Schweiz
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Corina Gredig Co-Praesidentin glp Kanton Zuerich strahlt nach den Sitzgewinnen im Konferenzzentrum Walcheturm in Zuerich bei den eidgenoessischen Wahlen am Sonntag, 20. Oktober 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Auch Corina Gredig von den Grünliberalen hat das Anliegen unterzeichnet. Bild: KEYSTONE

«Die Schweiz kann das!» – U35-Parlamentarier rufen zu Solidarität mit Risikogruppen auf



In einem gemeinsamen Appell wenden sich 19 eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier – alle jünger als 35 Jahre – an die Öffentlichkeit. Ziel ihres Aufrufs: Die im Kampf gegen den Coronavirus engagierten Leute moralisch zu unterstützen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.

In einer Mitteilung, die der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth auf Facebook gepostet hat, heisst es:

«Wir sind überzeugt: Gemeinsam können Bevölkerung, Wirtschaft und Politik in der Schweiz den Corona-Virus besiegen. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für den grossen Einsatz bedanken, den besonders das Personal im Gesundheitswesen bereits geleistet hat, in diesen Stunden leistet und in den nächsten Tagen und Wochen leisten wird. Wir haben grosses Vertrauen darin, dass Sie, liebe Gesundheitskräfte, unsere Eltern, Grosseltern, Freund*innen und Kinder mit enormem Einsatz sicher durch diese Krise bringen werden. Sie sind die Held*innen dieser Stunden.»

epa08081987 (L-R) Newly elect National Councillors and roommates Mike Egger, People's Party SVP, Franziska Ryser, Green Party, and Andri Silberschmidt, Federal Democratic Party FDP, pose for a photograph in the living room of their common apartment, in Bern, Switzerland, 19 December 2019 . The three politicians who live in Zurich and St. Gallen, use the apartment during parliamentary sessions.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE

Wollen den Bundesrat im Corona-Kampf unterstützen: Mike Egger (SVP), Franziska Ryser (Grüne) und Andri Silberschmidt (FDP), die gemeinsam in einer WG in Bern leben. Bild: EPA

Gerade von ihrer Generation seien jetzt Solidarität und Rücksicht gefordert, heisst es. Es gehe nicht primär um die gesunden Jungen, sondern um jene, deren Gesundheit oder Leben ernsthaft und unmittelbar gefährdet seien.

Es gelte, die von den Behörden auferlegten Massnahmen und Regeln ohne Einschränkung zu beachten. Sich dem «Social Distancing» zu verweigern sei kein Zeichen von Mut, sondern dumm.

«Wir rufen unsere Generation in der ganzen Schweiz zu solidarischem Handeln auf. Unterstützen wir gefährdete Menschen und ältere Personen in dieser Situation. Helfen wir ihnen Aufgaben des täglichen Lebens zu erledigen, die sie nicht mehr selber machen können. Wir begrüssen die grosse, spontane Solidarität, die in der ganzen Schweiz entstanden ist. Wir sind sicher, dass wir im Namen unserer Generation über alle Parteien hinweg der Bevölkerung und der Politik unsere Solidarität und Unterstützung anbieten dürfen. Wir rufen alle gesunden Jungen auf: Tragt euch in den zahlreichen Gruppen ein, bietet eure Hilfe im Quartier an. Weitere Infos gibt es z.B. hier www.hilf-jetzt.ch.»

Gerade das Thema Kinderbetreuung sei in den kommenden Wochen und Monaten eine ausserordentliche Herausforderung, dort gelte es, schnell, unkompliziert und umfassend Lösungen zu finden.

Unterzeichnet haben das Schreiben Politikerinnen und Politiker über alle Parteigrenzen hinweg.

Der Post auf Facebook:

Die unterzeichnenden National- und Ständeräte und -rätinnen (in alphabetischer Reihenfolge):

(rst)

Die Verordnung des Bundesrats zum Coronavirus

«Ich habe keine Angst» – Diese Leute waren an der Langstrasse

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    Alle Leser-Kommentare
  • banda69 15.03.2020 15:39
    Highlight Highlight Bei mir im Geschäft wird darauf gepocht, dass man zur Arbeit ins Geschäft kommt. Mehrere Mitarbeiter sind in der Risikogruppe. Leute reisen unnötig durch die ganze Schweiz an Meetings und Schulungen. Dies obwohl Homeoffice oder Videocalls problemlos möglich sind.

