Schweiz
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celine pfister brachte sich nach cybermobbing im alter von 13 um

Die 13-jährige Céline nahm sich im Spätsommer 2017 das Leben. Bild: zvg

«Ich mache dir dein Leben kaputt»: Chatprotokolle zeigen, wie der Fall Céline eskalierte

Céline nahm sich mit 13 Jahren das Leben, nachdem sie auf Social Media blossgestellt worden war. Das Mädchen aus Spreitenbach gehörte zur ersten Generation mit Smartphones im Kinderzimmer. Die Justiz versucht, die neuen Probleme mit alten Massnahmen in den Griff zu kriegen.

Andreas Maurer / Ch media



Céline, 13, und Isabella*, 16, wohnen in benachbarten Gemeinden, in Spreitenbach AG und Dietikon ZH. Kennen gelernt haben sie sich aber im Internet, auf Instagram. Zwischen den unterschiedlichen Charakteren entsteht zuerst eine Freundschaft, später eine Feindschaft.

Isabella will die Derbe sein, sie inszeniert sich als Mafiabraut, so nennt sie sich selber auf Instagram. Sie definiert sich über ihre Sexualität, ihre aufgespritzten Lippen und ihre Oberweite.

Céline will die Perfekte sein, sie sorgt sich um jede ihrer Locken und strebt in der Schule und im Tanzen nach Bestleistungen. Sie weiss schon mit 13, dass sie später Jus studieren will.

Die Eltern Candid und Nadya Pfister. Céline war ihr einziges Kind.

Die Eltern Candid und Nadya Pfister. Céline war ihr einziges Kind. Bild: ch media/sandra ardizzone

Der Streit beginnt wegen eines Jungen: Rinaldo*, 14, aus Dietikon. Zuerst hat er eine Affäre mit Isabella, dann mit Céline. Er hat in der Szene den Ruf eines «Fuck Boy», da er nur an Sex interessiert ist. Auf dem Smartphone des 14-Jährigen werden die Ermittler später Pornografie finden.

Céline wird von allen gewarnt. «Lass dich nicht auf den ein», sagt man ihr. Dennoch verliebt sie sich. So beginnt die Geschichte einer unerwiderten Liebe und so endet die Freundschaft mit Isabella, welche die neue Affäre ihres Ex nicht toleriert.

Drei Monate vor Célines Tod beginnt Isabella, ihre ehemalige Kollegin auf Snapchat zu beleidigen. Auf dieser Social-Media-Plattform sieht man die Beiträge jeweils nur für ein paar Sekunden. Die Flüchtigkeit des Mediums senkt die Hemmschwelle für Grenzüberschreitungen.

«Ich war im Jugendknast, aber jetzt bin ich wieder draussen»

Céline stellt Isabella in einem Chat zur Rede. Normalerweise werden auch diese Nachrichten automatisch gelöscht, doch Céline fotografiert den Verlauf mit ihrem zweiten Handy. So kommt es, dass er später zu einem Teil der Untersuchungsakten wird.

Céline: du postisch wüki jedi nachricht und jede snap wo ich post? findsch nöd chli schad dass dini story mit mir überfüllsch so für nüt?

Isabella: Meitli du muesh froh sii ich gib der eh chance dass menshe wüsset wer du bish!!! Da du en nüt bish und keine dich beachtet ishes ja guet will ufmerksamkeit das wetsh ja! Ob guete oder shlechte das chash leider ned entsheide

Céline: isch es für dich soooo lustig alles was ich mache zkommentiere und zrepos­te oder zbeurteile? das isch ziemlich chindisch was jz abziehsch

Isabella: Jöö die 13 jährigi seit zu de fasht 17 jährigi chindish lmao

Céline: du bisch 17 verhaltisch dich aber defür ziemlich chindischwieso musch dich uf anderi konzentriere

Isabella: Sry bin jugendknasht ksi jez bin ich aber wieder usse ;) wart bis ich dich ksehn

Céline: Isabella jz ernst mir het öpper vo dinere schuel früener grad gschriebe und mir gseit wie du ghasst worde bisch aber ich poste es nöd? Hätti gnueg sache woni poste chönnt würkli

Isabella: MACH BITTE HAHAHAHAPOSHTE SACHE ÜBER MICH

Céline: nei wills nöd wert bisch

Isabella: du hesh eppis kmachtdu hesh rinaldo ahgfasst. neiso ume­gmacht. und er wet nüt vo dier. er seit selber du bish hässlich

Die Eltern Candid und Nadya Pfister. Céline war ihr einziges Kind.

Die Tätowierungen von Candid und Nadya Pfister: Der Pfeil steht für das verlorene Leben. Der Löwe steht für das verbliebene Leben, den Kampf gegen Cybermobbing. Bild: ch media/sandra ardizzone

Céline erhält mit zehn Jahren ihr erstes Handy, mit elf ihr erstes iPhone. Sie gehört zur ersten Generation mit Smartphones im Kinderzimmer.

Gemäss der neusten Pisa-Studie fühlen sich in keinem anderen Land Europas mehr Schüler von Mobbing betroffen als in der Schweiz. Viele Belästigungen finden online statt. Jeder fünfte Jugendliche gibt an, selber bereits einmal Opfer von Cybermobbing geworden zu sein.

Bild

Cybermobbing ist besonders verletzend, weil es vor einem grösseren Publikum stattfindet als herkömmliches Mobbing. Isabella verbreitet abschätzige Beiträge über Céline, die von Hunderten Jugendlichen gesehen werden. Der Streit verfolgt das Opfer bis unter die Bettdecke. Auf dem Bildschirm erscheinen immer neue Nachrichten. Wenn sie ihn ausschaltet, beginnt der nächste Tag wieder damit.

Im Monat vor Célines Tod verschärft Isabella den Tonfall. Die Staatsanwaltschaft protokolliert ihre Chatnachrichten an Céline:

i chum zwar ghlosseni wenn ich no 1 mal epper körperlich verletz aber das ishes mir wert. körperverletzig ish au eine vo de gründ und glaaauuuubb mer ich han kei angsht vo gshlosseni oder jugendknasht und wür dich eigenhändig umbringe also pass uf was du machsh. ich han ned grundlos probleme mit bulle

aber ehy kopf hoch du bish ned die einzigi wo vo mier kassiert het. kopf wieder abe ich brich der din hals dass din hals ned­emal ufe gah chan

es wird weishwie umeverzellt haha. Soeh armi mit minem ex? Oh nonono... ich mach der dis lebe so chabbut

Isabella ist bei der Polizei tatsächlich schon zu diesem Zeitpunkt einschlägig bekannt. Sie wird in verschiedenen Jugendeinrichtungen platziert. Doch ihr Verhalten ändert sie nicht.

Céline hat viele Follower, aber keine beste Freundin, auf die sie sich verlassen kann. Sie hat allerdings mehrere Kolleginnen, mit denen sie sich über ihre Probleme austauschen kann. Sie leitet ihnen einige der erhaltenen Hassbotschaften weiter. Sie ist mit ihren Sorgen also nicht ganz allein.

