Schweiz
Basel

Das Basler Cannabis-Polizisten-Paar muss sich im September vor Gericht verantworten

Das Basler Cannabis-Polizisten-Paar muss sich im September vor Gericht verantworten

14.08.2015, 14:1214.08.2015, 14:17

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft hat gegen zwei ehemalige Polizisten eine Strafuntersuchung Anklage erhoben. Ein Mitarbeiter der Polizei Basel-Landschaft und seine Ehefrau, eine Polizistin der Kapo Basel-Stadt, werden beschuldigt, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen zu haben. Zudem wird ein weitere Person aus dem Umfeld des Polizistenpaars angeklagt. Das Ehepaar arbeitet mittlerweile nicht mehr bei der Polizei.

Justiz

Ihnen wird zur Last gelegt, während mehr als einem Jahr eine Indoor-Hanfplantage betrieben und Cannabis verkauft zu haben. Die Strafverfahren werden im abgekürzten Verfahren durchgeführt. Dies ist möglich, wenn die Beschuldigten den ihnen vorgeworfenen Sachverhalt eingestanden haben. Für die drei Beschuldigten beantragt die Staatsanwaltschaft bedingte Freiheitsstrafen von 16 bis 22 Monaten. Das Trio muss voraussichtlich im September vor Gericht erscheinen.

Die Drogengeschäfte der beiden Polizisten flogen im Februar auf, als ein Lieferant die beiden verpfiffen hatte. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei 90 Hanfpflanzen. Pro Ernte hätte dies einen Ertrag von bis zu 100'000 Franken eingebracht. (wst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Darum war ich als «Gfrörli» bei minus 4 Grad halbnackt Wandern
Hast du schon mal von Kältewandern gehört? Kurz gesagt: Es ist wie Eisbaden, einfach weniger krass. Oder sicher weniger abrupt, dafür länger. Obwohl ich Kälte überhaupt nicht mag, wage ich das Experiment und gewinne eine wichtige Erkenntnis.
Auf 24 Grad Celsius habe ich das Auto geheizt. Die Sitzheizung tut ihren Dienst auf dem Weg nach Davos ebenfalls. Ich liebe Wärme. Es ist bereits dunkel geworden und ich fahre durch die traumhafte Winterlandschaft. Klar, das ist wunderschön. Aber von mir aus kann es das ganze Jahr durch Sommer sein: 30 Grad, oder auch mehr. Im Winter lüften im Büro? Lieber sitze ich wohlig warm in der stickigen Luft.
Zur Story