Schweiz
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Blick in ein leeres Schulzimmer in der Primarschule Tellenmatt, aufgenommen am Montag, 16. Maerz 2020, in Stans. Der Bundesrat schliesst wegen der Corona-Pandemie bis 4. April alle Schulen. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bald kehrt hier wieder Leben ein: Ein Schulzimmer im Primarschulhaus Tellenmatt in Stans. Bild: KEYSTONE

Die Welt in Karten

So sieht der Schulunterricht ab Montag in deinem Kanton aus

Am Montag geht die Schule wieder los. Das hat der Bund entschieden. Doch wie die Schulen wieder öffnen, bestimmt jeder Kanton für sich. Eine Übersicht über den eidgenössischen Wildwuchs.



Am 11. Mai öffnen die Schulen wieder. Der Fernunterricht ist für die Kinder der Volksschule dann vorbei. Das BAG gibt dabei die Grundprinzipien für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an obligatorischen Schulen heraus. Darin sind allgemeine Regelungen festgehalten, wie zum Beispiel:

Die Kantone sind dann aber selbst damit beauftragt worden, passende Schutzkonzepte zu erstellen. Dabei kann man unter zwei Hauptvarianten unterscheiden: regulärer Unterricht mit ganzen Klassen und Unterricht mit Halbklassen.

Die allermeisten Kantone haben sich auf das Modell «regulärer Unterricht» geeinigt. Bei ihnen gehen die Schüler und Schülerinnen also in der selben Klassenkonstellation in den Unterricht wie vor der Krise. Auch die Anzahl Lektionen wurden nicht reduziert – im Gegensatz zu Kantonen mit dem Halbklassen-Modell: In Zürich werden die Schüler und Schülerinnen beispielsweise anfangs weniger Lektionen besuchen als vor der Coronakrise.

So regeln die Kantone den Wiederbeginn der Schule am 11. Mai

Bild

Die detaillierten Vorgaben der Kantone gibt es unten. Bild: watson

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Kantone und ihre Regelungen

Da jeder Kanton seine Schutzkonzepte selber erstellen konnte, gibt es auch hier Unterschiede. Wir haben die wichtigsten Massnahmen für die Volksschule hier zusammengefasst. Wer sich über einen Kanton genauer informieren will oder spezielle Informationen zu weiterführenden Schulen sucht, klickt auf den Link zu den offiziellen Massnahmen.

Aargau

Der Aargau hält sich an die Grundprinzipien des BAG, es wird Unterricht nach regulärem Stundenplan geben.

Hier geht es zu der offiziellen Mitteilung.

Appenzell Ausserrhoden

Der Unterricht findet nach regulärem Stundenplan statt. Treffen sich zwei Erwachsene, ist pro Person mit 4qm zu rechnen.

Hier geht es zu der offiziellen Mitteilung.

Appenzell Innerrhoden

Der Kanton Appenzell Innerrhoden arbeitet zurzeit noch an einem passenden Schutzkonzept. Auf Anfrage von watson hat Appenzell Innerrhoden aber schon bestätigt, dass man am Montag in den regulären Schulbetrieb übergehen wird. Ein offizielles Statement steht noch aus.

Basel-Landschaft

Im Kanton Basel-Landschaft gelten die Massnahmen gemäss BAG, also in Ganzklassen und nach regulärem Stundenplan.

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Basel-Stadt

Im «#Seifenboss»-Kanton schreibt man keine weiteren Massnahmen vor. Unterricht nach Stundenplan und in Ganzklassen.

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Bern

Bern geht einen Sonderweg. Für die ersten beiden Tage werden die Klassen in Halbklassen zu jeweils sechs Lektionen aufgeteilt. In dieser Phase sollen die Hygienemassnahmen «geübt» werden. Danach geht es nach regulärem Stundenplan und in den ganzen Klassen weiter.

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Freiburg

Freiburg setzt bis zur Auffahrt (21. Mai) auf Halbklassen. Nach diesen zwei Wochen geht es dann normal in Ganzklassen weiter.

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Genf

In der Primarschule wird während den ersten beiden Wochen in Halbklassen unterrichtet, in der Orientierungsstufe während den ersten vier Wochen. Die Halbklassen kommen dabei am Morgen oder Nachmittag in die Schule.

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Glarus

In Glarus beginnt der Schulbetrieb ab dem 11. Mai – unter Berücksichtigung der BAG-Vorgaben – normal.

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Graubünden

Graubünden setzt auf normalen Unterricht gemäss Stundenplan in den aktuellen Klassen.

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Jura

Im Jura wird in den ersten zwei Wochen in Halbklassen unterrichtet. Wobei immer ein ganzer Tag die gleiche Halbklasse anwesend ist. Ab dem 25. Mai dann wieder normal.

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Luzern

Luzern verzichtet auf Halbklassen. In den ersten beiden Wochen soll der Fokus auf die Repetierung des Fernunterrichtstoffes gelegt werden.

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Neuenburg

Die Klassen der Cycles 1 & 2 (Primarschule) kommen in den ersten beiden Wochen in Halbklassen. Die Oberstufe behält in den ersten beiden Wochen den Fernunterricht, ab dem 25. Mai ist alles wieder nach regulärem Stundenplan und in den ganzen Klassen.

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Nidwalden

In Nidwalden hält man sich an die Grundprinzipien des BAG und macht sonst keine Einschränkungen.

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Obwalden

Auch in Obwalden hält man sich an die Vorgaben des BAG. Auf Anfrage von watson bestätigte der Kanton, dass man mit normalen Klassengrössen loslegen wird am Montag.

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Schaffhausen

Schaffhausen hält sich an die BAG-Vorgaben.

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Schwyz

Im Kanton Schwyz geht es am 11. Mai normal gemäss BAG los.

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Solothurn

Solothurn schickt die Kinder wieder in den normalen Klassen in den Unterricht.

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St.Gallen

St.Gallen erlaubt Halbklassen. Dies soll bis am 5. Juni gelten. Logischerweise kann in dieser Zeit auch nur rund die Hälfte der Lektionen stattfinden. Nach diesen drei Wochen läuft alles wieder normal gemäss BAG.

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Tessin

Auch das stark getroffene Tessin öffnet seine Schulen wieder. Allerdings sind für die Primarschulen maximal halbe Klassen vorgesehen. Der Besuch des Kindergartens ist freiwillig.

Das Tessin hat in der Schweiz bekanntlich als erster Kanton Sommerferien. In diesem Jahr sind diese vom 20. Juni bis am 30. August geplant.

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Thurgau

Im Kanton Thurgau geht es am 11. Mai mit den normalen Klassen und keinen weiteren Regelungen zu den BAG-Prinzipien weiter.

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Uri

Der Kanton Uri hält sich an die BAG-Richtlinien. Für die Oberstufenschule können weitere Massnahmen für den Schulweg oder die Pausen ergriffen werden.

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Waadt

Der Kanton Waadt setzt auf Halbklassen, welche in den ersten zwei Wochen jeweils die Tage abwechseln. Also eine Hälfte am Montag, die andere am Dienstag, und so weiter. Ab dem 25. Mai soll alles wieder normal mit ganzen Klassen verlaufen.

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Wallis

Die Schüler der 1. bis 8. Klasse erscheinen in der ersten Woche in Halbklassen und an unterschiedlichen Tagen. Ab dem 18. Mai soll es dann in ganzen Klassen nach regulärem Stundenplan weitergehen. In Gemeinden mit Heuferien gilt dies erst nach diesen, spätestens ab dem 25. Mai.

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Zug

Der Kanton Zug hält sich an die Grundprinzipien des BAG. Also normale Klassen und regulärer Schulbetrieb. Die Eltern der Kinder wurden von der jeweiligen Gemeinde bis am 5. Mai informiert.