Die Eltern Candid und Nadya Pfister. Céline war ihr einziges Kind.

Die Eltern von Céline. Die Teddybären im Hintergrund haben Unbekannte auf das Grab gelegt. Das Sofa ist ihr Winterquartier. Bild: ch media/sandra ardizzone

Rinaldo nutzt den Streit aus

Auch ihrer Mutter vertraut sie einen Teil ihrer Probleme an. Sie diskutieren darüber, psychologische Hilfe zu holen. Doch Céline wehrt sich dagegen. Schliesslich einigen sie sich, die Sommerferien abzuwarten.

Nach den Ferien wird aber plötzlich alles noch schlimmer. Jetzt nützt Rinaldo den Streit aus, um seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Er setzt Céline unter Druck, dass sie ihm erotische Fotos von sich schickt. Sonst werde er Bilder, die er schon von ihr habe, an Isabella weiterleiten. Schliesslich willigt Céline ein. Das Selfie, das sie ihm schickt, ist kein pornografisches, aber ein intimes. Leichtbekleidet sitzt sie auf ihrem Bett und gibt den Blick auf ihren Ausschnitt frei.

Rinaldo leitet das Foto an Isabella weiter, als Céline eine seiner sexuellen Avancen ablehnt und es deshalb zum Streit kommt. Isabella verbreitet das Bild auf Snapchat und macht sich über Célines Brüste lustig.

Céline ist mit einer Kollegin im Shoppingcenter Tivoli, als sie ihre eigene Aufnahme auf ihrem iPhone aufleuchten sieht. Sie rennt aufs WC. Die Kollegin schreibt Isabella, sie solle das Bild sofort löschen. Diese lenkt ein, doch es ist zu spät. Rund 500 Leute sehen das Foto.

Später treffen Céline und Isabella an der Chilbi der Badenfahrt aufeinander. Isabella lacht Céline vor ihren Kolleginnen aus, weil sie im Gegensatz zu ihr keinen Sex mit Rinaldo hatte.

Zwei Tage später begeht Céline Suizid. Das letzte Foto auf ihrem Handy enthält folgende Songzeilen der Popsängerin Lana Del Rey:

Gott weiss, dass ich geliebt habe
Gott weiss, dass ich verloren habe
Gott weiss, dass ich es versucht habe

Die Eltern Candid und Nadya Pfister. Céline war ihr einziges Kind.

Candid Pfister mit dem Bild seiner verstorbenen Tochter Céline. Bild: ch media/sandra ardizzone

Die Staatsanwaltschaft benötigt mehr als ein Jahr, um den Fall aufzuarbeiten. Sie hat Mühe, an die Daten auf den Handys zu kommen. Erst mit der Hilfe von Spezialisten der Bundespolizei kann sie diese knacken.

Das Verfahren zieht sich zusätzlich in die Länge, weil die Behörde aus der Dreiecksbeziehung zwei Verfahren macht. Isabella und Rinaldo werden schliesslich zu kurzen Arbeitseinsätzen verurteilt.

Worum es sich handelt, hält die Justiz geheim. Recherchen zeigen, dass Isabella ein paar Tage Büroarbeiten auf der Jugendanwaltschaft erledigen musste. Dieser Fall ist rechtskräftig abgeschlossen. Rinaldo hingegen muss sich am 26. Februar vor Gericht verantworten, weil Célines Eltern den Strafbefehl angefochten haben.

Die Täterin wird selber zum Opfer und denkt an Suizid

Es ist der erste bekannte Fall von ­Cybermobbing in der Schweiz, der auf derart tragische Weise geendet hat. In Schulen wird er seither im Präventionsunterricht thematisiert.

In einem Polizeirapport heisst es allerdings, die Ermittlungen hätten nicht klären können, ob das Cybermobbing einen Einfluss auf den Entscheid zum Suizid hatten. Eindeutige Hinweise wie ein Abschiedsbrief fehlten.

In den sozialen Netzwerken ist die Deutung aber gemacht: Isabella wird für den Suizid verantwortlich gemacht. Sie wird überhäuft mit Todesdrohungen und entwickelt selber Suizidgedanken. Am Tag nach Célines Tod wird sie notfallmässig in die Psychiatrie eingewiesen. Ihr Verhalten ändert sie aber auch diesmal nicht.

Aus der Psychiatrie droht sie einer anderen Jugendlichen per Video: «Du wirst genauso sterben wie Céline!» Eine Parodie davon wird in einem Kanal geteilt, der von 28000 Leuten verfolgt wird. Ein Shitstorm bricht über Isabella herein. Sie wird erneut in die Psychiatrie eingewiesen. Bis heute hat sie ihr Leben nicht im Griff. Per Whats-App teilt die inzwischen 19-Jährige mit:

Ich bin keine Mörderin, aber ich werde so dargestellt. Es war ein Kinderstreit. Die Leute zeigen mit dem Finger auf mich, obwohl sie ähnliche Konflikte hatten. Ich war nicht die Einzige, die sie gemobbt hat. Dar­über spricht aber niemand. Ich habe Wörter benutzt, die ich sehr bereue. Es tut mir Leid. Ich hoffe, dass dies der letzte Zeitungsartikel über mich ist und ich endlich mein Leben normal starten kann.

* Namen der Redaktion bekannt

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen.
In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.

Die Dargebotene Hand: Tel 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

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145Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Steibocktschingg 15.02.2020 03:25
    Highlight Highlight Diese traurige Geschichte lässt in mir alte Erinnerungen an meine Schulzeit aufkommen, als ich ebenfalls gemobbt wurde und, wenn ich mich mal wehrte, der Blöde war, der von den Lehrern zusammengestaucht wurde. Meine Eltern haben mir glücklicherweise gut geholfen, indem sie den Lehrern Feuer unterm A... machten und sie gar bis zu den kantonalen Behörden schleppten.

    Schlussendlich musste dennoch ich selbst das Problem ganz lösen, wie ich das geschafft hatte, weiss ich bis heute nicht genau, aber liegt wohl daran, dass ich irgendwann heftig zurückschlug und kurz darauf ans Gymnasium wechselte.
    • Shura 15.02.2020 13:50
      Highlight Highlight Es ist leider auch für uns Lehrpersonen extrem schwierig herauszufinden, was läuft. Deswegen immer über die Polizei Anzeige erstatten. Das hat mehr Wirkung als ein „Strafnachsitzen“ in der Schule.
      Zum Glück konntest du deinen Weg gehen, Mobbing ist wirklich schlimm
    • Steibocktschingg 15.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Ja, das verstehe ich, denn Mobbing ist ja vor allem deswegen so fies, weil es sich so gut versteckt, weil die Täter sich erfolgreich als "Engel" ausgeben oder gar dem Opfer die Schuld für alles geben können. Lehrpersonen sind quasi nie live dabei und können es daher kaum erkennen.