    Das Management palavert von internen Fach/Notfallteams, die sich um Notmassnahmen kümmern. "Wir haben alles im Griff." Blablabla. Einfach nur kompetenz- und verantwortungslos.
  • Fankhauserli 15.03.2020 14:49
    Highlight Highlight Hamsterkäufe: Es gibt einen Ort da spielen Menschenansammlungen keine Rolle, in den Warenhäuser. Alle haben Angst sich auf einem Skilift oder einer Viehschau mir Corona anzustecken, aber keiner hat Angst in Massen von Personen ihren Hamsterkauf zu tätigen. Noch amüsanter finde ich die sogenannte Risikogruppe (Senioren) gerade nach 17:00 oder am Samstag sich in diesen Menschenmengen tummeln.
  • kasparino_01 15.03.2020 14:23
    Highlight Highlight Leider zeigt gerade die ältere Generation kaum Solidarität. Gestern morgen, in einem grossen Coop im Mittelland waren 1/3 der Kunden Senioren, teils kaum mobil, und kauften sich zwei Joghurts und ein Brot. Auch meine Eltern, voll in der Risikogruppe, ü75 mit Vorerkrankung, stellen voll auf stur. Fahren ÖV, gehen einkaufen, treffen sich heute zum Geburtstag eines Cousins. Absolut unbelehrbar.
    • Chrigi-B 15.03.2020 14:48
      Highlight Highlight Musst mal direkt fragen ob sie gerne röchelnd, bäuchlings, mit Schlauch im Rachen am eigenen Saft ersauffen wollen?

      Oder im Falle einer Pandemietriage nach Hause geschickt werden, dort alleine und elendig verrecken wollen.

