Schweiz
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Die Schweiz ist im Gleichstellungs-Ranking gerade hinter Nicaragua zurückgefallen.   bild: shutterstock/watson

Gleichstellung von Mann und Frau macht keine Fortschritte – auch in der Schweiz nicht



Die Gleichstellung von Mann und Frau macht keine Fortschritte – auch in der Schweiz nicht. In einem internationalen Ranking von 144 Ländern hat die Schweiz ihren Platz in den Top 10 sogar abgeben müssen – an Nicaragua.

Damit ist die Schweiz nicht mehr unter den 10 besten Ländern, was die Gleichstellung angeht. Die höchste Geschlechter-Gerechtigkeit haben gemäss dem Global Gender Gap Report Island, Finnland, Norwegen und Schweden. Auch Ruanda, Irland, die Philippinen, Slowenien und Neuseeland sind Länder mit hoher Geschlechtergerechtigkeit. Die Schweiz belegt neu Platz 11. Vor zehn Jahren lag sie allerdings noch auf Platz 26.

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Die Top 10: Die Schweiz ist nicht mehr dabei. tabelle: the global gender gap report 2016

Der in der Nacht auf Mittwoch veröffentlichte Bericht bewertet jedes Jahr die Fortschritte bei der Gleichstellung. Untersucht werden das Bildungsniveau, die Gesundheit und die Lebenserwartung, die wirtschaftliche Beteiligung sowie die politische Mitwirkung. Der Report ging im Vorjahr noch davon aus, dass die Kluft in diesen Bereichen innerhalb von 118 Jahren überwunden werden könne. Neu rechnen die Autoren mit 170 Jahren.

Dramatische Verlangsamung

In den wirtschaftlichen Kernbereichen, also beispielsweise Lohngleichheit und Aufstiegschancen, stellt der Report eine dramatische Verlangsamung des Fortschritts fest. Noch nie seit 2008 war das Gefälle mit 59 Prozent grösser (100 Prozent = totale Gleichstellung).

Für den Rückschritt machen die Autoren der Studie die ungleichen Löhne verantwortlich. Weltweit erhalten Frauen durchschnittlich die Hälfte des Gehalts ihrer männlichen Kollegen, obwohl sie im Schnitt länger arbeiten. Zudem stagniert die Erwerbsquoten: Der Durchschnitt für Frauen liegt weltweit bei 54 Prozent, für Männer hingegen bei 81 Prozent.

Die Anzahl Frauen in leitenden Positionen bleibt ebenfalls gering. Nur vier Länder beschäftigen gleich viele männliche wie weibliche Führungskräfte, obwohl mittlerweile in 95 Ländern gleich viele oder sogar mehr Frauen als Männer einen Hochschulabschluss besitzen.

Beim Bildungsniveau hat sich die Lücke um 1 Prozent verringert und ist zu 95 Prozent geschlossen. Im Bereich Gesundheit und Lebenserwartung ist die Lücke zu 96 Prozent geschlossen, was einer kleinen Verschlechterung entspricht. Die Säule der politischen Mitwirkung hat sich um ein Prozent verbessert und ist zu über 23 Prozent geschlossen.

Schweiz verliert an Boden

Die Schweiz erreicht über alle Bereiche hinweg 77 Prozent, eine leichte Verschlechterung gegenüber Vorjahr. Bei der politischen Gleichstellung hat sie sich zwar um einen Rang auf Platz 15 verbessert. Hingegen ist sie bei der ökonomischen Gleichstellung um 13 Plätze auf Rang 30 abgerutscht.

Der Wert von 77 Prozent ist insgesamt aber hoch. Staaten aus Westeuropa mit den grössten Volkswirtschaften Frankreich, Deutschland und Grossbritannien haben die Kluft zu 75 Prozent überwunden. Lateinamerika und die Karibik sowie Osteuropa und Zentralasien erreichen 70 Prozent. Die afrikanischen Länder Ruanda, Burundi, Namibia und Südafrika erreichen knapp 68 Prozent. Südasien kommt auf 67 Prozent und Nahost- sowie Nordafrika nur auf 60 Prozent. (cma/sda)