      In meinem Fall war es sogar noch perfider, da einer der Mobber der Sohn des Lehrers war, der genau während der schlimmsten Phase mein Klassenlehrer war.

      Etwas Genugtuung verschafft mir der Umstand, dass die Mobber von damals heute eher gescheiterte Existenzen sind...
  • So en Ueli 15.02.2020 01:02
    Highlight Highlight Die wahren Gefahren für unsere Kinder sind weder Natel noch Internet, sondern unfähige Eltern, die Ihre Goofen nicht richtig erziehen. Sorry, aber da muss sehr viel schief laufen, wenn einer mit 14 schon den Titel Fuckboy hat. Liebe Eltern schaut, dass ihr euren Nachwuchs richtig erzieht.
  • Jörg K. 15.02.2020 00:44
    Highlight Highlight Wir mussten unsere Tochter aus einer Schule im Zürcher Oberland nehmen und sie in eine Sek in der Stadt Zürich versetzen. Es war grauenhaft. Treppe runter stossen. Hausschlüssel in Abfluss werfen. etc, etc. Fazit der Lehrer, sie muss sich halt wehren!?!?
    • Shura 15.02.2020 13:53
      Highlight Highlight Schlimme Geschichte und tönt nach einer saloppen Aussage der Lehrer- ein Schlag ins Gesicht. Aber auch wir Lehrer können solche Konflikte nicht einfach lösen- wir dürfen nicht Polizei spielen. Wenn Aussage gegen Aussage steht und man die Täter nicht erwischt, sind auch wir machtlos. Ich bin der Meinung, dass solche Dinge dringend über eine Anzeige bei dee Polizei geregelt werden müssen. Solche Täter müssen vor ein Gericht, da reicht einmal nachsitzen nicht. Zudem kann die Schule Schüler erst nach abgeschlossenen 9 Jahren Volksschule suspendieren.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.02.2020 18:19
      Highlight Highlight @Jörg K.
      Ja, diesen Rat kenn ich auch noch. Oder der noch "bessere", man soll einfach weggehen/sie ignorieren, dann hören sie von alleine auf.
      Ging ich weg, wurde ich erst recht attackiert, wehrte ich mich drohte mir der Schulverweis.
      Ich könnte wegen solchen Lehrern echt 🤮.
      Desinteressierte Schwachmaten sind das.
  • Gummibär 14.02.2020 18:46
    Highlight Highlight Erschütternd, dass ein 13-jähriges Mädchen sich derart allein gelassen und ohne Ausweg fühlt und in der Folge nur noch den Freitod als Ausweg sieht.
    Ich sehe das Problem nicht darin, dass Kinder schon früh ein I-phone erhalten , sonder im offensichtlichen Mangel an Kommunikation mit ihnen darüber, wie man in der Welt überlebt, die sich damit eröffnet.
  • Nurmalso 14.02.2020 16:12
    Highlight Highlight Man braucht kein Handy... Ich habe letzte Woche erfahren dass mein Vorgesetzter hinter meinem Rücken ziehmlich übel über ich spricht obwohl ich dachte dass wir es gut haben.

    Naja ich werd den mir den direkt greiffen wenn er aus dem Urlaub kommt. Solchen Situationen begegnet man am besten Direkt und Frontal denn solche Menschen sind Feige die werden immer weiter machen wenn man sie lässt und wenn mann stärke zeigt, ziehen sie den Schwanz ein.

    • DuhuerePanane 14.02.2020 19:08
      Highlight Highlight Nurmalso, ich rate dir da vorsichtig zu sein. Habe auch eine ähnliche Erfahrung gemacht und wurde dann vom Chef inkl. Team kaputt gemobbt als ich mich gewehrt habe!
    • Nurmalso 15.02.2020 16:12
      Highlight Highlight Ja da hast du recht. Allerdings arbeite ich alleine da wird es schwer mit Mobbing. Man müsst schon offensiv auf mich zu gehen.

      Ich hab da keine Angst. Ausserdem bin ich sehr gut ausgebildet im gegensatz zu meinen Kollegen und arbeite schon 15Jahre im Betrieb. Ich bin sicher dass die Firma mich nicht los werden will und wenn doch würde die Welt nicht zusammen brechen.
  • Blackfoxx 14.02.2020 13:29
    Highlight Highlight Es ist wichtig das Minderjährige durch die Gefahren auf Social Media hingewiesen werden und lernen ein "Gesundes" Verständnis für das Internet zu entwickeln.
    Die Frage ab welchem Alter das Kind ein Smartphone erhalten soll und wie weit die Kinderschutz Mechaniken greifen sollen.
    Hier sollten aber vorallem die Eltern in der Pflicht stehen dies zu gewährleisten.
  • Stromer5 14.02.2020 13:18
    Highlight Highlight Sehr tragisch und traurig und ich mache mir echt Gedanken darüber was wohl die geeignetste Erziehungsmassnahme gegenüber meinen zwei Kindern ist, damit es nie so weit kommt, bzw. nicht so endet.
  • DuhuerePanane 14.02.2020 13:10
    Highlight Highlight Ein 14jähriger wird Fuckboy genannt und eine 16jährige mit aufgespritzen Lippen. Mir ist echt schwindlig! Wo waren eigentlich die Eltern dieser Mobberin?! Als Mutter läuten doch die Alarmglocken, wenn die Tochter mit 16 aufgespritze Lippen möchte?! 😨
  • Der Buchstabe I 14.02.2020 12:56
    Highlight Highlight "Uh, das böse Handy blabla"

    Das hat mit dem Handy bedingt zu tun.

    Viel eher sind das einfach asoziale K*ckbratzen.

    Da wurde erzieherisch versagt, entweder, weil nicht erzogen wurde oder weil psychische Störungen (Narzismus, Borderline oder Ähnliches) der Tätern nicht erkannt wurden.
    • aber emmm! 14.02.2020 17:49
      Highlight Highlight Nur besteht mit dem Handy die Möglichkeit mehr Peers teilhaben zu lassen und allenfalls zu mobilisieren. Zudem kann man alles Fotografieren, Filmen und verbreiten. Da sind mit dem Handy schon mehr Möglichkeiten da, solchen Tätern eine Plattform und mehr Macht zu bieten. Aber ja, das erzieherische Versagen der Eltern kommt an erster Stelle.
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 14.02.2020 12:46
    Highlight Highlight "Céline erhält mit zehn Jahren ihr erstes Handy, mit elf ihr erstes iPhone. Sie gehört zur ersten Generation mit Smartphones im Kinderzimmer."
    Es geht in diesem traurigen Fall um viel Äusserlichkeiten, Wichtigtuerei. Die Eltern scheinen davon auch nicht gerade verschont worden zu sein.
  • John Henry Eden 14.02.2020 12:39
    Highlight Highlight In diesem Alter mischt sich kindliche Grausamkeit mit den perfiden Methoden von Erwachsen.

    Gegen Cybermobbing hilft schlussendlich nur, es zu ignorieren. Klar, das ist verdammt schwierig in einer digitalen Gesellschaft.