      Hat bei uns genützt - direkt ins Gesicht und nichts beschönigen, eher übertreiben und so markaber und bildlich wie nur möglich.
    • Ruggedman 15.03.2020 15:40
      Highlight Highlight Genau das beobachte ich auch jeden Tag. So nützen die getroffenen Massnahmen herzlich wenig.
  • RESCI 15.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Es spielt im Moment alles keine Rolle mehr.
    Um den Schaden zu begrenzen, müsste man eine 3-wöchige Ausgangssperre veranlassen, anstatt als wenn nichts wäre, am Sonntag alle raus spazieren zu gehen.
    Den Schweizern scheint die Lage nicht ernst genug zu sein, jedoch darf man anschliessend nicht dem BAG schuld geben, wenn man selbst alle Zeichen ignoriert hat.
    Die letzten 2 Generationen mussten nie auf etwas verzichten und werden dies nie wollen, bis wir mit dem einen oder andern Leben bezahlen. Der Schaden wäre jetzt nur klein, doch der Verzicht ja so tragisch.
    Schweizer denken,: ,,mit Folgen.‘‘
    • elco 15.03.2020 16:31
      Highlight Highlight Und was machen Sie nach den 3 Wochen?
    • RESCI 15.03.2020 20:31
      Highlight Highlight Das sollte eine Isolation sein, um die Ausbreitung einzudämmen, zu kontrollieren und zu stoppen.
      Ich denke der schaden wird später grösser sein.
      Aber ist natürlich schon schlimm wenn ich auf meinen Sonntagsspaziergang mit anschliessendem kaffe oder Restaurantbesuch verzichten muss....
  • elnino 15.03.2020 14:15
    Highlight Highlight Statt wie die Politik wochenlang Kreise zu ziehen, haben wir uns nachbarschaftlich bereits organisiert und eine Liste mit Helfern sowie ihren Handy-Nummern im Gang aufgehängt...
    • leu84 15.03.2020 17:59
      Highlight Highlight Was hat das mit der Politik zu tun? Was sie machen ist das Wesen unserer Politik. So ist auch unser Staatsgebilde aufgebaut. Gemeinde, Kanton und Bund. Wenn man die Sache selber organisieren kann, dann besser so. So kann der Staat (Gemeinde-, Regierungs- und Bundesrat) sich um das wesentliche Kümmern.
  • Noblesse 15.03.2020 13:53
    Highlight Highlight Macht politischen Druck, dass die Roche Schnelltests flächendeckend in Europa kommen. Es werden sogar Aerzte an der Front bei leichten Anzeichen nicht konsequent getestet! Mein Sohn arbeitet in einem CH-Spital. Nur so nebenbei...Das wäre politisch von Bern zu erwarten!!
  • Gigi,Gigi 15.03.2020 13:46
    Highlight Highlight Die Generation dumm wie Brot ist in Zürich immer noch am Brunchen, zu fünft um Zweiertischli!
  • andrew1 15.03.2020 13:45
    Highlight Highlight Sicherlich gut gemeint. Aber taten sind besser als worte und konkrete massnahmen und ziele wurden auch nicht definiert. Reines PR.
  • Gigi,Gigi 15.03.2020 13:42
    Highlight Highlight Sdf
  • TeaHead 15.03.2020 13:33
    Highlight Highlight Ich war gerade im Fitnessstudio. Habe ich etwas verpasst?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.03.2020 14:05
      Highlight Highlight Gigi,Gigi...hat um 13.46 die passende Antwort darauf
    • Ueli der Knecht 15.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Wurden die Präventionsmassnahmen gemäss COVID-19-Verordnung 2 Art, 6. Abs. 2 lit. a-d eingehalten?
      https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/60655.pdf
    • TeaHead 15.03.2020 16:08
      Highlight Highlight Absolut! Die Geräte wurden regelmässig vom Personal desinfiziert und es waren auch weniger als 50 Personen anwesend.
  • Locutus70 15.03.2020 13:31
    Highlight Highlight Coole Aktion
  • Lonzia 15.03.2020 13:21
    Highlight Highlight Jahrelang wurden Betten reduziert und das Gesundheitssystem marktorientiert gestaltet. Das Personal läuft schon lange am Limit und ist mehr als bereit, über alle Grenzen hinaus zu wachsen. Danke!!!!
    Nur, wann liebe Politiker, liebe Allgemeinheit werden sie sich erholen können? Nach monatelanger Krise werden die verschobenen Operationen wohl nachgeholt werden müssen und darauf wird wieder der Alltag eintreten (hoffentlich). Denkt bitte auch in den Monaten und Jahren nach Covid-19 an die Pflegenden, Ärzte, Reinigungspersonen und alle anderen in den Spitälern. Wir sind aufeinander angewiesen!
    • Schantall-jennifer 15.03.2020 15:29
      Highlight Highlight @Lonzia
      Ich würde dir am liebsten 100 ❤️li geben. Ich arbeite im Gesundheitssystem & bekomme die Sparmassnahmen fast täglich zu spüren. Und ja: Coronavirus mehrheitlich überstanden heisst Arbeit nachholen...

      Überzeit abbauen wird für Ärzte & Pflegepersonal fast unmöglich.
  • Kax 15.03.2020 13:15
    Highlight Highlight Der Mensch ist dumm und braucht darum Vorschriften. Insbesondere die Jungen checken es einfach nicht. Auf keinen Fall zuhause bleiben. Italien 2.0 ist vorprogrammiert.
    • Chrigi-B 15.03.2020 13:22
      Highlight Highlight Ja klar, sag das den Ü65er die sich seit 2 Wochen nicht an die Empfehlungen des BAG halten.

      Insbesondere die Alten checken es nicht, so sieht es aus verehrter kax.
    • grumpygirl 15.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Insbesondere die Jungen? Wie kommst du darauf? Ich sehe auch haufenweise Rentner im ÖV zu Stosszeiten, die es wohl auch nicht checken?
      Hört mal auf immer die Schuld anderen Generationen zuzuschieben! In jeder Altersklasse gibt es Idioten.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.03.2020 14:06
      Highlight Highlight Als Ü65 kann ich dir sagen....das Bewusstsein bei den Ü65 ist kaum grösser als bei den Jungen
  • John Henry Eden 15.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Haben nicht einige auf dieser Liste noch vor kurzem nach einer Verjüngung gerufen?

