Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM BETRIEB IN DER GFZ KINDERTAGESSTAETTE 1 WAEHREND DER CORONA-PANDEMIE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF visual.keystone-sda.ch --- Kinder spielen unter Aufsicht einer Kinderbetreuerin im Sandkasten im Garten der GFZ Kindertagesstaette 1 waehrend der Coronavirus-Pandemie, fotografiert am 27. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Worin man sich einig ist: Kinder sind für andere Kinder ungefährlich. Bild: KEYSTONE

Können sie sich nun anstecken oder nicht? Koch und die Kinderfrage

Kinder würden sich nicht infizieren, sagte Daniel Koch. Das stimmt nicht. Gute Nachrichten gibt es dennoch.

Doris Kleck / CH Media



«Mami, Kinder können sich nicht mit dem Virus infizieren. Das hat der Mann am Fernsehen gesagt!» Die Laune meines Sohnes war bestens. Er zitierte Daniel Koch, Delegierter des Bundes für die Coronaepidemie. Und wohl der wichtigste Mann in der Bundesverwaltung derzeit.

Schon seit Wochen wiederholt Koch: «Kinder sind keine Treiber der Pandemie.» Doch seine auf französisch gemachte Aussage an der Medienkonferenz vom Donnerstag hatte eine neue Dimension: «Kinder erkranken nicht und infizieren sich auch nicht.

Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten im Bundesamt fuer Gesundheit BAG, kommentiert die aktuelle Situation rund um die Pandemie des Coronavirus COVID-19, am Donnerstag, 2. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Sein Wort hat Gewicht: Daniel Koch vom BAG gilt als «Mister Corona». Bild: KEYSTONE

Sie sind wirklich keine Überträger des Virus.» Und Koch fügte an: «Wenn es etwas Gutes gibt an dieser Epidemie, dann ist es die Neuigkeit, dass die Kinder wirklich nicht betroffen sind.» Wirklich und nochmals wirklich. Koch liess wirklich keinen Zweifel. Und sein Chef, Bundesrat Alain Berset, wiederholte die freudige Neuigkeit.

Keine Evidenz: Wissenschafter widersprechen

Der Widerspruch von den Wissenschaftlern kam aber prompt. Epidemiologin Emma Hodcroft von der Universität Basel sagte zur «Schweiz am Wochenende», es sei richtig, dass der Krankheitsverlauf bei Kindern fast immer sehr mild sei. Aber: «Meiner Meinung nach wissen wir noch zu wenig über die Rolle, die Kinder beim Coronavirus spielen.»

Andere Berufskollegen äusserten sich ähnlich. Die Frage, ob die Schulschliessungen falsch waren, könne nicht beantwortet werden, sagt Hodcroft. Dass man die Wiedereröffnung angehe, sei richtig: «Aber wir müssen genau beobachten, wie sich der Schritt auf die Entwicklung des Virus auswirkt.»

Nach der öffentlichen Schelte sah sich Koch gestern zu einer Präzisierung gezwungen: «Selbstverständlich gibt es ab und zu infizierte Kinder. Die allermeisten Kinder infizieren sich aber nicht.» Die Frage, ob er seine Aussagen auf empirische Daten stütze, verneinte Koch. «Diese Erkenntnisse habe ich aus Gesprächen mit Infektiologen aus der Pädiatrie. Sie haben erste Untersuchungen durchgeführt, die aber noch nicht veröffentlicht sind. Wann das geschehen soll, ist nicht klar.»

Bild

Professor Christoph Berger leitet die Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene am Kinderspital Zürich. Er stellt klar: «Es gibt positiv getestete Kinder. Sie können sich also infizieren.» Allerdings gebe es sehr wenige Covid-erkrankte Kinder und die Krankheitsverläufe seien mild.

In Zahlen ausgedrückt: 0,4 Prozent der 27'000 Infizierten in der Schweiz sind Kinder unter zehn Jahren. Das sind etwas mehr als 100, und von diesen mussten 24 im Spital behandelt werden, Todesfälle gibt es keine. Bei den 10- bis 19-Jährigen liegt die Ansteckungsrate etwas ­höher, da sind es 2,6 Prozent.

