Meghan Markle gedenkt in Genf Todesopfern im Zusammenhang mit Social Media
Meghan Markle ist am Wochenende überraschend nach Genf gereist. Die Herzogin nahm an einem Event der World Health Organization (WHO) teil, bei dem auf die Gefahren von Online-Schäden für Kinder aufmerksam gemacht wurde.
Auf der Place des Nations vor der UNO in Genf wohnte Markle der Einweihung des «Lost Screen Memorial» bei. Die Kunstinstallation besteht aus 50 beleuchteten Riesen-Smartphones, die jeweils an ein Kind erinnern, das infolge von Schäden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken verstorben ist. Zu sehen sind Bilder, die von den Eltern als Sperrbildschirm ausgewählt wurden. Das Denkmal ist noch bis zum 21. Mai 2026 in Genf ausgestellt.
Markle erschien in einem schwarzen Hosenanzug und trug ihre Haare zu einem strengen Dutt gebunden. Während der Zeremonie erzählte die 44-Jährige Geschichten der verstorbenen Kinder, legte weisse Rosen nieder und umarmte Angehörige.
Auch mehrere Minister aus verschiedenen Ländern nahmen an der Veranstaltung teil. Zudem sprach eine Mutter vor Ort über das Schicksal ihres verstorbenen Kindes.
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der Archewell Foundation, der Organisation The Parents' Network sowie der WHO. Meghan und Prince Harry engagieren sich seit mehreren Jahren gegen Gefahren für Kinder im Netz und werben für stärkere Schutzmassnahmen im digitalen Raum. (lyn)