  • Celia* 15.03.2020 13:12
    Highlight Highlight Super Ansatz, es ist wichtig gerade für die „Jungen“ ein Signal zu senden!

    Wenn ich sehe, wieviele am Samstag noch ganz normal in Cafes in der Innenstadt eng beisammen sassen, wird mir aber etwas schlecht...

    Mehr als Solidarität beim Kinderhüten, wäre die Solidarität, jetzt endlich zu Hause zu bleiben. 80% haben keine bis wenige Symptome - gerade wir Jungen können umbewusst Träger sein und das Virus fröhlich weiterverbreiten, bis es voll zuschlägt.

    Aus Frankreich kam der Kommentar: „Achtung, das Begrüssungküsschen dass du deiner Kollegin gibst, kann der Todeskuss für ihre Mutter sein!“
  • Resche G 15.03.2020 13:11
    Highlight Highlight Ich habe ein bisschen mühe Freunde nicht mehr zu treffen und sozialle Kontakte zu minimieren und dann am Montag rotzen unsere Kinder wieder in der Kita mit 20 anderen rum.
    • 1of8mio 15.03.2020 13:33
      Highlight Highlight Das ist aktuell alles Deine Wahl. Wären Deine Kids 2-3 Jahre älter müsstest Du zuhause bleiben. So wie ich z.B. jetzt auch 🤷🏼‍♂️.
    • Resche G 15.03.2020 13:40
      Highlight Highlight Nicht falsch verstehen... Ich halte mich daran, kein Bier mehr nach Feierabend und kein Training... Aber verstehe dann halt nicht wieso ich meine Kinder noch in die Kita schicken muss. Wer Kinder hat weiss, das diese allerhand Krankheiten nach hause bringen.
    • Resche G 15.03.2020 14:11
      Highlight Highlight "Das ist aktuell alles Deine Wahl" so meine Wahl ist das nicht... Solang die Kitas nicht geschlossen sind muss ich diese bezahlen und kann mich auch nicht auf der Arbeit entschuldigen.
  • cal1ban 15.03.2020 13:07
    Highlight Highlight Ist ja schön und gut aber ich möchte, dass der Bundesrat sich jetzt vermehrt direkt an die Öffentlichkeit wendet. Kanzler Kurz hat schon längstens in den Krisenmodus geschaltet und informiert klipp und klar. Warum macht das keiner bei uns?
    • äti 15.03.2020 14:12
      Highlight Highlight Machen und Schwatzen sind zwei Paar Schuhe. Ich bevorzuge das Erstere.
    • Celia* 15.03.2020 15:13
      Highlight Highlight Pressekonferenz am Freitag Nachmittag wurde live gestreamt, konnte sich jeder anschauen. Findest du auch immer noch auf Youtube.

      Hauptsache motzen....

  • Mutbürgerin 15.03.2020 13:03
    Highlight Highlight Bis jetzt haben Staat und Politik versagt. Die Schweiz wird vom Ausland isoliert und gemieden. Diese lächerlichen Durchhalteparolen und symbolischen Aktionen von jungen Berufspolitikern interessieren niemanden.
    • Pat the Rat aka Ninetosix Homofissix 15.03.2020 13:33
      Highlight Highlight Genau... Und in den anderen Ländern spazieren alle weiterhin gemütlich über die Grenzen... 🤦🤦‍♀️🤦‍♂️

