016 11:35
    Highlight Highlight Also das mit dem Telefonverbot finde ich, naja. Können ja draussen telefonieren, ist doch kein Problem. Im Bunker hat es ja sowieso keinen Empfang. Die Sache mit der Gewalt billige ich natürlich nicht, kann aber auch verstehen, dass viele der Beamte bereits oft provoziert wurden und vielleicht auch einfach mit den Nerven am Ende sind. Ob es für das Sicherheitspersonal eine eigene Schulung gibt? Alles in allem finde ich die Empörung aber etwas gesucht: Zivilschutzanlagen sind immerhin ein Dach über dem Kopf, natürlich gibt es Missstände, aber die Zentren sind ja nur das letzte Glied der Kette.
    • Utopiot 17.01.2016 14:01
      Highlight Highlight Genau weils zu viele Leute gibt, die so reden wie du, ist es möglich, dass so etwas in solchen Heimen überhaupt passiert!

      Zum kotzen dein à la "die sollten froh sein, dass sie überhaupt was kriegen", die Rede ist hier von respektvollem Umgang, und den hat auch "das letzte Glied" verdient!
    • Andi Amo 17.01.2016 14:30
      Highlight Highlight @ChubbyBunny
      Respektvoller Umgang bedingt aber beide Seiten. Was man sich als Sicherheitsbeamter oder Polizist in solchen Zentren antun lassen muss, ist auch alles andere als lustig! Vor allem noch als Frau. Mich verwundert es nicht, wenn ab und zu mal einer die Nase gestrichen voll hat.
    • Bijouxly 17.01.2016 14:40
      Highlight Highlight Ich habe ja bereits gesagt, dass ich diesen Umgang nicht billige. Es ist aber nunmal so, dass es in einer Schweizer Zivilschutzanlage sicherer ist, als in ihrem Heimatland: und notabene wohnen sie ja kein Jahr dort. Was schlägst du denn vor? "Leute wie ich" sehen einfach ein, dass Provokationen und Respektlosigkeiten irgendwann zu einem kollektiv härteren Umgang führen. Ich finde das nicht "gut", ich finde es bloss logisch.
  • Karl33 17.01.2016 11:21
    Highlight Highlight Ich habe in meiner RS 17 (!) Wochen lang in Chatel St. Denis in einer Zivilschutzanlage geschlafen, weil die Kaserne Romont zu klein war. Wir (über 100 Menschen) haben da das alle ohne Murren akzeptiert und sind nicht zu einer Zeitung gerannt. Und jetzt soll das für Asylsuchenden nicht gut genug sein? Irgendwie komme ich mir von unserer Gesellschaft manchmal etwas verar...t vor.
    • Dä Brändon 17.01.2016 11:32
      Highlight Highlight Der Untetschied ist, bei Dir gab es einen Lichtblick und du wurdest täglich beschäftigt.
    • zombie woof 17.01.2016 11:43
      Highlight Highlight Karl33, du warst im Militär und nicht auf der Flucht. Tagsüber wart ihr beschäftigt und draussen und am Wochenende im Urlaub und zu guter Letzt wusstet ihr alle dass nach 17 Wochen Schluss ist. Ich habe selber x-Wochen in diesen Scheissbunkern und Zivilschutzanlagen verbracht, ist also nicht so dass ich nicht wüsste wie das ist.
    • Karl33 17.01.2016 11:46
      Highlight Highlight Brändon, was für einen Lichtblick? Dass ich bald wieder da raus kann? Das ist derselbe Lichtblick, den Asylsuchende auch haben. Beschäftigung? Im Militär? Haha. Zeitabsitzen.
      Seien wir doch ehrlich: Hier wird gerne mit zwei Ellen gemessen: Dienstleistende Schweizer Männer sollen akzeptieren, was für Asylsuchende nicht gehen soll. Für solche Doppelmoral habe ich kein Verständnis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 17.01.2016 11:10
    Highlight Highlight Bitte mehr davon, Aufklärung ist immer gut. Super wäre es, wenn die Behörden auf die Verbesserungsvorschläge von Herr Ul-haq eingehen würde. Anstatt unterschwellig zu drohen.
  • la le 17.01.2016 11:04
    Highlight Highlight Die meisten Menschen flüchten in ein anderes Land, weil (wir) Ihr Land angreiffen. Man kann sich nicht aussuchen in welche Familie oder in welchem Land man geboren wird. Stellt euch immer die Frage, was wäre wenn Ihr aus eurem Land fliehen müsst? Das sind immernoch Menschen und Menschen behandelt man nicht so. Einige Handeln mit Drogen oder sind ehemalige Terror Mitglieder, bei diesen Menschen müsste man genauer hin sehen und Konsequenzen ziehen. Ich persönlich liebe die Schweiz, aber in vielen Sachen, wie zb das Asylrecht steht die Schweiz ziemlich hinterher
    • Pipapo 17.01.2016 12:18
      Highlight Highlight Welches Land greifen wir an? Was ist denn das für eine abstruse Behauptung?
    • Andi Amo 17.01.2016 14:43
      Highlight Highlight Mich würde auch interessieren, hinter welchen Ländern die Schweiz denn in Sachen Asylrecht "hinterher steht".

