Schweiz
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Punkte sammeln mit sozialem Einsatz: Studierende fordern Social Credits

Die Uni Basel überlegt, ein Kreditpunkte für soziales Engagement einzuführen. Sie wäre damit bereits die dritte Universität in der Schweiz.

Mélanie Honegger / ch media



Students in a lecture hall at the Institute of Exercise and Health Sciences ISSW at the University of Basel in Basel, Switzerland, pictured on May 3, 2011. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Studenten in einem Hoersaal am Institut fuer Sport und Sportwissenschaften ISSW an der Universitaet Basel am 3. Mai 2011. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Sollen künftig nicht nur fürs Büffeln belohnt werden: Studierende an der Universität Basel. Bild: KEYSTONE

Die Forderung dürfte für Unstimmigkeiten sorgen: Der Studierendenrat der Uni Basel hat sich vergangene Woche für die Einführung sogenannter Social Credits ausgesprochen. Die Studierenden haben den Antrag relativ klar mit 12 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und 6 Enthaltungen angenommen und ans Rektorat überwiesen. Damit sollen an der Uni Basel neu auch soziale Tätigkeiten mit Kreditpunkten belohnt werden.

Das Konzept ist in der Schweiz bereits bekannt. An der Uni Luzern wurde es 2003 eingeführt, an der Uni St. Gallen gibt es ein ähnliches System. Der Basler Antrag stammt von David Ineichen von der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Sein Anliegen ziele darauf ab, sozialem Engagement mehr Gewicht zu verleihen. «Es braucht immer wieder Freiwillige, zum Beispiel beim Offenen Hörsaal, zur Leitung von Tutoraten und Nachhilfegruppen oder zur Pflege der Uni-Gärten», sagt er auf Anfrage.

Rektorin: «Es wird einen Aufschrei geben»

Obwohl die Uni Basel in der Vergangenheit der Einführung solcher Social Credits skeptisch gegenüberstand, scheint das Vorhaben beim Rektorat auf Anklang zu stossen. Uni-Sprecher Matthias Geering will auf Anfrage zwar keine Auskunft geben. Das Protokoll zur Sitzung des Studierendenrats, der sich im November mit Rektorin Andrea Schenker-Wicki getroffen hatte, liegt der bz aber vor. Und das Dokument zeigt klar: Die Rektorin steht dem Anliegen offen gegenüber. «Das finde ich eigentlich gut, bringt das doch mal ein», soll Schenker-Wicki gesagt haben. Das Konzept ermögliche es, soziale Fähigkeiten zu fördern.

Auch Initiant David Ineichen spricht von einer «begeisterten» Reaktion vonseiten der Rektorin. Wenn, dann würde sie die Regelung für alle Fakultäten einführen, so Schenker-Wicki. «Es wird einen Aufschrei geben in den Fakultäten, aber probiert es trotzdem», soll sie gesagt haben. Tatsächlich wurde die Einführung der Social Credits auch an der Uni Luzern nicht nur wohlwollend aufgenommen. Eine Studentin berichtete auf dem Blog «Zentralplus», die Universität habe vor allem auch ein finanzielles Interesse an der geleisteten Gratisarbeit, beispielsweise, wenn Studierende für Kreditpunkte Tutorate leiten oder am Infotag Flyer verteilen. Von Studierenden häufig geäussert wird zudem die Gefahr, dass sich ohne Belohnung niemand mehr freiwillig engagieren wolle.

«In der Soziologie vergeben wir bereits seit langem Kreditpunkte für Praktika.»

Die Befürchtung, Studierende würden sich künftig nur noch für Kreditpunkte engagieren, kommt Peter Streckeisen bekannt vor. Der Soziologe ist an der Uni Basel als Privatdozent tätig und hat sich vor rund fünfzehn Jahren gegen die Einführung des Bologna-Systems gewehrt. «Damals hatten wir die genau gleichen heftigen Diskussionen», erzählt er. «Mit Bologna wurde eine neue Philosophie an der Uni eingeführt.» Statt intrinsischer Motivation und kritischem Denken habe das neue System unter den Studierenden eine opportunistisch-instrumentelle Haltung gefördert. Eine Einführung sogenannter Social Credits stelle denn auch keine derart grosse Veränderung dar. Bereits heute gebe es bei den Geistes- und Sozialwissenschaften die Pflicht, im freien Wahlbereich Punkte zu sammeln. «In der Soziologie vergeben wir bereits seit langem Kreditpunkte für Praktika.»

Vor acht Jahren noch der falsche Ansatz

Auch andere Fakultäten kennen solche Regelungen. An der Theologischen Fakultät wird die Mitarbeit bei Thementagen oder Projektarbeiten mit Punkten vergütet, an der Medizinischen Fakultät sind Praktika per se Teil des Pflichtprogramms. Die bisherigen Regelungen sind denn auch der Grund, weshalb sich die Uni Basel in der Vergangenheit gegen die Einführung von Social Credits entschieden hat. Soziale Kompetenzen, beispielsweise Kommunikations- und Teamfähigkeit, würden in Seminaren bereits genügend gefördert. «Durch diesen Ansatz ist das Ziel einer im Studium entwickelten und geförderten Sozialkompetenz besser erreichbar als durch Social Credits», sagte Hedwig Kaiser, die damalige Vizerektorin Lehre der Uni Basel, vor acht Jahren zum «Tages-Anzeiger».

