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Nach Bombendrohung in Goldau: 30-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

Nach Bombendrohung in Goldau: 30-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

07.11.2018, 09:5707.11.2018, 09:58

Die Kantonspolizei Schwyz hat am Dienstagabend einen Eurocity-Zug ausserhalb des Bahnhofs Arth-Goldau gestoppt. Grund war eine Bombendrohung, welche ein Fahrgast ausgestossen hatte. Der Bahnverkehr auf der Gotthard-Achse war rund zwei Stunden gestört.

Die Bombendrohung wurde von einem 30-jährigen Italiener im Zug ausgesprochen. Die Polizei hat ihn festgenommen. Er machte zum Vorfall wirre Aussagen, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Ein Amtsarzt verfügte die Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Klinik.

Der Alarm wurde gegen 17.30 Uhr aus dem Inneren des Eurcity von Mailand nach Zürich ausgelöst, wie Florian Grossmann, Medienchef der Kantonspolizei Schwyz, am Abend auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA sagte. Ein Mann verhielt sich in dem Zug auffällig und stiess die Bombendrohung aus.

Die Sondereinheit stürmte den Zug und konnte den Mann festnehmen. Anschliessend durchsuchten Beamte den entsprechenden Teil der rund 350 Meter langen Zugskomposition. Sie fanden keine Bombe. Der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen. Neben der Polizei stand auch die Feuerwehr im Einsatz.

Um 19.30 Uhr wurde die Bahnstrecke wieder freigegeben. Während der Sperrung gab es etliche Zugsausfälle und Verspätungen auf der Gotthard-Achse, wie der Bahninformation der SBB zu entnehmen war. Nach der Freigabe fielen zunächst weiterhin einzelne Züge aus oder verspäteten sich. (whr/cma/sda)

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