    Doch Mobbing ist ähnlich wie Fischen. Mobber werfen einen Köder aus, der ein bestimmtes Ziel hat. Wenn das Opfer anbeisst und am Haken ist, beginnt das eigentliche Mobbing bzw. der Kampf auf Leben und Tod.
    • Magenta 14.02.2020 14:44
      Highlight Highlight Sorry, aber was Du machst, ist eine Art von Victim Blaming. Hart ausgedrückt, ist also der Mobber selber schuld, wenn er "anbeisst" resp. eine Reaktion zeigt.

      Als schwer von Mobbing Getroffene (zwar vor 25 Jahren noch ohne Social Media) kann ich Dir garantieren: Mobber resp. Mobbing zu ignorieren, funktioniert definitiv nicht. Werden Mobber ignoriert, fahren sie einfach immer gröbere Geschütze auf.
    • DuhuerePanane 14.02.2020 16:51
      Highlight Highlight Ich war zu Schulzeiten auch ein Mobbingopfer und habe als knapp 16jährige mich fast umgebracht. Alle haben weggeschaut, auch die Lehrer, sogar wenn es vor ihren Augen passierte. Mit deinem Kommentar sagst du indirekt, dass die Opfer selber schuld sind. Eine Schande, hier sowas lesen zu müssen. Man kann sowas nicht einfach ignorieren, als Kind erst recht nicht. Viele erwachsene Menschen begehen deswegen auch Suizid.
    • willi202202 14.02.2020 17:20
      Highlight Highlight Genau! Mobber resp. Mobbing zu ignorieren, funktioniert definitiv nicht. Mobbing ist auch meist im verborgenen. Es ist wichtig als Mobbingopfer die Geschehnisse ans Licht zu zerren. Dabei gibt es viele Möglichkeiten. Mein Fovorit war damals die "Mobbingsätze" in aller Lautstärke zu Wiederholen. Am besten im Beisein von Aufsichts-/Lehrpersonen. Braucht aber viel Mut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheep-Oh 14.02.2020 12:30
    Highlight Highlight Früher wurde man gehänselt, heute heisst es mobbing.
    In der 1. klasse wurde ich beinahe täglich verprügelt. grundlos. einfach, weil ich mich nicht zu wehren wusste. mit social media wärs wahrscheinlich noch schlimmer gewesen...
    • DuhuerePanane 14.02.2020 16:54
      Highlight Highlight Es ist echt traurig auch hier zu lesen, wieviele Leser selbst Mobbingopfer waren (ich inkl. und leider auch als Erwachsene in der Berufswelt). Wünsche allen Opfern ganz viel Kraft, denn Mobbing zerstört Leben.
  • lup 14.02.2020 12:17
    Highlight Highlight Gerade sitze ich draussen an der Sonne; die 6 Monate alte Tochter schläft friedlich im Kinderwagen, die 3.5jährige ist zwei Tage bei den Grosseltern auf dem Land "in den Ferien". Und ich frage mich, was ich tun kann, damit die beiden in naher Zukunft nicht in ähnliche Situationen geraten (in welcher Rolle auch immer) bzw. wie ich ihnen ggf. den Weg zu einem sinnstiftenden Umgang damit - als Direktbetroffene oder auch als Beobachterinnen - aufzeigen kann. Nehme sehr gerne Tipps entgegen.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 14.02.2020 15:35
      Highlight Highlight Mein sohn ist 19 und das einzige was damals half war reden und konfrontieren. Und ich wollte immer wissen mit wem er rumhängt. Und handy gabs erst mit 14, ohne diskussion und nur 1 std wlan pro tag. Mit hausarbeit, thek und zeugs sauber halten, konnte er mehr wlan zeit dazu verdienen.
      Router auch so eingestellt. Vor der bettzeit handy abgeben.
      Ich war streng. Dafür hatten wir selten krach.
    • Lucida Sans 14.02.2020 20:02
      Highlight Highlight @ häxebäse
      Genial! Super, dass Sie Ihren ‚Job‘ als Mutter ernst nehmen und sich nicht darauf beschränken, den Super-Kumpel Ihres Sohnes zu mimen. War sicher nicht immer einfach. Schön, das es noch Eltern gibt, die sich mit ihrer Aufgabe als solche konstruktiv auseinanderzusetzen.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 14.02.2020 23:39
      Highlight Highlight Ja war sehr (sehr!) schwierig.
      Im nachhinein kann ich jetzt sagen: es hat sich gelohnt. ❤
    Weitere Antworten anzeigen
  • grumpygirl 14.02.2020 12:03
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, was diese Eltern durchmachen müssen. Schlimm genug, das eigene Kind zu verlieren... dann eine völlig uneinsichtige Täterin (ja das ist sie, auch wenn per definition keine Mörderin), die mit null Strafe davonkommt und sogar den Tod des Mädchens dafür benutzt, andere zu bedrohen.

    Ich war in meiner Jugend sicher auch manchmal gemein zu anderen, habe aber auch selber "Mobbing" - wie man es wohl heute nennt - erlebt. Aber Mord- und Gewaltandrohungen sind eine Straftat.

    Und dass nicht klar ist, ob der Suizid damit zusammenhängt, weil es keinen Brief gab... SPRACHLOS!
  • öpfeli 14.02.2020 11:22
    Highlight Highlight Lasst uns gute Vorbilder für (die eigenen) Kinder sein.
    https://www.facebook.com/KristinaKuzmic/videos/590665641492920/?sfnsn=mo

    Dieser Isabella und dem Typen wünsche ich ganz viel Karma.
  • Rainbow Pony 14.02.2020 11:09
    Highlight Highlight Mt 14 ein... was bitte? Fuck boy?! Ich spielte mit 14 noch Lego und ging mit meinen Freunden Fahrradfahren. Und so lange ist das nun auch nicht her. Jeeez. Abgesehen davon: wie man als Eltern mit der Smartphonesache umgehen soll ist etwas, vor dem ich grossen Respekt habe.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.02.2020 12:03
      Highlight Highlight Die heutige Zeit ist eben anders.
      Mit 14 bekam ich auch schon Interesse an Mädchen. Das war vor 21 Jahren.
      Aber so wie heute war es noch nicht. Die heutige Situation finde ich dennoch in gewisser Hinsicht bedenklich.
    • Miracoolix 14.02.2020 13:50
      Highlight Highlight Bist du denn auch im Spreitenbach aufgewachsen?
    • Rainbow Pony 14.02.2020 16:58
      Highlight Highlight Ja klar, Bambusbjörn - ich doch auch, der Comment ist natürlich überspitzt formuliert. Dennoch gibt es schon einen Unterschied zwischen in der Badi mit rotem Kopf den Mädchen nachzuschauen, als sich im gleichen Alter den Titel Fuck Boy zu verdienen. Bei mir wars Ende 80er/Anfang 90er. Und nein, nicht in Schlieren, im Ausland. Aber ist ja egal, das Thema ist wohl ziemlich global.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 14.02.2020 11:07
    Highlight Highlight Würde solch schreckliche Fälle zwar kaum vermeiden...