      Momentan isolieren alle Länder sich untereinander und sich selbst!
    • äti 15.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Mutbürger
      Es haben längst alle gecheckt: ausser dir sind alle Versager, Deppen, Faule, Dummköpfe. Dank dir funktioniert noch manches auf der Welt.
      Wie machst du das bloss? Poste bitte eine Liste deiner wundersamen Tätigkeiten.
    • leu84 15.03.2020 18:03
      Highlight Highlight Was ist ihr Problem?
  • Vecchia 15.03.2020 12:38
    Highlight Highlight Nette Geste, aber ich persönlich erwarte jetzt - oder spätestens, wenn die Krise abflauen sollte - Taten! Und zwar alle möglichen Vorstösse und Regelungen, die dazu führen, dass

    - das Pflegepersonal betreffend Lohn und Arbeitsbedingungen die Wertschätzung erhält, die es verdient.
    - man endlich das Wohl des Personals und eine krisenbeständige Infrastruktur im Gesundheitswesen durchsetzt, statt zu Lasten von Menschen Rendite und Gewinne zu fördern.

    Die Politik kann dem Medizinpersonal nicht genug danken, denn sie hat diese Berufsgattung aus Profitgier im Stich gelassen.
    • Hiker 15.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Es sind jetzt nicht nur die Politiker die da an den zuständen im Gesundheitswesen schuld sind. Wir als Gesellschaft wählen diese Politiker! Eine Mitschuld ist nicht von der Hand zu weisen. Ziehen wir die Lehren aus diesem Desaster und denken wir daran bei zukünftigen Entscheiden. Nur leider zeigt die Erfahrung, dass es damit nicht weit her ist. Fukushima und Deep Water Horizon lassen grüssen um nur zwei Beispiele zu nennen.
  • beaetel 15.03.2020 12:35
    Highlight Highlight Ich kenne Menschen über 70, die sich ähnlich wie Trump, strikt weigern, auch nur ein Detail ihrer Lebensgewohnheiten zu ändern! Die beleidigt sind, wenn man ihnen die Hand nicht geben will und einen dazu nötigen es trotzdem zu tun! Dann auch diese Distanzlosigkeit. Wer sich gewöhnt ist, einem beim Reden nahezukommen einem anfassen, können solche Gewohnheiten, ja Charaktereigenschaften kaum ändern. Da nützt denn auch jegliche Solidarität der Jungen nichts, wenn es alte sture Säcke gibt, die meinen, diese „Grippe“ sei nicht besorgniserregend und die Massnahmen dagegen völlig unverhältnismässig.
    • CalibriLight 15.03.2020 12:49
      Highlight Highlight Ich kenne Menschen über 70, die sich sehr genau an die Empfehlungen halten.
    • Ryno 15.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Und ich kenne Menschen die um jeden Preis Party feiern möchten, Demonstrieren möchten ohne Rücksicht auf die Risikogruppen. Sie sehen also ob jung oder alt es gibt immer solche die sich nicht anpassen möchten. Also lassen sie doch bitte ihre beleidigenden Worte.
    • Kax 15.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Ich kenne Leute über 70 wo sich einen Dreck über die BAG Empfehlungen scheren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reptile 15.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Es wird alles nichts bringen. Wir sind verloren. Das wird eine Katastrophe unfassbaren Ausmasses werden die nächsten Woche und 95% der Bevölkerung wird infiziert sein und ein riesiger Anteil Ü60 wird sterben. Es ist unfassbar...
  • Zeit_Genosse 15.03.2020 12:31
    Highlight Highlight Sich jetzt als Metahelfer hervorzutun mag Geschmacksache sein, vieles läuft bereits ohne mediale Orientierung und Beachtung. Bitte Medien, gebt den unbekannten Helfenden eine Sichtbarkeit und nicht den Politikern. Wir brauchen Macher an der Front und keine medienwirksamen Koordinatoren.
  • arni99 15.03.2020 12:18
    Highlight Highlight Dann werden wir also die bis jetzt angeordneten Massnahmen oder noch strengere die sicher noch kommen werden bis min. ende Jahr erdulden müssen (mit allen katastrophalen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft) da es im besten Fall mindestens 1 Jahr dauert bis ein Gegenmittel oder ein Impfstoff vorhanden ist. Oder aber die Risikogruppen gehen in Quarantäne und der Rest macht das Virus durch, die einen mit minimalen Folgen, die anderen mit etwas schwereren. Aber danach ist ein Grossteil der Bevölkerung immun gegen das Virus.
    • Locutus70 15.03.2020 13:35
      Highlight Highlight In einem Jahr braucht es keinen Impfstoff mehr, dann ist der größte Teil der Gesellschaft durchseucht und entweder gesund und immun oder gestorben.
  • Defekte Demokratie 15.03.2020 12:15
    Highlight Highlight Tolle Initiative. Was leider immer zu wenig klar ausgesprochen wird: es geht nicht NUR um Solidarität der jüngeren gegenüber der älteren Generationen. Es geht auch darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit das Gesundheitswesen nicht zu überfordern. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass auch für Standard-OPs das Personal, der Platz und das Material fehlt. Somit würden z.B. dann auch 20-jährige an geplatzten Blinddärmen oder an Verkehrsunfällen sterben, weil sie nicht mehr behandelt/transportiert werden können. Das sollte den unverbesserlichen Partygängern vor Augen geführt werden.
  • Thomas G. 15.03.2020 12:09
    Highlight Highlight Es wird als grösste Dummheit der Schweiz in die Geschichte eingehen zu meinen Covid19 sei nur für alte und kranke gefährlich. Es sind alle betroffen, das Virus bringt Menschen jeden Alters um. Insgesamt sind es 3% aller Infizierten, d.h. einer von 30. Man muss die Seuche stoppen und das geht nur wenn der Bunf endlich den Lockdown verordnet. Solidarität ist gut und schön, der Aufruf löblich, das Virus lässt es aber kalt. Bleibt zu Hause!
    • soulpower 15.03.2020 12:59
      Highlight Highlight Thoma..habe dir auch ein like gegeben, aber das "bleibt zu Hause" gilt es nun dringendst zuorganisieren: Alte Menschen können/sollten nicht mehr einkaufen gehen, arbeitende Mütter und Vätern müssen ihre Kinder alleine zu Hause lassen...usw. Dieser Aufruf der Jungpolitiker zu Solidarität untereinander ist dringend nötig!

