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Der Bernjurassier Pierre Alain Schnegg kann nicht am Fest zum 40-Jahr-Jubiläum des Kantons Jura reisen, weil seine Sicherheit nicht garantiert werden kann. (Archivbild)

Der Bernjurassier Pierre Alain Schnegg kann nicht am Fest zum 40-Jahr-Jubiläum des Kantons Jura reisen, weil seine Sicherheit nicht garantiert werden kann. Bild: KEYSTONE

Polizei kann Sicherheit nicht garantieren: Bernische Delegation geht nicht ans Jura-Fest



Die Delegation aus dem Kanton Bern reist nicht ans Fest zum 40. Geburtstag des Kantons Jura. Regierungsrat Pierre Alain Schnegg sagte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die jurassische Regierung und die Polizei könnten die Sicherheit nicht garantieren.

Schnegg mochte die Absage in letzter Minute nicht weiter kommentieren. Eine Rede hätte er nicht halten sollen.

Die Absage der Reise vermeldete am Sonntag auch Hannes Zaugg-Graf, Präsident des Bernischen Grossen Rates. Die Berner Delegation sei fünf Minuten vor Abfahrt gebeten worden, nicht an das Fest nach Saignelégier JU zu kommen, da die Sicherheit nicht gewährleistet werden könne. Zaugg gratulierte dem Jura deshalb via Twitter.

Zum Festakt erwartet worden waren die Berner Regierungsräte Philippe Müller (FDP) und Pierre Alain Schnegg (SVP). Letzterer ist Bernjurassier und Präsident der Juradelegation der Berner Regierung.

Autonomisten hatten bereits im Vorfeld der Feierlichkeiten durchblicken lassen, dass sie im Zusammenhang mit der Moutier-Frage ihrem Unmut mit Pfiffen gegen die beiden Berner Magistraten Ausdruck verleihen könnten.

ARCHIV --- ZUM 40. JAHRESTAG DER GRUENDUNG DES KANTONS JURA STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Mitglieder der jurassischen Separatistengruppe Beliers giessen in Berns Spitalgasse heissen Asphalt in die Tramschienen, aufgenommen am 18. Maerz 1972. Die Protestaktion richtet sich gegen die Baupolitik des Kantons Bern.  (KEYSTONE/Str)

Das Verhältnis zwischen Bern und dem Jura ist schon länger gespannt. Hier giessen am 18. März 1972 Jurassier heissen Asphalt in eine Tramschiene in Bern. Bild: KEYSTONE

Die Festivitäten zum 40-Jahr-Jubiläum hatten schon am Freitag begonnen. Höhepunkt der Feiern ist der Festakt in Saignelégier am Sonntag, zu dem auch Bundesrat Alain Berset erwartet wurde.

Bundesrat Alain Berset trifft an Jura-Fest ein

Während die Delegation aus dem Kanton Bern am Sonntag ihren Besuch am Jubiläumsfest des Kantons Jura abgesagt hat, ist ein anderer auswärtiger Gast wie geplant angereist: Bundesrat Alain Berset nahm am Festakt teil.