    ...Es wäre aber eigentlich schon langsam an der Zeit den Termin "sozial" aus "soziale Medien" herauszunehmen und zB. mit "interaktive Medien" zu ersetzen.

    [https://www.duden.de/rechtschreibung/sozial]

    [https://www.duden.de/rechtschreibung/interaktiv]
  • Hans Franz 14.02.2020 11:06
    Highlight Highlight vielleicht sollte das schon in der Schule thematisiert werden. Scheint so als wären manche Elternteile überfordert oder wollen/wissen die Kinder darüber aufklären.
    • landre 14.02.2020 12:11
      Highlight Highlight Es wird ja in den allermeisten Schulen schon seit geraumer Zeit thematisiert...

      Die Schule hat aber nicht die Aufgabe und kann auch nicht die Erziehung von Kinder und Teenagers übernehmen. Sie kann diese nur ansatzweise begleitend beeinflussen.

      Viele Eltern sind sicherlich überfordert, (sehr) vielen anderen ist es mittlerweile aber auch gleichgültig, denn sie wissen dass sie kaum jemals zur Rechenschaft gezogen werden. (Da sie die Konsequenzen der eigenen Fahrlässigkeit der Gesellschaft abwälzen/ überlassen können...)
    • En chliine Schuss Anarchie 14.02.2020 13:09
      Highlight Highlight Die Lehrer sind genauso überfordert damit. Für die meisten von ihnen ist das Internet noch immer Neuland.

      MMn. sollte dringend Mediennutzung und media literacy im Stundenplan verankert werden, inkl. dafür ausgebildete Lehrer.
    • Hans Franz 14.02.2020 17:19
      Highlight Highlight Es gibt anscheinend viele Eltern die nicht damit klarkommen. Smartphones, Instagram, Whatsapp, Toktok.. das geht zu rasant... ich denke wir bräuchten Profis die was von der Thematik verstehen. Kenne den jetztigen Lehrstoff nicht, weiss jemand ob der Umgang mit Smartphones unterrichtet wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene883 14.02.2020 10:57
    Highlight Highlight Mit 13 Sex, mit 16 aufgesprizte Lippen... Vielleicht wäre einfach Zeit, die Altersschwelle fürs Erwachsenenstrafrecht langsam mal zu senken?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.02.2020 12:05
      Highlight Highlight Willst du hier amerikanische Verhältnisse, in welcher schon zehnjährige als Sexuslstraftäter gebrandmarkt werden?
      Nein. So wie es heute schon geregelt ist, ist es gut.
    • Holunder 14.02.2020 13:12
      Highlight Highlight Das macht Sie noch lange nicht reiffer! Und sie dann noch nach regulärem Strafrecht zu bestrafen wäre bestimmt kontraproduktiv.

      Sowohl die sexuelle Frühreiffe wie auch die aufgespritzen Lippen sind wohl eine Folge von Internet, "social"Media und dem Druck auf die Jugentlichen der dadurch entsteht. Da müsste man den Helben ansetzen. Wie genau weiss ich aber ehrlich gesagt auch nicht.
    • a-n-n-a 14.02.2020 13:49
      Highlight Highlight ..und wie zur Hölle kommt man mit 16 zu aufgespritzten Lippen? Kenn' mich da nicht aus, aber nur schon rein finanziell, wie können die sich das Leisten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Myk38 14.02.2020 10:50
    Highlight Highlight Spannend ist doch aber auch wie die Bundespolizei an die Handydaten kam? Da die meisten Kids ein IPhone wollen/haben, war da doch sicher auch ein Apple dabei wo sich das FBI die zähne ausbeisst.
    • Samurai Gra 15.02.2020 00:25
      Highlight Highlight @Myk38: Nein Apple hat auch für Schweizer Strafverfolger Daten geliefert.

      Ist zwar Off-Topic aber PR ist nicht Wahrheit.
    • Myk38 15.02.2020 16:52
      Highlight Highlight Ok. Danke. Das war meine Frage.
  • Ravel 14.02.2020 10:30
    Highlight Highlight Ich bin entweder übertrieben behütet aufgewachsen oder ich kann die heutige Jugendsprache schwer beurteilen (so alt bin ich zwar noch nicht), aber was die "Mobberin" hier schreibt, ist meiner Meinung nach schon von Weitem als absolut massive Grenzüberschreitung erkenntlich. Todes- oder Morddrohungen gehen einfach nicht, auch nicht als Jugendliche. Da braucht es definitiv Gesetze, die dafür sorgen, dass sowas einfach nicht geht, auch nicht nur einmal, nicht auf Snapchat und auch nicht "zum Scherz". Als Kind/Jugendliche Angst haben zu müssen, umgebracht zu werden, geht nicht.
    • x4253 14.02.2020 11:11
      Highlight Highlight Drohungen stehen heute schon unter Strafe (Art 180 StgB).Problem ist aber, dass scheinbar niemand reagiert hat (wie so häufig bei Cyber bullying). Das liegt einerseits daran, dass Cyber bullying auf nicht betroffene Abstrakt und harnloser wirkt (man sieht es halt nicht direkt und es sieht auch durchaus harmlos aus bsp wir ein Gezanke unter Teenies) andererseits auch daran, dass Behörden und Eltern schlicht nicht wissen wie damit umgehen. Dazu kommt, dass das ganze noch dazu oft schwer nachweisbar ist.
    • just sayin' 14.02.2020 11:38
      Highlight Highlight es gibt bereits gesetze dafür. http://www.gesetze.ch/sr/311.0/311.0_019.htm
  • Rikku 14.02.2020 10:14
    Highlight Highlight Bin ich froh, gabs in meiner Schulzeit weder Internet noch Handys und dass Kameras noch analog waren. Ich wurde selber gemobbt in der Schule, aber wenigstens in der Freizeit hatte ich davon Ruhe.
    Einmal ist es in der Pause eskaliert, Leher und Schulpsychologin mussten intervenieren, ich wurde 3 Tage suspendiert, Krisensitzungen in der Klasse... war alles grauenhaft und ich bin echt froh, gibts davon keine Bilder oder Videos und auch sonst keine Aufzeichnungen, die überall kursieren.
    Mein Beileid an die Eltern und Angehörigen von Celine.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.02.2020 12:08
      Highlight Highlight Jahrgang 84.
      Habe ich mich gegen die Mobber und Schläger gewehrt, gabs Briefe nach Hause und Gespräche mit den Eltern.
      Ironischerweise waren die Mobber meist Kinder von Schulpflegern.
    • Samurai Gra 15.02.2020 00:36
      Highlight Highlight @Bambusbjörn: Bei mir waren die Kinder der Lehrer die Mobber, da bist Du auch Angeschissen weil wenn Du Dich gewehrt hast kamen Lehrer und die haben dann den Eltern gedroht das man in die Sonderschule gesteckt wird wenn man sich wehrt
  • just sayin' 14.02.2020 10:12
    Highlight Highlight es ist tragisch, wie soziale medien die hemmschwelle für solches verhalten heruntersetzt. ich sehe das als echtes problem unserer zeit.

    das phänomen ist auch (hier) in den kommentarspalten zu beobachten. die anonymität verleitet diverse schreiber beleidigend und verletzend zu sein.

