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Bundesrat plant Hilfen für PFAS-belastete Bauernbetriebe

Bundesrat plant Hilfen für PFAS-belastete Bauernbetriebe

27.05.2026, 12:0027.05.2026, 12:00

Bauernbetriebe, die die geltenden Höchstwerte für die Belastung mit sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) nicht einhalten können, sollen mehr Zeit für die Umstellung ihrer Produktion erhalten. Dabei sollen sie ein wirtschaftliches Auskommen erzielen können.

Der Bundesrat hat dazu am Mittwoch eine Vernehmlassung bis 18. September eröffnet. PFAS-Höchstwerte gibt es seit 2024 für Fleisch, Eier und Fisch. Betriebe, die Grenzwerte nicht einhalten können, müssen Massnahmen zur Reduktion der PFAS ergreifen oder ihre Produktion neu ausrichten.

Das Parlament verlangte mit einer Motion, dass die Betriebe für diese Anpassungen mehr Zeit erhalten und dabei ihr Auskommen sichergestellt ist. Der Bundesrat will den Auftrag mit einer befristeten Regelung umsetzen: Fleisch, Fisch und Eier mit zu viel PFAS sollen zu einem konformen Endprodukt vermischt werden können.

In Härtefällen will der Bundesrat PFAS-belastete Betriebe finanziell unterstützen. Dafür plant er ein Spezialgesetz. Die Vernehmlassung dazu will er im März 2027 eröffnen. (hkl/sda)

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28 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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H. Fröhlich
27.05.2026 12:57registriert März 2019
Ein weiters Fass ohne Boden für Landwirdschaftssubventionen!
Und wer hat aus allen (Güllen-)Rohren
gegen die Trinkwasser-Initiative geschössen?
Die Bauern. Es waren aber auch die Bauern die
entsprechend PFAS haltige Pflanzenschutzmittel
und Dünger auf ihre Felder Brachten.
Warum soll jetzt der Steuerzahler dieses
Fehlverhalten noch zusätzich subventionieren?
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