      https://www.hilf-jetzt.ch/
  • Faxepo 15.03.2020 12:04
    Highlight Highlight Danke dass Ihr Euch für unsere Eltern und Großeltern einsetzt 👏🏽
  • soulpower 15.03.2020 12:03
    Highlight Highlight Bravo! Finde es schön dass sich junge Politiker vereinen um sich solidarisch dem Virus entgegenzusetzen. Hoffentlich machen hier auch die sogenannt "bürgerlichen" Parteien noch vermehrt mit. Im Moment geht es wirklich nicht mehr darum, sein eigenes politisches Süppchen zu kochen.
  • MartinZH 15.03.2020 12:02
    Highlight Highlight Peinlich, wie diese Jungpolitiker die Corona-Krise gerade jetzt zum Anlass nehmen, um politsches Kapital daraus schlagen zu wollen. Das Thema jetzt politisch zu bewirtschaften, ist einfach nur degoutant! Eine billige PR-Aktion auf allertiefstem Niveau! Hoffentlich merken das auch ihre Wähler. Pfui! 😝
    • MahatmaBamby 15.03.2020 12:09
      Highlight Highlight Dein Verhalten und Kommentar, ja die sind auf allertiefstem Niveau
    • Macke 15.03.2020 12:11
      Highlight Highlight Was sollen sie denn anders machen? Sie nutzen ihre Reichweite, um eine wichtige Botschaft zu verbreiten und auf Plattformen aufmerksam zu machen.
    • _Qwertzuiop_ 15.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Also ist nichts tun besser? Toller Ansatz, muss schon sagen, genau deshalb sieht es bei uns aus wie in Italien vor erin paar Tagen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mon tuno 15.03.2020 11:49
    Highlight Highlight Und was soll das jetzt bringen? So konkret?
    Damit man im Gespräch bleibt und die Kuh noch ein wenig melken kann?
    • soulpower 15.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Nicht einverstanden: die Kuh wird sowieso gemolken werden müssen. Und den Jungpolitikern, welche endlich konkret etwas zur Solidarität tun wollen, sollte man einfach mal keinen Eigennutz unterschieben: Das ist unterste Schublade!
  • glointhegreat 15.03.2020 11:38
    Highlight Highlight Dass es das überhaupt braucht. ... Bei den unverbesserlichen wird auch das nicht ankommen.
  • S. S. 15.03.2020 11:38
    Highlight Highlight Günstige PR-Aktion!
    • äti 15.03.2020 18:22
      Highlight Highlight .. weil es dir nicht in den Sinn gekommen ist?
  • Herbsli69 15.03.2020 11:32
    Highlight Highlight Bravo!
  • Pummeleinhorn 15.03.2020 11:32
    Highlight Highlight Was man auch mal betonen muss, das Virus (kann) auch jüngere schwer treffen sie sterben vielleicht nicht aber es gibt auch fälle, wo auf der Intensivstation gelandet sind

