Schweiz
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Demonstration am Frauenstreik in Zuerich am Freutag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Frauen soweit das Auge reicht: Streikteilnehmerinnen am Freitag in Zürich. Bild: KEYSTONE

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Der 14. Juni 2019 geht in die Schweizer Geschichte ein: Über eine halbe Million Frauen trugen vergangenen Freitag ihre Forderungen auf die Strasse. Diese gigantische Kraft wollen sie nun in konkrete Projekte lenken.

jara helmi, sarah serafini



Frauen*streik-Kollektiv Zürich

Mit der Organisation einer der grössten Demonstrationen, welche die Schweiz je gesehen hat, hat das Zürcher Frauen*streik-Kollektiv am Freitag Geschichte geschrieben. 160'000 mehrheitlich Frauen nahmen am Umzug durch die Innenstadt teil. Salome Schaerer vom Medienteam des Kollektivs sagt: «Ein nächstes Treffen im Juli ist bereits geplant.» Nebst dem Rückblick auf den Streik soll dort die Frage «Wie weiter?» diskutiert werden.

Schaerer hat schon einige Ideen: «Jetzt geht es darum, die Leute motiviert und informiert zu halten. Ich könnte mir darum vorstellen, eine weitere Ausgabe unserer Streikzeitung herauszugeben.»

Allgemein stellt sich für Schaerer die Frage, wie man nun diese grosse Kraft, die auf die Strasse gerollt ist, auffangen und in konkreten Projekten kanalisieren kann. Es zeichne sich ab, dass nun Politikerinnen oder Nichtregierungsorganisationen die Gunst der Stunde für ihre Anliegen nutzen würden. Schaerer sagt: «Natürlich begrüsse ich das. Unsere Aufgabe als Kollektiv muss nun aber sein, dass wir etwas Schaffen, das gesellschaftlich verankert ist und sich an einer breiten Basis orientiert.»

Am Freitagabend auf der Bühne auf dem Helvatiaplatz in Zürich wurde bereits die Forderung laut, den nächsten Frauenstreik auf den 8. März zu setzen. In vielen Ländern auf der ganzen Welt gilt der internationale Tag der Frau als Streiktag. Schaerer kann sich gut vorstellen, dass sich künftig auch die Schweiz in diese Tradition stellt.

Gewerkschaften

Beim Schwerizerischen Gewerkschaftsbund SGB ist die Stimmung optimistisch. Zentralsekretärin Regula Bühlmann ist sich sicher, dass die Streik-Forderungen nicht versanden werden. Denn die Kollektive, die durch den Frauenstreik entstanden sind, würden sich weiter treffen. Bühlmann sagt: «Die SGB-Verbände werden nun mit den Streikforderungen in die Lohnverhandlungen gehen.» Ebenfalls gelte es, diese auf politischer Ebene einzubringen und umzusetzen. «Ich bin mir sicher, dass der vergangene 14. Juni in der nationalen Politik Folgen zeigen wird», sagt sie.

Christine Flitner, Zentralsekretärin Gleichstellung beim VPOD sagt: «Der Frauenstreik war erst der Anfang, nun werden die Forderungen fortgeführt.» Konkret stehe für den VPOD im Vordergrund, einen Gesamtarbeitsvertrag für Angestellte in der Kinderbetreuung voranzubringen. Ausserdem führe man Verhandlungen mit Spitälern, um die Forderung, die Umkleidezeit der Mitarbeitenden als Arbeitszeit zu berechnen, umzusetzen.

Kita-Betreuerinnen

Allein in der Stadt Zürich haben am Freitag mindestens zwanzig Kindertagesstätten den Betrieb früher geschlossen, weil die Betreuerinnen streikten. Mitorganisiert hatte dies die «Trotzphase», eine Gruppe ausgebildeter und angehende Fachpersonen aus der Kinderbetreuung. Sie kämpft gegen prekäre Arbeitsbedingungen in den Kitas und für die Aufwertung des Berufs der Kinderbetreuung.

Frauen und Maenner treffen sich auf dem Helvetiaplatz anlaesslich des Frauenstreiks in der ganzen Schweiz, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Zwei Streik-Teilnehmerinnen auf dem Helvetiaplatz in Zürich. Bild: KEYSTONE

Obwohl die Aktivistinnen der «Trotzphase» jetzt eigentlich eine Pause benötigten, hätten sie gemerkt, dass sie sich diese nicht leisten können. Die «Trötzlerin» – so nennen sich die Kita-Aktivistinnen – Rebecca Lüthi sagt: «Diese grosse Welle der Solidarität und Euphorie müssen wir jetzt nutzen. Insbesondere weil unsere Petition ‹Weil Kinder mehr Zeit brauchen› in der letzten heissen Phase ist.»

Am Freitag sei die Zürcher Bäckeranlage voll gewesen mit Kita-Betreuerinnen, Müttern und Vätern, die sich beim «Trotzphase»-Stand über ihr Engagement informiert hätten. «Die Sympathie ist auf unserer Seite, nun gilt es, diese Leute mit ins Boot zu holen.» In ein paar Wochen wird es deshalb ein Treffen geben und im Spätsommer oder Herbst ist ein Grillnachmittag geplant. «Wir hoffen, dass uns die gemeinsame Kraft, die sich am Streik so stark gezeigt hat, nutzen können. Es geht darum zu zeigen, dass wir zusammen viel erreichen können», sagt Lüthi.

Politikerinnen

Einer der wichtigsten Termine für die Politikerinnen im Bundeshaus stand bereits lange vor dem Frauenstreik fest: Die Parlamentswahlen im Oktober. Viele hoffen nun, dass sie den Erfolg von vergangenem Freitag nutzen können, um im Herbst die Frauenvertretung in Bern zu erhöhen.

