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Blick auf die Kaserne in Jassbach. screenshot: google streetview

Entwarnung in Jassbach: 35 Rekruten wieder in Kaserne, der Rest soll gegen Mittag folgen



Den 50 Soldaten der Kaserne Jassbach BE, welche am Donnerstagnachmittag mit Magen-Darm-Beschwerden in Spitäler gebracht werden mussten, geht es besser. 35 von ihnen haben die Spitäler bereits wieder verlassen.

Wie das Generalsekretariat des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Freitagmorgen mitteilte, befinden sich die 35 Armeeangehörigen wieder bei der Truppe oder im Urlaub. Die restlichen 15 ins Spital eingelieferten Soldaten können voraussichtlich im Verlauf des Freitagvormittags aus der medizinischen Obhut entlassen werden.

«35 Rekruten konnten heute Morgen wieder zurück zu den Truppen, die restlichen 15 werden bis Mittag ebenfalls wieder in die Kaserne zurückkehren können», sagte Armeesprecher Daniel Reist zum «Blick».

Die bisherigen Resultate der Untersuchung lassen eine virale Ursache ausschliessen. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Der Gesundheitszustand der Armeeangehörigen verbesserte sich noch am Donnerstagabend und der Kanton Bern hat die Quarantäne wieder aufgehoben, die er vorsichtshalber über die Kaserne verhängt hatte. Jassbach ist ein kleiner Ort im Emmental, an der Grenze zur Region Thun.

Die Angehörigen der Rekrutenschule werden weiterhin medizinisch betreut und vom Psychologisch-Pädagogischen Dienst der Armee unterstützt. Das Lebensmittelhygieneinspektorat der Armee sowie die Militärjustiz haben Untersuchungen aufgenommen.

Der Beitrag vom SRF:

Von den Magen-Darm-Beschwerden waren Armeeangehörige vom Offizier bis zum Rekruten betroffen. Sie litten ab Donnerstagnachmittag teilweise an heftigem Erbrechen und Durchfall und waren zur medizinischen Betreuung in zivile Spitäler und in militärärztliche Einrichtungen gebracht worden.

Die Rekrutenschule für Elektronische Kriegsführung in Jassbach in der Emmentaler Gemeinde Linden BE hatte vor rund drei Wochen begonnen. Wie die Armee auf ihrer Webseite schreibt, verfügt die Kaserne über ein Verpflegungszentrum, das für dreimal 450 Mahlzeiten pro Tag ausgelegt ist. Auf dem Areal könnten in einer Sommer-RS bis zu 400 Personen präsent sein. (jaw/cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Toni.Stark 05.07.2019 09:19
    Highlight Highlight Meiner Meinung ein Fehler, dass diese Anlagen ausgemustert wurden.
  • Fumia Canero 05.07.2019 09:10
    Highlight Highlight Und es hatte auch wirklich nichts mit dem 40. Jahrestag des Alien-Monsters zu tun?

    Play Icon
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 05.07.2019 09:05
    Highlight Highlight Genau richtig zum z'Mittag, da würde mir der Appetit so was von verfliegen.
  • giandalf the grey 05.07.2019 09:01
    Highlight Highlight Lasst euch nicht verarschen! Ich weiss aus direkten Quellen, dass es sich nicht um eine Lebensmittelvergiftung sondern um ein fehlgeschlagenes Experiment mit leistungssteigernden Drogen handelt. Die betroffenen Männer wurden davon erst gestern Abend im Spital informiert und unter Androhung von Waffengewalt dazu angehalten sowohl Pflegepersonal als auch Medien im Dunkeln zu lassen. Daher kann ich die Quelle auch nicht nennen. Der Staat missbraucht Männer gegen ihren Willen als Versuchtskaninchen!

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