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101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eljham 26.10.2016 19:36
    Highlight Highlight Was man in der Gleichstellungsdebatte nicht vergessen sollte: Die Diskriminierung von Männern ist beim Rentenalter oder beim Militärzwang Fakt.
    Der angeblich geringere Lohn von 20, 50 oder 100% für gleiche Arbeit von Frauen ist eine Behauptung, die nicht belegt werden kann, ausser mit abenteuerlichen Studien.
  • Dmnk 26.10.2016 12:59
    Highlight Highlight So Traurig das klingt. Aber wundern tut mich das nicht. Solange diese debatte dermassen gehässig geführt wird, kommen wir auch nicht mehr weiter. Die Männer beschweren sich darüber das Frauen keinen Wehrdienst leisten, die Frauen darüber das sie weniger verdienen. Beides völlig legitim,aber solange wir uns nicht zusammensetzen und gemeinsam eine Zukunft schaffen in der Gleichheit herrscht wird sich leider nichts ändern. Für alle Geschlechter.
    • Karl33 26.10.2016 17:56
      Highlight Highlight Schau dir die Debatte diese Woche im Club des Schweizer Fernsehens an. Männer, die nur daran dachten, Diskriminierungen oder Belästigungen als Mann zu erwähnen, wurden von den Frauen (die Mehrheit) ausgelacht: Memmen, Jammeris. Die Medien spielen da mit (das Staatsfernstehen etc).

      Für die Art der Debatte müssen also ganz klar Frauen die Verantwortung übernehmen, sie haben die volle Deutungshoheit darüber. Ich als Mann sehe nicht, weshalb die Diskriminierungdebatte nur in eine Richtung laufen soll. Ich kämpfe für Gleichstellung, aber gegen den männerverachtenden Rosinenpickerfeminismus.
    • Citation Needed 27.10.2016 20:30
      Highlight Highlight Sorry, Ronnie Grob (der wirklich schlecht vorbereitet in die Debatte ging!) wurde vor allem von Theuner, einem Mann, heftig in die Pflicht genommen! Ausgelacht wurde niemand. Warum erwähnst Du den zweiten Mann nicht, der Grob wirklich härter an den Karren fuhr als die anwesenden Frauen? Du unterschlägst ihn hier, was ist das für eine selektive Wahrnehmung? Schade, denn was Theuner sagte war wirklich fundiert und gut argumentiert. Schutzbach und Kar fand ich auch sehr gut, Kar besonders mit ihren Aussagen zum Flirten.
  • _domi_r 26.10.2016 11:05
    Highlight Highlight Es kann schon aus biologischen Gründen keine Gleichstellung von Mann und Frau geben.

    Hier zwei Beispiele dazu:
    Mann ist stärker gebaut --> Militär
    Frau kann Kinder kriegen --> Grösseres Risiko für Arbeitgeber (wegen Schwangerschaft) --> weniger Lohn

    Deshalb ist eine komplette Gleichstellung zwischen Mann und Frau gar nicht möglich.
    • Citation Needed 27.10.2016 20:37
      Highlight Highlight was ist mit schwächlichen Männern? An unserer Schule hat mal ein Lehrer am Sporttag in den Leichtathletikdisziplinen eine geschlechterübergreifende Rangliste erstellt. Ich hab in meinem Jahrgang ziemlich viele Jungs 'besiegt', war im oberen Viertel. Was jetzt?
      Früher war Arbeit noch stark körperlich (Industrie, Landwirtschaft), heute ist sie dienstleistungsorientierter, mehr Kopf als Körper. Gleichstellung darum möglicher denn je.
  • Bruno Wüthrich 26.10.2016 10:20
    Highlight Highlight Mich stören solche Artikel empfindlich. Und zwar nicht etwa deswegen, weil sie möglicherweise Wahrheiten enthalten, die ich lieber nicht hören oder lesen möchte.

