Schweiz
Asylgesetz

Zwei neue Grossunterkünfte für Asylbewerber

Zwei Asylsuchende in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen.
Zwei Asylsuchende in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen.
Bild: KEYSTONE

Zwei neue Grossunterkünfte für Asylbewerber in Bern und Fribourg

13.01.2016, 16:0413.01.2016, 16:14

Im Truppenlager von Grandvillard FR schafft der Bund 180 Plätze für die Unterbringung von Asylbewerbern. Auch im alten Spital von Niederbipp BE werden demnächst 100 Asylsuchende untergebracht.

Die Oberaargauer Gemeinde und die Spital Oberaargau AG als Eigentümerin des Gebäudes in Niederbipp haben dazu grünes Licht gegeben. Das alte Spital steht während maximal zwei Jahren als Asyl-Unterkunft zur Verfügung.

Die ersten Flüchtlinge haben die Räumlichkeiten in dieser Woche bereits bezogen. Für ihre Betreuung ist die Heilsarmee Flüchtlingshilfe zuständig.

Der Bedarf an weiteren Plätzen sei nach wie vor hoch, betont die bernische Polizei- und Militärdirektion. Die Unterkünfte, die in diesem Monat in Betrieb genommen würden, seien schon bald vollständig belegt.

Neue Bundesunterkunft für ein halbes Jahr

Das Staatssekretariat für Migration, das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, der Kanton Fribourg und die Gemeinde Grandvillard unterzeichneten eine Vereinbarung für die Nutzung des Truppenlagers. Dieses soll zwischen Februar und August 2016 vorübergehend für die Unterbringung von Asylbewerbern genutzt werden.

In dieser temporären Unterkunft sollen bis zu 80 Asylsuchende, darunter auch Familien, untergebracht werden. Die Unterbringungskapazität in den Bundeszentren wird sich damit auf rund 5000 Plätze belaufen, wie das Staatssekretariat für Migration am Mittwoch bekanntgab.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Tempo erstaunt sehr»: Jositsch sieht frühe Strafuntersuchung gegen Barbetreiber kritisch
Der Druck der Öffentlichkeit auf die Walliser Justiz ist gross, Schuldige für das Flammeninferno von Crans-Montana zu finden. SP-Ständerat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch befürchtet, dass dabei juristische Grundsätze verletzt werden.
Der verheerende Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana in der Silvesternacht hat bislang 40 Menschen das Leben gekostet. Weitere 119 Personen wurden verletzt. Viele davon kämpfen weiterhin um ihr Leben.
Zur Story