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Zürich

In Zürich wird die Klassengrösse auf maximal 15 Kinder reduziert. Neben der Präsenzzeit werden dann weitere Arbeiten und Aufträge für Zuhause verteilt. Es werden nur die obligatorischen Fächer unterrichtet, keine Freifächer. Dies gilt bis am 25. Mai. Gemeinden mit Heuferien können bis am 8. Juni auf Präsenzunterricht verzichten.

Hier geht es zu der offiziellen Mitteilung.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • herrkern (1) 05.05.2020 23:38
    Highlight Highlight Für 4 Wochen organisieren Eltern und Schulen jetzt also neue Stundenpläne, Tagesstrukturen, Betreuung etc für Kinder, die sich in der Freizeit sowieso alle treffen. Ich habe gerade viel Respekt für Schulleitungen und Lehrer, die das hinbekommen müssen.
  • tellmewhy 05.05.2020 21:31
    Highlight Highlight Ich poste das hier, weil ich es nicht leiden kann, wenn wissenschaftliche Studien komplett falsch verdreht werden.

    Auf die Australien-Studie, auf die sich Koch bezieht, darf er sich gar NICHT beziehen, weil:
    "Das Problem der Studie: Es handelt sich lediglich um eine Vorauswertung. Die Auswertung ist noch gar nicht beendet, noch nicht einmal die Hälfte der Tests sind durchgearbeitet."

