Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV --- Kathy Riklin (CVP/ZH) aeussert sich zur Volksinitiative

Kathy Riklin klagt weiter gegen den Vorwurf von Christoph Mörgeli, sie habe Amtsgeheimnisse verraten. 
Bild: KEYSTONE

«Bin überrascht über das Obergericht»: Riklin zieht Urteil im Fall Mörgeli ans Bundesgericht weiter



Eine weitere Rechtsstreitigkeit in der weitverzweigten Affäre Mörgeli beschäftigt das Bundesgericht. CVP-Nationalrätin Kathy Riklin hat ein Urteil des bernischen Obergerichts ans Bundesgericht weitergezogen.

Bei der Affäre Mörgeli geht es im weiteren Sinn um Kritik an der Arbeitsleistung von SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli als Leiter des medizinhistorischen Museums an der Universität Zürich und seine nachfolgende Entlassung. Riklin war als Mitglied des Zürcher Universitätsrats Mörgelis ehemalige Vorgesetzte.

Konkret geht es bei diesem Rechtsstreit um Äusserungen Riklis in der Wandelhalle des Bundeshauses gegenüber Journalisten. Mörgeli beschuldigte Riklin, am Rande der Herbstsession 2013 der eidgenössischen Räte Journalisten Informationen über einen damals noch unveröffentlichten Bericht gegeben zu haben, in dem Mörgelis Arbeitsleistung an der Universität ein Thema war.

Auf die Frage von Journalisten, ob es im Fall Mörgeli etwas Neues gebe, soll Riklin geantwortet haben, dass es bald Neuigkeiten gebe und dass es für Herrn Mörgeli nicht gut aussehe.

Mörgeli klagte Riklin wegen Amtsgeheimnisverletzung an. Vor Gericht stritten die Parteien heftig, ob sich diese Äusserung auf den noch unveröffentlichten Bericht bezog oder nur allgemein auf die Person von Mörgeli.

«Obergericht hat 180 Grad anders entschieden»

Das erstinstanzliche Berner Regionalgericht sprach Riklin frei. Mörgeli zog den Entscheid an das bernische Obergericht weiter und bekam im vergangenen Mai Recht.

Nun ist publik geworden, dass Riklin diesen Entscheid ans Bundesgericht weitergezogen hat. Dies meldete die «Sonntagszeitung» mit Verweis auf eine Mitteilung Riklins auf ihrer Homepage.

«Ich bin enttäuscht und überrascht ob des Obergerichtsentscheides. Dieses hat 180 Grad anders entschieden als die Vorinstanz. Ich weiss, dass ich mir nichts habe zu Schulden kommen lassen. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, das Urteil durch das Bundesgericht überprüfen zu lassen», schreibt Riklin in ihrer Mitteilung vom 18. September. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Greta Thunberg erhält exzellentes Schulzeugnis

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Anonyme Quellen und Behauptungen: So entstand Mörgelis Afrikaner-Story in der «Weltwoche»

«Afrikaner in der Schweiz – die Fakten» verspricht die neuste Titelgeschichte der «Weltwoche». Doch ein genauer Blick auf den Artikel von Ex-SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli zeigt: Fakten sind im Text Mangelware. Die Stimmungsmache gegen schwarze Menschen stützt sich auf unbelegte Behauptungen und zweifelhafte Zitate ab. Wir präsentieren: 2 anonyme Quellen, 7 Fakten und 10 unbelegte Behauptungen.

Bekannt war er als eine der schärfsten Zungen im Parlament, bis ihn die Zürcher 2015 abwählten: Christoph Mörgeli musste sich ein neues Betätigungsfeld suchen – und fand dies bei der «Weltwoche». Chefredaktor Roger Köppel beförderte Mörgeli vom Kolumnisten zum regelmässigen Autor.

Diese Woche lieferte Mörgeli die Titelgeschichte. Unter dem Titel «Die Schwarzen kommen» befasst er sich mit der «rasch wachsenden Zahl von Afrikanern» in der Schweiz – die beiden Begriffe «Schwarze» und …

Artikel lesen
Link zum Artikel