Schweiz
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Für ältere Menschen ist das Coronavirus am gefährlichsten: So schützen sich Senioren

Kinder überstehen eine Infektion mit dem Coronavirus problemlos, bedroht sind betagte Menschen. Was Senioren jetzt wissen müssen.

Niklaus Salzmann / ch media



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Abstand halten: Die Grosseltern sollten sich vor einer möglichen Ansteckung durch die Enkelin in Acht nehmen. Bild: shutterstock

Je älter die Patientin oder der Patient, desto grösser die Gefahr durch das Coronavirus. Deshalb muss besonders die ältere Bevölkerung vor einer Infektion geschützt werden. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Dürfen Grosseltern Kinder hüten?

Enkel durch Grosseltern hüten zu lassen sei derzeit nicht sinnvoll, sagt Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Der Bund will deshalb möglichst keine Schulen schliessen. In den vergangenen Tagen mussten aber bereits die Kinder einer Tagesstätte in Riehen und eines Kindergartens in Spreitenbach zu Hause bleiben. Kinder in Quarantäne dürfen nicht von Personen über 65 betreut werden, schreibt der kantonsärztliche Dienst des Aargaus auf einem Merkblatt.

Sollen Senioren noch den öffentlichen Verkehr benutzen?

Eine Weisung herauszugeben wäre unverhältnismässig, heisst es beim Bund. Stattdessen appelliere man an die Selbstverantwortung der Senioren.

Wie können sich Senioren schützen?

Pro Senectute rät besorgten Senioren, die sozialen Kontakte allenfalls etwas einzuschränken, in der Öffentlichkeit mindestens zwei Meter Abstand zu halten und sich an die Hygienevorschriften des Bundes zu halten. Wer das Risiko weiter verringern will, kann sich via Onlinebestellung per Lieferdienst versorgen oder vorübergehend einen Mahlzeitendienst nach Hause ordern.

Welche Massnahmen treffen Altersheime?

«Alters- und Pflegeheime sind im Umgang mit Viren erfahren», sagt Markus Leser vom Branchenverband Curaviva. «Jedes Heim hat einen Notfallplan.» Für das Personal ist das Einhalten der Hygienemassnahmen selbstverständlich. Viele Heime hätten nun aber Versammlungen und andere Veranstaltungen abgesagt. Auf Besuche sollte verzichtet werden, wenn sich jemand kränklich fühlt oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 05.03.2020 16:28
    Highlight Highlight "Aus einem Risikogebiet zurückgekehrt" - dieser Rat wirkt langsam etwas überholt, gibt es überhaupt noch risikolose Gebiete?
  • watsinyourbrain 05.03.2020 13:11
    Highlight Highlight Mich würden mal Vergleichswerte wundern;

    Wie viele Grippekranke (andere Viren als Covid) gibt es aktuell (in den letzten 3 Monaten)?

    Wie viele sterben in in den letzten 3 Monaten dabei?

    Gibts Zahlen dazu? Wenn ja wo?
  • Mike Milligan 05.03.2020 12:19
    Highlight Highlight Gibt es eine Verteilungstabelle der Todesfälle nach Alter?
    • Saraina 05.03.2020 23:37
      Highlight Highlight Ja. Google halt „Mortalität Corona nach Alter“ oder so.
  • renko 05.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Entsprechend ist der Bund und die Kantone aufgefordert SOFORT drakonische Strafen gegen Personen zu verhängen, die Altenheime, Spitäler oder Apotheken bestehlen und dort Masken etc entwenden!! Genauso wie jedermann bestraft werden sollte, der in der heutigen Situation “Fake News” verbreitet wie kürzlich Zürcher Unistudenten.
  • Geli 05.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Meine Mutter, ü 70, hat gerade eine schwierige Chemotherapie hinter sich u muss nun noch bis Ende März täglich mit den ÖV ins grössere Spital pendeln. Hab ihr grad mein Händedesinfektans geschickt, denn im Spital haben sie ihr keines gegeben.
    Hab ihr nochmals die BAG-Empfehlungen erklärt und dass sie definitiv zur Risikogruppe gehört.

    War doch blöd, den Krebs zu besiegen und dann an so einem Käfer zu sterben!
    • Butschina 05.03.2020 12:20
      Highlight Highlight Falls finanziell möglich kannst du ihr den Rotkreuzfahrdienst empfehlen. Der kostet nicht soviel wie ein Taxi. Den genauen Tarif weiss ich nicht.
  • bokl 05.03.2020 09:42
    Highlight Highlight Früher:
    "Nie besuchst du mich. Du bist wirklich ein undankbares Kind!"

    Jetzt:
    "Mich besuchen? Willst du mich umbringen du undankbares Kind?"