Kinder können mit Kindern spielen

Chinesische Forscher haben untersucht, wie sich Kinder infizieren. «Die Mehrheit der Ansteckungen geht auf einen erkrankten Erwachsenen im gleichen Haushalt zurück», sagt Berger und stützt in diesem Punkt die Aussage von Virenjäger Koch. Berger fügt an, dass Kinder – zum Glück – ungünstig seien für das Coronavirus. Denn sie niesen und husten in der Regel wenig und sind deshalb schlechte Überträger. Zudem zeigen sie weniger Krankheitssymptome und scheiden deshalb weniger Viren aus.

Mit anderen Worten: Kinder sind für Kinder ungefährlich. Koch sagt: «Es ist völlig verantwortungsbewusst, dass man die Primarschulen öffnet.» Die Kitas wiederum seien vom Bund gar nie geschlossen worden. Berger sieht das gleich: «Wenn Kinder miteinander spielen, ist dies unproblematisch. Problematisch ist aber, wenn Kinder mit dem Grossvater oder anderen gefährdeten Personen Znacht essen.»

Eine Gruppe Kita Kinder und ihre Betreuerinnen gehen auf einen Spaziergang, bei den neurenovierten Kindertagesstaetten Tagi und Kita Lorraine in Bern, am Donnerstag, 12. Mai 2016. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der Bund betont: Er habe nie angeordnet, Kitas seien zu schliessen. Bild: KEYSTONE

Denn: Ob Kinder infiziert sind und einfach keine Symptome zeigen, ist in der Regel unklar, ausser ein Kind ist getestet. Selbst Koch sagt, es gebe keine 100-prozentige Sicherheit, dass ein Kind nicht infiziert sei. Grosseltern sollen also keine Kinder hüten.

Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt

Der Krisenmanager des Bundes sagt zudem, dass das Versammlungsverbot ab fünf Personen nicht für Kinder gelte. «Wir haben nie verboten, dass sich die kleinen Kinder in grösserer Zahl verabreden.» Man wolle aber nicht, dass sich die Eltern in grosser Zahl treffen. Was klein heisst, liess Koch offen.

An der gestrigen Medienkonferenz wurde Koch gefragt, ob er überrascht sein, dass jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werde, wie bei Präsidenten von Notenbanken. «Nein, aber ich bin froh, dass ich nicht Zentralbanker bin», antwortete Koch. Er hat seinen Schalk nicht verloren.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Diese Airlines sind wegen Corona gegroundet (Auswahl)

Cristiano Ronaldo setzt seine Kids als Hanteln ein

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

77
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Be3 19.04.2020 13:53
    Highlight Highlight Eine Fakt und eine Frage dazu.
    Fakt: Kitas wurden nicht geschlossen.
    Frage: Liegt die „Coronaquote“ beim Kitapersonal in der Schweiz über dem Durchschnitt der restlichen (altersmässig vergleichbaren) Bevölkerung?
  • marcog 19.04.2020 10:29
    Highlight Highlight Bis es eine Impfung gibt, dauert es voraussichtlich ein Jahr. Ich sehe nicht, wie die Schweiz social distancing etc. so lange aufrechthalten wollen. Die sozialen Folgen (häusliche Gewalt, psychische Probleme, Arbeitslosigkeit, ...) sind verheerend. Falls sich nun herausstellt, dass auch noch die Schluen so lange geschlossen bleiben sollen, sollte die Übung schnellstens abgebrochen werden. Jeder Monat Lockdown kostet den Bund Milliarden und falls dieser vor der Impfung beendet wird, nützen die paar gewonnenen Monate Verzögerung nur sehr wenig.
  • Quiiebong 19.04.2020 08:30
    Highlight Highlight Kinder stecken sich sehr wohl an und verbreiten das Virus auch weiter.
    Weil aber der wirtschaftliche Schaden zu gross ist, wenn die Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen, macht man finanzielle Schadensbegrenzung. Betont dabei aber, dass die Kleinen ja nicht zu den Grosseltern sollen. Weil: die könnten durch die "nicht Überträger" angesteckt werden!
  • cocorumo 19.04.2020 00:18
    Highlight Highlight Ich habe mich lange davor gehütet mich in der Kommentarspalte zur aktuellen Lage zu äussern, da ich der Meinung bin, dass ich als Person die nicht vom Fach ist nicht die Diskussion zwischen Fachleuten mit meiner persönlichen Meinung verzerren muss.

    Wozu ich mich aber äussern möchte: bitte behaltet alle im Kopf dass solche wissenschaftlichen Prozesse lange dauern können, Wahrheiten können sich täglich ändern aufgrund neuer Erkenntnisse und alle Abhängigkeiten abzuschätzen muss fast unmöglich sein.

    Wer hier für eine globale Pandemie eine einfache Lösung anbietet, sieht das grosse Ganze nicht.
  • Michelle Kübler 18.04.2020 22:16
    Highlight Highlight Hm. Wenn eigentlich nur Risikogruppen/Patienten mit schweren Symptomen getestet werden, überrascht es mich nicht, dass wir nicht viele positiv getestete Kinder haben. Zudem finde ich es schwierig wenn es heisst, Kinder spielen bei der Verbreitung eine kleine Rolle, sollen aber nicht zu den Grosseltern. Und wie ist es dann, mit Eltern, die den Risikogruppen angehören? Schadet es meinem Kind nicht auch, wenn ich die nächsten Monate auf Abstand gehen muss? Ist ja kaum möglich bei einem 8-jährigen.....
  • Dr. Rantanplan 18.04.2020 21:18
    Highlight Highlight Nicht nachzuvollziehen, wie hier jede sachliche Kritik an Daniel Koch geblitzt wird. Dabei hat er trotz Warnungen anfänglich die Gefahr verharmlost bzw. nicht erkannt, sich in Widersprüche verwickelt (Masken) und jetzt auch bezüglich der Kinder ohne wissenschaftliche Erkenntnis fragwürdige Aussagen gemacht. Seiner ruhigen und überlegt erscheinenden Art die Mehrzahl der Watsons unkritisch zu erliegen... Da halte ich es lieber mit Epidemiologen und Virologen wie z.B. Althaus, Salathé, u.a.
    • DanielaK 19.04.2020 06:08
      Highlight Highlight Ich frage mich, in wiefern er überhaupt alles richtig machen könnte. Ich habe mittlerweile Berichte über Experten jeglicher Lager gelesen. Ein Virologe oder Epidemologe sagt dies, ein anderer das genaue Gegenteil. Wss das betrifft, als Laie könnte man genausogut würfeln. Bei der Arbeit dasselbe. Einer behauptet voller Inbrunst, der und der Arzt habe bewiesen, dass es die Viren gar nicht gäbe, ein anderer kriegt schon die Krise, wenn man mit dem Fuss 1cm auf die Linie an der Kasse tritt und staucht alle gleich zusammen. Leute, das ist doch nicht normal sowas.🤷‍♀️
  • dmark 18.04.2020 20:40
    Highlight Highlight Hier wird auch behauptet, dass Kinder fast nichts zur Infektionswelle beitragen.

    https://www.n-tv.de/wissen/Tragen-Kinder-kaum-zur-Corona-Welle-bei-article21716973.html?utm_source=pocket-newtab

    Ich glaube allerdings dennoch nicht, dass man dies nun pauschalisieren könnte.
  • Lilitu 18.04.2020 20:37
    Highlight Highlight Meine Tochter hatte eine Lungenentzündung und wurde nicht getestet. Nach welchen Kriterien werden dann Kinder getestet? Woher kommen die Zahlen?
  • Der Kritiker Bernd 18.04.2020 19:50
    Highlight Highlight Schon spannend.. Kommt einmal eine positive Nachricht, kommen wieder alle Experten mit "wir wissen noch zuwenig darüber".. Aber als man den Lockdown und alle Wirtschaftstötenden Massnahmen beschloss, wusste man noch viel weniger.. Und machte es trotzdem..
  • poltergeist 18.04.2020 18:20
    Highlight Highlight Wenn ein Viertel der Infizierten Kinder im Spital behandelt werden müssen finde ich das schon erwähnenswert. Ich glaube die Behörden wollen einfach keine Panik verbreiten. Covid-19 kann eine Lungenfibrose verursachen, das ist ganz sicher nicht harmlos und kann auch junge Menschen treffen.
    • andy y 18.04.2020 19:27
      Highlight Highlight Das Leben selbst ist tödlich
  • imposselbee 18.04.2020 18:13
    Highlight Highlight Endlich wird auch Koch mal etwas kritisch hinterfragt. Allenfalls sein Mindset mal zu untersuchen wäre bei einer so kritischen Person einmal angebracht - er ist ganz und gar keine Referenz für unsere Kultur, denn Fachwissen in einer derart einflussreichen Position alleine reicht nicht.
  • froeschu 18.04.2020 18:00
    Highlight Highlight Mich würde wirklich mal interessieren, ob jetzt die obligatorischen Schulen am 11. Mai aufgehen sollen oder nur die Primarschulen wie Koch sagt. Das ist verwirrend...
  • Money Matter 18.04.2020 17:51
    Highlight Highlight Meine Partnerin ist in der Risikogruppe. Wir halten uns strikt an die Weisungen des Bundes. Kackt mich an, kackt sie an, aber vor allem unser Kind.
    Ich versteh das schon richtig, dass unser Kind (mit Mutter in der Risikogruppe) nicht mit anderen Kinder spielen soll, um einer Infektion zu vermeiden?
  • Antichrist 18.04.2020 17:43
    Highlight Highlight Der Dänu ist halt der liebe Onkel, den sich jeder wünscht in dieser unsicheren Zeit. Bisher haben die meisten auch über seine Versäumnisse der Vergangenheit hinweggeschaut, weil man will ja vorwärtsschauen und die Krise meistern. Es wird aber doch klar, wie das BAG geführt wird. Hemdsärmlig, uralte Prozesse, alte Technologien, auch wird die Bevölkerung bzgl. Masken angelogen. Was jetzt aber geschieht finde ich absurd, da werden nicht mal Halbwahrheiten im Stile von Trump verbreitet. Wieso geht Koch nicht in den Ruhestand.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.04.2020 21:42
      Highlight Highlight Hey, it's 2020 and people believe in fake news. Da kannst du doch nicht mit Fakten aufkreuzen und sie derart verunsichern.
  • arty the pug 18.04.2020 16:47
    Highlight Highlight Koch legt sich halt die Argumente hin wie er sie gerade braucht.
  • bonpris 18.04.2020 16:42
    Highlight Highlight Hier verwechselt man munter zwei Mechanismen: die Ansteckung eines Individuums und die Ausbreitung einer Epidemie in der Population.

    Das Individuum ist in der Beurteilung einer Epidemie irrelevant. Es geht nur um das Kollektiv und seinen Einfluss auf den Verlauf der Epidemie.

    Kinder erkranken seltener und milder an Covid19 als andere Bevölkerungsgruppen. Sie sind also ein vergleichsweise kleines Epidemierisiko für die Population.

    Kinder zu isolieren, ist nach gegebener wissenschaftlicher Erkenntnis epidemiologisch praktisch nutzlos, aber gesellschaftlich schädlich (Bildungsdefizit).
    • Garp 18.04.2020 21:23
      Highlight Highlight Wenn das Individuum so irrelevant ist, wie Du sagst bonpris, dann wäre Patient 0 völlig egal.
    • bonpris 19.04.2020 16:30
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch
      Die Infektion mit SARS-CoV-2 bleibt unbemerkt, wenn sie so verläuft, dass keine Hospitalisierung notwendig ist. Denn nur dann wird auf das Virus getestet.
      Ein Verlauf der keine Hospitalisierung notwendig macht ist aber kein Problem, weder für den Patienten noch für die Gesellschaft. Das Schadenspotential ist praktisch Null. Kein Schaden - kein Risiko. Das heisst, die Kinder stellen kein pandemisches Risiko dar.

      Bei kranken Alten ist das anders. Wenn die sich anstecken ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass sie viel Pflege beanspruchen und schwere Komplikationen erleiden.




  • sheshe 18.04.2020 16:19
    Highlight Highlight Ein grosser Faktor dürfte auch noch sein, dass Kinder gar nicht getestet werden, obwohl sie infiziert sind. Es gibt Fälle, wo der Vater auf der Intensivstation liegt, die Mutter und Kinder aber nicht getestet wurden, weil sie nur leichte Symptome hatten. Man nimmt an, dass sie sowieso auch infiziert sind, sie tauchen aber in keiner Statistik auf. Deshalb finde ich eine solche Aussage, die sich anscheinend nur auf die Zahlen bezieht, ziemlich heikel.
    • Garp 18.04.2020 16:40
      Highlight Highlight Es wird nur getestet wer starke Symptome hat bei uns. Wissenschaftliche Forscher, testen auch Kinder, nehm ich an. Unsere Tests sind ja keine Forschung, sondern Hilfe in der Not.
    • bonpris 18.04.2020 16:49
      Highlight Highlight Die Zahlen sind unbrauchbar, nichtssagend.

