Schweiz
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Insgesamt standen bei der Rettung ein Rega-Helikopter, drei Lawinenhunde-Teams des Schweizer Alpen-Club SAC sowie zwei kommerzielle Transporthelikopter im Einsatz. bild: rega

Uri: Mann nach 1,5 Stunden aus Lawine gerettet



Auf der Strasse zur Göschenenalp UR ist am Dienstag kurz nach Mittag ein Mann von einer Nassschneelawine verschüttet worden. Rund eineinhalb Stunden später konnte der Verschüttete von einem Lawinensuchhund gefunden und von den Rettern ausgegraben werden.

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Nach 1,5 Stunden konnte der Verschüttete mit mittelschweren Verletzungen geborgen werden. bild: rega

Wie die Rettungsflugwacht (Rega) mitteilte, hatten zwei Personen den Schnee auf der Strasse zur Göschenenalp geräumt, als gegen 13:30 Uhr eine Nasslawine über der Strasse niederging. Eine Person wurde dabei komplett von den Schneemassen verschüttet. Sofort alarmierte der Unversehrte die Rega und begann mit der Suche nach seinem Kollegen.

Die Rega-Einsatzzentrale bot daraufhin die Helikopter-Crew der Basis Erstfeld auf und forderte die Unterstützung von Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC an, darunter auch drei Lawinenhundeteams. Die zusätzlichen Rettungskräfte und Lawinensuchhunde wurden mit zwei kommerziellen Transporthelikoptern zum Einsatzort geflogen.

Rund eineinhalb Stunden nach dem Lawinenniedergang wurde der Verschüttete von einem Lawinensuchhund lokalisiert und konnte aus den Schneemassen befreit werden. Dank eines Hohlraumes verfügte der Mann offenbar über genügend Luft, bis ihn die Rettungskräfte finden und ausgraben konnten. Die Notärztin der Rega versorgte den unterkühlten und mittelschwer verletzten Mann vor Ort, bevor er im Rega-Helikopter ins nächstgelegene, geeignete Spital geflogen wurde. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 09.04.2019 21:49
    Highlight Highlight Das Bild ist super! Vor allem der lebensrettende Hund.

    Aber es heisst Göscheneralp, nicht Göschenenalp.
  • Sherlock_Holmes 09.04.2019 20:08
    Highlight Highlight Ein geschenktes zweites Leben!
    Die Überlebenschancen sind nach 1 1/2h äusserst gering – dementsprechend sind solche wunderbaren Meldungen leider sehr selten.
    Umsomehr freue ich mich von ganzem Herzen für den Mann und seine Angehörigen.
    Einen grossen Dank gebührt den Rettern.

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