Schweiz
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UEFA President Michel Platini (C) speaks with FIFA President Sepp Blatter (L) and Jerome Valcke, Secretary General of the FIFA, at the 65th FIFA Congress in Zurich, Switzerland, in this May 29, 2015 file photo. FIFA President Sepp Blatter and his possible successor, UEFA chief Michel Platini, have been provisionally suspended for 90 days by the global soccer body's ethics committee. REUTERS/Ruben Sprich/Files

Die FIFA köpft sich selbst: Der Präsident ist suspendiert. 
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Das sind die Konsequenzen für «Noch»-Fifa-Präsident Sepp Blatter

Jetzt ist es definitiv: Die FIFA-Ethikkommission suspendiert Präsident Sepp Blatter und UEFA-Präsident Michel Platini per sofort – für 90 Tage.



Er muss sein Büro per sofort räumen

Seine laufenden Geschäfte muss der FIFA-Präsident sofort niederlegen. Jegliche Tätigkeit für die FIFA ist ihm untersagt. 

Wobei …

Er darf in den nächsten 90 Tagen weltweit keine Tätigkeiten im Fussball ausüben

Auch ausserhalb der FIFA werden Sepp Blatter jegliche Kompetenz und Entscheidungsgewalt in der Fussballwelt entzogen. 

Er darf kein Stadion betreten, in dem internationale oder nationale Spiele stattfinden

Dies hat Blatter aber bereits heute nur noch sehr selten getan. In den Stadien wurde er wiederholt ausgepfiffen. 

Er könnte beim Berufungskomitee der FIFA rekurrieren

Ob er Beschwerde gegen den Entscheid einlegen will, muss Blatter selber entscheiden. Gegenüber der Zeitschrift «Bunte» sagte er am Dienstag: «Ich versichere Ihnen, dass ich am 26. Februar 2016 aufhören werde. Dann ist definitiv Schluss. Aber keinen Tag früher.»

Er wird maximal eine Woche FIFA-Präsident bleiben, wenn...

Am 6. Januar laufen die 90 Tage Suspendierung aus. Sie kann um maximal 45 Tage verlängert werden. Maximal würde sie also bis zum 20 Februar dauern. Am 26. Februar wollte Sepp Blatter sein Amt niederlegen.  

Er wird von Vizepräsident Hayatou vertreten

Mit dem Bann gegen Blatter vertritt ihn laut Satzung vorerst Vizepräsident Issa Hayatou aus Kamerun im höchsten FIFA-Amt. Der britische TV-Sender BBC und die Zeitung «Sunday Times» brachten 2010 und 2011 allerdings auch Hayatou mit Korruption im Rahmen von TV-Rechten und der Vergabe der WM 2022 in Katar in Verbindung. (rar) 

Tschau Sepp – Blatters Karriere in Bildern

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