      Mit 2,7 Asylerstanträgen je 1000 Einwohner im Jahr 2014 lag die Schweiz Europaweit gerade mal hinter Schweden, Ungarn und Malta und sogar noch vor Deutschland und allen anderen sonstigen europäischen Ländern!
  • Mehmed 17.01.2016 11:03
    Highlight Highlight Als in Köln diese Übergriffe passierten, haben die Medien erstmal ein paar Tage geschwiegen, weil sie nicht wollten, dass die Leser entsetzt reagieren würden. Danach aber bringen diese Medien plötzlich ganz viel Enthüllungsjournalismus, die uns zeigen sollen, wie die Polizei oder Deutsche/Schweizer Männer eigentlich unter jeder Sau sich benehmen.
    Ich traue den Medien dabei nicht 100%, ich habe das Gefühl, es wird bloss publiziert, was die politische Ausrichtung der Zeitung jeweils bringen will. Hier wird wohl sehr viel instrumentalisiert, propagiert und übertrieben (gelogen?).
    • Andi Amo 17.01.2016 16:37
      Highlight Highlight @Andynymous
      Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Es wird absichtlich möglichst alles negative, was in Zusammenhang mit Flüchtlingen und Migranten zusammenhängt, nicht an die grosse Glocke gehängt, damit die Stimmung in der Bevölkerung angesichts der Realität nicht kippt.

      Das wurde in Deutschland sogar schon offen zugegeben. Bestes Beispiel sind ja auch gerade die Vorfälle in Köln! Die Berichterstattung nach einigen Tagen geschah erst, als der Druck zu gross wurde. Danach wurde dann sehr fleissig und ständig alles mögliche relativiert.
  • Schnapphahn 17.01.2016 10:48
    Highlight Highlight Der Vorschlag zur Terrorismusbekämpfung (kontaktieren der jeweiligen Geheimdienste) scheinen mir ziemlich zahnlos. Kann mir bei der Regierung in Afghanistan gut vorstellen, dass der dortige Geheimdienst froh ist solche Leute nicht mehr im eigenen Land zu haben. Deshalb werden sie kaum das Risiko einer möglichen Rückschaffung eingehen wollen. Internationale Zusammenarbeit unter den Geheimdiensten funktioniert nicht mit "failed states" wie dem Irak, Afghanistan oder Somalia...Die Amis wären da weit hilfreicher, aber die machen's halt nicht gratis.
  • FrancoL 17.01.2016 10:41
    Highlight Highlight Die Recherche zeigt ein Resultat das ich weitgehend so erwatet habe.
    Das Verhalten der Beamten ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die Beamten entsprechen dem Durchschnitt der Bevölkerung und bringen ihre Verhaltensmuster ins Zentrum, nicht mehr und nicht weniger.
    Meines Wissens werden Beamte nur bedingt geschult und wohl auch nicht eingehend auf ihre Eignung für den Job geprüft. Wir alle inkl. Flüchtlinge müssen mit dieser Situation leben, Varianten stehen keine zur Verfügung. Allerdings die körperlichen Angriffe müssen unterbunden werden, wie ist schwer zu sagen. Beamte schützen Beamte.
  • Gipfeligeist 17.01.2016 10:14
    Highlight Highlight Tipp fürs Leben:
    nett sein kostet nichts :)
    • Andi Amo 17.01.2016 14:46
      Highlight Highlight Jetzt aber noch bitte in all den verschiedensten Sprachen der Flüchtlinge, damit es auch bei denen ankommt. Weil wenn nur eine Seite nett ist, geht das nicht auf...
  • Rick_it 17.01.2016 10:02
    Highlight Highlight Die Punkte sind doch ein bisschen gesucht.
    -Der welcher betrunken war bekam 2 Watschen. Er kam also einfach nur betrunken ein Liedchen pfeifend über die türschwelle und wurde deshalb georfeig? Da wird wohl eher noch was gewesen sein.

    -Trotz Anzeige passiert nichts! Der Journalist war ja aber nur 5tage dort, wie will er wissen dass es keine Handlungen gab? Der Apparat der Justiz läuft bei kleinen Sachen nicht so schnell!

    -Handyverbot im Bunker, man kann nicht nachhause telefonieren ob man noch lebt!! Also bitte auf dem Weg dorthin kann man das oder man geht kurz aus dem Bunker! Usw.




