Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Blutbad in Berlin – Junge SVP provoziert mit diesem Facebook-Post



In Berlin raste am Montagabend ein Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt und riss mindestens zwölf Menschen in den Tod. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière geht von einem Anschlag aus, möchte aber noch nichts bestätigen. Von der Wortwahl gehe auch eine psychologische Wirkung fürs ganze Land aus, da wolle man sehr, sehr vorsichtig sein, so de Maizière.

Deutlich weniger vorsichtig äussert sich die «Junge SVP Schweiz» zum Vorfall. In einem Facebook-Beitrag stellt sie am Montagabend die Frage «wie lange noch?» – und postet dazu eine Wegbeschreibung von Berlin bis in die Schweiz. «Gezielt wurde der Angriff auf einen Weihnachtsmarkt durchgeführt, wohl um möglichst viele Christen mit sich zu nehmen», heisst es auf der Facebook-Seite der Jungen SVP Schweiz weiter.

Bild

Was hältst du vom Post der Jungen SVP Schweiz?

Hier geht es zu den aktuellen Entwicklungen in Berlin: 

(cma)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel