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Ein Graffiti der gewaltbereiten Jugendgang

Ein Graffiti der gewaltbereiten Jugendgang «031» an einer Fassade in der Stadt Bern im September 2011. Bild: KEYSTONE

Vermummte bewerfen in Bern Polizisten mit Flaschen und Steinen

Eine Gruppe Vermummter und Sprayer werden auf frischer Tat von der Polizei überrascht, pfeift zum Gegenangriff und kann fliehen. 



Vermummte haben in der Nacht auf Samstag beim Berner Bahnhof Polizisten, die eine Gruppe von Sprayern anhalten wollten, mit Flaschen und Steinen beworfen. Anschliessend zogen sich die Steinewerfer und die ebenfalls vermummten Sprayer in die Reitschule zurück.

Verletzt wurde laut einer Mitteilung der regionalen Staatsanwaltschaft und der Berner Kantonspolizei vom Sonntag niemand. Die Polizei hat nun Ermittlungen unter anderem wegen Sachbeschädigung, Gefährdung des Lebens sowie Gewalt und Drohung aufgenommen.

Angreifer und Sprayer flüchten

Alarmiert worden war sie am frühen Samstagmorgen um 2.30 Uhr. Sie erhielt die Meldung, Unbekannte seien an der Neubrückstrasse daran, eine Zugskomposition zu versprayen. Als die Polizei im Bereich der Abstellgeleise eintraf, stellten die Einsatzkräfte zirka zehn vermummte Personen fest. Diese flüchteten zuerst in Richtung Bahnhof, als sie die Polizisten sahen.

Noch bevor dann die Polizisten den Flüchtenden nacheilen konnten, erfolgte laut der polizeilichen Mitteilung «umgehend, unvermittelt» der Angriff der anderen Vermummten. Dies vom an die Geleise angrenzenden Parkplatz aus.

«Die Einsatzkräfte mussten sich aufgrund der Heftigkeit des Angriffs sowie zahlenmässiger Unterlegenheit in der Folge neu positionieren», schreiben Staatsanwaltschaft und Polizei in ihrer Mitteilung. Deshalb hätten die Angreifer und Sprayer flüchten können.

Vermummte offenbar auf Angriff vorbereitet

Auf Anfrage teilte Polizeisprecher Dominik Jäggi am Sonntag mit, die Polizei müsse aufgrund des unvermittelten Angriffs davon ausgehen, dass die Angreifer Vorbereitungen getroffen hätten.

Auf die Frage, ob die Polizei versucht habe, den Flüchtenden in die Reitschule zu folgen, schreibt er: «Die Polizei hält fest, dass die Täter vermummt waren und entsprechend kein Signalement für eine unmittelbare Nachsuche vorhanden war. Daher sowie aus Gründen der Verhältnismässigkeit wurde auf eine Nacheile in die Reitschule verzichtet.» (sda/rar)

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