Kathrin Bertschy, Co-Präsidentin von Alliance F und Nationalrätin der Grünliberalen sagt: «Es geht einfach nicht mehr, dass im Ständerat ein Verhältnis von 40 Männer und gerade mal 6 Frauen an der Macht sind.» Alliance F startete lancierte darum die überparteiliche Kampagne «Helvetia ruft», um den Frauenanteil im Parlamenten zu erhöhen.

Sibel Arslan, Nationalraetin GP-BS, rechts, macht ein Selfie mit Nationalratspraesidentin Marina Carobbio Guscetti, Bundesraetin Viola Amherd und Nationalraetin Isabelle Moret, von rechts, bei einer Kundgebung zum Frauenstreik auf dem Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

FDP-Nationalrätin Isabelle Moret, CVP-Bundesrätin Viola Amherd, Nationalratspräsidentin Marina Carobbio und Grünen-Nationalrätin Sibel Arslan machen ein Selfie auf dem Bundesplatz. Bild: KEYSTONE

Für Bertschy ist nach dem Streik vor dem Streik: «In unserer täglichen Arbeit für Alliance F engagieren wir uns, um die Kernforderungen des Streiks politisch mehrheitsfähig zu machen: Strukturen, welche Männer privilegieren und an der Macht halten, müssten endlich verändert werden. Bertschy konkretisiert: «Es braucht eine gleichgeteilte Elternzeit, Kitas müssen bezahlbarer werden, und die hohe Besteuerung der Zweiteinkommen gehört abgeschafft mit einer Individualbesteuerung.»

Nationalraetin Jacqueline Badran, SP-ZH, verlaesst geruehrt das Bundeshaus, waehrend einer Unterbrechung des Parlaments, am Tag des Frauenstreiks am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran verdrückt ein Tränlein der Rührung. Bild: KEYSTONE

Auch die SP Frauen wollen nun sofort von der Energie des Frauenstreiks profitieren. In den kommenden Wochen stehen im Parlament mehrere wichtige Geschäfte an: Am 19. Juni befindet der Ständerat über die Quotenregelung in Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen. Einen Tag später stimmt die kleine Kammer über den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Zudem soll in der Herbstsession über das Bundesgesetz zur besseren Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Angehörigenbetreuung beraten werden. SP-Nationalrätin Barbara Gysi sagt: «Eine bessere Anerkennung der Angehörigenbetreuung verbessert die Erwerbssituation der Frauen wie auch ihre Altersrenten.»

Für die Noch-Juso-Präsidentin Tamara Funiciello ist nach dem Frauenstreik das zentralste Anliegen die Arbeitszeitverkürzung. Sie sagt: «Die Arbeitszeitverkürzung sorgt dafür, dass die unbezahlte Betreuungs- und Hausarbeit endlich gerecht zwischen den Geschlechtern verteilt werden kann.» Nach dem Frauenstreik brauche es etwas Konkretes. Die Juso werde darum eine entsprechende Kampagne lancieren.

Medienfrauen

Auch viele Journalistinnen haben am Freitag ihre Redaktionen bestreikt und sich am Nachmittag auf dem Kanzleiareal in Zürich getroffen. An der Demonstration am Nachmittag marschierten rund 400 Medienfrauen unter dem Motto: «No women, no news».

Für Rafaela Roth, Redaktorin beim «Tages-Anzeiger», ist klar, dass es jetzt weitergehen muss: «Es ist unglaublich, was wir erreicht haben. Über 1200 Medienschaffende haben unsere Forderungen nach mehr publizistischer Macht, Lohngleichheit, Vereinbarkeit, Schutz vor Belästigung und dem Ende von sexistischer Berichterstattung unterschrieben. Journalistinnen in der ganzen Schweiz haben diese auf ihren Redaktionen eingereicht. Da müssen wir jetzt dran bleiben.»

Welche Projekte sie redaktionsübergreifend in Angriff nehmen wollen, werden sich die streikenden Medienfrauen in den kommenden Tagen und Wochen überlegen, so Roth. Derzeit seien sie froh um eine kurze Verschnaufpause.

Anm. d. Red.: Am Streik der Medienfrauen waren auch watson-Redaktorinnen beteiligt.

Pflegefachpersonen

Yvonne Ribi, Geschäftsführerin beim Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen (SBK) sagt, viele der Pflegefachpersonen hätten am Freitag nicht selber streiken können, da im Pflegebereich der grösste Teil der Angestellten weiblich sei. «Hätten die Frauen gestreikt, wäre nichts mehr gelaufen und die Patienten wären die Leidtragenden gewesen».

Pflegerinnen vor dem Zuercher Universitaetsspital am Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Medizinstudentinnen am Freitag vor dem Zürcher Universitätsspital. Bild: KEYSTONE

Doch der Frauenstreik habe den Mitarbeitern in der Branche viel Elan verliehen und gezeigt, dass die Anliegen in Zukunft ernster genommen werden müssen, so Ribi. Für den SBK kam der Frauenstreik in einem richtigen Zeitpunkt. Denn mit seiner bereits eingereichten Pflegeinitiative will der Verband eine gute pflegerische Versorgung sicherstellen. Die Initiative fordert unter anderem, dass die Anzahl der Patientinnen und Patienten, für welche eine Pflegefachperson verantwortlich ist, begrenzt wird, die Aus- und Weiterbildung staatlich unterstützt wird, die Arbeitsbedingungen in einem GAV geregelt sind und der Beruf besser mit der Familie vereinbar ist. Wann das Anliegen vors Volk kommt ist noch unklar.