Kurz vor 11 Uhr traf der Freiburger in Saignelégier ein, wie eine Sprecherin des Eidg. Departements des Innern (EDI) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Er werde am Mittag wie geplant eine Rede halten. Zur Absage des Besuches der Berner Delegation nehme Berset nicht Stellung, sagte die Sprecherin. (leo/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ridcully 23.06.2019 21:29
    Highlight Highlight Lasst uns doch Den Jura aus der schw. Eidgenossenschaft werfen. Dann haben die Autonomie bis zum Abwinken. Zur Kompensation könnten wir ja den "Canton Maritim", aka Sardinien aufnehmen. Die wollen nämlich, im Gegensatz zu gewissen Jurassiern, ein Teil der Gemeinschaft sein.
  • malu 64 23.06.2019 21:23
    Highlight Highlight Haben sie Angst vor ein paar gutgereiften Tomaten oder ein paar faulen Eiern?
  • redeye70 23.06.2019 16:58
    Highlight Highlight Hey liebe Jurassier! Wir leben im 21. Jahrhundert. Mit solchem Verhalten gewinnt ihr keine Sympathien.
  • B-Arche 23.06.2019 16:46
    Highlight Highlight Da schaut man etwa herablassend auf Kamerun und dem Konflikt dass sich die englischsprachige Minderheit im Nordwesten nicht von Yaoundé repräsentiert fühlt (wichtige Formulare gibt's beispielsweise nur auf Französisch) und der Konflikt mittlerweile gewalttätig ist (unter Mithilfe Nigerias, welches dieses Gebiet oft für sich reklamiert) - und dann öffnet man Watson und sieht exakt dasselbe IN DER SCHWEIZ! - dieses Mal mit Frankophonen als Minderheit.

    Kann jemand diesen Identitätsquatsch bitte abstellen? Das ist alles von Eltern in die Kinder indoktriniert! Verheerend.
    • Doppelhorn 23.06.2019 21:18
      Highlight Highlight Nicht alle Konflikte in Afrika lassen sich auf die Kolonialzeit zurückführen. Die heutige englischsprachige Minderheit ist nicht durch Kolonialpolitik, sondern 1961 durch einen Volksentscheid zu Kamerun gekommen.
  • manhunt 23.06.2019 15:47
    Highlight Highlight von schnegg mag man halten was man will. das jedoch in der schweiz nicht für die sicherheit von politikern garantiert werden kann, ist nicht hinnehmbar.
    ich kann mit schnegg und seiner politik überhaupt nichts anfangen. was die béliers hier jedoch veranstalten, darf nicht toleriert werden.
    schwach verhalten sich au die sicherheitsbehörden. in diesem fall hätte man mit verstärkter präsenz klar das zeichen setzen können, dass man sich von solchen drohungen nicht einschüchtern lässt.
  • FITO 23.06.2019 14:58
    Highlight Highlight Tja, nun spürt Schnegg einmal bei sich selber wie es ist, ausgegrenzt zu sein, so wie er es gerne mit Bedürftigen macht.
  • satyros 23.06.2019 14:36
    Highlight Highlight Die Béliers sind nur noch lächerlich. Wäre es nicht langsam an der Zeit, dass sich die ein neues Hobby suchen?
  • kliby 23.06.2019 14:24
    Highlight Highlight Die intoleranten Toleranten wieder mal. Nicht wirklich überraschend. Aber untragbar in einem Rechtsstaat.
    • Francis Begbie 23.06.2019 16:12
      Highlight Highlight Warum soll man gegenüber Intoleranz tolerant sein? 🤦🏼‍♂️
  • Jo Blocher 23.06.2019 13:53
    Highlight Highlight Eine Ecke der Schweiz, in der sich der Geist des Mittelalters hartnäckig hält.
  • Neruda 23.06.2019 13:49
    Highlight Highlight Schnegg hat mit seiner Politik gegen die schwächsten unserer Gesellschaft auch nichts anderes als Pfiffe verdient! Ein Regierungsrat der unsere Verfassung mit Füssen tritt gehört sowieso abgewählt liebe Bern-Jurassier! Die Pfiffe ein Sicherheitsrisiko? Wohl kaum. Würde ihm gut tun, mal ein bisschen Opposition zu bekommen von der Bevölkerung.
  • Hierundjetzt 23.06.2019 13:36
    Highlight Highlight Wahaha die Jurassier sind sowas von Bider Bünzlig. Das schlägt alles in der Schweiz
  • Eskimo 23.06.2019 13:32
    Highlight Highlight Eine Reise nach Basel wäre gefährlicher..
    • Mira Bond 23.06.2019 14:17
      Highlight Highlight So ein Quark.
  • Scott 23.06.2019 12:59
    Highlight Highlight Schlimm, dass trotz Ausgrenzung der Berner ein Bundesrat hingeht.

