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Hochrechnung geht von bürgerlichem Wahlsieg im Kanton Bern aus

Ein Wegweiser weist den Weg zum Stimmlokal in der Stadt Bern, am Sonntag, 29. Maerz 2026, in Bern. Das Stimmvolk des Kantons Bern waehlt die Regierung und das Parlament, den Grossen Rat. (KEYSTONE/Ant ...
Ein Wegweiser weist den Weg zum Stimmlokal in der Stadt Bern.Bild: keystone

Hochrechnung geht von bürgerlichem Wahlsieg im Kanton Bern aus

29.03.2026, 15:4229.03.2026, 16:45

In der Berner Kantonsregierung dürften die Bürgerlichen an der Macht bleiben. Das zeigt eine Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag des Kantons, die am Sonntagnachmittag publiziert wurde.

Das bürgerliche Lager holt demnach erneut die Mehrheit im siebenköpfigen Regierungsrat (2 SVP, 1 Mitte, 1 FDP). Die SVP wird laut Hochrechnung aber an ihrem Ziel scheitern, einen dritten Sitz zu erobern.

An der Spitze liegt bis jetzt Regierungsrätin Evi Allemann (SP), gefolgt von weiteren Bisherigen: Astrid Bärtschi (Mitte), Philippe Müller (FDP) und Pierre Alain Schnegg (SVP). Bester Neuer ist Raphael Lanz (SVP) auf Platz 5, gefolgt von Aline Trede (Grüne) und Reto Müller (SP).

Mit Platz 8 muss sich der dritte SVP-Kandidat Daniel Bichsel begnügen. Die Kandidierenden von EVP und GLP sowie die Polit-Exoten folgen dahinter.

Grüne freuen sich über Tredes wahrscheinliche Wahl

Die Grünen freuen sich nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnung zu den Regierungsratswahlen über das prognostizierte Abschneiden von Aline Trede.

Aline Trede (Gruene), Kandidatin fuer den Regierungsrat des Kantons Bern, posiert am Rand eines Podiumsgespraechs zum Portrait, am Mittwoch, 21. Januar 2026 in Bern. Am 29. Maerz waehlen die Stimmbere ...
Aline Trede (Gruene).Bild: keystone

Die Stimmung sei gut, sagte Grünen-Präsidentin Brigitte Hilty-Haller der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Nachmittag in der Berner Rathaushalle. Sie habe schon damit gerechnet, dass Trede «im Range sein werde».

Noch sei aber das Rennen nicht gelaufen, betonte Hilty-Haller nota bene mit Blick auf das knappe Ergebnis um den letzten Regierungssitz zwischen Daniel Bichsel (SVP) und Reto Müller (SP).

Reto Mueller (SP), Kandidat fuer den Regierungsrat des Kantons Bern, posiert am Rand eines Podiumsgespraechs zum Portrait, am Mittwoch, 21. Januar 2026 in Bern. Am 29. Maerz waehlen die Stimmberechtig ...
Reto Mueller (SP).Bild: KEYSTONE

Berner SP glaubt an Reto Müllers Wahl

Letzterer lag zunächst auf Platz 7. SP-Kantonalpräsidentin Manuela Kocher Hirt hat sich nach Veröffentlichung der ersten Hochrechnungen optimistisch gezeigt. «Die grössten Städte sind noch nicht ausgezählt, dort ist unser Potenzial hoch», sagte sie am Sonntagnachmittag gegenüber Keystone-SDA.

Auch Kantonale SVP vorsichtig optimistisch

SVP-Kantonalpräsident Manfred Bühler hat sich nach den ersten Hochrechnungen der Regierungsratswahl weiterhin überzeugt gezeigt, dass ein Sitzgewinn für seine Partei klappen kann. «Wir wussten, dass es kein Spaziergang wird», sagte er Keystone-SDA.

Daniel Bichsel (SVP), Kandidat fuer den Regierungsrat des Kantons Bern, posiert am Rand eines Podiumsgespraechs zum Portrait, am Mittwoch, 21. Januar 2026 in Bern. Am 29. Maerz waehlen die Stimmberech ...
Daniel Bichsel (SVP).Bild: KEYSTONE

Die Hochrechnung prognostizierte ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SP-Kandidat Reto Müller und Daniel Bichsel von der SVP. Bichsel lag demnach zunächst auf Platz 8 und würde somit den Einzug in die Regierung verpassen. Er war dem Siebtplatzierten Müller aber dicht auf den Fersen.

Den weiteren SVP-Kandidaten Pierre Alain Schnegg und Raphael Lanz sah die Hochrechnung mit Platz 4 respektive 5 einen Sitz in der Regierung voraus, ebenso wie den weiteren bürgerlichen Kandidierenden Astrid Bärtschi (Mitte) und Philippe Müller (FDP). Damit sei das «Hauptziel» seiner Partei erfüllt, sagte Bühler. «Am wichtigsten für uns ist die bürgerliche Mehrheit in der Regierung.»

Der Kanton Bern hat dieses Jahr erstmals eine Hochrechnung zu den Regierungsratswahlen erstellen lassen. Gewissheit wird erst am frühen Abend herrschen, wenn das offizielle Ergebnis verkündet wird. (sda/val)

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