    • just sayin' 15.02.2020 01:00
      Highlight Highlight @Grümscheli

      ich habe lediglich soziale medien als problematisch bezeichnet und nicht behauptet, dass sie auslöser von mobbing sind,
  • Vecchia 14.02.2020 10:00
    Highlight Highlight "In Schulen wird er seither im Präventionsunterricht thematisiert."

    Leider passiert in einem Akutfall oft trotzdem zu wenig, weil Kompetenzen nicht klar sind und gestritten wird, ob es die Schule oder das Privatleben betrifft.

    "...hätten nicht klären können, ob das Cybermobbing einen Einfluss auf den Entscheid zum Suizid hatten."

    Das wird man nie restlosklären können. Aehnliche Fälle sind wohl deshalb (und weil nicht alle Angehörigen die Kraft haben) nicht an die Öffentlichkeit gelangt.
  • Yonni Moreno Meyer 14.02.2020 09:51
    Highlight Highlight Das ist einfach nur erschütternd. Als Mutter stellt sich mir hier nicht nur die Frage, wie "wir" (die Gesellschaft) unsere Kinder nicht zu Opfern machen, sondern auch, wie sie nicht zu TäterInnen werden. Ich glaube, es gibt auch bei der allerbesten Erziehung Faktoren (wie Persönlichkeit, Gruppendruck, pubertätsbedingtes Austesten von Grenzen, Peer Group), die man nicht kontrollieren kann.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.02.2020 12:14
      Highlight Highlight Da stellst du sehr gute Fragen.

      Ich kann jedoch nur sagen, was ich tun würde.
      Nämlich meine Kinder zur notwendigen Empathie erziehen, damit sie nicht zu Tätern werden, und ihnen das notwendige Vertrauen zu vermitteln, mit uns zu sprechen, wenn sich so etwas ereignet. Und auch die notwendige Standfestigkeit, um sich klar zu sein, dass Mobber schwach sind und nur über ihre Mitläufer stark sind.
      Ich habe noch keine Kinder und wohl auch nicht in absehbarer Zeit. Aber dennoch mache ich mir Gedanken über dies.
  • Glenn Quagmire 14.02.2020 09:41
    Highlight Highlight Isabella und Rinaldo werden schliesslich zu kurzen Arbeitseinsätzen verurteilt.

    WTF...das ist Kuscheljustiz! So eine gehört langfristig, OHNE HANDY, weggesperrt!
    • Childofthenight 14.02.2020 11:46
      Highlight Highlight So ein quatsch :) immer diese Rachegelüste und die Projektionen der eigenen Aggressionen auf irgendwelche Menschen, die Scheisse gebaut haben... Dieses Mädchen benötigt Liebe und eine Psychotherapie. Gewalt erzeugt Gegengewalt :)
    • Glenn Quagmire 14.02.2020 13:13
      Highlight Highlight Glaubst du den Quatsch, denn du schreibst? Ein Kind ist gestorben, mutwillig in den Tod getrieben. ein paar Stündli Arbeitseinsätze sind also aus deiner Sicht genug? Alles klar.....
    • Snooks 14.02.2020 16:06
      Highlight Highlight Die Täterin verdient eine harte Strafe und jahrelange Isolation. So kann sie sich Gedanken machen über ihre Tat. Was sie braucht sollte niemanden interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 14.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Gibt es kein Gesetz gegen Mobbing usw. Klar es ist schwer nachzuweisen. Wenn Smartphones im Spiel sind, dann sollten Zwangsweise die Chatprotokolle mitgeliefert werden.

    Büroarbeit für eine 16-Jährige und für eine solche Tat ist schon sehr wenig. Eigentlich ist dieser Einsatz eine Belohnung für Isabella.
    • leu84 14.02.2020 12:14
      Highlight Highlight Das stimmt. Eigentlich verifiziert man beim Anmelden einer Plattform, dass man volljährig ist oder ein Erziehungsberechtigter das ok gab. Früher gab es Plattformen, wo man nur mit einer Verifizierung einer Eindeutigen Nummer, wie von einer ID oder Pass Zugang erhielt.
      Vielleicht müssen die Anbieter dieser Apps technische Barrieren einbauen.
  • nass 14.02.2020 09:23
    Highlight Highlight Wenn ich das lese habe ich diverse Fragezeichen im Kopf... Rechtschreibung der Mobbenden? War sie je in der Schule?
    Wo waren die Eltern der Mobbenden über all die Zeit? Und das Opfer mit 13 schon am rummachen mit so einem dahergelaufenen Typen?!

    Ich weiss nicht, aber ich lebe wohl in einer anderen Welt.
    • x4253 14.02.2020 10:12
      Highlight Highlight "mit 13 schon am rummachen"
      Das ist und war (vor ~20 Jahren) keineswegs unüblich.
    • flying kid 14.02.2020 10:15
      Highlight Highlight Dietikon und Spreitenbach ist eine andere Welt 😉

      Ansonsten bin ich voll mit dir einverstanden. Unglaubliche Geschichte von A bis Z.
    • Domimar 14.02.2020 11:17
      Highlight Highlight @x4253 das kann stimmen, allerdings habe ich es wie @nass, als ich vor etwas mehr als 20 Jahren in diesem Alter war, war rummachen kein Thema. Mädchen = igitt, geh weg. Hängt aber vermutlich eben mit diesem sehr subjektiven Umgang zusammen. Andere in dem alter waren da wohl schon aktiver. Was ich damit sagen will, dadurch, dass ich in dieser Beziehung nicht aktiv war, hatte ich auch kein Auge für Andere, die es waren und realisierte es entsprechend nicht. Deswegen empfinde ich mit 13 rummachen schon etwas empörbar. Subjektiv betrachtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 14.02.2020 09:15
    Highlight Highlight Das ist alles auf so viele Arten verstörend. Angefangen mit der 16-jährigen, die gespritzte Lippen hat, wie geht sowas? Dann gehts weiter mit der Sprache aus den Chat-Nachrichten, da kann man nur den Kopf schütteln. Über den "Fuck Boy" (wtf?) Rinaldo darf man sich auch nicht zu viele Gedanken machen, sonst steigt die Gefahr an Bluthochdruck zu leiden. Das Schlimmste ist, dass wir nun für die gespritzte Isabella noch ca. 60 Jahre bezahlen müssen und sie mangels schlauerer Beschäftigung weiter ihr Unwesen im Netz treiben kann.
    • DichterLenz 14.02.2020 11:01
      Highlight Highlight Ich frage mich echt was die Eltern von "Isabella" und "Rinaldo" eigentlich so machen...
    • redeye70 14.02.2020 21:42
      Highlight Highlight Alles andere aber bestimmt nicht erziehen.
  • Mitläufer 14.02.2020 08:53
    Highlight Highlight Na da können die Eltern der Legasthenikerin und des Fuck Boys aber mächtig stolz sein auf ihre Erziehung. Und die Behörden auf ihre Arbeit, sicher schwierig das Motiv für den Selbstmord zu finden. Aber der Arbeitseinsatz dürfte eine Lehre sein (sieht man ja bei der kleinen Mobberin). Zum Glück sind das Einzelfälle, passiert nicht täglich an jeder grösseren Schule im Mittelland.
    • DerElch 14.02.2020 12:53
      Highlight Highlight Wieso "im Mittelland" und nicht "überall"?
  • Isele 14.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Solche Geschichten lösen einiges aus in mir.
    Es ging in meiner Schulzeit zwar nie um Morddohungen und dergleichen, aber ich bin am Mobbing von meinen Klassenkameradinnen auch fast zugrunde gegangen.
    Ich denke heute noch oft zurück und meine Erfahrungen in der Schulzeit hemmen in mir den Wunsch, selber einmal Kinder zu haben.
  • Balikc 14.02.2020 08:22
    Highlight Highlight 9 von 10 Kindern finden Mobbing witzig.

