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Stadtberner Bürgerliche raufen sich für Wahlen 2020 zusammen



Das Muenster und das Bundeshaus in der Stadt Bern, am Monatg 16. April 2018 in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

In Bern streben die bürgerlichen Parteien die Rückkehr in die Stadtregierung an: Die Spitzen von SVP und FDP haben sich auf eine gemeinsame Liste für die Wahlen vom November 2020 geeinigt.

Vor vier Jahren waren sie getrennt angetreten – und hatten prompt den Sitz von Alexandre Schmidt (FDP) verloren. Die SVP ging ebenfalls leer aus. Seither hält das Rot-Grün-Mitte-Bündnis vier Sitze, der fünfte gehört Reto Nause (CVP). Dieser hofft, dass ihn die Mitte-Parteien nächstes Jahr erneut unterstützen werden.

Die Mitte-Parteien – vor allem die Grünliberalen – waren ursprünglich auch von den Bürgerlichen umworben worden. Eine breite Bürgerlich-Grün-Mitte-Liste kam aber nicht zustande.

Strebt den Sprung in die Berner Stadtregierung an: Marieke Kruit.

Marieke Kruit.

Ob nun wenigstens die Bürgerliche Liste zustande kommt, werden die Mitglieder beider Parteien Ende Januar 2020 entscheiden. Arithmetisch hätte sie gute Chancen auf einen Sitz. SVP und FDP sollen je eine Kandidatur kumuliert auf die Liste setzen. Die fünfte Linie soll den Jungfreisinnigen gehören.

Kruit für die SP

Weitgehend geklärt ist die Ausgangslage beim regierenden Rot-Grün-Mitte-Bündnis. Stadtpräsident Alec von Graffenried (Grüne Freie Liste) tritt ebenso zur Wiederwahl an wie Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) und Michael Aebersold (SP).

Für die abtretende Ursula Wyss (SP) steht ihre Parteikollegin Marieke Kruit in den Startlöchern. Sie ist die aussichtsreichste und womöglich einzige Kandidatin. Entscheiden werden die Genossen im kommenden März. (sda)

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