    Aber da wird mit Zahlen um sich geschmissen, die der Interpretation oder zumindest der Erklärung bedürfen. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass ganz besondere Umstände vorliegen, dass Länder wie Nicaragua, die Philipinen (unter Duarte !!!) oder Ruanda vor der Schweiz liegen. Erklärung = Fehlanzeige. Es geht lediglich darum, Stimmung zu machen, und dies finde ich billig. Hört doch einfach auf damit oder macht es richtig!
    • Eljham 26.10.2016 19:39
      Highlight Highlight Die Studie verschweigt manipulativ zudem, dass in der Schweiz prozentual mehr Frauen als Männer eine universitäre Bildung machen. Wäre es umgekehrt, würde es als Diskriminierung gewertet. Werden hingegen Männer benachteiligt, gilt es aus feministischer Perspektive als gut und wünschenswert (die feministische Rache-Theorie: 'Jetzt sollen Männer unterdrückt und benachteiligt werden').
      Diese 'Studie' ist pure männerhassende Ideologie.
  • AdiB 26.10.2016 09:23
    Highlight Highlight Gleichstellung von mann und frau? Wie sieht es mit der gleichberechtigung bei scheidubg ubd sorgerecht?
    Die exfrau eines arbeitskollegen hat sich das alleinige sorgerecht erkämpft und steckt das kind ins heim. Kassiert immer noch die allimenten zahlungen. Wärend der vater immernoch mühsam versucht über einsprachen auf die, wie man es sieht, unfähigkeit der exfrau ein kind gross zu ziehen hinzuweisen.
    Wie kann es sein das eine frau die arbeitlos ist ein kind ins heim steckt das sorgerecht erlangt? Wo ist die gleichberechtigung?
    • dave1771 26.10.2016 09:42
      Highlight Highlight Gleichberechtigung wird es nie geben.
    • Enzasa 27.10.2016 01:04
      Highlight Highlight Gleichstellung bedeutet Gerechtigkeit unter Berücksichtigung der Unterschiede.
      Die exfrau des Arbeitskollegen ist verpflichtet die erhaltenen Alimente zum Unterhalt in der stationären Betreuung zu geben. Ganz simpel und Gerecht, wenn der Arbeitskollege in seinem Frust unterstellt, die Frau kassiert ab, sind das unverarbeite Gefühle.
    • AdiB 27.10.2016 06:54
      Highlight Highlight @Enzasa, als ob es nur ums geld ginge. Was ist mit dem kind. Das macht ihm am meisten wütent. Das kind hat einen vater der gewillt ist das kind zu sich zu nehmen und es gross zu ziehen. Da seine neue frau nur 60% arbeitstätig ist, ist sie auch bereit ihm dabei zu unterstützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 26.10.2016 08:41
    Highlight Highlight In der Schweiz müssen nur Männer in den Militärdienst, haben das tiefere Rentenalter, eine 4 Jahre tiefere Lebenserwartung, werden öfter Opfer von Gewaltdelikten, erhalten das gemeinsame Sorgerecht nur wenn Frau erlaubt, werden aufgrund ihres Geschlechts bei öffentlichen Stellenausschreibungen benachteiligt ausgewählt.
    Klingt wirklich wie Afrika.
    • Enzasa 27.10.2016 01:09
      Highlight Highlight Armer Mann, zieht den Nutzen aus dem Generationenvertrag ohne jegliche Nachteile oder Einbußen.
      Bei öffentlichen Ausschreibungen wird bei g l e i c h e r Qualifikation die Frau genommen, wie gemein.
      Dann auch noch von der Natur benachteiligt, vielleicht leben Frauen länger, weil sie weniger jammern, weil sie mehr arbeiten, weil sie Verantwortung für sich, der Familie und der Gesellschaft tragen.
  • sheshe 26.10.2016 08:20
    Highlight Highlight "Weltweit erhalten Frauen durchschnittlich die Hälfte des Gehalts ihrer männlichen Kollegen, obwohl sie im Schnitt länger arbeiten."
    Ist das wirklich so? Wird da länger arbeiten im Sinne von später pensioniert oder täglich mehr Stunden gemeint?

    Noch etwas anderes, wir haben ja in der Schweiz viele GAVs: Sind dort die Löhne zwischen den Geschlechtern auch unterschiedlich?
  • kaiser 26.10.2016 08:07
    Highlight Highlight Ein fairer Gender Report wäre was. Dieser Report ist aber ziemlich schräg.

    Beispiel 1: bei Tertiär Education ist Qatar Nr. 1 weil der Anteil der Frauen die Männer um ein Faktor von 6.32 übersteigt. Dieser Gap wird in diesem Report bevorzugt behandelt vor Ländern welche einen gleichmässigen Anteil Frauen und Männer hat. Dasselbe Prinzip wird überall angewendet auch bei Lebenserwartung usw.

    Beispiel 2: der Lohn wird im Durchschnitt pro Person im Land. Das würde nur funktionieren wenn alle genau gleichviel bezahlte Arbeit hätte. Dieser und andere Faktoren sind aber nicht berücksichtigt.
    • Karl33 26.10.2016 09:39
      Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehe, heisst das, das Diskriminierung oder Schlechterstellung von Männern komplett ignoriert wird.
      Wer kann hinter einer solchen Studie stehen, echt?
  • fcsg 26.10.2016 07:50
    Highlight Highlight Lohn ist halt immer Verhandlungssache und kann deshalb kein Kriterium sein um die Gleichberechtigung darzustellen... Es gibt weniger Frauen in führenden Positionen? Richtig, aber vielleicht wollen einfach mehr Männer als Frauen Karriere machen? Wurde dieser Faktor mal untersucht?
    • dave1771 26.10.2016 09:43
      Highlight Highlight Ja Männer beharren doch eher mehr auf einem Toplohn, Frauen geben eher nach! Subjektive Erfahrung!
    • Enzasa 27.10.2016 01:13
      Highlight Highlight Ist es nicht eher so, dass Männer in führenden Positionen grundsätzlich eher Männer wählen, weil man in seinem männlichen Beziehungsgeflecht bleiben will.
    • Enzasa 27.10.2016 10:59
      Highlight Highlight Auf weltweite Untersuchungen zu diesem Thema und auf Analysen wieso es so schwierig ist eine Frauenquote ein zu führen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Träumerei 26.10.2016 07:47
    Highlight Highlight Echt traurig, dass die Gleichstellung von Mann und Frau keine Fortschritte macht. Wann wird der Mann bezüglich Militärdienst, Vaterschaftsurlaub und Sexualstrafrecht endlich gleich gestellt?
    #SchweizerAufschrei
    • Enzasa 27.10.2016 01:17
      Highlight Highlight Der Mann verliert wegen dem Militärdienst 2 Berufsjahre die Frau pro Kind 5 und zwar auch wenn sie weiter arbeitet, denn sie könnte schwanger werden und wird deswegen nicht befördert eingesetzt etc.
      Typisch Mann. Mememe wegen paar Monate, die Frau schweigt und jammert nicht wegen der Jahre
    • Enzasa 27.10.2016 11:04
      Highlight Highlight Kinderkriegen ist die freie Entscheidung der Frau, Nutznießer ist aber auch der Mann bzw. die gesamte Gesellschaft.
      Alle profitieren und nur einer soll zahlen? Ist das ein Beispiel für Solidarität?
    • Enzasa 27.10.2016 11:11
      Highlight Highlight Es waren genau diese "Argumente" die gegen ein Stimmrecht für Frauen sprachen und sich hartnäckig hielten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 26.10.2016 07:34
    Highlight Highlight Das Rentenalter ist immer noch nicht gleich.
    • Citation Needed 27.10.2016 21:13
      Highlight Highlight Weisst du, dass der Bundesrat Forderungen, das Rentenalter anzugleichen, jahrelang mit dem Einwand abschmetterte, erst müsse man die Diskriminierung im Arbeitsleben beheben? Sonst würde eine Ungerechtigkeit verschärft, nicht Gerechtigkeit geschaffen.
  • dääd 26.10.2016 06:50
    Highlight Highlight 15:52

    Bei einem Arbeitstag bis 17:00 arbeiten Frauen durchschnittlich ab 15:52 gratis.

    So auch heute. Wecker stellen, durchschnaufen und weiterarbeiten.

    q.e.d. Feminismus
    • Brienne von Tarth 26.10.2016 07:49
      Highlight Highlight Ich hab mal zwei Fragen zum Lohn.

      Wenn ein Mann beim Vorstellungsgespräch 4500.- verlangt und das bekommt und dann ein Jahr später noch ein Arbeiter (Mann) mit der gleichen Funktion eingestellt wird, der aber 4800.- verlangt und das bekommt, bin ich dann als Mann selber Schuld oder nicht?

