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ARCHIV --- ZUM TRAKTANDUM ASYLWESEN AN DER HERBSTSESSION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Zwei Asylsuchender an einem Waschbecken, anlaesslich der Einladung zum Tag der offenen Tuer in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen, wo Asylsuchende untergebracht sind, am Montag, 30. Maerz 2015. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Zwei Asylsuchende in der Zivilschutzanlage in Dagmersellen.
Bild: KEYSTONE

Zwei neue Grossunterkünfte für Asylbewerber in Bern und Fribourg



Im Truppenlager von Grandvillard FR schafft der Bund 180 Plätze für die Unterbringung von Asylbewerbern. Auch im alten Spital von Niederbipp BE werden demnächst 100 Asylsuchende untergebracht.

Die Oberaargauer Gemeinde und die Spital Oberaargau AG als Eigentümerin des Gebäudes in Niederbipp haben dazu grünes Licht gegeben. Das alte Spital steht während maximal zwei Jahren als Asyl-Unterkunft zur Verfügung.

Die ersten Flüchtlinge haben die Räumlichkeiten in dieser Woche bereits bezogen. Für ihre Betreuung ist die Heilsarmee Flüchtlingshilfe zuständig.

Der Bedarf an weiteren Plätzen sei nach wie vor hoch, betont die bernische Polizei- und Militärdirektion. Die Unterkünfte, die in diesem Monat in Betrieb genommen würden, seien schon bald vollständig belegt.

Neue Bundesunterkunft für ein halbes Jahr

Das Staatssekretariat für Migration, das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, der Kanton Fribourg und die Gemeinde Grandvillard unterzeichneten eine Vereinbarung für die Nutzung des Truppenlagers. Dieses soll zwischen Februar und August 2016 vorübergehend für die Unterbringung von Asylbewerbern genutzt werden.

In dieser temporären Unterkunft sollen bis zu 80 Asylsuchende, darunter auch Familien, untergebracht werden. Die Unterbringungskapazität in den Bundeszentren wird sich damit auf rund 5000 Plätze belaufen, wie das Staatssekretariat für Migration am Mittwoch bekanntgab.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 13.01.2016 18:00
    Highlight Highlight Über diese Unterkünfte freut man sich auch in den diversen Golfclubs, gibt es doch wieder etwas zum Plaudern.
    Da wird dann hinter vorgehaltener Hand über die ausufernde Kriminalität in den verkommenen Grossstädten und die Milliardenkosten im Asylwesen gekichert und gelacht, wie viel das dumme Volk doch mit sich machen lässt.

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