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#gerigate

#gerigate? Nein, #gerigatenicht – die Reaktionen auf Geri Müllers Entschuldigung

Geri Müller hat sich erklärt. Zurücktreten will er nicht. So reagieren Parteispitze, Nationalratskollegen und Twitter-User auf den Auftritt des Grünen-Nationalrats.



Sie sei «froh, dass Geri Müller vor den Medien seine Sicht erläutert und klargestellt hat, dass es sich um einen privaten Beziehungskonflikt handelt», sagte die Grünen-Co-Präsidentin am Dienstag nach der Pressekonferenz von Müller. Ebenso sei sie froh, dass der Vorwurf der Beeinflussung vom Tisch sei. 

«Für uns steht nun vielmehr die Frage im Raum, was solche privaten Beziehungskonflikte und private Daten in den Medien zu suchen haben», so Rytz. Müller habe er sich für sein Verhalten und für seine Fehler entschuldigt. Sie hoffe, dass die Bevölkerung die Entschuldigung akzeptiere und dass alle wieder zum politischen Alltag zurückkehren können. 

Gegenüber Blick.ch stärkte auch Nationalratskollege Louis Schelbert Geri Müller den Rücken: Er habe nicht im Geringsten ein Problem damit, in der bald beginnenden Herbstsession mit seinem Sitznachbarn Gespräche zu führen und mit ihm grüne Politik zu betreiben. Auch SVP-Nationalrätin Yvonne Estermann sagte gegenüber Blick.ch: «Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.» Wenn ihm die Sache zwar peinlich sei, aber nichts Strafbares vorliege, müsse er selbst entscheiden, ob er zurücktreten wolle. 

Auch auf Twitter ist der Grundtenor auf Müllers Entschuldigung positiv. Ein paar ausgewählte Tweets:

(dwi/pma)

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