    Ich weiss, unter diesem Artikel ein absolut geschmackloser Witz.
    Und doch bringt er genau diesen toxischen Mechanismus auf den Punkt: Wer Mobbing nie als Opfer erfahren musste, kann sich nicht vorstellen, was das eigene Verhalten beim Gegenüber auslösen kann. Im Gegenteil, man fühlt sich selbst bestätigt, sobald man zur Mehrheit gehört.

    Etwas off-topic: Unser politisches System wird gerne als "Herrschaft der Mehrheit" missverstanden. Genau aus oben genannten Gründen ist jedoch der Schutz von Minderheiten ein zentrales Element der Demokratie.
  • recto 14.02.2020 08:19
    Highlight Highlight Das macht sehr nachdenklich. Meine Tochter ist 12. Es braucht sehr viel Vertrauen, Feingefühl und Gespräche, um mit den neuen Medien den richtigen Umgang zu finden.

    Wir leben in einem Dorf (nahe zu Winterthur) mit grosser sogenannter sozialer Kontrolle. Aber was für uns damals normale Hänseleien waren, sind heute in Sekundenschnelle SM-relevante Chats mit zerstörerischem Potential.
  • Gopfridsenkel 14.02.2020 08:01
    Highlight Highlight Ich frage mich, was man als Eltern in der heutigen Zeit machen kann, um das eigene Kind zu schützen. Hat hier jemand Ideen?
    • Junge Schnuufer 14.02.2020 08:27
      Highlight Highlight Dem Kind einen gesunden Menschenverstand mitgeben und hoffen, dass dieser nicht nur im echten Leben sondern auch im Internet gebraucht wird.
      Kontrolle führt meiner Meinung nach nur dazu, dass Dinge versteckt und/oder verheimlicht werden.
    • hutti 14.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Viel vermutlich nicht. Das beste wird es sein ein lockeres Verhältnis aufzubauen dass viel Vertrauen suggeriert. Die Kinder sollen nie aus Angst die Eltern in solchen Situationen meiden. Denn erst wenn das Kind mit einem spricht, kann man evtl. irgendwie helfen.
    • MarGo 14.02.2020 08:50
      Highlight Highlight es so erziehen, dass em ihm schnurzpiepegal ist, was andere über es sagen... hat bei meiner zum Glück geklappt...
      ich denke, es hatte viel zu tun, dass wir viel auf der Metaebene diskutiert haben... "was meinst du, warum tut deine Schulkameradin so etwas?" etc...
      Zudem immer zur Selbstreflexion hin arbeiten und weg vom egozentrischen Selbstbild der Kindheit/Jugend hin zur "Schwarmintelligenz" :D... letzteres ist ein Projekt, das noch in Arbeit ist :DD
    Weitere Antworten anzeigen
  • esclarmonde 14.02.2020 07:57
    Highlight Highlight Ein Mobber braucht Claqueure, Mitläufer, sonst funktioniert es weniger gut. Meine Tochter hat in ihren Schuljahren lange unter Mobbing gelitten, etliche waren daran beteiligt. Es war eine schlimme Zeit. Nach ihrer Ausbildung ist sie aus dem Dorf weggezogen, weil es sie ständig getriggert hat. Zum Glück hat sie eine gute Psychologin, da ist sie nun am Aufarbeiten. Immer wieder hatte ich Kontakt mit der Schule, dann ging es etwas besser und jedesmal begann alles von vorne. Mit dem nötigen Kleingeld, das wir nicht haben, hätten wir sie in eine andere Schule geschickt.
  • Kampfsalami 14.02.2020 07:55
    Highlight Highlight Soviel zum "Social" in Social-Media....
    RIP
  • lostwatch 14.02.2020 07:55
    Highlight Highlight Unglaublich schrecklich! Da fragt man sich als zukünftiger Vater, ob man das Zeug dazu hat, seine Kinder in dieser Welt gross zu ziehen.

    Eine Gratwanderung auf Messers Schneide; wie viel Kontrolle ist gesund, um nicht das Gegenteil zu bewirken?
    • Hans Franz 14.02.2020 11:26
      Highlight Highlight das machst du gut
    • hämpii 15.02.2020 00:22
      Highlight Highlight @Best President ever! Trump 4eva!
      Bravo! Toll machst du das mit deinen Kindern. Ich hoffe bloss, sie sind nicht bloss ein Verwirklichungsprojekt deinerseits...
  • hämpii 14.02.2020 07:51
    Highlight Highlight "Soziale Medien"... Wenn ich das Wort nur schon lese kommt mir das Kotzen. Aus meiner Sicht hat das überhaupt Nichts mit sozial zu tun. Es ist eher eine Plattform für Selbstdarstellung und ein Verstärker für den narzistischen Trieb vieler Menschen...
    • Balikc 14.02.2020 08:30
      Highlight Highlight "sozial" ist kein wertender Begriff, kann also positiv wie negativ besetzt werden:

      1a.
      das Zusammenleben der Menschen in Staat und Gesellschaft betreffend; auf die menschliche Gemeinschaft bezogen, zu ihr gehörend

      1b.
      die Gesellschaft und besonders ihre ökonomische und politische Struktur betreffend
    • Hirngespinst 14.02.2020 09:32
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht.
      'Asoziale Medien' würde es oftmals besser treffen.
  • Miicha 14.02.2020 07:46
    Highlight Highlight Mobbing gab es schon immer, nur hatte man da im schlimmsten Fall die Möglichkeit die Schule zu wechseln oder umzuziehen. Heute muss man ja schon fast ins Ausland und den Namen wechseln. Mir tut es für unsere Kinder leid, diese ständige Darstellung in den sozialen Medien ist nicht gesund.
  • THEOne 14.02.2020 07:24
    Highlight Highlight wenn das ganze nicht so derart tragisch geendet hätte, hätte ich das für ne grottenschlechte telenovela gehalten.
    als mutter von der kleinen hät ich der anderen längst eins aufs maul gehauen und als vater dem "fuckboy"(sry, kann man nicht ernst nehmen) einfach aus prinzip, weil er geil auf ne 13 jährige war, das wär meine methode.
    ich mache aber den eltern keinerlei vorwürfe, mobbing is ne scheissache und sehr diffizil da ne lösung zu finden.
    eine der vielen abgründe des socialmedia eröffnet sich hier wiedermal genauso, wie die unfähigkeit unseres staates, mit diesem thema umzugehen
    • bokl 14.02.2020 07:45
      Highlight Highlight "... als mutter von der kleinen hät ich der anderen längst eins aufs maul gehauen und als vater dem "fuckboy"... "
      Gewalt ist eine 1A-Lösung. Super Vorbild.