Frauenstreik am 14. Juni 2019

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 18.06.2019 22:20
    Highlight Highlight Coole Aktionen, wünsche viel Erfolg. Was noch fehlt ist der G Punkt Walk in den Katakomben des HB!
  • Cyp zurück in die Zukunft 18.06.2019 17:02
    Highlight Highlight Die Kommentare in diesem Jahr, egal ob gegen etwas oder dafür,in a Nutshell:
    Benutzer Bild
  • Vossli 18.06.2019 16:21
    Highlight Highlight Hoffentlich streben nun mehr Frauen eine Karriere an. Dann werden sie schnell realisieren, dass die Entscheidung zwischen Familie und Karriere auch uns Männer. Wer nunmal Karriere machen will muss sich dem Unternehmen opfern. 60h+ und immer verfügbar sein. Ansonsten wird halt eine andere Person genommen. Egal welches Geschlecht sie besitzt. Es obliegt jeder Frau selbst entweder einen Partner zu finden der den Haushalt übernimmt, auf Kinder zu verzichten, oder dank einem guten Gehalt « Outsourcing » betreiben.
  • Tom T. 18.06.2019 15:35
    Highlight Highlight Gleichberechtigung.

    Volkswille, lausig umgesetzt seit 1981.
  • Kay Hug (1) 18.06.2019 14:54
    Highlight Highlight Ich werde wahrscheinlich zu Tode geblitzt aber die einzige Forderung die direkt Frauen was angeht, ist die sehr umstrittene Lohngleichheit. (Wurde grösstenteils aufgeklärt) Alles andere ist an sich nicht geschlechterspezifisch und würde beiden Geschlechtern nutzen, abgesehen von desen Umsetzbarkeit. Dementsprechend wird hier teilweise nicht Gleichberechtigung verlangt sondern eine Überberechtigung bzw einige Leute scheinen nur die schönen Dinge rauspicken zu wollen. Ich hoffe nur der Streik bringt wenigstens einige Besserungen in den Branchen die es dringend nötig haben.
  • Gooner1886 18.06.2019 14:53
    Highlight Highlight Wieso fühlt Mann sich zum Teil so angegriffen? Hat da wer Angst er könnte was weniger haben bzw. die Frauen etwas mehr? Gebt den Frauen mehr Lohn, mehr Ferien, mehr Verantwortung usw. das gönn ich jeder einzelnen.

    Ich kann mich in meiner Situation als Mann nicht beklagen da können von mir aus auch Frauen mehr haben als ich bzw. Mann. Aber "Futterneid" gibt es halt auch bei Menschen.
    • Aldi 18.06.2019 15:40
      Highlight Highlight Wo ließt du heraus, dass sich Männer angegriffen fühlen?

      Ich persönlich störe mich an den Massnahmen, die z.T. von Gewerkschaften und andern vorgeschlagen werden. Für mich ist das einfach zu einseitig gedacht.

      Mehr Lohn, mehr Ferien, mehr Verantwortung alles ok aber die Frage ist, wie man dahin kommen will.
    • Gooner1886 18.06.2019 16:55
      Highlight Highlight @Andy D.

      Hauptsäch lese ich das aus den Kommentaren raus.

      ... und welche Forderungen sind den nach dir zu einseitig?


      PS: Ich halte auch nichts von Quoten. Denn wenn eine Frau z. B. in einem VR dabei ist nur auf Grund der Quote bekommt sie auch nicht mehr Wertschätzung.
    • Aldi 19.06.2019 11:34
      Highlight Highlight @Gooner
      Ich gebe dir ein Extrem-Beispiel:
      https://telebasel.ch/2019/06/13/streit-im-talk-30-stunden-woche-fuer-kantonsangestellte/?channel=460348

      Ansonsten dind für mich Quoten tatsächlich der grösste Dorn im Auge.
  • Walter Hehl 18.06.2019 14:44
    Highlight Highlight Habe ich die Logik richtig verstanden, dass wegen des Streiks der Journalistinnen die Berichterstattung über den Frauenstreiktag bei den Männern lag?
    • DasPatriarchat 18.06.2019 19:13
      Highlight Highlight Die "Zürcher Medienfrauen" haben "gestreikt".
      Fiel aber gar nicht so fest auf, gell? :)
  • Passierschein A38 18.06.2019 14:15
    Highlight Highlight Jetzt sind erstmal die Frauen gefordert: Wählt Frauen in National- und Ständerat, greift nach den guten Jobs und bewirkt mit eigenen Taten etwas!

    Meine Stimme habt ihr, solange da nicht annähernd 50:50 besteht.

    Aber NUR demonstrieren geht nicht!
    • Aldi 18.06.2019 14:32
      Highlight Highlight Man könnte ja auch unabhängig vom Geschlecht die (hoffentlich) besten wählen.

      Ich habe nichts gegen 7 weibliche Bundesrätinnen wie ich nichts gegen 7 männliche Bundesräte habe. Wenn die fähig sind werden sie sich unabhängig vom Geschlecht für Männer und Frauen einsetzen.

      Aufgrund des Geschlechts zu wählen halte ich für diskriminierend.
    • Passierschein A38 18.06.2019 15:45
      Highlight Highlight @Andy D.
      Machs doch so: Nimm eine leere Liste und setze erst einmal alle Frauen drauf, die du wählen kannst. Danach füllst du mit den Männern auf.

      Oder anders formuliert:
      Wähle nur die Männer, die du unbedingt wählen möchtest und fülle die Liste dann mit Frauen, die deine Meinung repräsentieren auf.
    • Kay Hug (1) 19.06.2019 18:30
      Highlight Highlight Du gehst also effektiv davon aus das wir Männer wie folgt wählen: "Diese Personen machen meiner Meinung nach ihre Sache am Besten und sollen weiter mache . Nur schade muss ich 3 streichen, da es keine Männer sind. Echt schade!"
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 18.06.2019 14:03
    Highlight Highlight Wenn ich hier so die Kommentare lese, und vor allem die Herz/Blitz-Quote, wird schnell klar, dass der Frauenstreik zwingend notwendig war.

