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HIPSTERLITHEATER

Hipsterlitheater

So wird die Zukunft

Kleine Zeitreise vor dem Weekend gefällig? 



So wird die Zukunft
Cisco, Apple, Twitter, Google, Instagram, Facebook und Samsung fusionieren zu CATGIFS und ziehen mit der NSA in eine WG an die Orwellstrasse 3. Der gläserne Mensch ist jetzt derart transparent, dass er so schwarze Vogel-Kleber tragen muss, damit die Vögel nicht voll Kawummse in ihn reintschabängen. So transparent, wie die dünne Bergluft an einem klaren Tag auf dem Mount Everest, wenn man sie nochmals mit Ajax gereinigt hat. 

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Bild: Fensterglas mit Vogelschutzklebern. Weil Vögel sind dumm. Menschen auch. Alle dumm. 

Bewerbungsgespräche sind überflüssig, weil der Arbeitgeber der Zukunft schon im Vorfeld alles über den transparenten Bewerber weiss. In Fact informiert der Arbeitgeber den Bewerber darüber, dass dieser sehr an der freien Stelle interessiert ist. Trefferquote 100%.

Nach all den Retro-Re-Neo-Re-Retro-Modewellen wissen die Leute schlicht nicht mehr, was sie anziehen sollen. Ab 30 haben darum alle schon tiefe Falten im Gesicht. Das kommt vom unsicheren Ausdruck der entsteht, wenn man sich ständig und immer mit einem peinlichen Lächeln umschaut, ob man noch als cool durchgeht. Die sogenannte Insecufresse. Zum Glück gibt's Botoxomaten vor jeder Tanke.

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Volkskrankheit der Zukunft: zwölfjähriges Kind mit typischer Insecufresse aufgrund ständiger modischer Ungewissheit.

Richtig. Man tankt noch immer Erdöl. Der Vorrat an toten Sauriern im Erdboden will und will nicht enden. Die Sonne kennen die Menschen nur noch aus Büchern. «O du goldigs Sünneli» wird im Kindergarten von «Oh du gäbigs Sparlämpli» abgelöst. Die Saudis haben die krassesten Sixpacks. Kommt vom Lachen über den Rest der verarmten Welt. Und Falken haben die auch. Jeder mindestens 9. So’n Zeug mögen die. Und Jeeps.

Ausflüge in die Natur sind verboten. Das «Gen» im Begriff Genmais wird redundant. Kaninchen werden mit Hühnern gekreuzt, weil die so entstandenen Kahühnchen jetzt praktischerweise auch noch Fell liefern. Und: Das Osterkahühnchen legt seine Eier auch gleich selber. Im Trend sind Kahühnchenhüte und Hüninchenschuhe. Wobei «Trend» künftig mit Vorsicht zu geniessen ist. Hipster sind so out, dass Neues und Fremdartiges sofort hasserfüllt bekämpft wird. Bleibt also alles beim Alten.

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Genetisches Kunststück mit Identitätskrise: Kahühnchen / Hüninchen.

Der Mensch ist tatsächlich auf dem Mars gelandet. Dort angekommen sind aber alle Astronauten bald tot. Als sie sich nämlich ihrer dummen Entscheidung bewusst werden, hauen sie sich so hart auf die Helmstirn, dass das Visier zerbricht. 

Israel und Palästina einigen sich endlich und gründen gemeinsam den Staat Pisrael.
Hahaha!
Nein.
Einen Nuklearkrieg gibt's natürlich. Alles weg. Naher VollpfOsten.
Wenigstens lernt die Welt danach endlich, dass Krieg nichts bringt. Hahaha!
Nein.
Kriege gibt’s natürlich immer noch. Viele.
Dafür gibt’s jetzt riesige Datteln wegen der Strahlung. «Magst du eine Dattel mit mir teilen?» ist in der Zukunft nicht mehr nur unter Models eine ganz normale Frage.

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Stock-Image der Zukunft:
Frau_freut_sich_übertrieben_über_Einkäufe_und_riesige_
Nukleardattel_weint_innerlich_aber_bizli.jpg 

Entgegen der Terminator-These, dass sich die intelligent gewordenen Maschinen einmal gegen uns auflehnen würden, werden sie derart intelligent, dass sie die Jahrtausende alte, menschliche Philosophielehre in Sekunden begreifen, weiterentwickeln und schliesslich an der Sinnlosigkeit des ganzen gottverdammten Universums scheitern, worauf sie sich sofort selber ausschalten.
Der Prozess von Selbstbewusstsein-Erlangen bis Selbstausschaltung dauert gerade mal 2.3 Sekunden.

Danach verkümmert die Menschheit weil wegen Selbstausschaltung gibt's ja keine iPhones mehr und ohne können wir nicht mehr leben. Abrakadabra. So wird die Zukunft.

Lieber Gruss,
Rafi

PS: «iPhone» darf nicht mehr geschrieben werden, weil sich Pepsi die Rechte an der Form «Kreis» sichert und im «i»-Punkt und «o» von «iPhone» gleich zwei Kreise vorkommen. Drum heissen iPhones in der Zukunft einfach Phne.

Rafi Hazera

Rafi Hazera ist Grafiker, Comedian, Zürcher und das Herrchen des Zukkihunds. Rafi ist extrem schön. Und auch weise. Das ist Allgemeinwissen. Und er hat den Text für dieses Kästli natürlich nicht selber geschrieben. Wenn ihn jemand fragt, warum sein Blog auf watson «Hipsterlitheater» heisse, obwohl er gar nicht immer über Hipster blogge, dann lacht Rafi laut und sagt der Person, dass ihm ihre Meinung völlig schnurz sei und er manchmal auch an die S-Bahn-Türe lehne, obschon dies ausdrücklich nicht erwünscht wird. So ein ungehobelter Rowdy ist er nämlich.

Rafi Hazera auf Twitter
Sein Zukkihund auf Facebook
Rafi macht Comedy in der Zukunft

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Bild: Einfach wow.

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