Nach Ausschreitungen an Palästina-Demo: Polizei veröffentlicht verpixelte Fahndungsfotos
Die Demonstration schlug damals hohe Wellen. Sowohl an den Einsatzkräften, als auch an den Demonstrierenden wurde heftige Kritik geübt. Die Kundgebung war damals in der Stadt Bern eskaliert, es wurden zahlreiche Menschen verletzt, der Schaden belief sich über eine Million Franken.
Mittlerweile konnte die Kantonspolizei die vielen Videoaufnahmen auswerten. 101 Straftäterinnen oder Straftäter hätten so eindeutig identifiziert werden können, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.
32 weitere Personen konnten zwar anhand der Aufnahmen mit Straftaten in Verbindung gebracht werden, jedoch konnten sie noch nicht identifiziert werden. Die bisherige Öffentlichkeitsfahndung blieb erfolglos. Deshalb hat die zuständige Staatsanwaltschaft nun wie angekündigt die Publikation der gepixelten Bilder verfügt.
Die Betroffenen haben nun eine Woche Zeit, sich zu stellen. Sollten die Gesuchten bis dahin nicht identifiziert sein, werden die Bilder am Montag, 30. März 2026, unverpixelt veröffentlicht.