    Ich drücke euch die Daumen, und im Herbst nur Frauen auf die Liste panaschieren, sonst tut sich nie etwas. 👍
  • mugichopf 18.06.2019 13:26
    Highlight Highlight Auch die Forderung, dass die Umkleidezeit in Spitälern als Arbeitszeit gelten würde, wäre dann eigentlich diskriminierend gegenüber anderen Berufen, die ebenfalls Arbeitskleidung tragen. Ein Maler bspw. geht wohl schon mit seinen Überhosen zur Arbeit, ohne dies auf Arbeitszeit zu machen. Mit dem Geschlecht hat das leider wenig zu tun. (2/2)
    • Aldi 18.06.2019 14:11
      Highlight Highlight Du kannst im Spital gar nicht schon in Berufskleidern ankommen. Schätze mal Hygiene und so..
    • mugichopf 18.06.2019 14:25
      Highlight Highlight Das habe ich auch nicht gesagt und das heisst ja auch noch lange nicht, dass es deswegen zur Arbeitszeit gehören sollte.
    • Garp 18.06.2019 19:55
      Highlight Highlight Wenn ich gezwungen bin Dienstkleidung zu tragen und mich umziehen muss nach dem Arbeitsweg, wegen betrieblicher Vorschriften, doch dann gehört Berufskleidung anziehen zur Arbeit mit dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mugichopf 18.06.2019 13:26
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach werden hier viel zu viele Sachen gefordert, die eigentlich nichts mit Benachteiligung oder Gewalt gegenüber Frauen zu tun haben. Eine Verkürzung der Arbeitszeit bspw. in der Pflege, damit Mütter mehr Zeit für Kinder haben, würde bedeuten, dass die Fordernden der Meinung sind, dass Mütter zu den Kindern schauen müssen und nicht Väter. Andererseits sind aber die Kitas der Meinung, dass beide Elternteile zu gleichen Teilen am Eltern sein teilhaben können sollen. (1/2)
    • Murmeli82 18.06.2019 14:52
      Highlight Highlight Verkürzung der Arbeitszeit betrifft wohl beide Geschlechter
    • mugichopf 18.06.2019 15:14
      Highlight Highlight Ja das ist auch das was ich eigentlich sagen wollte. Ich dachte, es wäre ein Frauenstreik und nicht Tag der Arbeit...
    • Peaches 18.06.2019 22:24
      Highlight Highlight Weitere zusammenhänge herstellen: in der pflege arbeiten noch immer mehrheitlich frauen. Werden die arbeitszeiten gekürzt oder die schichten nicht so unsäglich geteilt, dann haben die frauen - die erwiesernermassen den löwenanteil der careaebeit macht, ohne lohn notabene- bessere möglichkeiten, die betreuung in der familie besser zu bewerkstelligen.
  • covfefe 18.06.2019 12:48
    Highlight Highlight Kinder in die Kita, Frauen gehen arbeiten. und dann liest man wieder so Schlagzeilen wie - unser Kinder sind physisch krank, Eltern bringen Problemschüler in die Psychiatrie. Hauptsache man hat 2 Autos und ne tolle Wohnung kann 2 mal in die Ferien pro Jahr - die Kinder bleiben auf der Strecke. Nichts gegen Gleichberechtigung und Lohngleichheit bei gleicher Leistung, aber darüber sollte Frau auch mal nachdenken.
    • Garp 18.06.2019 14:12
      Highlight Highlight Du redest zuerst von Eltern und dann sollen nur die Frauen nachdenken. 🙈
    • Murmeli82 18.06.2019 14:53
      Highlight Highlight Oder Mann. Oder dürfen Männer weder denken noch auf die Kinder aufpassen?
    • Vossli 18.06.2019 16:29
      Highlight Highlight Generation meiner Eltern:
      « Du kannst dich nicht nur auf deine Karriere fokussieren den es ist wichtig für die Entwicklung der Kinder, dass die Eltern da sind. »
      Heute:
      « Komm wir machen beide Karriere und stecken die Kinder in die Kita. »
  • Tom T. 18.06.2019 12:16
    Highlight Highlight Selten soviel Männer- Bullshit auf Watson-Kommentaren gelesen. Da schwingt Angst mit. Vor was ? Dass der "Mann ist Ernährer"-Mythos bachab geht ? Ist doch prima, die Realität ist eh anders -Paare sorgen erfolgreicher gemeinsam, nun sollten die Löhne pronto in dieser Realität ankommen.
    Jungs zum nachlesen : Frauen sind gleichwertig. Und zieht endlich bei Euren Müttern aus.
  • Aldi 18.06.2019 12:15
    Highlight Highlight Dieser Opferfeminismus geht mir einfach auf die Nerven. Daraus gibt es nur Verlierer - Frauen stagnieren in Opferrollen und Männer sind böse Täter.

