Schweiz
Bern

Mitholz BE: Räumung des verschütteten Munitionslagers verzög

Sicht von der Felswand wo sich eine Munitionsdepot befindet, am Donnerstag, 25. April 2024 in Mitholz im Kandertal. Der Bund will das ehemalige Munitionsdepot bei Mitholz im Berner Oberland in der Sch ...
Der Bund will das ehemalige Munitionsdepot bei Mitholz im Berner Oberland in der Schweiz räumen.Bild: keystone

Mehr Zeit für Umzug in Mitholz: Räumung des verschütteten Munitionslagers verzögert sich

28.11.2024, 21:0028.11.2024, 21:10

Das Plangenehmigungsverfahren für die Räumung des verschütteten Munitionslagers der Armee bei Mitholz wird ein Jahr später, also erst Anfang 2026, gestartet. Der Bund braucht die Zeit unter anderem für zusätzliche Untersuchungen.

Auch das Erarbeiten der Planungsunterlagen brauche etwas mehr Zeit, sagte der Projektleiter des Bundes, Adrian Götschi, am Donnerstag vor den Medien in Bern.

Das bedeutet, dass auch die Betroffenen in Mitholz, die wegen dem Bau von Schutzmassnahmen für Strasse und Bahn ihre Häuser verlassen müssen, etwas mehr Zeit erhalten.

Voraussichtlich bis 2026 finden umfangreiche Untersuchungen statt, um die Schadstoffbelastung des Aushub- und Abbaumaterials festzustellen. Die Schadstoffbelastung hat laut Götschi einen grossen Einfluss auf das Räumungsprojekt. Dank der Untersuchungen könnten die Belastungsherde und das Gefahrenpotenzial besser eingeschätzt werden.

Die Schutzbauten für Strasse und Bahn sollen nach einer Überprüfung wie geplant umgesetzt werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
Besitzerin erlitt ebenfalls Verbrennungen – das ist über die Bar-Betreiber bekannt
Das Lokal «Le Constellation», das zum Schauplatz der Silvesterkatastrophe in Crans-Montana wurde, gehört einem französischen Ehepaar. Die Frau wurde ebenfalls durch den Brand verletzt.
Wie die französische Zeitung Le Figaro unter Berufung auf Informationen der Nachrichtenagentur AFP berichtet, sind die beiden Betreiber am Leben. Die Frau wurde beim Unglück in der Silvesternacht ebenfalls verletzt, sie erlitt den Angaben zufolge Verbrennungen am Arm. Der Mann war nicht anwesend, sondern in einem der anderen beiden Lokale, die das Ehepaar im Wallis führt.
Zur Story