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25 Luxuswagen von Präsidentensohn für 23,4 Millionen in der Schweiz versteigert



25 Luxusautos des Präsidentensohnes von Äquatorialguinea sind am Sonntag in Chéserex VD unter den Hammer gekommen. Sie brachten insgesamt 23,4 Millionen Franken ein. Die Wagen waren von der Genfer Justiz im Rahmen eines Verfahrens um Geldwäscherei eingezogen worden.

CAN 2015

Teodorin Obiang soll mehr als 300 Millionen Dollar innerhalb von drei Jahren verprasst haben. Bild: AFP/Getty Images

Die Versteigerung war insofern aussergewöhnlich, als es sich um fabrikneue Fahrzeuge oder solche mit sehr wenigen Kilometern handelte, wie der Direktor der mit der Auktion betrauten englischen Firma der französischen Nachrichtenagentur AFP erklärte.

Zu haben waren unter anderem sieben Ferraris, fünf Bentleys, drei Lamborghinis und je ein Maserati und McLaren. Die beiden kostspieligsten Luxuskarossen waren Hypercars, die 2013 am Genfer Autosalon enthüllt worden waren: ein weisser, auf 5,3 bis 6,3 Millionen Franken geschätzter Lamborghini Veneno Roadster sowie ein auf 2,6 bis 2,9 Millionen Franken geschätzter gelber Hybrid-Ferrari.

Die teuersten Luxuswagen der Auktion

Die Genfer Staatsanwaltschaft hatte die Strafuntersuchung wegen Geldwäscherei und ungetreuer Amtsführung, in deren Rahmen der luxuriöse Fahrzeugpark von Präsidentensohn Teodorin Obiang beschlagnahmt wurde, im Februar eingestellt. Die Genfer Justiz und die Behörden Äquatorialguineas waren übereingekommen, die Fahrzeuge zu verkaufen und den Erlös in ein soziales Projekt im afrikanischen Land zu stecken.

Der zentralafrikanische Staat mit 1.2 Millionen grossmehrheitlich armen Einwohnern wird seit 40 Jahren vom 77-jährigen Präsidenten Teodoro Obiang Nguema regiert. Der älteste Sohn Teodorin, bekannt für seinen Hang zu Luxus und ausschweifendem Lebenswandel, soll ihn laut politischen Beobachtern dereinst beerben.

Er wurde 2017 in Paris zu einer bedingten dreijährigen Freiheitsstrafe und einer Busse von 30 Millionen Euro verurteilt, weil er in Frankreich ein beträchtliches Vermögen in Form von teuren Autos, Markenkleidern, Privatjets und eines Hotels ertrogen haben soll. Der Präsidentensohn hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. (mim/sda)

Teodorin Obiang und seine Freundin – ein dänisches Model:

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum 30.09.2019 17:26
    Highlight Highlight Analog zu Blutdiamanten darf man diese rollenden Statussymbole aka Protzkarren als Blutboliden bezeichnen. Denn die dafür nötigen Mittel hat die hochkorrupte Herrscherfamilie dem armen Land abgepresst. Dass sich dann noch so eine Instagram-Gumsel dem Prasser von Kronprinzen an den Hals wirft, passt ins Bild: Schamlos, selbstbezogen bis ins Mark und hoch materialistisch - und ja: vor dem Hintergrund der Armut im Lande schlicht obszön. Da ändert auch kein Charity-Anlass etwas an der systematischen Ausbeutung dieses Landes durch seine Langzeitherrscher.
  • EvilBetty 30.09.2019 15:55
    Highlight Highlight Welcher Depp kauft einen roten Aston?
  • Victor Paulsen 30.09.2019 12:46
    Highlight Highlight Hoffentlich fliesst das Geld diesmal auch in soziale Projekte
  • Hayek1902 30.09.2019 11:27
    Highlight Highlight Das einzig gute an dieser Situation ist, dass man am Ende mit diesen Autos mehr Eingenommen hat als er ausgegeben hat. Da hat es ein paar ganz seltene Exemplare darunter
  • Binnennomade 30.09.2019 10:01
    Highlight Highlight Dass der Sohn, der ja im Wertesystem seines Vaters aufgewachsen ist, auch keinen Skrupel zeigt, ist ja zu erwarten.
    Dass sich eine Dänin, die wohlbehütet in einer westlichen Demokratie aufgewachsen ist, sich an einem Drittweltland mitbereichert, finde ich um Dimensionen perverser!
  • leu84 30.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Das Geld soll in soziale Projekte fliessen? Benötigt der Cheffe eine neue goldene Kloschlüssel oder darf er sich als der grosse Wohltäter zeigen?
  • Yorik2010 30.09.2019 09:12
    Highlight Highlight Hier sieht man wie (zu)viel Geld die Sinne vernebelt!🙈
  • Namenloses Elend 30.09.2019 07:55
    Highlight Highlight Schöne Autos. 😍

    Das eine Bild der Freundin ist allerdings der Kracher. Bei einem Charity Anlass in die Kamera grinsen, während der Freund das Volk ausnimmt und hungern lässt. Mol, echt top die Doppelmoral. 👍
  • Loeffel 30.09.2019 07:28
    Highlight Highlight „und den Erlös in ein soziales Projekt im afrikanischen Land zu stecken“

    Na bravo, dann landet die Kohle indirekt oder direkt in 12 Monaten wieder auf dem Konto der Familie dieses Widerlings.

  • Eidi 30.09.2019 07:27
    Highlight Highlight Wohin fliesst dieses Geld nun?
  • THEOne 30.09.2019 07:16
    Highlight Highlight und alle autos wurden mit blutgeld gekauft, anstatt sie zu verschrotten, macht man weiter kohle damit.
  • Filzstift 30.09.2019 06:42
    Highlight Highlight Eigentlich auf Grund hoher Erdölvorkommen nicht ganz arm, das Land. Nur eben, wohin das Geld fliesst, sehen wir hier. Folglich ist die Armut hoch.

    Hat übrigens nur 1,2 Mio Einwohner, das Land. Und der Sohn verpulvert Milliarden (nicht nur in der CH, die Autos waren nur die Spitze des Eisbergs). Man rechne...

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