    Ich wünschte mir, dass man Mädchen und Frauen mehr darin unterstützt, selbst für sich einzustehen. Frauen brauchen es nicht, mit Quoten irgendwo hineingehieft zu werden. Und auch kein Mitleid dafür, angegraben worden zu sein oder nicht so präsent in den Medien zu sein. Frauen müssen es sich delbst erkämpfen so wie es auch vielen Männern schwerfällt auf sich aufmerksam zu machen.
    • who cares? 18.06.2019 12:54
      Highlight Highlight "Frauen müssen es sich selbst erkämpfen." "Frauenstreik ist doof."
      Finde den Fehler.
    • Leon1 18.06.2019 13:55
      Highlight Highlight Der Fehler ist bereits über das nächste Streikdatum nachzudenken, bevor man politische Forderungen in die nationale Politik eingebracht hat. (Nicht Demo-Parolen, sondern konkrete und realistische Vorschläge)

      Der 14. Juni war ein Event, mit Fokus auf Aufmerksamkeit. Veränderung müsste jetzt politisch erwirkt werden, also bitte liebe Teilnehmerinnen des Streiks; im Herbst sind Wahlen! Macht von eurem aktiven UND passiven Wahlrecht Gebrauch, das bringt eindeutig weiter als eine neue Demo oder Streikzeitung. Da muss man sich aber vertiefter mit Themen auseinandersetzen als beim Transparent malen.
    • Aldi 18.06.2019 14:06
      Highlight Highlight @who cares
      Wäre dir wohl lieber, wenn ich "Frauenstreik ist doof" schreiben würde, um dein Weltbild von gut und böse zu erhalten. ;-)

      Aber im ernst: Den Streik zu diskutieren finde ich sinnlos, am Ende gehts um politische Taten. Und wenn diese vom Weltbild der "schwachen Frau" (von rechts und von links) abgeleitet werden, seh ich schwarz.

      Man gibt ja Mädchen in der Schule in Mathematik auch nicht einfach geschönte Noten (z.B. aus 4 wird 5), sondern ermuntert sie besser, dass sie genauso intelligent sind wie die Jungs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alina95 18.06.2019 12:02
    Highlight Highlight Frauen stellen 50.4% der Bevölkerung. Weshalb sind wir in den Parlamenten so untervertreten? Weil wir doof sind und noch nicht verstanden haben, dass wir konsequent Frauen wählen sollten.
    Minderheiten, wie z.B. die Landwirte, haben das schon lange erkannt und sind entsprechend, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, völlig übervertreten.
    Ladies geht im Herbst wählen, schreibt konsequent nur Frauen auf euren Wahlzettel. Kumuliert und panachiert. Es stellen sich genügend hervorragend qualifizierte Frauen der Wahl.
    Nochmals:
    Geht am 20. Oktober wählen! It‘s up to you.
    • Aldi 18.06.2019 14:08
      Highlight Highlight Wow. Man denke Männer würden dazu aufrufen nur Männer auf die Wahlzettel zu schreiben.
      #Aufschrei
    • No-no 18.06.2019 14:16
      Highlight Highlight Vielleicht würde es dir helfen dich mal mit Politik auseinander zu setzen. Die Frauen sind nicht gleich über alle Parteien verteilt. Überwiegend findest du Frauen Mitte bis Links. Hast du mal die Parteibücher gelesen die du geschickt bekommst? Die Ansätze sind z.T. Gut aber aus liberaler Sicht meist nicht wählbar. Am Anfang klingt es gut und dann wird es rasch ideologisch. Es ist in etwa so wie du hier alle Frauen aufforderst, Frauen zu wählen. Ich gratuliere zu dieser Einsicht. Und nein, ich interessiere mich nicht mehr für Politik, wähle auch nicht.
    • Kay Hug (1) 18.06.2019 14:34
      Highlight Highlight Das heisst also du würdest nicht die beste Person für ein Amt wählen sondern die weiblichste? Also ist das Geschlecht mittlerweile ein höheres Kriterium als die Qualifikation?
  • neoneo 18.06.2019 11:42
    Highlight Highlight Zuerst.. Rentenalter angleichen und Dienst am Vater.. Entschuldigung!, Mutterland leisten. In welcher Form auch immer, muss ja nicht zwingend das "Chriegerlispiel" sein.
    • paulinapalinska 18.06.2019 12:55
      Highlight Highlight Wenn du dich wirklich mit dem Frauenstreik befassen würdest, anstatt die ganze Zeit irgendwelche Sachen nachzuplappern, wüsstest du, dass auch diese Anforderungen thematisiert wurden.
      Das ist hier doch kein Bazar...
    • Knety 18.06.2019 13:12
      Highlight Highlight Eltern*land bitteschön!
    • Elephant Soup slow cooker recipes 18.06.2019 13:20
      Highlight Highlight Solange unsere Gesellschaft keine Jobs bieten kann für ü50, finde ich man sollte nicht überhastet das Rentenalter der Frau hochsetzen. Ich bin da etwas ambivalent.
      Zudem gibt der weibliche Teil der Bevölkerung mittels unbezahlter "freiwilliger" Arbeit reichlich Dienstleistung ab an unser Land.
      Ich sage nicht, dass deine Punkte nicht valid sind, jedoch empfinde ich diese als sehr einseitig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 18.06.2019 11:36
    Highlight Highlight Wieviele Frauen haben bei Watson gestreikt? Gestreikt, nicht frei genommen.
    • SaraSera 18.06.2019 13:47
      Highlight Highlight Die Geschäftsleitung von watson zeigte sich solidarisch mit den Anliegen des Frauenstreiks. Wir konnten am Streik teilnehmen ohne frei nehmen zu müssen.
    • vandalis 18.06.2019 14:22
      Highlight Highlight Bei einem Streik ist man nicht auf Solidarität angewiesen. Das ist ja der zentrale Punkt eines Streiks, die Arbeitsverweigerung.
      In der Schweiz hat jedermann das Streikrecht.
      Wenn man frei nimmt, nennt man es demonstrieren.
    • Masche 18.06.2019 15:32
      Highlight Highlight @SaraSera: Toll, so ist natürlich Streiken leicht gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stiggu LePetit 18.06.2019 11:24
    Highlight Highlight Super Artikel!
  • Leon1 18.06.2019 11:14
    Highlight Highlight Ich zitiere mal aus den journalistischen Grundsätzen von Watson "Wir prüfen, ob stimmt, was diese Leute sagen".

    Sowohl die gesamthaft halbe Million als auch die 160'000 in Zürich werden hier vom Frauenstreik Zürich Komitee übernommen (das die Zahlen der anderen Städte von den jeweiligen Komitees übernimmt). Die offiziellen Schätzungen der Polizei sind in vielen Städten um ein Mehrfaches (!) kleiner (z.b. in Bellinzona 4'000 vs 10'000). Auch in Zürich ist die Schätzung spätabends plötzlich mehr als verdoppelt worden.

    Mir fehlt ein "nach Angaben von..." vor den jeweiligen Zahlen.

    • SaraSera 18.06.2019 13:48
      Highlight Highlight Die Stadtpolizei Zürich sagte zur Teilnehmerinnenzahl an der Demo in Zürich, dass diese sich im tiefen sechsstelligen Bereich befände.
    • Leon1 18.06.2019 14:15
      Highlight Highlight Genau das meine ich! Selektiv zitieren, sodass es ins Narrativ passt.

      Im Tagi steht;
      Die Stadtpolizei schrieb in einer Medienmitteilung, dass «mehrere Zehntausend» Personen mitmarschierten. Auf Anfrage dieser Zeitung hiess es, eine exakte Schätzung liege der Polizei nicht vor. Die Teilnehmerzahl liege aber wohl «zwischen den beiden Zahlen» und vermutlich im «tiefen sechsstelligen Bereich»

      Da kann man nicht nur den "tiefen sechsstelligen Bereich" herausziehen, wenn die ganze Aussage war, dass es vermutlich sechsstellig, aber wohl keine 160'000 waren.
  • Nate Smith 18.06.2019 10:48
    Highlight Highlight Watson, es war dieses Wochenende noch eine weitere Demo von Menschen die auch diskriminiert werden, die verhältnissmässig wenn man den Pool an betroffenen Menschen anschaut sogar grösser war. Vielleicht wäre es auch möglich diese Themen mal zu thematisieren. Vielen Dank.
  • Roland Bach 18.06.2019 10:40
    Highlight Highlight Die wollen Quoten für Führungspositionen und Politik. Wollen aber nichts von schweren und gefährlichen Berufen wie in der Bau-Branche wissen. Da arbeiten aber auch fast ausschliesslich Männer.
    Wollen Teilzeit arbeiten aber einen Vollzeit Lohn.
    Bei Sexueller Gewalt werden sie auf die Gefahr von Frauenfeindlichen Kulturen aufmerksam gemacht, Frau Funicello interessiert das nicht, für sie sind alle Männer Vergewaltiger.
    Gleichstellung ist keine Buffet, man kann sich nicht das Beste rauspicken und den Rest liegen lassen.
    • Füdlifingerfritz 18.06.2019 11:40
      Highlight Highlight @Äti
      Sauberes Argument. Ähnei, warte, da war ja gar keines in deinem Kommentar. Nur ein persönlicher Angriff.
    • Aldi 18.06.2019 12:24
      Highlight Highlight @äti
      Das war jetzt das 3. Kommentar das ich von dir in Folge gelesen habe, das nur auf die Person abzielt. Bist du ein Troll? Oder erst 12?
    • who cares? 18.06.2019 12:59
      Highlight Highlight @Rolli Wir wollen Frauen in Führungspositionen, weil wir nicht wollen, dass unser Leben nur von Männern geregelt wird. Sonst geschehen solche Dinge wie in Alabama. Ausserdem gibt es viele "Frauenberufe", die ebenfalls mühsam sind, wie Pflege oder gefährlich wie Prostitution.
      Vergewaltiger gibt es auch genug in den eigenen Reihen, ein Überfremdungsproblem daraus zu machen, löst das Problem halt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Künzli 18.06.2019 10:31
    Highlight Highlight Wie wärs mit tun? Nicht fordern, sondern machen? Liebe Frauen gründet Firmen, KMUs, nach euren Vorstellungen. Setzt um, was ihr fordert. Die Jammerei braucht zu viel Energie. Ich vermute dass die mit der grössten Klappe am wenigsten auf die Reihe kriegen. Das Problem ist die linke Ideologie. Kapitalismus ist böse – aber die Forderungen mit Steuergelder finanzieren ist OK…!? Baut eine grüne, feministische, soziale, gerechte Wirtschaft! Ohne Ausreden. Ohne Geschrei. Wäre ich eine Frau, wäre ich dabei.
    • äti 18.06.2019 11:17
      Highlight Highlight @künzli, du bist das beste Beispiel deines Kommentars.
    • Ophelia 18.06.2019 11:37
      Highlight Highlight Lieber Künzli

      Schön unterstützt du unser Anliegen nach Vereinbarkeit. Gerne gründen wir Firmen und KMUs nach unseren Vorstellungen und genau darum fordern wir eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ohne Ausreden. Ohne Geschrei.

      Und du musst da auch gar nicht den Konjunktiv benutzen, auch als Mann kannst du eine gerechtere und gleichberechtigtere Wirtschaft unterstützen.
    • Kay Hug (1) 18.06.2019 14:43
      Highlight Highlight @Ophelia: Sprich es gibt also doch kein Patriarchat weil es für Männer genau gleich schwierig ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen wie für eine Frau? Und da mitlerweile das alte Familienbild veraltet ist kann man nicht mehr einfach behaupten nur die Frau würde sich um die Kinder und den Haushalt kümmern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 18.06.2019 10:29
    Highlight Highlight 6% der Bevölkerung ist auf die Strasse gegangen und stellt nun Forderungen? Wie wäre es, wann man seine ideologische egoistische Blase verlassen würde und die Anliegen über demokratische Prozesse einbringt, wie alle Bürger dieses Landes.
    • äti 18.06.2019 11:19
      Highlight Highlight Richtig, du machst jetzt eine Initiative. Toll. Freue mich auf dein Engagement.
  • inmi 18.06.2019 10:16
    Highlight Highlight Jeden Tag vor dem Frauenstreik einen Frauenstreik Artikel. Jeden Tag nach dem Frauenstreik einen Frauenstreik Artikel. Jeden Tag einen Frauenstreik Artikel. 365 Tage im Jahr. Wieso nur 1? Wieso nicht 2 Frauenstreik Artikel pro Tag? Wieso nicht 10? Jeder Artikel auf Watson ist in Zukunft ein Frauenstreik Artikel! Frauenstreik, Frauenstreik, Frauenstreik!
    • äti 18.06.2019 11:22
      Highlight Highlight Nun, lese die Kommentare. Viele sind tatsächlich mit einem einzigen Satz überfordert. Andere möchten aktuell bleiben. Unter einem Stein lebt es sich auch ganz gut.
  • Aldi 18.06.2019 10:12
    Highlight Highlight Trotzphase...ja doch passt der Name.

