Schweiz
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Bild: KEYSTONE

Strenge Ausreisegesetze

Hatte der Kopilot keine andere Wahl, als sich selbst aus Äthiopien zu entführen?

Äthiopien macht es seinen Fachkräften sehr schwer, im Ausland ihr Glück zu versuchen. Vor drei Jahren versuchten es 60 Flugzeugtechniker – und bekamen prompt keine Ausreisebewilligung.



Passengers are evacuated from a hijacked Ethiopian Airlines Plane on the airport in Geneva, Switzerland, Monday, February 17, 2014. A hijacked aircraft travelling from Addis Abeda, Ethiopia, to Rome, Italy, has landed at Geneva's international airport early Monday morning. Swiss authorities have arrested the hijacker, all 200 passengesr are in good health. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Gründe, Äthiopien zu verlassen, gibt es viele: Armut, Korruption, Repression. Darum tun das auch viele, vor allem Fachkräfte. Doch warum macht es sich der Kopilot der Ethiopian Airlines so schwer und riskiert zudem Gefängnis in der Schweiz?

Der britische «Telegraph» erinnert an einen aufschlussreichen Fall vor drei Jahren, als 60 äthiopische Flugzeugtechniker einen besser bezahlten Job bei einem Konkurrenten im Ausland annehmen wollten. Die Airline informierte das Innenministerium in Adis Abeba – das den 60 kurzerhand die Ausreise verweigerte.

Der 31-jährige Kopilot hat möglicherweise keine Möglichkeit gehabt, das Land auf legale Art und Weise zu verlassen. Die Abschiebung nach Äthiopien dürfte er durch seinen massiven Gesetzesbruch fürs erste verhindert haben. (kri)

Verdacht auf wirtschaftlichen Hintergrund

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