    https://www.focus.de/gesundheit/news/finde-ich-unverschaemt-top-virologe-drosten-macht-seinem-aerger-ueber-politiker-luft_id_11958421.html
  • Jetzt 05.05.2020 20:48
    Highlight Highlight Hab grad die "Stundenpläne" meiner Kinder gekriegt. Das ist wieder mal ein schlechter Witz. Ausgerechnet der so wirtschaftsorientierte Kanton Zürich bekommt es nicht auf die Reihe den Eltern auch nur den Hauch einer Chance zu geben Familie und Beruf irgendwie zu vereinbaren. Seit Beginn des Lockdowns profilieren sich die Zürcherbehörden durch die Unfähigkeit koordiniert vorzugehen. Beschlüsse vom Schreibtisch aus, die alle anderen umsetzen müssen. Note 1!
  • koalabear 05.05.2020 17:47
    Highlight Highlight Die Erziehungsdirektoren haben beim Halbklassenunterricht einfach nur die Gruppengrössen beachtet. Die Schulgemeinden mussten gestern überlegen, wie sie den Stundenplan gestalten. Da Auffahrt und Pfingsten in die Zeit fällt, kann man nicht einfach nach einer Woche die Gruppen tauschen. Ebenso wird bei uns auf Geschwisterkinder Rücksicht genommen (gleiche Zeit Schule). Die Organisation dieser 4 Schulwochen ist enorm hoch, für etwas, das nicht mehr als eine Zwischenlösung ist. Schülern, Eltern und Lehrpersonen wurde ein Bärendienst erwiesen.
    • herrkern (1) 06.05.2020 08:30
      Highlight Highlight Gruppen tauschen wäre die schlimmste Idee, weil man als Eltern dann alles, was man organisiert hat, noch mal ändern muss, weil das Kind in die andere Gruppe wechselt.
    • koalabear 06.05.2020 08:52
      Highlight Highlight Es geht nicht anders, da gemäss Erziehungsdepartement der normal geltende Stundenplan in 2 Wochen durchlaufen werden muss.
    • herrkern (1) 06.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Ich persönlich hätte lieber gehabt, mein Sohn hätte 2 weitere Wochen Homeschooling gehabt und dann 2 Wochen vollen Präsenzunterricht in der Halbklasse. Das wäre sehr einfach zu organisieren gewesen, weil es die bestehende Orga gewesen wäre. Aber OK, ich kann mich organisieren. Alles gut.
  • Göönk 05.05.2020 16:29
    Highlight Highlight Was ich gar nicht begreife: Es findet regulärer Turnunterricht statt, aber Sporttrainings für Junioren sind nur in max. 5-er-Gruppen und mit Distanz möglich? Was ist denn das für eine Logik?
    • koalabear 05.05.2020 17:39
      Highlight Highlight Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Vorgaben für den Sport nicht zwischen Junioren- und Erwachsenentraining unterscheidet und man trotz allem nicht zu viel Durchmischung will. Je nach dem kommen die Trainierenden aus verschiedenen Ortschaften.
    • derWolf 05.05.2020 21:54
      Highlight Highlight Es dürfen keine Bälle in die Hand genommen werden, alles muss nach jeder 5-er Gruppe (eigentlich sind es nur 4-er, der Trainer zählt ja dazu) desinfiziert werden und die Gruppen gestafelt eintreffen. Das macht 5 Trainer bei 20 Kindern! Und nun lese ich die Regeln in der Schule. Das macht einfach keinen Sinn. Und es ist ganz schwach das nicht zwischen Junioren und Erwachsenen unterschieden wird. Ich mache kein Training, den der Spass bleibt für die Kids völlig auf der Strecke. Nicht falsch verstehen, ich verstehe die Notwendigkeit. Nur sollte das langsam koordinierter ablaufen.
    • Don Huber 06.05.2020 09:30
      Highlight Highlight Gabs schon jemals Logik in dieser Corona Zeit ?.........
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 05.05.2020 16:12
    Highlight Highlight Für die Schüler existiert dieses Virus sowieso nicht. Sie sehen es nicht, es betrifft sie nicht und es ist ein Vorteil gegenüber den Erwachsenen. Ideal zum rebellieren. Kein Kid wird sich an irgendwelche Vorgaben halten.
    Lehrer aus Risikogruppen werden nicht mehr eingesetzt. Werden sie nun frühpensioniert oder sollen sie sich gleich umschulen lassen?
  • Töfflifahrer 05.05.2020 16:04
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe ist, dass AR an der vollen Matura-Prüfung festhält mit der Begründung, die Maturanden haben so eine vollwertige Matura und die Unis erwarten dies auch. Aber gleichzeitig soll der Prüfung-Stoff den Gegebenheiten angepasst werden. Heisst dies, dass Zürcher oder Berner aus dem Jahrgang 2020 an der UNI hintenanstehen? Wohl eher nicht!
  • Miicha 05.05.2020 15:22
    Highlight Highlight Habe Verständnis für Lehrer und Eltern die in der Risikogruppe sind, die sollen sich schützen. Diese Halbklassen-Lösung ist aber wirklich eine Zumutung und weder für die Kinder noch Eltern wochenlang tragbar.
    • LivBS79 05.05.2020 20:27
      Highlight Highlight Ich habe meinen Mann vor 4 Jahren durch eine Krankheit fast verloren, Er gehört zur Risikogruppe, unsere Zwillinge hatten mit 2 Monaten einen sehr gefährlichen Virus und wir und die Ärzten gingen in den ersten 3 Tagen davon aus, das sie eine Hirnhautentzündung haben, wir wussten nicht ob sie‘s schaffen!!! Jetzt soll mir nochmals einer kommen und sagen wir wären überängstlich! Sorry aber bevor nicht eine bessere Lösung gefunden wird das und 50 Kinder in der Pause aufeinander hocken, schicken WIR unsere Kinder garantiert nicht in die Schule!!!
  • 90er 05.05.2020 14:48
    Highlight Highlight #Seifenbosch ist BS nicht BL ;)
    • bossac 06.05.2020 11:00
      Highlight Highlight Kann nichts zu BL sagen, aber die Kampagne wurde z.B. bei uns im Kanton Solothurn 1:1 übernommen 🤙
  • Scaros_2 05.05.2020 14:18
    Highlight Highlight Was ein Wildwuchs. Das halt Föderalismus pur. Gerade als Eltern die dann noch Interkantonal arbeiten noch komplizierter. Bei uns im Team kommen die Mitarbeiter aus 3 Kantone. Der Arbeitgeber selbst stellt auch noch anforderungen aus dem Homeoffice zu kommen und jeder Kanton hat andere Regeln. Sprich bei jedem sind die Kinder anders zuhause etc.