    • FrancoL 17.01.2016 10:48
      Highlight Highlight @RickIt; Eine magere Interpretation des Artikels mit Unterstellungen gespickt.
      Ich hoffe doch das der Journalist nicht derart befangen war und seinen Job wahrgenommen hat.
      Aber klar man kann jeden und alles in Frage stellen nur seine eigne Meinung nicht.
    • DinoW 17.01.2016 14:35
      Highlight Highlight Haben Sie den Originalartikel gelesen?
      - Der Betrunkene geriet in einen Streit mit einem anderen Flüchtling und "konnte sich nicht beherrschen" - worauf er aus dem EVZ geschmissen wurde, ohne dass es jemanden interessiert hätte, wo er hingeht (Sicherheitsrisiko??).
      - Es herrscht überall im Zentrum Handyverbot und der Journalist musste sein Handy abgeben. Er bekam es erst nach dem Rückzug des Antrags wieder.
      - Die Geschichte mit der Anzeige kommt von anderen Flüchtlingen und im Text steht eindeutig, dass er dafür nicht bürgen kann, aber für seine Erlebnisse die Hand ins Feuer legt.
    • Tscheggsch? 18.01.2016 10:11
      Highlight Highlight Ich vermute, wenn dieser Vorfall umgekehrt geschrieben/vorgefallen wäre, hätte risk_it auf einen Kommentar verzichtet. Aber dass besagter Asylbewerber scheinbar unnötig geschlagen wurde, dass kann halt nicht sein... Dieser Bericht ist schlicht schockierend. Ich finde, dass, um diese Umstände zu mildern und den geflüchteten Menschen eine solidarische Schweiz zeigen zu können, welche durch Regierungen und Ämter zelebriert wird, es auch an uns liegt, wie wir Flüchtlingen und Asylbewerbern begegnen und wie wir mit ihnen umgehen. Integration ist nicht einzig Sache der Anderen. Mehr <3, weniger Hass
    Weitere Antworten anzeigen
  • scriptCH 17.01.2016 09:59
    Highlight Highlight Najaa da verwundert es mich nicht, wäre ich in so einer situation, wäre meine überlegung auch sich zu radikalisieren und es denen heim zu zahlen....
    • Dä Brändon 17.01.2016 11:43
      Highlight Highlight @ Zafee. Die meisten sind ja durch den Krieg psychisch krank nur können sie sich nicht wie wir behandeln lassen
    • scriptCH 17.01.2016 11:45
      Highlight Highlight @zaafee 1. bin und war ich nie in so einer situation und 2. grundluss jemanden so zu demütigen gehört sich nicht ob es jetzt ein migrant kriegs oder wirtschaftsflüchtling ist ausser du stehst darauf geschlagen zu werden
  • Flint 17.01.2016 09:52
    Highlight Highlight Der Artikel ist ein Steilpass für die Politik. Hatten wir das Thema mit gewaltbereitem Sicherheitspersonal nicht schon einmal?
    • maese38 17.01.2016 10:54
      Highlight Highlight Der Artikel ist eher ein Steilpass für alle Weltverbesserer
  • elmono 17.01.2016 09:12
    Highlight Highlight Eieiei ins Bett wie im Militär. Handyverbot im Zentrum, Schlafen in einem Bunker? Eieiei unmenschliche Bedingungen. Die Schläge sind absolut zu verurteilen und müssen im idealfall Konsequenzen nach sich ziehen. Für den Rest kann ich nur den Kopf schütteln - Sozialromantik in Reinkultur. Das Ganze soll kein Hotel sein, sondern es müssen klare und strikte Regeln herrschen, hier fängt Integration bereits an!
    • tinmar 17.01.2016 09:32
      Highlight Highlight Mit festen Bettzeiten für alle Erwachsene? Oh - da habe ich bei meiner eigenen Integration bisher was falsch gemacht? Wann geht ihr Schweizer denn immer ins Bett???
    • MARC AUREL 17.01.2016 10:16
      Highlight Highlight Sorry Elmono aber Asylzentren und Militär sind nicht das Gleiche! Wann jemanden schlafen gehen will ist seine Sache. Asylanten brauchen kein drill wie im Militär...
    • elmono 17.01.2016 10:17
      Highlight Highlight @Tinmar, du kannst von mir aus ins Bett wanns dir passt, ausser du bist im Militär, hockst im Gefängnis oder lebst sonst in einer staatlichen Einrichtung (Heim, Asylzentrum etc.). Regeln sind Regeln und das gute daran ist, dass sie für alle gelten. Ohne klare Strukturen kannst du solch ein Zentrum nicht führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tanuki 17.01.2016 08:55
    Highlight Highlight Wenn wir Asylsuchende wie Gefangene oder Tiere behandeln sollten wir uns nicht wundern wenn diese sich radikalisieren. Ich hoffe sehr diese Sicherheitsleute sind die Ausnahme!
    • Andi Amo 17.01.2016 14:55
      Highlight Highlight Wenn sich alle Asylsuchende zu benehmen wüssten und alle lieb und nett wären, bräuchte es eigentlich überhaupt kein Sicherheitspersonal! Und klar werden dort nicht alle Stellen optimal besetzt sein und nicht selten ein paar Pfosten dabei sein, aber einfach grundlos jemanden verprügeln werden selbst die nicht!
  • dracului 17.01.2016 08:55
    Highlight Highlight Mein Weltbild ist erschüttert! Seit Jahren will uns die SVP überzeugen, wie die Schmarotzer, sorry Asylsuchenden, in unser Land kommen und die SP einen Kuschelkurs fährt. Jetzt zeigt sich, dass in Brunners Ostschweiz längst Schweizerrecht vor Menschenrecht gelebt wird und Schweizer Prinzipien längst "durchgesetzt" werden. Ein Tag, der die SVPler an den sonntäglichen Stammtischen mit Stolz erfüllen muss. Ich schäme mich währenddessen in Grund und Boden!
    • Andi Amo 17.01.2016 14:57
      Highlight Highlight Wo wird denn genau gegen Menschenrecht verstossen? Haben Sie das mal reininterpretiert?
  • Stellklaus 17.01.2016 08:33
    Highlight Highlight Vorfälle im Ausland zeigen wie schnell Konflikte in den Heimen ausarten, es zu Übergriffen kommt etc. die Sicherheitskräfte müssen in diesem Spannungsfeld Dominanz beweisen, sonst verlieren sie komplett die Kontrolle.
    Unschön aber eine gewisse Härte ist leider unvermeidbar, solange sie nicht willkürlich wird. Die Meisten werden ja nach wenigen Wochen auf die Gemeinden verteilt.
    Interessant wäre noch gewesen zu sehen was für ein Status der Journalist mit völlig aus der Luft gegriffenen Angaben erhalten hätte.
    • Timä 17.01.2016 08:46
      Highlight Highlight Bin überhaupt nicht der Meinung das Ohrfeigen auf irgendeine Art zu akzeptieren sind. Gewalt für immer zu Gegengewalt und am Ende stehen die Sicherheitsleute gut da, weil sie eine riesen Story machen können; 'Flüchtling verprügelt Schweizer Helfer'...
      Kinder welche während der Erziehung geschlagen wurden, erkennst du meist am Strafregister.
      Die Leute haben eine riesen Verantwortung und nutzen die aus!
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 17.01.2016 09:09
      Highlight Highlight Dominanz durch Schläge? Kommst du auch aus Nordafrika?
      Dir Beamten sind eher damit überfordert dass sie den Asylanten intelektuell das Wasser nicht reichen können.
    • Stellklaus 17.01.2016 09:13
      Highlight Highlight Es sind ja auch nicht Kinder von denen wir hier reden.
      Die Sozialisierung bei einem 25 Jährigen ist abgeschlossen, der wird sein Verhalten wegen einer Ohrfeige mit Sicherheit nicht ändern.

