DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Linke Demonstranten zünden in Bern eine Schweizer Flagge an

01.08.2015, 17:0501.08.2015, 17:33

Einige hundert Personen aus der linksautonomen Szene haben am Samstag in Bern gegen Rassismus, Ausbeutung, Nationalismus und Kapitalismus demonstriert. Auf dem Bundesplatz machte der Tross eine gute Viertelstunde für ein improvisiertes Konzert Halt.

Einige Demonstranten zündeten eine Schweizerflagge an. Dann zogen die Kundgebungsteilnehmer wieder Richtung Bahnhof, wo sie sich zuvor versammelt hatten. Die Kundgebung war nicht bewilligt. Die Polizei hielt sich im Hintergrund.

«Nichts zu feiern»

Zu feiern gebe es am 1. August nichts, hiess es von Seiten der anonymen Kundgebungsveranstalter. Sie übten indessen Kritik an Macht- und Herrschaftsstrukturen und an der Flüchtlingspolitik.

Die Berner Reitschule feiert in diesen Tagen auf der Schützenmatte ihr Sommerfest unter dem Motto «No Borders, No Nations» (Keine Grenzen, keine Staaten). Die Kundgebung vom Samstag stand unter dem selben Motto. 

Die Kundgebung verlief grundsätzlich friedlich. Es wurden einzelne Knallkörper und Rauchpetarden gezündet. Im öffentlichen Verkehr kam es vorübergehend zu Behinderungen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2G-Diskussion läuft heiss – Kaum Befürworter einer Impfpflicht

Sollten die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen nicht ausreichen, um die Pandemie-Welle zu brechen, wird es wohl auch in der Schweiz weitere Schritte brauchen: Während die Impfpflicht in der Schweiz weiterhin kaum Unterstützung findet, schliessen einige Entscheidungsträger die Einführung einer generellen 2G-Regel nicht mehr aus.

Zur Story