    Aber wen wundert's, Berset ist auch schon durch bernfeindliche Aussagen aufgefallen.
    • Mutzli 23.06.2019 13:55
      Highlight Highlight @Scott

      ...bitte was? Welche denn?
    • Scott 23.06.2019 14:54
      Highlight Highlight @Mutzli
      Lesen Sie keine News? Oder haben Sie einfach ein schlechtes Gedächtnis?
    • äti 23.06.2019 15:53
      Highlight Highlight @scott, hilf nach mit klaren Aussagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 23.06.2019 12:58
    Highlight Highlight Schnegg, dem Arme-Leute-Hasser, würde ich auch gerne meine Meinung sagen.
  • Max Cherry 23.06.2019 12:32
    Highlight Highlight Brandgefährlich, diese angekündigten Pfiffe! Sicherheit kann nicht gewährleistet werden!


    Wieder einmal lächerlich, unsere Polizei.
    • äti 23.06.2019 15:54
      Highlight Highlight .. man könnte auch zwischen den Zeilen lesen !
  • zeusli 23.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Ich finde das irgendwie traurig...
  • Lowend 23.06.2019 12:15
    Highlight Highlight Diese bürgerlichen Pfeifen haben echt Angst vor Pfiffen?

    Als Stadtberner schäme ich mich, von solchen Menschen repräsentiert zu werden, die politisch immer den starken Mann markieren, aber solche Angst vor der Meinung des Volkes haben!
    • Scott 23.06.2019 12:56
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      Oder gleich nach dem ersten "SVP" in die Kommentartasten gehauen.
    • Butschina 23.06.2019 13:13
      Highlight Highlight Nicht die Delegation hat abgesagt. Ihr wurde abgesagt. Auch wenn ich das Heu mit Schnegg überhaupt nicht auf einer Bühne habe, muss ich ihn hier in Schutz nehmen. Ich finde es eher tragisch, dass so viel Schutz nötig wäre, dass er nicht gewährleistet werden kann.
    • Lowend 23.06.2019 13:30
      Highlight Highlight Schnegg (SVP) und Müller (FDP) sind Maulhelden, denn sie können jederzeit solche Empfehlungen in den Wind schiessen, denn schliesslich ist Alain Berset (SP) dort und er scheint keine Angst vor der Bevölkerung zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 23.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Kantönligeist ist etwas unfassbar lächerliches, haben diese Leute keine echten Probleme?
    • fisk 23.06.2019 13:05
      Highlight Highlight bei der jura-frage ging es unter anderem darum, dass sich die frankophonen berner nicht vertreten bzw. diskriminiert fühlten. wenn dies für dich kein problem ist, okay..
    • Blitzableiter 23.06.2019 13:42
      Highlight Highlight Ich glaube heute wird im Jura niemand mehr diskriminiert. Es geht nur noch um dummes Kantönligeist getue. Man könnte es nun wirklich endlich mal gut sein lassen. Aber nein, in der reichen Schweiz 2019 immernoch noch Rebel machen 😏. Lächerlich.
    • Neruda 23.06.2019 13:53
      Highlight Highlight Manchmal geht der Kantönligeist schon ein bisschen zu weit, aber im Fall des Juras zeigt sich ja genau die Stärke dieses Systems. Untertanen zu sein ist halt nicht so geil 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 23.06.2019 11:50
    Highlight Highlight Lächerlich, wenn interessieren solche Kantönligeschichten überhaupt so sehr, dass er gefährlich werden könnte?
    • just sayin' 23.06.2019 13:39
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Béliers
  • Wetterleuchten 23.06.2019 11:21
    Highlight Highlight Kauft Schneggenkörner!
  • infomann 23.06.2019 11:12
    Highlight Highlight Können diese ewig gestrigen Autonomisten mit ihrem kleinkariten Kantönligeist nicht entlich Ruhe geben.
    Diese Kantönligeist kostet und viele Millionen.

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