DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
De gauche a droite, le conseiller d'Etat genevois, Pierre Maudet, la conseillere nationale vaudoise, Isabelle Moret, et le conseiller national tessinois, Ignazio Cassis, posent apres une reunion du groupe parlementaire liberal-radical (FDP-Liberale Fraktion) sur les candidatures au Conseil federal ce vendredi 1 septembre 2017 a Neuchatel. Le parti PLR, Les Liberaux-Radicaux Suisse, (FDP, Die Liberalen) a choisit un ticket a trois candidats qu'il proposera a l'Assemblee federale pour l'election au Conseil federal du 20 septembre prochain. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Maudet, Moret, Cassis: 41 Prozent der Befragten wünschen sich den Tessiner Cassis als neuen Bundesrat. Bild: KEYSTONE

Den Schweizern ist die Herkunft des neuen Bundesrats unwichtig



Mehr als der Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer sind Herkunft und Geschlecht des neuen Bundesrats egal. Trotzdem erreichte Ignazio Cassis bei einer Umfrage von Tamedia die höchste Zustimmung: Von den Befragten fanden 41 Prozent, dass der Tessiner neuer Bundesrat werden soll.

Der Genfer Pierre Maudet erreichte bei der Umfrage 24 Prozent, die Waadtländerin Isabelle Moret lediglich 13 Prozent Zustimmung, wie die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichteten. 22 Prozent wussten nicht, wer am kommenden Mittwoch von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt werden soll.

51 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass die Herkunft und das Geschlecht des neuen Regierungsmitglieds nicht wichtig seien. 32 Prozent sprachen sich jedoch «eher für einen Tessiner» aus. Für eine Frau waren nur 15 Prozent der befragten Personen.

Regionale Unterschiede

Grosse Unterschiede zeigten sich bei den Präferenzen in den verschiedenen Sprachregionen: 59 Prozent der Tessiner würden Cassis wählen, bei den Deutschschweizern wären es noch 42 Prozent und bei den Romands 35 Prozent.

Trotzdem erhielt Cassis auch in der Westschweiz am meisten Stimmen. Für den Genfer Maudet sprachen sich 32 Prozent der Romands aus, für die Waatdtländerin Moret noch 16 Prozent.

Bei den Befragten aus der Deutschschweiz erhielt Maudet 21 Prozent der Stimmen und Moret 13 Prozent. In der italienischen Schweiz stimmten 16 Prozent für Moret und 11 Prozent für Maudet. Die restlichen Befragten konnten keine Angaben machen.

Für die Online-Umfrage von Tamedia wurden 11'921 Personen befragt. Der Stichprobenfehler beträgt 1/- 1,3 Prozent. (sda)

Die sieben bisherigen Tessiner Bundesräte

Bundesratswahlen 2017

Cassis, Moret und Maudet on the Road: Das Bundesrats-Trio im watson-Check

Link zum Artikel

«It's the biography, stupid!» – Die Doppelbürger-Diskussion um Cassis & Co. ist lächerlich

Link zum Artikel

Der neue Burgunder-Krieg: Zwei Berner und zwei Waadtländer im Bundesrat?

Link zum Artikel

Der «Kranken-Cassis» und Morets «problematische» Rüstungs-Lobby

Link zum Artikel

«Herr Cassis, warum ist ein Tessiner im Bundesrat wichtiger als eine zusätzliche Frau?»

Link zum Artikel

Quotenstreit um Bundesrat: «Es gibt mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung»

Link zum Artikel

Aussendepartement in SP-Hand? Leuthards «Verzicht» macht es wahrscheinlich

Link zum Artikel

Dieses Flussdiagramm zeigt, weshalb Filippo Lombardi nie Bundesrat wird

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz lockert Massnahmen trotz steigender Zahlen: «Wir können nicht mehr»

Ein Blick über die Landesgrenze: So berichtet unser Medienpartner t-online.de aus Deutschland über die Corona-Lockerungen in der Schweiz.

Während die Bundesregierung auf härtere Corona-Massnahmen drängt und die Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 in der nächsten Woche zur beschlossenen Sache werden soll, schlägt eines unserer Nachbarländer den gegenteiligen Weg ein: In der Schweiz werden ab Montag die Beschränkungen gelockert – obwohl die Zahlen steigen. «Wir gehen ein Risiko ein, es ist aber vertretbar», fasste der zuständige Bundesrat Alain Berset die Entscheidung am Mittwoch zusammen. Das sehen längst …

Artikel lesen
Link zum Artikel