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Corona-Impfung: Wo und warum geimpft wird

Wer wann, wieso und mit welchem Impfstoff in der Schweiz geimpft wurde

Das Bundesamt für Gesundheit gibt seit dieser Woche spannende Einblicke in die Gruppe der Geimpften in der Schweiz.
13.05.2021, 19:4714.05.2021, 16:48
Lea Senn
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Die Schweiz hat den «Impf-Turbo» gezündet. Im Mai wurde so die Millionen-Marke geknackt. Gemäss jüngsten Zahlen gelten über 1'070'000 Millionen Personen in der Schweiz als «vollständig geimpft». Sie erhielten in den vergangenen Wochen eine oder zwei Dosen der Impfstoffe von Moderna oder Pfizer/Biontech.

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Das Bundesamt für Gesundheit liefert seit dieser Woche detailliertere Daten zum Impfgeschehen in der Schweiz. So ist nun bekannt, welcher Impfstoff wie häufig verabreicht wurde und aufgrund welcher Indikation eine Person sich impfen lassen konnte. Die dargestellten Daten beziehen sich jeweils nur auf die Impfungen in einer Mehrzahl der Kantone. Aus dem Wallis, Luzern, Obwalden, Aargau, Thurgau und St.Gallen werden dem BAG nach wie vor keine Detaildaten geliefert.

Vergebene Impfungen nach Impfstoff

Nachdem im Dezember 2020 der Impfstoff von Pfizer/Biontech als erster in der Schweiz zugelassen wurde, folgte Mitte Januar die Zulassung für das Produkt von Moderna. Pfizer startete also mit einem leichten Vorsprung – inzwischen wurden aber von beiden Impfstoffen gleich viele Dosen verabreicht: rund 18 Dosen pro 100 Einwohner.

Impfquote nach Alter und Geschlecht

Bevor die Termine vielerorts an alle Impfwilligen vergeben wurden, galt eine schweizweite Priorisierung nach Alter. Es ist also nicht weiter erstaunlich, dass die ältesten Menschen aktuell die höchste Impfquote aufweisen. Die gefährdetste Gruppe der über 60-Jährigen kommt auf einen Anteil von fast 40 Prozent an vollständig geimpften.

Insgesamt wurden etwas mehr Frauen als Männer geimpft.

Nach Impfstelle

Gestartet wurde mit mobilen Impfequipen in Alters- und Pflegeheimen und stationären Impfzentren. Inzwischen kann man auch in Arztpraxen oder Apotheken an einen Termin gelangen.

Noch immer werden aber die allermeisten Personen in einem der vielen Impfzentren geimpft. Seit Mitte April werden aber auch zunehmend Arztpraxen aufgesucht.

Impfwillige Personen warten im Empfangsbereich im Impfzentrum Bernexpo, am Montag, 10. Mai 2021, in Bern. Im heute geoeffneten Impfzentrum Bernexpo (IZBE) werden bei voller Auslastung bis zu 4000 Impf ...
Der Blick ins Impfzentrum Bernexpo, das diese Woche eröffnet wurde. Bis zu 4000 Impfungen sollen hier pro Tag gespritzt werden. Bild: keystone

Verhältnis Risikogruppe zu anderen Personen

Trotz Priorisierung des Bundes macht es an gewissen Orten Sinn, Personen, die selbst nicht der Risikogruppe angehören, jedoch mit deren Vertretern in engem Kontakt sind, zu impfen. So kamen beispielsweise viele Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen sehr früh zu einer Impfung.

Aktuell werden rund 3 Impfungen an Risikopatienten vergeben und 1 an eine Person, die nicht zur Risikogruppe gehört.

Nach Gründen

Das impfende Personal erfasst in vielen Kantonen ausserdem die Indikation, warum jemand zur Impfung erscheint. Das kann beispielsweise altersbedingt sein oder weil eine Person eine gewisse Vorerkrankung hat.

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55 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Psychonaut1934
13.05.2021 20:29registriert März 2015
Ich habe heute Morgen meinen ersten Schuss erhalten. Der 5G Empfang hat sich bereits verbessert.
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maljian
13.05.2021 20:29registriert Januar 2016
Ich hab heute meine zweite Impfung erhalten. War gegen 9:45 die 100. Person im Impfzentrum Zürich Messe.

Ich hatte lange Zeit nicht gewusst, dass ich aufgrund meines Gewichts zur Hochrisikogruppe gehöre. Aber auch bevor ich das wusste, hatte ich mich bei einem Adipositaszentrum angemeldet und habe da Ende Mai meinen ersten Termin.
Hoffe es geht dann mit Unterstützung bald abwärts mit dem Gewicht 🙂
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HugiHans
13.05.2021 20:12registriert Juli 2018
Ich halte es für Richtig, dass nun alle zu Impfung zugelassen sind. Es ist wichtig, dass ab der Normalisierungsphase ab Juli/August alle Gruppen gleichmässig zu einem gewissen Teil durchgeimpft sind. Dies bricht die Pandemie am besten.
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