      Christian Ehring brachte es in Extra3 auf den Punkt, wie nützlich die propagierten Todesraten sind (sinngemässe Widergabe):

      "Man nimmt einen Zähler, von dem man weiss, dass er nicht stimmt. Man nimmt einen Nenner von dem man weiss, dass er nicht stimmt. Und vom resultierenden Quotienten sagt man dann, dass er gefühlt richtig sei."

      So funktioniert gegenwärtig die "wissenschaftlich abgestützte" Bewältigung der Epidemie.

      Die Menschheit ist immer noch genau so doof, wie als sie Hexen verbrannte, um Unheil abzuwenden. Glauben macht halt selig.
    • Garp 18.04.2020 17:38
      Highlight Highlight Christian Ehring, Moderator, Kabarettist, Autor und Musiker. Er wird es besser wissen. 😉

      Was die Wissenschaftler mit den Daten machen und was die Forscher, da liegen doch noch Welten dazwischen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blattttalb 18.04.2020 16:07
    Highlight Highlight Ich wäre so froh, wenn es eine Lösung für Elternteile geben würde, welche selbst zur Risikogruppe gehören. Es bestehe Schulpflicht hat Herr Koch gesagt und dass die Kantone (in Absprache mit BAG?) schlussendlich entscheiden, ob Eltern aus der Risikogruppe ihre Kinder in die Schule schicken müssen. Ich hoffe aus ganzem Herzen, dass wir nicht gezwungen werden. Und natürlich auch, dass Personal (Lehrpersonen, Hauswärte, Betreupersonen von Hort, Mittagstisch etc.) geschützt werden. Ich hätte die Schulen eher halb geöffnet. Z.B. für diejenigen, die möchten und keine Angst haben. U zuerst beobachtet
    • bonpris 18.04.2020 16:50
      Highlight Highlight Man sollte die Risikogruppe beschränken auf über 80 Jahre alte Menschen. Problem gelöst.
    • Blattttalb 18.04.2020 17:19
      Highlight Highlight bonpris, mit der Emphatie hast du es wohl nicht so. Wahrscheinlich bist du gesund. Irgendwann wirst du vielleicht auch einmal eine Krankheit bekommen und nichts dafür können. Ist für dich jemand mit einer Einschränkung weniger wert? Warum ist jemand ü80 schützenswerter als jemand junges mit einer sonstigen Einschränkung/Krankheit? Deine Antwort schockiert mich.
    • Blattttalb 18.04.2020 17:20
      Highlight Highlight Nein, mein Problem ist damit nicht gelöst, bonpris.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 18.04.2020 15:57
    Highlight Highlight Macron sagte bei den Schulschliessungen genau das Gegenteil.
    • Lioness 18.04.2020 16:12
      Highlight Highlight Das war vor ein paar Wochen. Die Erkentnisse zu diesem Virus werden mit jeder Woche mehr. Da kann sich die eine oder andere Meinung auch mal ändern.
    • Don Alejandro 18.04.2020 16:32
      Highlight Highlight Gem. "Echo der Zeit" vom 17.4. keine neue Erkenntnisse diesbezüglich.
  • Olifant 18.04.2020 15:55
    Highlight Highlight Koch sagt: «Selbstverständlich gibt es ab und zu infizierte Kinder. Die allermeisten Kinder infizieren sich aber nicht.» Das stimmt natürlich, aber auch die allermeisten Erwachsenen infizieren sich nicht. Ich finde die Aussagen schon etwas unseriös. Es gibt schlicht zu wenig Daten dazu, auch, wie die Kinder das Virus weitergeben können.
  • De-Saint-Ex 18.04.2020 15:55
    Highlight Highlight Kinder hin oder her... schon verrückt: da beschäftigen sich seit bald 4 Monaten alle Spezialisten dieser Welt mit diesem Virus, und alles was man weiss, ist dass man vieles nicht weiss... Da kam doch auch noch vor rund 10 Tagen die Meldung aus Südkorea, dass sich genesen Geglaubte erneut angesteckt hatten. Wie sieht‘s denn nun damit aus? Da kann man nicht einmal mehr von Fahren auf Sicht sprechen... eher von Blindflug... nun, was bleibt uns anderes übrig.