Vorbild Luzern: Nur ein Bruchteil sind Social Credits

Dennoch unterscheidet sich das Projekt von David Ineichen von bisherigen Handhabungen an der Uni Basel. Zum Konzept gehört, dass die Leistungen innerhalb der Institution der Universität erbracht werden müssen, also direkt der Universität zugute kommen.

Als Vorbild dient Ineichen das Modell der Uni Luzern. Dort ist soziales Engagement zwar obligatorisch, allerdings müssen pro Student lediglich vier Social Credits erworben werden. Zum Vergleich: Für einen Bachelorabschluss braucht es 180 Kreditpunkte.

Soziales Engagement wird also auch künftig nur einen Bruchteil der Gesamtleistungen ausmachen – es sei denn, die intrinsische Motivation der Studierenden ist grösser als das Bedürfnis, effizient Kreditpunkte zu sammeln. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mensch65 18.12.2019 19:36
    Highlight Highlight Geht es hier einfach nur um Punkte sammeln oder um ernsthaftes Engagement, den das ist unbezahlbar.
  • Micci On On T 18.12.2019 16:14
    Highlight Highlight Die grösste Fakultät die dies anwendet ist China. Und bald wirds wie in China wo man überall bewertet wird im Sozialen Bereich. Überwachung total, aber hey, heisst es ruhig gut.
  • wolge 18.12.2019 12:57
    Highlight Highlight Leider ist unser Schulsystem quasi ein Abklatsch der Wirtschaft...

    Statt auf intrinsische wird auf extrinsische Motivation gesetzt. Statt den Menschen in seiner Individualität mehr in den Mittelpunkt zu rücken wird Gleichmacherei betrieben. Sei dies durch ein Notensystem oder eine Anpassung der Unangepassten...

    Was raus kommt ist ein Einheitsbrei an grauen Mäusen, perfekt programmier um sich in einer nach wie vor sehr hierarchischen, tayloristischen Wirtschaftswelt bis zum Burn-out zu verausgaben...
  • Sam12 18.12.2019 10:18
    Highlight Highlight Er: Endlich habe ich mein Masterstudium abgeschlossen, ich freue mich so!
    Sie: Hey super! Was hast du denn studiert?
    Er: Ah nichts, ich habe nur die Uni-Gärten während 5 Jahren gepflegt und ab und zu einen Beamer und OHP aufgestellt. Gab echt easy Credits. Den Studiengang kann ich nur empfehlen!
  • 155West 18.12.2019 09:21
    Highlight Highlight Solche Social Credits lassen sich nicht für spezifische Module anrechnen, sondern lediglich für den Wahlbereich. Just dort haben aber Studis nie zu wenig Punkte. In der Phil-1 sind es entweder die Arbeiten oder unliebsame Module, die auf die lange Bank geschoben werden. Mit Social Credits blasen Studis bloss ihr Punktekonto künstlich auf und erhalten dadurch die Illusion, fleissig zu sein (weil ja Punkte gesammelt wurden). Tatsächlich sind diese Punkte fürs Fach aber irrelevant, heisst in Wirklichkeit lernen die Studis nichts fürs Fach und kommen im Studium nicht vorwärts.
  • Bobby_B 18.12.2019 09:12
    Highlight Highlight Social Credits für Armeedienst
    • I don't give a fuck 18.12.2019 18:08
      Highlight Highlight das widerum würden sie nicht tolerieren, weil die meisten befürworter einer solchen initiative den armeedienst nicht geleistet haben 😉
  • ands 18.12.2019 08:45
    Highlight Highlight Offener Hörsaal, Tutorate, Nachhilfegruppe, Uni-Gärten, Flyer verteilen...
    Tönt für mich nach bezahlter Arbeit. Bezahlt wird halt in Kreditpunkten statt Franken. Spart auch noch die Sozialabgaben. Was das mit "Social" zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
    Vergebt Kreditpunkte für echte freiwillige Engagements. Auch solchen, die keinen direkten Nutzen für die Uni haben. Es müssen nicht viele Punkte sein, aber es wäre eine Wertschätzung gegenüber allen, die sich freiwillig engagieren.
  • Hans12 18.12.2019 08:35
    Highlight Highlight Erinnert mich irgendwie an Black Mirror.
  • derEchteElch 18.12.2019 08:23
    Highlight Highlight Solange die Teilnahmen an Demonstrationen und Hausbesetzungen, oder die freiwillige Mithilfe bei der Verteilung von Sektenbüchern vom Belohnungssystem ausgeschlossen sind ist alles ok..
  • stadtzuercher 18.12.2019 08:05
    Highlight Highlight Gärten pflegen? Really?
    Wahrscheinlich hat die Rektorin das Bedürfnis, weiche Kreditpunkte zu vergeben für solche, die ideologisch ihrer Linie folgen.
  • Selbst-Verantwortin 18.12.2019 08:04
    Highlight Highlight Freiwilligen-Arbeit für Vergütung scheint etwas widersprüchlich...
  • Asmodeus 18.12.2019 07:32
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan dieser Social Credits.

