Schweiz
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Immer mehr Stadtmenschen mit Hochschul-Abschluss – in Zürich sind's fast 50 Prozent



In den Schweizer Grossstädten haben zwei von fünf Personen einen Hochschulabschluss. In Zürich sind es sogar fast die Hälfte. In 172 Städten und städtischen Gemeinden machen Akademiker etwa ein Drittel aus, im Gesamtschweizer Durchschnitt etwas mehr als ein Viertel.

Ähnlich hoch wie in Zürich ist der Akademikeranteil in Genf mit 42.4 und Bern mit 41.8 Prozent, wie die am Dienstag erschienene Statistik «Schweizer Städte 2019» des Bundesamts für Statistik (BFS) ausweist.

ZUM STUDIENGANG INDUSTRIAL DESIGN DER ZUERCHER HOCHSCHULE DER KUENSTE STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 26. OKTOBER 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A student from the Industrial Design Department at the ZHDK in Zurich uses a VR Headset and Google Tilt Brush to draw blueprints into the digital space, photographed on September 31, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Studentin des Industrial Design Departements der ZHDK in Zuerich nutzt eine VR Brille und Google Tilt Brush um Entwuerfe in den digitalen Raum zu zeichnen, fotografiert am 31. Septembet 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Studentin der ZHDK forscht mit einem VR-Headset. Bild: KEYSTONE

Die hohe Konzentration von Personen mit hohen Bildungsabschlüssen in Grossstädten erklärt sich zum Teil daraus, dass sie Standorte sind von grossen Hochschulen und Forschungsstätten sowie von Institutionen mit hohem Akademikerbedarf, beispielsweise Spitäler und internationale Organisationen.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Bei städtischen Paaren haben mehr als die Hälfte (56.7 Prozent) denselben Bildungsstand. In gut einem Viertel der Lebensgemeinschaften hat der Mann den höheren Bildungsabschluss. Dass die Gleichberechtigung noch immer nicht Standard ist, zeigt sich am Anteil der Paare, bei denen die Frau den höheren Abschluss hat: Nur 11.2 Prozent der Männer haben keine Berührungsängste vor «gescheiteren» Frauen.

Junge Stadtbewohner sind gemäss BFS Nesthocker: Knapp drei Viertel der Städterinnen und Städter zwischen 15 und 28 Jahren leben noch im Hotel Mama, während es im Schweizer Durchschnitt nur zwei Drittel sind. Der späte Auszug der Stadtjugend von zu Hause dürfte auch den hohen Mieten in den Grossstädten geschuldet sein. (sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lexxus0025 16.04.2019 18:04
    Highlight Highlight Wie wird hochschulabschluss hier definiert?

    Jede tertiär-sektor aus und weiterbildung?
    Bachelor?
    Master?
    HF?

    Die zahlen kommen mir nämlich etwas hoch vor.
  • Weiterdenker 16.04.2019 14:03
    Highlight Highlight Also ich bin in meinem Leben bisher an keinen Mann gestossen, der Berührungsängste mit Frauen höherer Bildungsstufe hat, wohl aber an Frauen, die einen gewissen Bildungsstatus vom Mann erwarten. Dies als Frauenbenachteiligung anzusehen halte ich für hochparanoid und eine Schmach.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 16.04.2019 13:25
    Highlight Highlight Diese Kommentarspalte ist schon nicht zu belehren. Jetzt bemüht man sich so ausgiebig, mit voreiligen Schlussfolgerungen ein gewisses Narrativ zu pushen (kurz zusammengefasst, Männer sind das Problem) und dann erdreisten sich einfach Kommentarschreiber, die Lesung der heilligen Messe zu stören und den Fehler des Artikels klar zu bennen.
    Benutzer Bild
  • Maracuja 16.04.2019 13:16
    Highlight Highlight 1. gibt es in der Schweiz keine Grossstädte, 2. enthält der Artikel eine unzulässige, voreilige und peinliche Schlussfolgerung. Wenn es nur wenig Paare gibt, bei denen die Frau den höheren Bildungsabschluss hat, kann das verschiedene Ursachen haben.
    • Henri Lapin 16.04.2019 14:13
      Highlight Highlight Ab 100'000 = Grossstadt
  • Fitamine 16.04.2019 10:02
    Highlight Highlight "Nur 11.2 Prozent der Männer haben keine Berührungsängste vor «gescheiteren» Frauen."

