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Blick auf das Haus, rechts, in dem ein Maedchen Opfer eines Toetungsdelikts wurde, aufgenommen am Montag, 2. Februar 2015 in Niederlenz AG. Ein vierjaehriges Maedchen ist am Sonntagabend im aargauischen Niederlenz getoetet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Aargauer Kantonspolizei handelt es sich um ein Familiendrama. Der Vater und die Mutter wurden verletzt ins Spital gebracht. Als die Rettungskräfte am Sonntagabend beim Zweifamilienhaus eintrafen, war das Mädchen bereits verstorben. Das Kind weist Stichverletzungen auf, wie die Aargauer Kantonspolizei am Montag mitteilte. Im Haus fanden die Rettungskraefte die 43-jaehrige Mutter leichtverletzt und den 44-jaehrigen Ehemann schwerverletzt vor. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

In diesem Haus in Niederlenz kam es am 1. Februar zum Familiendrama. Bild: KEYSTONE

Familiendrama Niederlenz

Der Vater des getöteten Mädchens sitzt nun in Untersuchungshaft

Im Familiendrama von Niederlenz hat das Zwangsmassnahmengericht der dreimonatigen Untersuchungshaft gegen den beschuldigten Vater zugestimmt. Er steht unter Verdacht, seine vierjährige Tochter getötet zu haben, ist aber nicht geständig.



Ein Artikel der

Am Sonntagabend, 1. Februar, starb die 4-jährige Raquel in einem Einfamilienhaus in Niederlenz an Stichverletzungen in der Brust. Ihre Mutter wies leichte, der Vater schwere Verletzungen auf. Laut einem Nachbar rief die Frau von der Terrasse aus:

 «Mein Mann hat unsere Tochter getötet.»

Vor zwei Wochen eröffnete die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eine Strafuntersuchung gegen den 44-jährigen Vater des Mädchens wegen vorsätzlicher Tötung seines Kindes und wegen versuchter Tötung seiner Ehefrau. Nun teilt die Oberstaatsanwaltschaft mit, dass das Zwangsmassnahmengericht der dreimonatigen Untersuchungshaft zugestimmt hat. 

Der Beschuldigte war nach dem Drama wegen seiner Verletzungen in ein Spital gebracht worden. Mittlerweile befindet er sich in Haft und wird dort medizinisch betreut. An jenem Sonntagabend hatte ein Anwohner die Polizei alarmiert. 

Als die Polizisten beim Doppeleinfamilienhaus in Niederlenz eintrafen, stiessen sie auf die leicht verletzte 43-jährige Schweizerin und ihren schwerverletzten 44-jährigen Ehemann. Für ihr 4-jähriges Kind Raquel kam jede Hilfe zu spät. Das Mädchen war beim Eintreffen der Ambulanz bereits verstorben. 

Die mutmassliche Tatwaffe sei sichergestellt worden, sagte Sandra Zuber, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. Gegen die Mutter laufe keine Strafuntersuchung. Der tatverdächtige Vater sei mehrmals befragt worden. Er habe angegeben, sich selbst verletzt zu haben.

(pz/sda)

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