DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der umgebaute Kleintransporter stiess im zentralfranzösischen Département Allier in der Nacht auf Karfreitag mit einem Lastwagen zusammen.<br data-editable="remove">
Der umgebaute Kleintransporter stiess im zentralfranzösischen Département Allier in der Nacht auf Karfreitag mit einem Lastwagen zusammen.
Bild: MAXPPP

Fahrer des in Frankreich verunfallten Kleintransporters in psychiatrischer Klinik

26.03.2016, 15:0826.03.2016, 20:27

Der Fahrer des in der Nacht auf Karfreitag in Frankreich verunglückten Kleintransporters ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft konnte er noch nicht befragt werden.

Der 19-jährige Portugiese brach sich beim Zusammenstoss des Lieferwagens mit einem Lastwagen ein Handgelenk, 12 Menschen starben. Er sei für einige Tage in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden, sagte der Staatsanwalt am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP. Einvernommen werden könne er frühestens Anfang der kommenden Woche.

Im Zusammenhang mit dem Unfall bei Montbeugny wurde ein weiterer Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Laut dem Staatsanwalt ist er möglicherweise der Besitzer des Lieferwagens. Der Mann sass in einem Auto, das im Konvoi mit dem Kleintransporter fuhr.

Beim Unfall in der Nacht auf Karfreitag kamen die zwölf Passagiere des Kleintransporters ums Leben, an einem für Unfälle bekannten Ort. Bei den Opfern handelt es sich um Portugiesen aus der Westschweiz. Der Transporter war am Donnerstagabend in Romont FR losgefahren. Ziel der Reise war Trancoso in Portugal.

Ermittlungen zu Einrichtung des Fahrzeugs

Anhand der Trümmerteile wollen die Ermittler nun herausfinden, wie der Transporter für den Transport von Passagieren eingerichtet worden war. Laut dem Staatsanwalt ist es «wenig wahrscheinlich», dass das Fahrzeug speziell für diesen Zweck umgebaut worden war.

Eine Hypothese der Behörde ist, dass die beim Unfall getöteten Passagiere improvisierte Sitzgelegenheiten benutzt hatten. Der Kleintransporter hatte bis auf die Schiebetür keine Fenster.

Am Freitag einvernommen werden konnte der Fahrer des Lastwagens, mit dem der Transporter zusammengestossen war. Am Samstag sollte auch der zweite Mann befragt werden, der an Bord des Lasters gewesen war.

Alle zwölf Passagiere des Lasters kamen ums Leben.<br data-editable="remove">
Alle zwölf Passagiere des Lasters kamen ums Leben.
Bild: MAXPPP

Angehörige am Unfallort

Am Samstag trafen Angehörige der Verunfallten am Unfallort ein. Weitere wurden im Lauf des Tages erwartet. Für sie wurde vor Ort psychologische und medizinische Hilfe angeboten.

Der französische Verkehrsstaatssekretär Alain Vidalies warnte im Radio RTL davor, voreilig den Zustand des als Unfallschwerpunkt bekannten Strassenabschnitts als Erklärung des Unfalls heranzuziehen. Gegen Risiken oder Leichtsinn, die eigentlich Strassenverkehrsdelikte seien, könne man nichts ausrichten. (lhr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Polizei nimmt 25-Jährigen nach Vandalismus-Serie in Wohlen AG fest

Nach einer Serie von Vandalenakten in Wohlen AG hat die Polizei einen 25-jährigen Mann unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Der Italiener ohne festen Wohnsitz in der Schweiz soll 25 Delikte mit einem Gesamtschaden von 100'000 Franken verübt haben.

Zur Story