      Wenn eine Frau beim Vorstellungsgespräch 4500.- verlangt und das bekommt und dann ein Jahr später noch ein Arbeiter (Mann) mit der gleichen Funktion eingestellt wird, der aber 4800.- verlangt und das bekommt, bin ich dann als Frau selber Schuld oder nicht?
    • Erasmus von Ottendamm 26.10.2016 08:20
      Highlight Highlight Wieso die Blitze?
      Es ist eine Tatsache, nüchtern zusammengefasst.
      @dääd, vielleicht rufst du nächstes mal einen Arbeitsstreik aus😉
    • Fabio74 26.10.2016 08:25
      Highlight Highlight Aha und männer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith 26.10.2016 04:15
    Highlight Highlight Wie kann die politische Mitwirkung der Frauen kleiner sein als die der Männer, wenn Frauen einen grösseren Wähleranteil ausmachen? Internalisierte Misogynie?
    • lilie 26.10.2016 07:08
      Highlight Highlight @John Smith: Ich habe mich das Gleiche gefragt. Vermutlich wurde aber auch geschaut, wie gross der Anteil an Politikerinnen ist.
    • Macke 26.10.2016 07:31
      Highlight Highlight @John Smith: Es gibt in der Schweiz einen grossen Unterschied bei Abstimmungen. Frauen, die nach 1970 geboren wurden und mit dem Stimm-/Wahlrecht aufgewachsen sind, stimmen und wählen sehr viel häufiger als Frauen, die sich das Stimmrecht erkämpfen mussten. Aber ich nehme wie lilie an, dass die Anzahl an PolitikerInnen entscheidend war.
    • loplop717 26.10.2016 08:15
      Highlight Highlight Also heisst das wenn man als Frau einen Mann wählt macht man die schweiz sexistischer? Das ist ja mal wieder kompletter schwachsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 26.10.2016 02:08
    Highlight Highlight Das ist wahr die RS für Frauen soll immer noch unterschiedlich sein zu dem für Männer
    • Charlie Brown 26.10.2016 07:26
      Highlight Highlight @Aeromoca: Etwa so abgelutscht wie der Lohnunterschied. In dem Fall diskutieren wir beides nicht mehr? Kann ja nicht das Ziel sein...

      Der Geburtsvergleich ist sinnlos. Natur gegen Sozialisierung. Eins ist anpassbar, das andere nicht.
    • dracului 26.10.2016 07:30
      Highlight Highlight Diesen vorschnellen Einwand mag ich nicht mehr hören, bis die Grundlagen für diese mögliche Folgediskussion geschaffen sind. Erst wenn die Benachteiligung der Frauen behoben sind und Mann und Frau endlich auf der gleichen Augenhöhe sind, was zum Beispiel auch die Teilung der alltäglichen Hausarbeit beinhaltet, dann kann über einen "Dienst am Staat" nachgedacht werden. Heute ist der Ruf nach Wehrpflicht der Frauen nur eine weitere Unterdrückungsmassnahme, welche das bestehende Ungleichgewicht noch weiter verschärfen würde, und das wäre ein falsches Zeichen!
    • mostkopf 26.10.2016 07:31
      Highlight Highlight @Aeromoca "Die paar wochen Wandern und Bier saufen im grünen Anzug rechtfertigen deine Meinung nach lebenslange Ungleichheit?" - Also....im Moment ist es ja ungleich, von dem her sehe ich die Logik dahinter nicht wirklich. Und warum sollte man einen Dienst mit einem natürlichen Prozess, welcher für unsere Menschheit nötig ist, vergleichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 26.10.2016 01:09
    Highlight Highlight Wie kann Ruanda laut Text 68% haben und die Schweiz 77%, aber im Ranking trotzdem vor der Schweiz sein?
    • Watson - die Weltwoche der SP 26.10.2016 08:53
      Highlight Highlight Magic
  • Maett 26.10.2016 00:53
    Highlight Highlight Was macht Island eigentlich genau besser? Das Argument "gleiche Löhne" ist viel zu diffus, weil das sehr Lebenslaufabhängig ist, zudem kommt es auch immer darauf an, wie man rechnet. Wenn man die Affinität von Frauen berücksichtigt, (freiwillig) eher in schlechter bezahlten Jobs zu arbeiten und eher selten Führung zu übernehmen, oder gleich selber Unternehmen zu gründen, sind die Löhne heute ja eigentlich mehr oder weniger gerecht. Man darf ja nicht vergessen dass Frauen durchschnittlich mehr Krankheitstage ausweisen und Schwangerschaftsurlaub beziehen können, den die AG berappen müssen.
    • Randy Orton 26.10.2016 01:57
      Highlight Highlight Die Löhne werden sicher in den gleichen Jobs verglichen und da werden Frauen halt oft immer noch schlechter bezahlt als Männer.
      Ich vermute Island ist wie die Phillipinen dank der vergleichsweise hohen Quote an Frauen im Parlament höher gewertet.
    • who cares? 26.10.2016 04:42
      Highlight Highlight Freiwillig
    • Charlie Brown 26.10.2016 06:26
      Highlight Highlight Schwangerschaftsurlaub gibt es nicht.

      Meinst du Mutterschaftsurlaub? Die im Schnitt 1.5 x 14 Wochen pro Berufsleben, welche nota bene die EI bezahlt, nicht der Arbeitgeber? Und wie viel Absenz hat ein Mann im Schnitt wegen Dienstleistung?
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