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Schweiz
Basel

Vier verletzte Polizisten und über 100'000 Franken Schaden: Die Bilanz der Demo gegen «Conex 15» in Basel 

Anti-Conex-15-Zug in Basel (18. September 2015).
Anti-Conex-15-Zug in Basel (18. September 2015).
Bild: KEYSTONE

Vier verletzte Polizisten und über 100'000 Franken Schaden: Die Bilanz der Demo gegen «Conex 15» in Basel 

19.09.2015, 07:0619.09.2015, 15:55

200 bis 300 Personen haben am Freitagabend in Basel gegen die Truppenübung «Conex 15» demonstriert. Der unbewilligte Protestzug bewegte sich mit Transparenten nach 19 Uhr durch Kleinbasel zum Bässlergut und nach Kleinhüningen.

Die Bilanz: Vier durch Steinwürfe und Laserattacken verletzte Polizisten, ein Sachschaden von mindestens 100'000 Franken und acht Festnahmen.

Übung für den Ernstfall: Die Soldaten der Militärpolizei auf dem Gelände des CONEX 15.
Übung für den Ernstfall: Die Soldaten der Militärpolizei auf dem Gelände des CONEX 15.
Bild: KEYSTONE

Die Kriminalpolizei hat ein Verfahren wegen Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Sachbeschädigung sowie Störung des öffentlichen Verkehrs eingeleitet. Gemäss der Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden mehrere Gebäude in der Hochbergerstrasse, der Freiburgerstrasse und am Wiesendamm beschädigt.

Mit Steinen, Stahlschrauben, Baustellenabsperrungen, Flaschen und anderem seien zahlreiche Fensterscheiben, Schiebetüren, Vitrinen sowie Werbesäulen eingeschlagen worden.  Auch vor Fahrzeugen der Grenzwache und der Polizei sowie eines Lieferwagens wurde nicht Halt gemacht. 

(sda)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Philboe
19.09.2015 09:17registriert Juli 2015
einfach nur wieso? Warum kann man einfach nicht friedlich demonstrieren und sachlich bleiben?
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sste87
19.09.2015 11:55registriert Februar 2014
Hauptsache Randalieren und Gewalt ausüben - und anschliessend der Polizei und der Armee die Schuld in die Schuhe schieben ...
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Gringoooo
19.09.2015 11:27registriert März 2014
No nation?
Was will diese Bewegung nun? Die Abschaffung sämtlicher Staaten? Die Abschaffung der Armee?
Eine offenere Kommunikation wäre hilfreich ihr Anliegen zu verstehen.
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