    Im Grundprinzip klingen sie ja angenehm aber was ist mit Studenten die keine Zeit für freiwillige Arbeiten haben weil sie nebenbei arbeiten müssen um essen zu können?

    Für mich wirken diese Social Credits wie eine neue Massnahme dafür zu sorgen dass die Kinder reicher Eltern es noch einfacher durchs Studium schaffen als eh schon.

    "Kai Sorg Hairi. Au wenn du unändlich dumm bisch. Du holsches mit Social Credits uuse"
    • humpfli 18.12.2019 19:03
      Highlight Highlight Anstatt für die Credits zu lernen muss man halt arbeiten. Es geht dabei keine Zeit verloren. Dennoch sind diese Social Credits Hafechääs, weil die Uni die Studenten ausbilden und nicht erziehen soll.
      Sinnvoller wäre es den Eltern einen Steuerabzug zu gewähren, wenn sie ihr Kind anständig erziehen konnten.
  • Ökonometriker 18.12.2019 07:15
    Highlight Highlight Gibts in China schon lange...
  • Apokalyptus 18.12.2019 07:03
    Highlight Highlight Geht’s noch? Als Student hat man oft noch einen Nebenjob, hat ordentlich zu tun während und vor allem am Ende eines Semesters und der Leistunfsdruck steigt allgemein. Und dann kommt man in Zeiten, in denen immer mehr Fälle von psychisch kranken Studenten bekannt werden, auf die Idee, auch noch Social Credits einzuführen? Zumal ja das Beste ist, dass diese Credits hauptsächlich den Universitäten zugute kommen. Gratis Arbeit verlangen, Druck erhöhen und dann auch noch meinen, das wäre gut für sie Ausbildung! Was für eine schwachsinnige Idee!
  • Rissle 18.12.2019 06:59
    Highlight Highlight Was ist mit den Werkstudenten, die gar keine Zeit für solche Engagements haben?
    • ursus3000 18.12.2019 07:32
      Highlight Highlight Ans Kreuz nageln oder in die Hölle schicken
    • MyAnusIsBleeding 18.12.2019 08:04
      Highlight Highlight Dann lässt man's halt sein und belegt das Modul nicht. Ganz einfach. Ist halt etwas der Nachteil eines Werkstudenten. Man kann nicht alles haben oder jedem Recht machen.
      Ich hab's auch überlebt und das ging ganz gut :-)
    • who cares? 18.12.2019 12:38
      Highlight Highlight An der Uni St. Gallen kann man für sowas Praxis-Credits beantragen.
  • I don't give a fuck 18.12.2019 06:48
    Highlight Highlight ja, gebt ihnen einen science bachelor für's WC putzen, wird immer mehr qualifizierte Absolventen geben mit dem Prinzip. Lachhaft.
  • Auric 18.12.2019 06:41
    Highlight Highlight Gibt es das auch für die gemachte RS?
    • humpfli 18.12.2019 19:08
      Highlight Highlight Die gibt Minuspunkte.
  • WID 18.12.2019 06:37
    Highlight Highlight Das ist dann der erste Schritt zum Chinesischen System für gesellschaftliches Wohlverhalten.
    • Auric 18.12.2019 14:32
      Highlight Highlight Stimmt die Anzahl der gestreikten Freitage und die Teilnahme an Demonstrationen mit Tränengaseinsatz sollten auch Punkte wert sein
  • Thomas G. 18.12.2019 06:34
    Highlight Highlight Völlig daneben. Soziales Engagement zeichnet sich durch Freiwilligkeit aus. Wenn man dafür Punkte kriegt ist es ein vergütetes Engagement, nicht sozial.
  • albie wright 18.12.2019 06:29
    Highlight Highlight Studiert man Jura, kann aber die letzten 10 Credits zum Bachelor/Master mit Rasenmähen verdienen. Das gibt mal ein Anwalt.
    • Triumvir 18.12.2019 18:59
      Highlight Highlight Gerade Juristen und speziell Anwälten würde etwas mehr Sozialkompetenz häufig gut tun...btw. Ich rede da aus Erfahrung - lieber Dave Wright...
    • humpfli 18.12.2019 19:11
      Highlight Highlight Logisch, Rasenmähen ist nicht so einfach und fordert fundierte Rechtskenntnisse, die beim normalen Bürger nicht vorhanden sind. Schliesslich müssen sie wissen, welche Rechte bestehen, wenn ihr Rasenmäher kaputt ist. Zudem ist es wichtig, dass keine übermässigen Emissionen auf das Nachbargründstück kommen, da der Nachbar sich dann auf das Sachen- und Mietrecht berufen kann. Evtl. hilft ihm auch das USG.

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