    Ja oder halt "11.2 Prozent der Frauen haben keine Berührungsängste mit weniger gebildeten Männern."

    Ich möchte hier mal bezweifeln, dass Männer generell Berührungsängste mit besser gebildeten Frauen haben. Ich denke, es ist in den meisten Fällen eher umgekehrt. Gerade in der Schweiz sind viele Frauen sehr statusbewusst und ein Mann mit einer tieferen Bildung passt dann halt nicht ins Konzept. Ist nichts verkehrt damit, man sollte das Kind aber einfach beim Namen nennen.
    • 1833lst 16.04.2019 13:10
      Highlight Highlight 🤦‍♂️ kam das echt so von der SDA?
    • Toni.Stark 16.04.2019 16:27
      Highlight Highlight Ist so. Meine Verlobte ist Ärztin. Sie kann bezeugen, dass die meisten ihrer weiblichen Kolleginnen einen Akademiker suchen. Hier klemmt es mit der Emanzipation.
    • Tisch 16.04.2019 18:54
      Highlight Highlight Nein, als Anwältin habe ich immer wieder das Gegenteil erfahren. Kaum den Beruf gesagt, schon war das Interesse weg. Und mir ist der Beruf meines Partners sowas von egal. Mein Mann (seit 20 Jahren verheiratet) ist denn auch kein Akademiker. Und vielen von meinen Anealtskolleginnen ging es übrigens genau gleich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BRO 16.04.2019 09:58
    Highlight Highlight "Nur 11.2 Prozent der Männer haben keine Berührungsängste vor «gescheiteren» Frauen."

    Wie wär's denn mit: "Nur 11.2 Prozent der Frauen sind sich nicht zu schade für «dümmere» Männer" ?
    Play Icon
  • deedee 16.04.2019 09:57
    Highlight Highlight „Dass die Gleichberechtigung noch immer nicht Standard ist, zeigt sich am Anteil der Paare, bei denen die Frau den höheren Abschluss hat: Nur 11.2 Prozent der Männer haben keine Berührungsängste vor «gescheiteren» Frauen.“

    Das liegt nicht rein zufällig daran, dass sich viele Frauen einen Mann suchen der einen höheren Abschluss hat bzw. mehr verdient? Berührungsängste... versuchs doch mal als Mechaniker bei einer Ärztin...
    • bcZcity 16.04.2019 18:01
      Highlight Highlight Exakt. Gleich gesellt sich gerne zu gleich. Liebe nur aus Romantik, hinweg über alle Konventionen, Regeln und Kreise, ist nicht unmöglich, findet man aber vor allem in Hollywood.

Liebe Jugend, merci für den Klimastreik, du bist verdammt grossartig!

Die Demonstrationswelle, die am Samstag die Schweiz erfasste, war in jeder Hinsicht jung. Und gerade deshalb vorbildlich. 

Ich war am Samstag auch an der Klimademo. In Zürich. Im Block der ultrastolzen Eltern quasi. Da waren junge und sehr junge Menschen, die ihre Transparente hochhielten, oft mit einem kleinen Eisbären, oft mit einem Satz über Greta («Greta hat Recht und sie ist erst 16, gopfnomol!»), selten mit einem Scherz («Die Erde ist der einzige Planet mit Bier!»). Wer keine Stecken gefunden hatte, um damit ein Transparent zu basteln, hatte Laserschwerter genommen. 

Ich fragte mich einen Moment lang, …

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