Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Entwicklung der Asylgesuche in der Schweiz seit 1990

Entwicklung der Asylgesuche in der Schweiz.
Bild: watson/melanie gath

Zahl der Asylgesuche in der Schweiz im September um 500 gestiegen

03.10.15, 09:43 03.10.15, 15:43


Im September haben in der Schweiz rund 500 Personen mehr Asyl beantragt als jeweils in den beiden Vormonaten. Ende Jahr dürfte die Zahl der Asylgesuche 30'000 betragen, sagte Präsident der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren, Hans-Jürg Käser.

«Wir werden bei 30'000 Gesuchen in diesem Jahr landen», wurde Käser am Samstag in einem Beitrag von Radio SRF zitiert. Waren es im August laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) 3899 Asylanträge und im 3896 im Juli, dürften es im September rund 4400 sein, bestätigte Käser. Die Zunahme entspricht den Prognosen des SEM.

Am vergangenen Dienstag hatte das SEM über die vorzeitige Inbetriebnahme des Asylzentrums am Glaubenberg bei Sarnen OW informiert. Dort können ab November bis zu 400 Asylsuchende für sechs Monate einquartiert werden. Damit steigt die Unterbringungskapazität in der Schweiz auf rund 3700 Plätze. Im Januar werde der Bund schliesslich insgesamt 4500 Plätze anbieten können, sagte Käser. (sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

13
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • E7#9 03.10.2015 12:31
    Highlight Wir haben Glück, dass unser Land von den Hauptflüchtlingsströmen bisher nicht betroffen wurde. Viele nicht-registrierte Flüchtlinge sind in Europa unterwegs und werden auch bei uns ankommen. Es ist wichtig dass Flüchtlinge kontrolliert und allenfalls. registriert werden können. Auch wir müssen uns im Ausland ausweisen. Klarheit bei den Aufnahmekriterien wäre Voraussetzung. Wir sollten uns besser vorbereiten und dann aber auch im Sinne guter Integration den benötigten Platz schaffen (Wohnen, Sprachkurse, ggf. Arbeit etc.). Unkontrollierte Zustände wie in DE möchte ich keinesfalls.
    20 2 Melden
    • Androider 03.10.2015 12:54
      Highlight @Pimmel:
      Man kann von Italien aus auch über Frankreich, Österreich oder Slowenien weiterreisen. Fensterplatz in Geografie gehabt? Und imo sind Österreich & Frankreich beliebtere Transit-Länder als die Schweiz.
      4 1 Melden
    • E7#9 03.10.2015 13:04
      Highlight Mag sein, aber bisher sind wir noch kein Zielland. Die meisten wollen nach Deutschland oder Schweden.
      4 1 Melden
    • Androider 03.10.2015 17:49
      Highlight @Pimmel:
      1. "...müssen auf dem Weg nach Norden zwangsläufig ja fast durch die Schweiz."
      Falsch. Wie von mir beschrieben und von dir wiederholt, liegen nebst der Schweiz auch Frankreich (Route England), Österreich (Route Deutschland + Schweden) und Slowenien (Route Schweden) auf dem Flüchtlingsstrom gen Norden. Der Fensterplatz gehört alleine dir ;)

      2. "Ich würde sagen, dass wir schon lange ein Teil einer Hauptroute sind."
      Falsch. Wäre die Schweiz ein Haupttransitland für Flüchtlinge aus Italien, müsste es im Tessin ja aussehen wie in Österreich. Tut es aber nicht.
      1 0 Melden
  • Hierundjetzt 03.10.2015 10:59
    Highlight +500? Wir stehen am Rand des Untergangs. Tja, ade westliche Welt. Etwas zur Statistik: die Nettoeinwanderung in den 90gern war aber auch viel viel tiefer. Es wäre ehrlicher, wenn Watson als Vergleich die Asylstatistik über die Einwanderungsstatistik legt. Das gibt dann ein realitätsnaheres Bild :-)
    7 8 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 03.10.2015 09:54
    Highlight Wann gibt es endlich klare und für alle "Gäste" verbindliche Vorgaben:
    - sofort obligatorischer Deutschunterricht
    - verbindlicher Staatsunterricht und Aufklärungsunterricht
    - obligatorisches Beschäftigungsprogramm v.a. für die jungen Männer

    Die Hauptmessage sollte sein
    - wer sich nicht an unsere Gesetze hält, wird umgehend zur Ausschaffung interniert
    - Frauen haben die gleichen Rechte wie Männer, sie können sagen und anziehen was sie wollen. Männer welchen das nicht passt, steht es frei in ihre Höhlen zurück zu gehen
    - hier ist kein islamisches Land.
    - Verstösse haben sofort Konsequenzen
    31 11 Melden
    • Yolo 03.10.2015 10:43
      Highlight Du lebst echt im falschen Jahrhundert...
      3 31 Melden
    • Bobo B. 03.10.2015 11:00
      Highlight @Yolo: Und du im falschen Land?
      23 3 Melden
    • auoji 03.10.2015 11:02
      Highlight Alle wollen sofort Deutschunterricht. Allen voran die Flüchtlinge selbst. Rechte Politik sorgt aber dafür, dass es nur wenig Geld gibt dazu,
      Alle Flüchtlinge wollen sofort arbeiten, damit sie selbst für sich aufkommen. Rechte Politik sorgt dafür, dass arbeiten für die Flüchtlinge verboten ist. Siehst Du nun das Problem?
      8 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Die nächsten Monate sind wegweisend für die Schweiz – aber wissen wir das auch?

In der Schweizer Politik stehen in nächster Zeit Entscheide an, die für die Zukunft des Landes von grösster Bedeutung sind. Fragt sich nur, ob die Bevölkerung sich der Tragweite bewusst ist.

Die Schweizer Politik ist ein langer und ziemlich ruhiger Fluss. Wir stimmen regelmässig ab und leisten uns den Luxus, das Volk über Kuriositäten wie Kuhhörner zu befragen. Ab und zu geraten wir in Turbulenzen. So hat der Aufstieg der SVP das Parteiengefüge durcheinander gewirbelt. Aber insgesamt zeichnet sich unser System durch eine bemerkenswerte Stabilität aus.

Das gilt auch für die Regierung. Wenn im Bundesrat ein Sitz frei wird, entsteht jeweils einige Aufregung. Demnächst müssen gleich …

Artikel lesen