    Bin gespannt auf konkrete Massnahmen, die auch mit anderen Interessen abgeglichen werden. Die Diskussion wurde grösstenteils derart polemisch geführt, mal sehen ob man nun mehr schafft ausser ein paar Quoten, Abermilliarden für Kitas (mehr Kitas, günstigeres Angebot, höhere Löhne und mehr Betreuung pro Kinder) und Sippenhaft für alle Männer..

    • äti 18.06.2019 11:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Normi 18.06.2019 11:45
      Highlight Highlight @äti
      Hatte es keinen Platz für dich? Oder keine passende Behandlung?

      Wie kann Man dir helfen? 🤷‍♂️
    • Ophelia 18.06.2019 11:47
      Highlight Highlight Lieber Andy

      Gerne würde ich hier ein gängiges Missverständnis aufklären. Am Frauenstreik in Zürich und in allen Berichten über die Streiks der Schweiz konnte ich keine einzige Forderung, welche sich in irgendeiner Form gegen Männer richtet, ausmachen. Du musst dich also nicht angegriffen fühlen und auch keine Sippenhaft befürchten. Da ich deine Angst vor struktureller, systematischer Diskriminierung aber sehr gut nachvollziehen kann hier nochmals: Wir nehmen dir nichts weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 18.06.2019 09:58
    Highlight Highlight Gut so, weiter so...Aber..
    In der chauvinistischen, auf die Wirtschaft fixierten Schweiz, werden nicht nur Frauen systematisch diskrimiert.
    Junge, 45+, Menschen mit Einschränkungen und Ausländer haben es schwer.
    STREIKT AUCH FÜR DIESE. DIESE HABEN ES NÖTIGER.
    > 100'000 Ausgesteuerte, davon 50'000 in der Sozialhilfe mit Almosen abgespiesen, gegängelt und gepieksackt..Beiderlei Geschlechts!!! 100'000 von IV Fällen infolge Stress- und Burnout...Unsere Kliniken voll von Burnout- und Mobbingopfern...DAS KANN ES NICHT SEIN.
    Männer die Teilzeit arbeiten wollen, insbesondere Kader = Null Chanche.
    • NotWhatYouExpect 18.06.2019 11:13
      Highlight Highlight WTF.

      Dann geh für deine Anliegen auf die Strasse! Und hör auf hier rumzuheulen, wenn Frauen wegen Ihren Anliegen auf die Strasse gegangen sind!
  • banda69 18.06.2019 09:57
    Highlight Highlight Wählen gehen ist die beste Lösung.

    Das wird ein spannender Herbst. 🔥🔥🔥
  • tonitoetap 18.06.2019 09:56
    Highlight Highlight Was will man denn bei Arbeitszeiten von Pflegekräften anpassen damit die besser mit Familie zu vereinbaren sind? Diese Dienste die da eingeplant sind haben den Zweck die permanente Versorgung der Patienten sicherzustellen, da gibts halt blöde Arbeitszeiten, solche Arbeitszeiten kennen aber auch Weibliche und Männliche Lokführer. Das sind einfach zum Teil genau solche Forderungen die es schwierig machen effektiv sinnvolle Ideen ernst zu nehmen. Und bevor jetzt einfach drauf los geblitzt wird ich bin männlich und habe lange Zeit in einem Betagtenheim gearbeitet.
    • ingmarbergman 18.06.2019 11:10
      Highlight Highlight Beispielsweise den Schichtplan für ein Semester festlegen und nicht alle paar Wochen ändern. Kita-Zeiten kann man auf Schulanfang vielleicht noch ändern, aber nicht ständig spontan.

      Es gibt viele Dinge, die man tun kann, um Vereinbarkeit mit Familie zu verbessern.
      Als Mann sage ich dir: öffne dich mal ein wenig von deinen vorgefertigten Meinungen.
    • Trude45 18.06.2019 11:53
      Highlight Highlight @ingmarbergman Sorry, habe aus Versehen geblitzt, sollte ein Herz werden... ❤️
    • tonitoetap 18.06.2019 15:19
      Highlight Highlight @ingmarbergman Wie stellen Sie sich vor einen Schichtplan für ein Semester zu erstellen? Da darf sich dann aber niemand verletzen, spontan frei brauchen, krank werden oder so ähnlich ansonsten geht die ganze Planung den Bach runter.
      Und was genau ist an meiner Meinung vorgefertigt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juan_Son 18.06.2019 09:51
    Highlight Highlight Ich finde es gibt Aspekte im Leben in denen werden Frauen benachteiligt und es gibt auch welche in denen Männer benachteiligt werden. Natürlich sehe ich auch, dass die Seite der Frauen überwiegt und sie es schwerer haben und wir das anpassen sollten, aber indem man einfach generell gegen Alles streikt wird man nur schwer einen Konsens finden.

