DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Einige hundert Demonstranten versammeln sich am Freitag, 18. September 2015 auf dem Claraplatz in Basel, um in einem Marsch gegen die CONEX 15 zu demonstrieren, welche vom 16.-25. September 2015 statt findet.  Durchgefuehrt durch die Territorialregion 2 in der Nordwestschweiz und am Jurasuedfuss. Rund 5000 Angehoerige der Armee werden moegliche Einsaetze zugunsten ziviler Behoerden wie die Bewachung und Ueberwachung wichtiger Infrastrukturen oder die Unterstuetzung im Bereich Genie und Rettung trainieren. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Anti-Conex-15-Zug in Basel (18. September 2015).
Bild: KEYSTONE

Vier verletzte Polizisten und über 100'000 Franken Schaden: Die Bilanz der Demo gegen «Conex 15» in Basel 



200 bis 300 Personen haben am Freitagabend in Basel gegen die Truppenübung «Conex 15» demonstriert. Der unbewilligte Protestzug bewegte sich mit Transparenten nach 19 Uhr durch Kleinbasel zum Bässlergut und nach Kleinhüningen.

Die Bilanz: Vier durch Steinwürfe und Laserattacken verletzte Polizisten, ein Sachschaden von mindestens 100'000 Franken und acht Festnahmen.

Die Soldaten der Militaerpolizei bei einer Uebung auf dem Gelaende des CONEX 15 Volltruppenuebungsplatzes im Industriegebiet von Muttenz BL am Freitag, 18. September 2015. Vom 16.-25. September 2015 fuehrt die Territorialregion 2 in der Nordwestschweiz und am Jurasuedfuss die Truppenuebung

Übung für den Ernstfall: Die Soldaten der Militärpolizei auf dem Gelände des CONEX 15.
Bild: KEYSTONE

Die Kriminalpolizei hat ein Verfahren wegen Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Sachbeschädigung sowie Störung des öffentlichen Verkehrs eingeleitet. Gemäss der Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden mehrere Gebäude in der Hochbergerstrasse, der Freiburgerstrasse und am Wiesendamm beschädigt.

Mit Steinen, Stahlschrauben, Baustellenabsperrungen, Flaschen und anderem seien zahlreiche Fensterscheiben, Schiebetüren, Vitrinen sowie Werbesäulen eingeschlagen worden.  Auch vor Fahrzeugen der Grenzwache und der Polizei sowie eines Lieferwagens wurde nicht Halt gemacht. 

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Pop-Up-Boom und volle Terrassen: Wie die Wirte den Beizen-Sommer retten wollen

Trotz Corona laufen die Vorbereitungen auf den Gastro-Sommer auf Hochtouren. Die Zürcher Beizer wollen ihre Boulevard-Cafés ausweiten, Bernerinnen setzen auf Pop-Up und die Basler wollen Cafés auf Parkplätzen errichten. Die Übersicht.

Ein Bierchen am Zürcher Idaplatz, ein «Bärner Müntschi» an der Aare oder ein Negroni am Rheinufer: Obschon Corona die Gastro-Branche weiterhin lähmt, schreiten die Planungen für die Sommersaison voran. Denn bereits am nächsten Mittwoch könnte der Bundesrat die Öffnung der Aussenterrassen beschliessen. Auch wenn es noch etwas länger dauern sollte: Früher oder später werden die Leute in Scharen in die Gartenbeizen strömen. Der «Aufholbedarf» aka Durst ist enorm.

Bern, Luzern und Zürich haben …

Artikel lesen
Link zum Artikel