      "... ich mache aber den eltern keinerlei vorwürfe …"
      Doch.
    • Mimi-Lee 14.02.2020 08:11
      Highlight Highlight Als Erwachsener Kinder schlagen - ja klar super Lösung! Und dann selber verurteilt werden dafür.

      Damit löst du genau gar nichts.
      Aber den Drang dazu kann ich verstehen. Hatte ich auch beim Lesen und hätte dieses Göre gerne fertig gemacht.
      Das ist halt aber genau das Problem. Als Elternteil bist du fast machtlos. Denn alles was du instinktiv gerne tun würdest, geht nicht und verschlimmert die Situation.
    • DunkelMunkel 14.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Als Erwachsene Kinder schlagen? Da hilfst du deinem Kind keinen Meter wenn du dafür ins Gefängnis gehst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • xenixe (wants cookies for all) 14.02.2020 07:22
    Highlight Highlight Interessant wie sie sich im Chat als 'Erwachsene(re)' der beiden darstellt und am Schluss den Fall als Kinderstreit bezeichnet. Ich hoffe, sie bereut es wirklich und tut nicht nur so. Tragisch ist auch, dass es wohl viele Mitwisser und Mittäter gab. Sie hat bestimmt Recht, dass sie nicht die Einzige war, die gemobbt hat, aber Mitleid will bei mir für sie nicht aufkommen. Leider scheint es so, dass gewisse Leute nur verstehen, was sie anrichten, wenn sie es am eigenen Leib erfahren. Einfach nur tragisch und traurig.
    • Frausowieso 14.02.2020 07:45
      Highlight Highlight Das Mädchen wird aus einem entsprechendem Umfeld kommen. Die Chancen, dass sie sich ändert und ihr Leben in den Griff bekommt, sind verschwindend klein. Wir hatten auch solche Kinder in der Schule und aus keinem von ihnen ist etwas anständiges geworden. In ihrer Jugend spielen sie sich auf und haben eine gewisses Ansehenen. Als Erwachsene schlagen sie sich dann mit schlechten Jobs rum und haben nur Probleme. Wer seine Jugend im Knast und Massnahmen verschwendet, der legt sich selbst massive Steine in den Weg.
    • Asmodeus 14.02.2020 08:08
      Highlight Highlight Es ist anzunehmen, dass sie nicht dazu in der Lage ist zu reflektieren.

      Sie bereut den Backlash. Den Shitstorm. Dass sie zurecht für den Tod mitverantwortlich gemacht wird.

      Bis sie ernsthaft kapiert was sie gemacht hat vergehen noch mindestens 5-10 Jahre.
    • Citation Needed 14.02.2020 09:06
      Highlight Highlight Es stimmt, dass sie nicht die Einzige war. Einer mischte z.B. ganz übel mit: Rinaldo hat Céline erpresst und ihr Bild nach der Abfuhr ihrer Erzfeindin übergeben.
      Wurde er genauso wie Isabella mit Morddrohungen eingedeckt? Vermutlich nein. In den mir bekannten, ähnlich gelagerten Fällen werden v.a. die Mädchen fertiggemacht, männliche Täter/Mittäter kommen rel. unbescholten davon. Nicht, dass ich denen eine solche Hatz wünschte, niemals, es zeigt aber den Kern des Problems. Die Cybermeute fällt lieber über Mädchen als Jungs her, Opfer- oder Täterseite, das muss zu denken geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domimar 14.02.2020 07:19
    Highlight Highlight Meine Güte, beim Lesen stellte ich mir ständig die Frage, wie krank ist das denn. Wie viel davon darf man auf das junge Alter schieben und wie viel davon auf einen schlechten Charakter. Da war es in meiner Jugend ohne Handy und dergleichen wirklich einfacher.
    • why_so_serious 14.02.2020 10:33
      Highlight Highlight Den Grossteil darf man wohl auf eine schlechte Erziehung schieben.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 14.02.2020 07:08
    Highlight Highlight Ich bin erschüttert. Ich wollte nicht weinend in den Tag starten.
  • Frausowieso 14.02.2020 07:00
    Highlight Highlight Mich macht es traurig, wie viele Kinder unter solchem Psychoterror leiden. Bei den allermeisten werden wir es nie erfahren, da sie zum Glück keinen Suizid begehen. In meiner Jugend ging es teilweise auch sehr derbe zu und her, jedoch gab es noch keine sozialen Plattformen. Es war jeweils nur "eine kleine Welt" in der es Probleme gab. Ich weiss nicht, ob ich meine Jugend in der heutigen Zeit überstehen würde.
    • Lucas29 14.02.2020 07:24
      Highlight Highlight Es gibt eine einfache Lösung: Handy abschalten!
    • Frausowieso 14.02.2020 07:38
      Highlight Highlight @Lucas

      Nein, so einfach ist das eben nicht. Stell dir mal vor, du wirst von deinen Klassenkameraden etc im Internet bloss gestellt. Nur weil du das Handy abschaltest, hört das ja nicht auf. Die anderen sehen es ja trotzdem und dein Ruf wird zerstört. Es ist wohl auch menschlich, dass man als Betroffener möglichst wissen will, was genau geschrieben wird. Als Erwachsener könnte man wahrscheinlich damit umgehen, aber hier geht es um Kinder. Sie sind emotional noch nicht so gefestigt. Zudem hast du als Kind/Jugendlicher keine Möglichkeit aus dem Umfeld auszubrechen. Du musst ja in die Schule
    • marcog 14.02.2020 07:41
      Highlight Highlight @Lucas29: Das ist eine sehr theoretische Lösung und alles andere als einfach. Es fällt einem Jugendlichen sehr schwer, sich so selber aktiv von einer Gruppe auszuschliessen. Selbst wenn er weiss, dass diese einen schlechten Einfluss auf ihn/sie hat. Und man erfährt in der Schule dann trotzdem, was aller über sich geschrieben wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 14.02.2020 06:52
    Highlight Highlight Bin schon froh kamen bei uns Internetfähige Handys erst in der Berufsschule auf. Heute herrscht das Mobbing 24/7 nicht nur in der Schule.

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