    Und ich weiss ja nicht wie es anderen geht, aber ich versuche immer unabhängig der Hautfarbe, Geschlechts etc. mit anderen Personen zu handeln und wenn ich daher Parolen höre wie "the future is female" fühle ich mich vor den Kopf gestossen.
    • Sherlock.H 18.06.2019 10:38
      Highlight Highlight Ich sehe das nicht, dass die Seite der Frauen überwiegt. Männer werden schon von gesetzlicher Seite benachteiligt, haben einen wesentlich höheren Anteil an Obdachlosigkeit, Arbeitsunfällen, Selbstmorden, Kriegstoten, sterben generell früher und bekommen so sechs Jahre weniger Rente, haben kaum Zeit für Familie, da erwartet wird, dass sie die Familie ernähren...
      Frauen dagegen haben den Nachteil, dass die Berufe, die sie gerne wählen (und sie können aus viel mehr Berufen auswählen, da das Familieneinkommen davon nicht gedeckt werden muss), die mit weniger Salär sind.
    • EndrisM 18.06.2019 10:41
      Highlight Highlight "wenn ich daher Parolen höre wie "the future is female" fühle ich mich vor den Kopf gestossen."

      Du fühlst Dich vor den Kopf gestossen wegen ein paar Parolen, die kaum bis gar keinen Einfluss auf Dein Leben haben? Jetzt stell Dir mal vor, wie sehr sich Frauen vor den Kopf gestossen fühlen müssen, die tagtäglich strukturell benachteiligt werden und in einer männer-dominierten Welt leben müssen. Das hat dann sehr grossen Einfluss auf ihr Leben. Und jedesmal wenn sie dann den Mund aufmachen kommt jemand wie Du und sagt: "ja ist schon doof für sie, ABER ...". Und dann passiert wieder gar nichts.
  • Tom T. 18.06.2019 09:48
    Highlight Highlight Keine politische Partei würde mehr als 35000 auf die Strasse bringen.

    Eine halbe Million aktiv auf der Strasse , das heisst : Organisiert sich diese Mehrheit im Land, entsteht die grösste politische Kraft der Schweiz.

    Für 100000 Unterschriften-Zusagen einer Volksinitiative braucht es wohl keine 16 Stunden.

    Pure Macht. Nutzen. Zum Guten. Jetzt.

    38 Jahre wurden Frauen-Anliegen übergangen. Wahltag ist Zahltag : Alle Frauen-Verhinderer identifizieren und abwählen.

    Frauen-Anliegen sind keine linken Anliegen, sondern die der Mehrheit im Land.

    Demokratie braucht überparteiliche Mehrheit.
    • Aldi 18.06.2019 12:08
      Highlight Highlight Ja klar, entweder man ist für die Frauen, oder gegen sie.

      Zum Glück ist Politik so einfach, sonst müssten man sich ja noch informieren, und reflektieren, und Zielkonflikte erkennen, und nicht nur für Interessen einiger sondern möglichst von allen einstehen, und langfristig praktikable Kompromisse schliessen, und wieder nachdenken, und Verantwortung übernehmen, und...
    • Tom T. 18.06.2019 12:31
      Highlight Highlight @Andy D. Die Frauen sind gut ausgebildet, klug, haben Lebenserfahrung und organisieren sich : Die können das !

      Und das effizient, im Gegensatz zu Deinem Wischiwaschi-Diskurs über Politik.

      In den politischen Parteien sind nur noch Rumpfmannschaften von paar tausend, hundert und weniger pro Kanton aktiv. Was sollen die tun, wenn Hunderttausende legitime Forderungen stellen ?

      So geht Politik.
  • ChillDaHood 18.06.2019 09:43
    Highlight Highlight CVP Nationalrätin Viola Amherd (Bildunterschrift)? Da dürfte noch nachgebessert werden, immerhin ist sie das seit 2018 nicht mehr...
  • demian 18.06.2019 09:36
    Highlight Highlight Genau Arbeitszeitverkürzung ist eine tolle Idee. Am besten noch bei gleichem Lohn. Dann können wir uns langsam von den letzten Jobs der Exportindustrie verabschieden.

    Wie wärs einmal mit realistischen Ideen?
    • thatvphissue 18.06.2019 10:03
      Highlight Highlight Natuerlich. Wir werden andauernd effizienter, erhoehen unseren Output. Nur das Einkommen hinkt hinterher. Entweder Loehne hoch oder Arbeitszeit runter. Und nein, der Teuerungsausgleich ist keine Lohnerhoehung.
    • sägsäuber 18.06.2019 10:06
      Highlight Highlight Genau: Löhne, Renten, Sozialleistungen runter, Gewinne und Kapitalabschöpfungen rauf.
      Gehören Sie wirklich zu den davon profitierenden 5% ?
    • Hypotenuse 18.06.2019 10:42
      Highlight Highlight Nach dieser Aussage müsste ich Fragen warum dann nicht länger arbeiten und weniger Ferien? Würde doch der Wirtschaft was bringen? Wir haben in der Schweiz immer noch Rekordverdächtig hohe Werte bei der Anzahl Arbeitsstunden pro Woche. Auch ist der Stress und die Burnoutanfälligkeit sehr hoch. Nur die kosten da kalkuliert niemand ein. Ausserdem siehe nur mal im Bereich Detailhandel, da gibt es durch die bspw Self-Scanning Kassen ja auch immer weniger Arbeit. Wenn man da nicht die Arbeitszeiten kürzt, muss man hald mit Kündigungen rechnen.
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  • fabsli 18.06.2019 09:32
    Highlight Highlight Viel Erfolg! Go go go!
  • Rainer Winkler. 18.06.2019 09:22
    Highlight Highlight Alle gleiche Rechte und Pflichten. Von mir aus sollte man das Militär auch für Männer freiwillig machen. Meddl

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