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«Man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist» – Philipp Müller hat genug: Die FDP muss einen neuen Präsidenten finden

«Man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist» – Philipp Müller hat genug: Die FDP muss einen neuen Präsidenten finden

15.12.2015, 12:0915.12.2015, 13:16
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Bild: KEYSTONE

Nach vier Jahren hat Philipp Müller genug: Er wird 2016 nicht mehr zur Wahl des FDP-Präsidenten antreten. Der Aargauer Ständerat hatte im April 2012 die Nachfolge des Tessiners Fulvio Pelli angetreten und die FDP bei den Wahlen 2015 erstmals seit Jahrzehnten wieder zu einer Siegerpartei gemacht. 

Seit diesem Herbst wurde der 63-jährige Müller in den Ständerat gewählt. Zuvor sass er 12 Jahre als Nationalrat im Parlament. Nationale Bekanntheit erlangte er mit seiner 18-Prozent-Initiative.

Wer Müllers Nachfolger sein wird, steht noch nicht fest. Die Partei hat eine Findungskommission eingesetzt. 

Es liege nicht daran, dass er «kä Luscht» mehr habe, sagt Müller an der Pressekonferenz. Vielmehr habe er sich gefragt, was es bedeute, sich nochmals für zwei Jahre wählen zu lassen. Er sei der Meinung, ein Präsident müsse dann gleich die ganze Legislatur durchziehen. Er hätte dann während des Wahlkampfs 2019 seinen Rücktritt erklären müssen, was nicht ideal sei.

«Man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist», sagt Müller, und meint damit die Wahlerfolge von diesem Herbst. Mit Müdigkeit habe das nichts zu tun. Auch wolle er nicht Bundesrat werden, versichert Müller. «Ich bin einer der wenigen Parlamentarier in Bern, die das nicht wollen.»

Zu seinem möglichen Nachfolger oder zu einer möglichen Nachfolgerin will er sich nicht äussern. Dies werde Aufgabe der Findungskommission sein. (aeg)

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