  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 05.03.2020 08:20
    Highlight Highlight Wenn man Schule oder Kindergärten schliesst, (zb. Spreitenbach) dann bitte nicht nur Lehrpersonen und die Kinder in Quarantäne, sondern auch deren Eltern und Geschwister. Dann wäre auch die Kinderbetreuung zu Hause bezüglich des Arbeitgebers geregelt.
    • manchmalnervts 05.03.2020 10:42
      Highlight Highlight Und wer bezahlt die Löhne? Die ganze Hysterie ist nicht nachvollziehbar. Wenn dermassen viele Personen in Mailand das Virus aufgelesen haben, ist die Verbreitung immens. Das heisst auch, dass sich die Fälle welche getestet werden im kleinen Rahmen sind. Die Todesfälle wohl im Promillebereich und möglicherweise tiefer als bei einer Grippewelle
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 05.03.2020 07:56
    Highlight Highlight In einer grossen Firma in Basel, so wurde mir erzählt, hat man das Selbstbedienungs-Buffet geschlossen. Zu viele offene Speisen, zu viele Schöpflöffel die durch zu viele Hände gehen. Das Beste wird wohl sein, sich Zuhause zu versorgen - wenn immer möglich. Da sind Senioren wenigstens im Vorteil.
  • wasps 05.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Das haben sie definitiv nicht verdient, unsere Senioren. Ich drücke allen die Daumen, auf dass sie möglichst verschont werden und gesund bleiben.
  • homo sapiens melior 05.03.2020 07:50
    Highlight Highlight Ich überlege die ganze Zeit, ob ich meiner hyperaktiven 85jährigen Mutter, die überall rumrennt und täglich viele Kontakte pflegt, einen Hausarrest verordnen soll. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits will ich sie natürlich schützen. Andererseits ist sie eine gestandene Frau, die noch voll da ist und selbst genau weiss, was sie will. Drum hab ich bis jetzt nichts gesagt.
    Wie geht ihr damit um?
    • Maya Eldorado 05.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Ich bin selbst älter, 73. Für mich ist es so: Lieber wenn ich noch zwäg bin eine kurze Krankheit, die eventuell zum Tod führt, als riskieren im Alter monatelang, wenn nicht jahrelang sehr eingeschränkt bis vollkommen bettlägerig leben.

      Für mich gilt jeden Tag sich dem Leben stellen, dem was einem entgegenkommt und nicht vor lauter angst es könnte was passieren am Leben vorbeileben.

      Zeig doch Interesse und frage Deine Mutter, was sie davon hält.
    • bebby 05.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Froh sein, dass man in diesem Alter eine Mutter hat, die noch so viele soziale Kontakte hat und pflegt. Und sich nicht zu viel Sorgen machen.
      Ich würde meine Mutter nicht zu sehr verängstigen. Hausarrest bei einer erwachsenen Person liegt nicht drin. Die Mutter soll ja leben, nicht bloss überleben.
    • nur Ich 05.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Ich habe gerade das gleiche Problem mit meinen Eltern. Habe ihnen auch schon angeboten für sie einkaufen zu gehen. Ihre Reaktion: goht's no?
      Na, vielleicht nehmen sie es ernster, wenn es offiziell empfohlen wird. Jedenfalls schicke ich ihnen fleissig alle Infos dazu und hoffe auf Einsicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 05.03.2020 07:43
    Highlight Highlight Und wie schützen sich die x tausend Kassiererinnen in den Supermärkten, allen andern Verkaufsläden? Sie sind den Kunden meist sehr nahe.
    • bebby 06.03.2020 05:20
      Highlight Highlight Wer hustet, sollte eh zu hause bleiben und sich beliefern lassen. Und zum Glück zahlen viele heute mit Karte.
      Was uns fehlt sind die Drop off points für online Lieferungen, wie in China.
  • Butschina 05.03.2020 07:00
    Highlight Highlight Einige Altersheime gehen deutlich weiter als die erwähnten Massnahmen. Ich esse momentan täglich im Altersheim Zmittag. Die einzigen externen Personen die noch rein dürfen, sind die regelmässigen Mittagsgäste. Selbstverständlich nur, wenn man keine Husten- oder Grippesymptome hat und in keinem Coronagebiet war.
    Aktivitäten durch externe Freiwillige sind alle gestrichen.
    Angehörige dürfen keine Besuche mehr machen, ausser bei sterbenden Bewohnern.
    Die Bewohner dürfen das Gelände nicht mehr verlassen, ausser für wichtige medizinische Termine.
    Das alles trifft die Bewohner sehr hart.
    • manchmalnervts 05.03.2020 10:37
      Highlight Highlight Richtig erkannt. Schliessen wir doch die alten Personen weg. Keine Lebensqualität, dafür werden die Heimbewohner 2-3 Jahre älter.
    • Simsalabum 05.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Ich würde sie wohl daruf ansprechen, ob sie sich der Gefahren bewusst ist. Wenn sie informiert ist, würde ich es wohl als ihre Entscheidung betrachten.
  • Malesch 05.03.2020 06:40
    Highlight Highlight Super Sache, machen wir eine Coronavirus Party in der Schule. 44% von den Schweizer Grosseltern schauen zu den Kindern während die Eltern arbeiten. In der Schule hat niemand eine Kontrolle über die Kinder. Zuhause bei uns und bei meinen Eltern haben wir eben diese. Fass das nicht an, hast du die Hände gewaschen und und und. Come on wir wissen doch wie die Kids sind. Gestern in der Rundschau, stadtpräsi von Chur, dieser übernimmt Verantwortung, Respekt!

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