    • beaetel 15.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Jeder kann sterben, egal wie alt, je nach Vorerkrankung!
    • Locutus70 15.03.2020 13:38
      Highlight Highlight @Pummeleinhorn - Entscheidend ist nicht das Alter, sondern Vorerkrankungen und/oder schwaches Immunsystem.
      Daher ist es wichtig, sein Immunsystem zu stärken. Das geht mit gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmässiger Bewegung/Sport.
  • Clife 15.03.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich sehe viele linke Personen in der Liste und sympathisiere automatisch stark mit den einzelnen Mitte und Rechtspersonen, die sich hier eingetragen haben. Solidarität ist wichtig und genau das will ich eigentlich von links bis rechts sehen. Nur gemeinsam können wir etwas dagegen unternehmen!
    • Leowind Pilz 15.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Das sind alle U35-Parlamentarier. Die linken sind halt da eher jünger und weiblicher unterwegs als die bürgerlichen, daher sind auch weniger von Mitte-Rechts in der Liste.
    • Hiker 15.03.2020 12:03
      Highlight Highlight Ja das ist auch meine Meinung. Ich bin überzeugter linker, aber ich ziehe meinen Hut vor dem SVP Mann Mike Egger. Jetzt ist nicht die Zeit politische Spiele zu spielen.
    • Whal 15.03.2020 12:14
      Highlight Highlight Da muss ich Dir beipflichten. Die Bürgerlichen werden sich erst wieder melden, wenn es um ihre eigenen Vermögen oder um die der grossen Unternehmen geht. Die Unterschicht und der Mittelstand wird seit längerem vernachlässigt. Hauptsache der Oberschicht geht es gut.
      Von Solidarität keine Spur.
      Wir müssen jetzt alle zusammenhalten.
      Italien opfert seine Wirtschaft für seine Bevölkerung.
      Geht es nach den Bürgerlichen so wird in der Schweiz die Bevölkerung für die Wirtschaft geopfert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 15.03.2020 11:27
    Highlight Highlight "Es gehe nicht primär um die gesunden Jungen, sondern um jene, deren Gesundheit oder Leben ernsthaft und unmittelbar gefährdet seien."

    Trotzdem halten sich die Risikogruppen seit 2 Wochen nicht an die Empfehlungen des BAG und denken sie wissen alles besser.

    HAUSARREST FÜR ALLE Ü65!
    • Nevermind 15.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Hausarrest für alle wird noch kommen. Dann darf man nur noch raus um Lebensmittel zu holen oder um zu arbeiten.
      Oder wir haben glück und die bisherigen Massnahmen werden von jedem umgesetzt und nützen dann auch.
    • CalibriLight 15.03.2020 11:47
      Highlight Highlight Was für ein asozialer und statistisch nicht belegter Kommentar. Und viele hier finden das auch noch gut.
      "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral".
    • äti 15.03.2020 11:57
      Highlight Highlight Chrigi: wieso 65 und nicht 60,61,62,63,64,66 etc? Lotto-Zahl?
    Weitere Antworten anzeigen

Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

Was haben die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in den letzten Wochen geleistet?Viele erleben, dass ihr Berufsalltag …

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