      Nochmal es geht darum für die Dauer des Aufenthalts in den Heimen, wo viele Ethnien, Religionen und vor allem junge Männer aufeinandertreffen für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Der Glaube man könne mit Verständnis und Psychologisierung in so einem Umfeld jeden Konflikt lösen ist reichlich naiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 17.01.2016 07:44
    Highlight Highlight Täglich grüsst die Zivilschutzanlage...hatten wir das Thema nicht schon?
    • Timä 17.01.2016 08:39
      Highlight Highlight Das Thema ist aktuell und wichtig! Einerseits politisch, aber auch zur Aufklärung der Bevölkerung. Ich kann nicht verstehen, wie man solches Vorgehen gegenüber Terror-Opfern tolerieren kann und einfach drüber wegschaut! Wenn du täglich etwas neues lesen willst, kauf dir ein Kalender mit Weisheiten oder so...;)
    • SanchoPanza 17.01.2016 08:55
      Highlight Highlight und weil wir es schon hatten macht es die Situation besser oder wie?
    • Asen 17.01.2016 09:27
      Highlight Highlight @Timä soll man sie lieber in ein ***** Hotel in Zermat oder st. Moritz unterbringen? Sollten sie nicht froh sein, dass sie nun in Sicherheit sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • alessandro 17.01.2016 06:15
    Highlight Highlight wow, super einblick. scheint mir eine relativ analytische und unvoreingenommene journalistische leistung zu sein. wäre schön, wenn jetzt ein paar dinge geändert werden könnten. sowohl auf der menschlichen ebene, wie auch der stufe terrorbekämpfung und konfliktminimierung.

Uster ZH: Drei Kinder stürzen von Sonnensegel – neunjähriger Bub tot

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