    Warum zum Geier verkompliziert man sowas einfach nur.
    • Froggr 05.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Der Föderalismus hat uns stark gemacht und das macht er auch heute noch. Alles Zentral zu Regeln ist keine gute Lösung. Frankreich oder Spanien hätten dies zu bieten falls es dir dort besser gefällt.
    • FrancoL 05.05.2020 15:12
      Highlight Highlight Naja Froher; Mögen Sie sich noch an die Zeit erinnern als der Strassenbau kantonal geregelt war? Wohl kaum, denn auch da wurde, da bitter nötig auf die Zentralist gewechselt und Gleiches gilt für die Raumplanung.

      Nicht überall mach der Föderalismus Sinn!
    • michiOW 05.05.2020 15:47
      Highlight Highlight @Franco
      Korrekt, es muss ausgeglichen sein. Bei der Vorbereitung auf eine Pandemie hat der Föderalismus versagt.

      Wenn es aber um Cntact-Tracing geht, macht es Sinn, dass sich die Kantone darum kümmern, da sie flexibler sind und sich alle an die kantonalen Begebenheiten anpassen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 05.05.2020 13:58
    Highlight Highlight Als Lehrer freue ich mich riesig, dass die Schulen wieder öffnen. Ich mache mir auch keine Sorgen um SARS-CoV-2. Ich mache mir eher Sorgen um die über-besorgten Eltern, die vielleicht auf ihre Kinder und/oder mich permanent einreden werden. Aber mit dieser Paranoia werden wir wohl einige Wochen bis Monate weiterleben müssen. Die Kinder tun mir dabei am meisten leid.
    • FrancoL 05.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Vielleicht sind Sie aber auch etwas weit weg von der Realität. Eltern können und müssen besorgt sein, denn man weiss nun wirklich nicht wie es um die Uebertragungen steht. Wäre dies alles kein Problem, dann dürften auch alle Kontakte ganz allgemein nicht in Frage gestellt werden.
      Es ist keine Paranoia, es ist der Versuch die Normalität zu erreichen ohne neue Probleme zu generieren.
      Ihnen kann es gleich sein, ob ein Kind seine Eltern ansteckt, diese Eltern müssen aber wenn sie arbeitstätig sind einen ganzen Folgender bewältigen.
      Erstaunlich Ihre Ansicht Herr Lehrer.
    • pamayer 05.05.2020 14:35
      Highlight Highlight Ich bin da, auch als Lehrer, weniger entspannt, da meine Partnerin zur Risikogruppe gehört. Zu kleine Schulzimmer für zu grossgesparte Klassen widersprechen den BAG Vorschriften.
      Aber das ist dann Job der Schulleitung.
    • Grohenloh 05.05.2020 15:12
      Highlight Highlight FrancoL:
      Zur Erinnerung: Der Lockdown war, um die Ansteckungsrate zu bremsen und eine Überlastung der Spitäler zu vermeiden. Früher oder später erreicht der Virus alle.
      Die Spitäler sind leer. Deshalb Lockerung des Lockdowns.
      Um eine zu schnelle Verbreitung (Überlastung der Spitäler) zu vermeiden, noch Massnahmen in Kraft.

      Es geht nicht drum, jemanden vor Ansteckung zu schützen. Sondern die Ansteckung gestaffelt (langsamer) werden zu lassen.
      DESHALB sind noch weiter Kontaktvermeidungsmassnahmen in Kraft.

      Es ist noch nie darum gegangen, Sie vor einer Ansteckung zu schützen.
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