    • Lioness 18.04.2020 16:17
      Highlight Highlight Willkommen in der Welt der biologischen Wissenschaft. Biologie ist komplex und tut oft nicht das was man annimmt. Viele Leute stellen sich unter Forschung so was wie CSI vom Fernsehen statt, wo man was in ein Röhrchen pipettiert und dann 1min später hat man das glasklare Resultat. Die Wahrheit sieht anders aus. Viele Versuche führen zu keinem oder einem negativen Resultat. Die AIDS und Krebsforschung läuft schon seit Jahrzehnten mit Fortschritten aber komplett verstehen tut man auch diese Krankheiten noch nicht, weil sie eben komplex sind.
    • xlt 18.04.2020 16:40
      Highlight Highlight So geht nun mal Wissenschaft, da gehts nie schnell.
      Bei den "erneut angesteckten Personen" geht man eher von ungenauen Tests aus. Es ist gut möglich, dass sie gar nie virenfrei waren aber ein Test nicht angeschlagen hat und ein weiterer späterer Test dann doch positiv war.
    • De-Saint-Ex 18.04.2020 17:26
      Highlight Highlight Das ist ja alles bestimmt so, wie ihr das schreibt. Vielleicht ist auch schon nur die Begrifflichkeit irreführend, als das von Coronavirus die Rede ist. Den ersten von glaube ich total 7 bekannten Coronaviren wurde vor fast 100 Jahren entdeckt. Der Virus, der uns heute beschäftigt nennt sich Sars-Cov2, der die Krankheit Covid19 zur Folge hat oder haben kann. Ist also nicht so, dass die Wissenschaft bei null beginnen muss. Finde es nach wie vor bedenklich, dass man z.B. immer noch nicht zu wissen scheint, wie es sich mit diesem Virus und Kindern verhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • suppenhuhn 18.04.2020 15:52
    Highlight Highlight Kinder stecken Kinder nicht an weil sie weniger niesen? Und wenn das Grosi im Raum ist, niesen sie dann automatisch mehr?
    Nach dem Würg mit den Masken nun die nächste Bestätigung, dass man diesem Herr. auf keinen Fall Glauben schenken sollte, ohne sich parallel zu informieren.
    • sowhat 18.04.2020 17:17
      Highlight Highlight Nomen est Omen. Dein Name passt.
  • Thomas G. 18.04.2020 15:41
    Highlight Highlight Von 27'000 sind 100 Kinder, also kein Problem? Das lässt sich aus dieser Zahl nicht schliessen. Wieviele Kinder wurfen denn getestet? Dass von 100 getesteten Kindern 24% ins Spital mussten deuetet auf eine ähnlichen Verlauf wie bei Erwachsenen hin. Wenn Kinder andere Kinder infizieren können darf man die Primarschulen jedenfalls nicht öffnen.
  • Skorpion 18.04.2020 15:40
    Highlight Highlight Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, dass Lehrpersonen der Unterstufen viel häufiger vergrippt und erkältet sind als Erwachsene aus anderen Berufsgruppen! Ist ja nett von BAG-Chef Daniel Koch und seinem Team, dass sie Kindern schützen wollen vor dem Verdacht, auch Corvid 19 - Viren -Schleuderer zu sein! Dafür spricht Herr Koch allzuoft von den VERLETZLICHEN (Alten!), welche es zu schützen gelte und schürt damit Aggressionen gegen 65+, da diese doch die Jungen vermeintlich daran hindern ihr Leben in unbeschwerter Freiheit zu geniessen! Nein, solche Kommunikation kann ich nicht gutheissen!
    • Lioness 18.04.2020 15:56
      Highlight Highlight Corona ist kein Grippevirus. Das BAG hats ja selbst gesagt, während Grippe sehr gut durch Kinder weitergegeben wird, ist es bei Corona nocht so.
    • Patho 18.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Wieviele Lehrer kennst du, die 65+ sind (und noch unterrichten)?

      Jedenfalls ist die Hauptaussage, dass Kinder sehr wohl Träger sein können vom Virus, es aber nur extrem schlecht bis gar nicht weitergeben, da einerseits die Krankheitsverläufe grossmehrheitlich mild sind ODER sie tatsächlich nicht am Virus erkranken (so gut wie keine positiv getesteten Kinder = so gut wie keine Kinder mit Symptomen) UND sie durch weniger häufiges und weniger intensives Husten und Niesen der Virus auch viel schlechter übertragen können. Das ist jetzt wirklich nicht so schwer zu verstehen, wenn man denn will...
    • Skorpion 18.04.2020 16:08
      Highlight Highlight Und Sie glauben alles, was das BAG sagt?
      Tut mir leid, aber ich glaube weder der #WHO noch der #BAG alles, was sie da zum Besten geben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Scott 18.04.2020 15:39
    Highlight Highlight Klar, wenn die Primarschulen am 11.5 starten, würde ich dies auch so sagen.
  • Michele80 18.04.2020 15:35
    Highlight Highlight Bin ich hier die einzige, die nicht wusste, dass die 5-Personen-Regeln nicht für Kinder galt/giltet?
    Ich find die Aussage kritisch, weil so vieles unklar. Bei uns werden auf Pausenplätzen die Gruppen angesprochen, wenn sie mehr als 5 Kinder umfassen. Man bezieht sich da dann auch auf die 5er Regel. War das also gar nicht richtig?
    • Olifant 18.04.2020 15:49
      Highlight Highlight Ich finde auch vieles unlogisch. Die Covid-Verordnung sagt, Gruppen ab 5 Menschen sind verboten. Nirgends steht, dass Kinder davon ausgeschlossen sind. Nur Koch macht diese Aussage, aber er ist ja nicht verantwortlich für die Gesetzgebung...
    • Bernhard Sturm 18.04.2020 17:12
      Highlight Highlight Abgeleitet von: Kitas waren gar nie geschlossen, galt wohl die 5 Kinder Regel nie. Wir haben diese auch nie befolgt, da Kinder nicht Reiner der Epidemie sind. Wir haben immer geschaut, dass möglichst keine Erw oder dann nur dieselben die Kinder beaufsichtigen.
    • Michele80 18.04.2020 17:45
      Highlight Highlight Bernard, aber Kigas waren zu, Schulen auch. D.h. die altersfrage stellt sich trotzdem...
    Weitere Antworten anzeigen
  • andy y 18.04.2020 15:28
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Yogi Bär 18.04.2020 15:18
    Highlight Highlight Herr Koch sollte mehr überlegen bevor er solche Aussagen macht. Er war wohl etwas übermüdet. In Frankreich starb eine 9 Jährige an Covid19 in den USA ein Säugling.. Die Gene und auch die Ansteckungsgefahr ist bei Kindern sowie Erwachsenen beidseitig vorhanden!
    • Faethor 18.04.2020 15:52
      Highlight Highlight Ob das stimmt und die beiden wirklich AN Corona oder MIT Corona gestorben sind weiss man nicht
    • Skorpion 18.04.2020 16:33
      Highlight Highlight @Faethor - Ob jemand an Corona oder mit Corona gestorben ist, das weiss man offenbar weder bei Kindern, noch bei Erwachsenen! Die Toten werden ja nicht einmal genau darauf untersucht! Jetzt geht praktisch jeder der stirbt unter Corona 19 - Fall!
    • Lioness 18.04.2020 17:50
      Highlight Highlight @Skorpion. Auch wen sie es 100 mal schreiben, wird es nicht wahr. Die Coronatotwn in der Schweiz sterben in Spitälern. Sie hängen an Beatmungsmaschinen, haben schwere Lungenentzündungen, die sich von den üblichen lungenentzündungen unterscheiden. Die Toten sind positiv geprüft. Wenn im Moment einer an einem Herzinfarkt stirbt, wird er nicht automatisch zu einem Coronatoten.
    Weitere Antworten anzeigen

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt der fixfertige Urlaubsplan Vol. 3

Nach den Ferienvorschlägen für den Jura und die Innerschweiz entdecken wir heute ein eher unbekanntes Gebiet: im und um das Zürcher Oberland. Ideal auch mit Kindern. Viel Spass!

Auch wenn die Grenzen doch noch öffnen: Ferien in der Schweiz dürfte für viele die Realität bedeuten. Damit wir nicht alle an den bekannten Hotspots die schönsten Tage im Jahr verbringen müssen, zeigen wir euch hier einige Vorschläge. Nach der Entdeckung des Juras und der Innerschweiz zieht es uns in der dritten Folge etwas nordöstlicher: von Winterthur via Tösstal ins Zürcher Oberland bis Rapperswil.

Warum? Der Autor kommt aus der Gegend. Eine Arbeitskollegin aus dem Aargau meinte kürzlich zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel