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Plakat in Zürich: «Kapitalismus versenken, Klimakrise abwenden». screenshot: twitter / sozialismus.ch

Sozialistische Banner an der Klimademo – bürgerliche Politiker geben sich alarmiert

«Kapitalismus versenken, Klimakrise abwenden»: Ein Kapitalismus-Banner blieb am Samstag nicht die einzige Aktion der Bewegung für den den Sozialismus. Sie sorgte an der Zürcher Bahnhofstrasse auch für eine Aktion gegen die UBS.

Othmar von Matt / ch media



Das Transparent war am Samstag in Zürich erstmals an einer Klimademo zu sehen. «Kapitalismus versenken, Klimakrise abwenden», steht in schwarzen Lettern auf weissem Grund. Es trägt zwar kein Logo. Gemalt und getragen wurde es aber von Mitgliedern der Bewegung für den Sozialismus (BFS), die das Bild auch vertwitterte. Das bestätigen Insider.

Die BFS wurde im März 2002 gegründet, auf dem Höhepunkt der Anti-Globalisierungs-Bewegung. Sie zählte 2006 über 150 Mitglieder, wie Frank Nitzsche in der Dissertation «Aus dem Schatten in die Reichweite der Kameras» zur Entwicklung trotzkistischer Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schreibt.

Heute hat die Bewegung neben dem Standort Zürich Ableger in Basel, der Westschweiz und im Tessin. Sie hat trotzkistische Wurzeln, ihre älteren Mitglieder gehörten der Revolutionären Marxistischen Liga an.

Rote Farbe an UBS-Türen

Das Kapitalismus-Banner blieb am Samstag nicht die einzige Aktion der Bewegung für den Sozialismus. Sie sorgte an der Zürcher Bahnhofstrasse auch für eine Aktion gegen die UBS. Ein Video, das die BFS verbreitete, zeigt Aktivisten, die ihre Hände in weissen Plastikhandschuhen rot färben und an einer UBS-Türe Abdrücke hinterlassen.

«Blut an den Händen«, heisst der Titel des Flyers, den die BFS online stellte. «Die Rolle des Schweizer Finanzplatzes bleibt im Zusammenhang mit der Zerstörung der Umwelt gerne unerwähnt», steht darin. «Viele Menschen erkennen (noch) nicht, wie die Banken und Versicherungsunternehmen mit ihren Investitionen den Treibhausgas-Ausstoss weiter vorantreiben.»

Man wolle nun die Aufmerksamkeit auf die «Klimakiller» lenken. «Dem Schweizer Finanzplatz klebt Blut an den Händen», steht auf dem Flyer, «und es ist Zeit, die ausbeuterische und schädliche Investitionspraxis der Banken zu bekämpfen!» Das Flugblatt endet mit einer Aufforderung: «Banken enteignen!»

«Klimastreik muss aufpassen»

Bei Bürgerlichen stossen die Aktionen auf Kritik. «Das im Nationalrat leider versenkte CO2-Gesetz ist eine Massnahme gegen den Klimawandel», schreibt Marianne Binder zum Plakat, Präsidentin der CVP Aargau und Ständerats-Kandidatin. «Es gibt weitere wirkungsvolle Massnahmen, die weltweit greifen könnten. Der Sozialismus gehört definitiv nicht dazu.» CVP-Präsident Gerhard Pfister retweetete Binders Aussagen.

Binder äusserte sich auch zur Farbattacke auf die UBS: «Ökosozialismus ist, wenn die ‹Arbeiterklasse› am Montag stundenlang die mit Chemie kontaminierten Scheiben abkratzen darf. Sie wird es euch sicher danken.» Zu CH Media sagt sie: «Die Klimabewegung der Schüler will den Planeten retten und hat damit die Politik aufgemischt. Jetzt muss sie aber aufpassen, dass sie nicht für ganz andere Interessen instrumentalisiert wird. Das wäre schade.»

Auch SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel meldete sich auf Twitter. «Hier haben wir den Missbrauch des Klimawandels durch die dunkelroten Ökosozialisten», schrieb er. «Sie benutzen das Klima für Panikmache, Verunsicherung und das Herunterreissen aller Werte. Leider laufen Bürgerliche mit. Gegen diesen Wahnsinn werde ich ankämpfen. Mit aller Kraft.»

«Es gab an allen Klimademonstrationen bereits systemkritische Plakate.»

Jonas Kampus, Klimaaktivist

Beim Klimastreik selbst ist man nicht beunruhigt. Studenten und Schüler der Bewegung für den Sozialismus hätten den Klimastreik von Beginn an tatkräftig unterstützt, ist hinter den Kulissen zu hören.

Klimaaktivist Jonas Kampus sagt, die Kapitalismus-Transparente seien zwar neu. «Doch es gab an allen Klimademonstrationen bereits systemkritische Plakate.» In der Bewegung diskutiere man die Frage offen, ob das System geändert werden müsse. Das Banner sei auch kein Problem, weil es keine Werbung mache für eine Partei oder Organisation. «Wir üben bestimmt keine Zensur. Das wäre gegen die Werte einer pluralistischen Bewegung.»

Was die UBS-Farbattacke betrifft, sagt Kampus: «Mit ihren Finanzgeschäften unterstützt die UBS den Ausstoss von Treibhausgasen und bedroht damit die Existenz von Millionen von Menschen. Ich persönlich begrüsse es, dass Aktvist*innen auf diese Gräueltaten aufmerksam machen.»

Weitere Aktionen geplant

Und was sagt die Bewegung für den Sozialismus? Sie wolle mit den Aktionen aufzeigen, «dass Protest durchaus auch frech, kämpferisch und unbequem sein kann, ja angesichts der drohenden Klimakatastrophe sein muss», sagt Sprecher Philipp Gebhardt.

«Wir werden am weltweiten Klimastreiktag vom 24. Mai weitere Aktionen von zivilem Ungehorsam organisieren.»

Philipp Gebhardt, Sprecher BFS

Die Grossbanken CS und UBS hätten 2017 einen CO2-Ausstoss von 93.9 Millionen Tonnen zu verantworten, alleine über die Finanzierung «der 47 grössten «Klimakiller-Unternehmen». Die Grossbanken verursachten mit ihren Investitionen einen doppelt so hohen CO2-Ausstoss wie die restliche Schweiz.»

Die Bewegung für den Sozialismus plant weitere Aktionen. Das bestätigt Gebhardt: «Die Appelle an die Politiker*innen reichen offensichtlich nicht aus. Deshalb werden wir am weltweiten Klimastreiktag vom 24. Mai weitere Aktionen von zivilem Ungehorsam organisieren.»

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  • Eisvogel 08.04.2019 15:33
    Highlight Highlight Nur weil ich den Kapitalismus überwinden/versenken will, bin ich noch lange nicht für Sozialismus wie er im ehemaligen Ostblock praktiziert wurde und heute in China herrscht. So viel Mangel an Fantasie und Wissen bezüglich anderer gesellschaftlicher Modelle/Organisation ist schade.
  • Judge Dredd 08.04.2019 15:26
    Highlight Highlight M.M.n. KÖNNTEN daraus zwei Probleme entstehen.

    1. Demonstranten die sich nicht mit dem Sozialismus identifizieren können, könnten durch den Banner und die Schmieraktion abgeschreckt werden.

    2. Es könnten sich militante Demonstranten, ich sag mal "mit 1.Mai Erfahrung", in den Protest schleichen, was zu Sachbeschädigungen und Krawallen führen könnte.

    Beides ist nicht zu hoffen, ist es doch ein wichtiges Anligen, dass, wie es scheint, endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Hoffen wir es wird nicht von wenigen Extremen sabotiert.
  • mike2s 08.04.2019 14:44
    Highlight Highlight Man muss die Bürgerlichen auch verstehen. In einem Sympathiwetberb gegen die Klimajugedlichen haben sie Steinalt aus. Und an den Lobbymeetings machen ihnen die Abgessanten der Koch Brüder die Hölle heiss. Da müssen sie jeden Strohhalm ergreifen um die Klimajuged zu diskreditieren.
  • Andi Weibel 08.04.2019 14:19
    Highlight Highlight Wenn die bürgerlichen Politiker keine ernsthaften Rezepte haben, wie sie die Klimakatastrophe verhindern wollen, dann müssen sie sich nicht wundern, wenn sich die Jugendlichen nach Alternativen umsehen.
  • Nino F. 08.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Um den Klimawandel aufzuhalten braucht es einen fundamentalen Wandel. Umso besser, wenn die bürgerlichen deswegen in Panik geraten.
    Benutzer Bild
  • Sapere Aude 08.04.2019 13:06
    Highlight Highlight Kapitalismus ist Teil des Problems. Bedeutet nicht, dass Sozialismus die Lösung wäre. Im Gegenteil, der Realsozialismus östlicher Machart hat eindrücklich bewiesen, dass diese Ideologie keine Antworten bezüglich Umweltschutz liefern kann. Nichts desto trotz ist der industrialisierte Wohlstand mit unter durch die Nutzung fossiler Energieträger erkauft worden. Unsere Wirtschaft ist auf Wachstum getrimmt und Wachstum führt zu einer höheren CO2 Emission.
  • jonas-m 08.04.2019 12:33
    Highlight Highlight Die Erkenntnis bezüglich UBS ist richtig, die Schlussfolgerung aber nicht. Sie sollte nicht lauten "Banken enteignen", sondern "Divestment"! https://de.wikipedia.org/wiki/Divestment_(fossile_Energien) Das geht durchaus auch ohne Überwindung des Kapitalismus.
  • Nik G. 08.04.2019 12:24
    Highlight Highlight Liebe Brügerliche, kommt mal runter! Findet euch damit ab, dass der Klimawandel ein Problem ist, die Jungen dafür kämpfen. Statt sie immer schlecht machen, legt eure Fake Studien zum Klimawandel zur Seite und diskutiert richtig mit. Wirtschaftlich, Ökologisch, Sachlich, Emotional usw.
  • No fear 08.04.2019 12:00
    Highlight Highlight Tja, wenn die Allgemeinheit den Strassenverkehr ungefragt mit jährlich 8,6 Mia. CHF subventioniert (in dieser Zeitung zu lesen) dann muss man sich nicht wundern, wenn Klimaziele mit politischen Forderungen verknüpft werden, die die Wirtschaftsliberalen aufschrecken. Das ist jetzt nicht zwingend sozialistisch ... Aber die Hetze hat begonnen, so scheint es ... erbärmlich, irgendwie...
    • Chrigi-B 08.04.2019 12:24
      Highlight Highlight Aha, mit wieviel Geld werden die SBB nochmals subventioniert?
    • murrayB 08.04.2019 12:45
      Highlight Highlight Stop - mit dieser Argumentation müssten alle Autofahrer gegen den ÖV sein, denn der Strassenverkehr finanziert sich zu 86% selbst, der ÖV hingegen nur mit mickrigen 46%!
    • No fear 08.04.2019 13:41
      Highlight Highlight Ufff... scheint schwierig, die Dinge auseinander zu halten ... Hier geht’s nicht darum, die Mobilitätsvarianten gegeneinander auszuspielen ... Es zeigt nur auf, dass Systemwandel und Kostentransparenz zusammenhängen. Nur so können wir entscheiden, wo die Kohle hin soll ... Das ist ja das schöne an der direkten Demokratie.... ; ) Dass die Wirtschaftsliberalen hier in Panik geraten ist ja logisch ; )
  • Der Rückbauer 08.04.2019 11:41
    Highlight Highlight Ich glaube, der verantwortungsvolle, ausgleichende, "patronale" Kapitalismus alter Prägung war auch in Bezug auf Oekologie nicht ganz schlecht. Er brachte Wohlstand für alle. - Was aber seit Thatcher/Reagan abgeht, ist für 95% der Menschen schlecht. Neokonservativismus, Neokapitalismus und damit verbunden der Neo-Feudalismus, haben das Potential für eine Revolution. Seit der Bankenkrise und der damit verbundenen Verschuldung ist das Potential extrem gewachsen. Viele realisieren gar nicht, was da abgeht. Noch hat es Kuchen für alle.
  • xHascox 08.04.2019 11:34
    Highlight Highlight Ich glaube, dass man mit passenden Gesetzen den Kapitalismus so verändern kann, dass er das Klima nicht mehr negativ beeinflusst.
    Beim Kapitalismus geht es ja um Profit, und wenn es einfach Kosten würde CO2 zu produzieren, dann würden die Firmen sehr schnell sehr effiziente und CO2 arme Methoden finden ihre Geschäfte weiterzuführen.
    Ein Anfang wäre es, die CO2 Abgaben statt an die Bevölkerung zurück zu verteilen, in Solar (ö. Ä.) Projekte zu investieren.
    • Valius 08.04.2019 17:00
      Highlight Highlight Was soll das? Niemand wird bei uns gezwungen Dinge zu kaufen, die er nicht nötig hat. Wer den Kapitalismus beschuldigt, will nicht wahrhaben, dass er selber das Problem ist. Mir ist es viel lieber, aus vielen Produkten das Beste zu wählen und so die anderen aus dem Wettbewerb zu eliminieren. Beim Kommunismus und Sozialismus ist es anders. Dort bekomme ich Produkte die keiner möchte und muss diese auch noch teuer bezahlen. Die Auswahl wird kleiner und die Gesetzte werden mehr. Es gibt nur eine Lösung. Kapitalismus mit mündigen Bürgen. Und nicht Sozialismus mit unmündigen Bürgen.
  • IMaki 08.04.2019 10:51
    Highlight Highlight Jesses, aber au! Nur nichts gegen den Kapitalismus oder gar gegen das neoliberale Dschungelgesetz sagen, die beide das geltende Konsum- und Produktionsmodell bis zum totalen Kollaps vorantreiben. Nid öppe an den Ursachen rütteln, lieber für die Eisbären spenden und den Porsche Cayenne grün anmalen. Und am Sonntag einen Rosenkranz fürs Klima beten.
    PS: Sachbeschädigung ob für oder gegen das Klima sind so oder so Schwachsinn und sollten bestraft werden.
  • TodosSomosSecondos 08.04.2019 10:50
    Highlight Highlight Ein Abwenden der Klimakatastrophe ist ohne Verzicht nicht möglich und zwar Verzicht auf Profit. Dies ist im kapitalistischen System unmöglich.. nicht schwierig.. sondern unmöglich.

    Deswegen ist bürgerliche Klimapolitik per definitionem nichts anderes als Wahlkampf und langfristig erfolgreiche Klimapolitik wird zwingend links sein.

    Das kann man gut finden oder nicht. Ist aber so. Für viele wird das darauf herauslaufen, sich entscheiden zu müssen, was einem wichtiger ist. Die eigene politische Überzeugung oder unser Planet und wir wissen ja alle, wofür sich die Leute entscheiden werden.
  • alex DL 08.04.2019 10:23
    Highlight Highlight Der Wunsch, das Klima zu retten ist weder ein linkes noch ein rechtes Anliegen. Dass es thematisch besser in Links/grüne Agenden passt ist klar, das legitimiert aber nicht, das Thema mit antikapitalistischen Ideen zu verwässern. Es schadet dem eigentlichen Ansinnen erheblich, wenn eine Idee, die uns schlicht alle angeht und bewegen sollte mit einer Ansicht konotiert wird, die nur wenige teilen. „Stoppt Migration, sie schadet dem Klima“ wäre ein ähnlicher Versuch, nur anders politisch motiviert, genauso schädlich und falsch.
    • Valius 08.04.2019 17:05
      Highlight Highlight Ich hab auch noch einen. Kinderkriegen ist umweltschädigend. Daraus folgt: Frauen sind schuld am Klimawandel, weil sie Kinder gebären. WAHNSINN!
  • René Obi (1) 08.04.2019 10:08
    Highlight Highlight Nun, die Rechten, Kapitalisten, Wirtschaftsliberalen sind selber Schuld. Haben sie doch seit dem Club of Rome, also seit 50 (!) Jahren das Problem absolut verkannt, negiert und gar, leider sehr erfolgreich, jeden Lösungsansatz erfolgreich bekämpft.
    • Herr J. 08.04.2019 14:19
      Highlight Highlight Vielleicht deshalb, weil sämtliche Katastrophenszenarien des Club of Rome nicht eingetroffen sind?
      Bürgerliche sind resistenter gegen Horror-Prognosen jedweder Art. Deshalb sollten sie sich davor hüten, den linken Panikmachern hinterherzulaufen.
  • pun 08.04.2019 10:00
    Highlight Highlight Bürgerliche Politiker*innen be like:
    Benutzer Bild
  • Silent_Revolution 08.04.2019 09:59
    Highlight Highlight Je mehr Kapital vorhanden ist, desto grösser die Produktionsmenge. Je grösser die Produktionsmenge, desto höher der Profit. Je höher der Profit, desto mehr Einfluss in der Politik. Je mehr Einfluss in der Politik desto mehr werden bestehende Kapitaleigentümer begünstigt um weiter zu wachsen.

    Kapitalismus gibt es nicht ohne stetes Wachstum. Und Klimaschutz gibt es nicht ohne begrenztes Wachstum. Da können wir Energie- und Emissionsarm leben wie wir wollen, wachsen werden wir weiterhin trotz begrenztem Platz und Ressourcen.

    Kapitalistischer Klimaschutz gibt es nicht.
    • TodosSomosSecondos 08.04.2019 10:51
      Highlight Highlight Fact!
    • stanislav.petrov 08.04.2019 12:46
      Highlight Highlight sad but true.
    • rodolofo 08.04.2019 13:23
      Highlight Highlight Oder das Wachstum wird QUALITATIV anstatt quantitativ.
      Ein Auto könnte so gebaut werden, dass es 50 Jahre hält!
      Aber dann müssten die verwendeten Teile erstklassig und reparierbar sein.
      Ganz allgemein müsste wieder mehr repariert- anstatt fortgeworfen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 08.04.2019 09:58
    Highlight Highlight Egoismus und Gier haben uns bis heute keinen Schritt weitergebracht im Gegenteil, heute ist das System so ausgelegt, dass ein paar wenige immer Reicher werden, aber die grosse Mehrheit frustriert ausgebeutet werden oder auch auf der Strecke bleiben! Wir hatten einmal eine Soziale Marktwirtschaft (nicht zu verwechseln mit Sozialismus) vielleicht wäre diese die Lösung!
    • rodolofo 08.04.2019 13:21
      Highlight Highlight Ich würde (zeitgemäss) einen Schritt weiter gehen und von einer "Ökologisch-Sozialen, Nachhaltigen Marktwirtschaft, kombiniert mit starken demokratischen Institutionen" sprechen.
      Tatsächlich gibt es diese "Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft", welche ihre Interessen über IHRE Lobby-Organisationen zu den mit der "Green Economy" sympathisierenden ParlamentarierInnen und Regierungsmitgliedern bereits, aber halt erst in zaghaft keimenden Anfängen!
      Diese können aber ebenso exponentiell wachsen, wie auch andere Dinge exponentiell wachsen, wie der Gebrauch von Computern und Internet! :)))
    • Herr J. 08.04.2019 14:25
      Highlight Highlight @YogiBär
      Es trifft zu, dass die Ungleichheit global gesehen zunimmt (eine der Ausnahmen: Die Schweiz).
      Es trifft aber auch zu, dass der generelle Wohlstand in den letzten Jahren und Jahrzehnten extrem zugenommen hat. Wir leben in Saus und Braus, auch die weniger Begüterten, merken es aber nicht, weil der Nachbar die noch grössere Karre fährt. Aber dass die Mehrheit frustriert ist und ausgebeutet wird, ist ein Ammenmärchen. Für die Schweiz stimmt das nicht.
    • Yogi Bär 08.04.2019 15:18
      Highlight Highlight Herr J. Nun es kommt immer auf die Sichtweise drauf an. Oberflächlicher Materialismus, kaputte Familie da sich viele Ehepartner ausseinder leben oder Lebensqualität die auch die Umwelt weniger belastet!
  • Arts 08.04.2019 09:56
    Highlight Highlight «Sie benutzen das ..... für Panikmache, Verunsicherung und das Herunterreissen aller Werte. ....»

    Das ist doch auch SVP strategie.. lustig das der Köppel sowas sagt :)
    • dorfne 08.04.2019 11:58
      Highlight Highlight Gehören zu den Werten auch Errungenschaften, wie z.B die Sozialwerke? Da sind Sie und Ihre Neoliberalos im Herunterreissen mit der Rede von den Sozialschmarotzern, Scheininvaliden, Linken und Netten, Messerstechern und schwarzen Schafen als Mittel der Volksbeschimpfung ja ganz stark, Herr Köppel.
    • Citation Needed 09.04.2019 01:03
      Highlight Highlight Köppel macht Wahlkampf und hofft durch anti-Klimaschutz-Profil eine Nische zu besetzen. Daher das übersteigerte Sendungsbewusstsein im Moment.
  • MetalUpYour 08.04.2019 09:42
    Highlight Highlight Ich finde das Spruchband auch völlig unnötig und deplatziert, aber:

    Es sind einzig die Linken, die sich seit langem konsequent um das Klima sorgen und jetzt wundert man sich, dass viele Linke an der Demo mitlaufen!?
    • Rabbi Jussuf 08.04.2019 14:26
      Highlight Highlight Das stimmt einfach nicht! Seit Jahren arbeitet die Wirtschaft mit Innovationen und Energieeffizienz inkl. neuer Bauvorschriften, Poduktionsmethoden, etc.
      Das alles kommt nicht aus der linken Ecke, oder kaum. Es ist ein Prozess an dem alle mitmachen.
    • MetalUpYour 08.04.2019 15:34
      Highlight Highlight @Rabbi: Die Wirtschaft ist primär an Profit interessiert.

      @Bampi: Die gibt es überall (vgl. z.B. Fehrs Putzfrau).
    • Rabbi Jussuf 08.04.2019 15:58
      Highlight Highlight Metal
      Klar ist sie an Profit interessiert. Das ist der Antrieb überhaupt etwas zu tun! In welche Richtung das geht, hängt von den Umständen ab.
  • Firefly 08.04.2019 09:32
    Highlight Highlight Es gibt immer etwas zwischen Schwarz und Weiss. Der jetztige Kapitalismus ist das herrschende Extrem. Diesem Extrem ein bisschen zu entgegnen, bedeutet nicht automatisch dem anderen Extrem zu verfallen, was viele hier so darstellen. Die Welt ist nicht nur entweder oder und wir sollten nicht nur in der Technologie Wettbewerb schaffen, sondern auch in gesellschaftlichen Ideen. Es ist ja im Grunde schon erstaunlich, dass Wettbewerb in Wirtschaft und Technologie als quasi Dogma propagiert wird, jedoch in gesamt-gesellschaftlichen Belangen geht Wettbewerb gar nicht.
    • Herr J. 08.04.2019 14:29
      Highlight Highlight Der Kapitalismus geht immerhin einher mit persönlicher Freiheit. Weshalb soll dieses System extrem sein? Es ist extrem erfolgreich und entspricht offenbar einem menschlichen Bedürfnis.
    • Firefly 08.04.2019 19:24
      Highlight Highlight "Der Kapitalismus geht immerhin einher mit persönlicher Freiheit"

      In welchem Märchenbuch haben sie denn das gelesen?

      Alle Freiheiten im Kapitalismus musste erkämpft werden. Das geht von Sklavenbefreiung, über humane Arbeitsbedingungen, bis hin zur Staatlichen Umverteilung, welche der dem Kapitalismuss immanente Hang zur Kabitalballung (Wer hat dem wird gegeben) entgegen wirkt und es so ermöglicht, dem gewöhnichen Arbeitnehmer ein Menschenwürdiges Leben durch ehrliche Arbeit zu ermöglichen.
  • Score 08.04.2019 09:23
    Highlight Highlight Das ist dann vergleichbar wie wenn icu als Gc Fan in der Kurve stehe und vor mir ein RIP Spruchband für einen Rechtsextremen präsentiert wird. Ich werde für etwas missbraucht für was ich nicht einstehen will. Und so wird es auch anderen gehen die politisch nicht links wählen aber sich trotzdem um das Klima sorgen. Sollte das begrüsst werden von den „Bewegung“ dann ist sie jetzt schon zum scheitern verurteilt. Sie wird keine breite Mehrheit für solch extreme linke Ansichten finden und gemässigte Leute abschrecken...
    • flausch 08.04.2019 10:39
      Highlight Highlight Nein das ist absolut nicht das selbe.
      Im Gegensatz zum Klima kanst du dir deinen Fussballklub aussuchen und must nicht bei einer schon lange extrem rechtsoffenen Fanszene enden.

      Nun aber zum Klimaschutz, der eigentlich schon immer ein wichtiges Thema der radikalen Linken war und bei dem es schlichtwegs kein Team mit einer rechten Fanbase gibt weil rechte diesen Volkssport als Wirtschaftsschädlich bekämpfen.
      Nun, willst du jetzt dort teilnehmen und anderen verbieten das zu tun was sie schon immer taten?
  • Jesses! 08.04.2019 09:20
    Highlight Highlight Es bringt einfach nichts, von einem Extrem ins Andere zu schwenken. Intelligente Lösungen sind gefragt. Nicht radikale.
    • Ritiker K. 08.04.2019 10:07
      Highlight Highlight Manchmal ist die intelligenteste Lösung eine radikale. Besonders bei gewaltigen Problemen.
    • P. Saulus 08.04.2019 10:27
      Highlight Highlight Ah, nein ...
    • rodolofo 08.04.2019 13:08
      Highlight Highlight In der Landwirtschaft wird der "Pfluglose Anbau" immer wichtiger!
      Warum?
      Beim Umpflügen kommen alle Lebewesen, die an sauerstoffarme-, feuchte- und dunkle Verhältnisse angepasst sind, nach oben, wo luftige-, helle- und trockene Verhältnisse vorherrschen und umgekehrt.
      Nach dem Kulturschock der "Revolution auf dem Acker" kommt es darum erst mal zu einem (biologischen) Massensterben, bevor der Bauer seine Getreide-Monokultur aussät, oder seine Kartoffel-Monokultur setzt.
      Ähnliches geschieht, wenn revolutionäre Passagiere während einem Flug den Piloten des Flugzeugs aus dem Cockpit jagen...
  • Liselote Meier 08.04.2019 09:11
    Highlight Highlight Huch wegen einem Transparent und a bisl Fingerfarbe bringt man schon das System zum wackeln.

    Müssen die Füsse ja ziemlich tönern sein, auf dem das System steht.
    • Masche 08.04.2019 09:58
      Highlight Highlight Meinen Sie mit „System“ die Klimastreiks? Wenn sie sich von Extremen instrumentalisieren lassen, werden sie leider unglaubwürdig und der positive Effekt verpufft. Wie schnell ist der momentan sichtbare grüne Trend gestoppt, wenn man nicht zu differenzieren weiss.
    • René Obi (1) 08.04.2019 10:06
      Highlight Highlight Tja, Liselotte. Deine Ironie wird wohl nicht von allen verstanden. :-)
      Masche, ich denke mal, sie meinte Exponenten des herrschenden Systems, die sich wegen etwas Fingerfarbe grad enorm angegriffen fühlten und ins Wanken gerieten.
    • Trompete 08.04.2019 10:43
      Highlight Highlight "Exponenten des herrschenden Systems"
      Wir leben in einem demokratischen Land, also bist auch DU ein Teil des Systems. Möchtest du also den Sozialismus einführen, go for it, und versuche es auf demokratische Art und Weise.
      Aber ich verstehe: mit dem Finger auf andere zu zeigen und ihnen die alleinige Schuld zuzuweisen ist wesentlich einfacher. Es zieht sich nämlich durch sämtliche Kommentare von dir.
  • Liselote Meier 08.04.2019 09:08
    Highlight Highlight Huch wegen 1 Transparent und a bisl Fingfarbe, droht schon
  • Triumvir 08.04.2019 09:07
    Highlight Highlight Das finde ich schade und kontraproduktiv. Denn gerade sozialistische Länder und Diktaturen waren und sind ja nicht gerade ein Vorbild in Sachen Klimaschutz und generell umweltfreundlicher Politik (siehe etwa Nordkorea, welches die eigenen Menschen unterdrückt, einsperrt, foltert und lieber Atomwaffen und andere Waffen baut, als an Klima- und Umweltschutzschutz zu denken...).
    • Jol Bear 08.04.2019 10:16
      Highlight Highlight Ja, die Erhebungen nach der Deutschen Wiedervereinigung zeigten es deutlich: Luft, Wasser, Böden in der DDR x-Mal stärker belastet als in der BRD.
    • flausch 08.04.2019 10:43
      Highlight Highlight Hat irgendwer von Sozialistischen Ländern in Vorbildfunktion geredet?
      Nein!
      Der kalte Krieg wäre auch längst vorüber aber frei denken durfte man in der Schweiz noch nie.

      Ou 2 kinder in der Schule tönen ein bisschen wie die Roten.... Hiiiilfe die Russen kommen.
      Jesus Maria!
  • der Denker 08.04.2019 09:06
    Highlight Highlight Alle die denken Sozialismus sei die Lösung haben ein komplexes Problem nicht verstanden. Sozialismus bedeutet keinen Wettkampf mehr und dadurch Stillstand. Es gibt also keine neuen Technologien mehr sprich diese sind unbezahlbar. Ich sage nicht das der Kapitalismus perfekt ist, aber immer noch um Welten besser als Sozialismus oder gar Kommunismus.
    • Liselote Meier 08.04.2019 09:26
      Highlight Highlight Erstens gibt es dutzende Arten von Sozialismus, von Libertär bis Autoritär.

      Zweitens trifft deine Aussage ja nicht mal auf den degenerierten Marxismus-Leninismus zu.

      Denn der erste Mensch im Weltall hiess nicht Anton Müller oder John Wayne, sondern Juri Gagarin. Und auch in der Sowjetunion gab es Wettbewerb, Prämien und Auszeichnungen.

      Da musst du nochmals über die Bücher, nur schon aus dem Grund "kenne deinen Feind".
    • Beat-Galli 08.04.2019 09:31
      Highlight Highlight Wenn die Technologie bedeutet, die Welt schneller und effizienter auszubeuten, soll es meinetwegen keine neue Technologie mehr geben.

      Erst mal schauen, dass alle auf gleichem Niveau sind und dann erst einen Schritt weitergehen.
    • Dominik Treier 08.04.2019 09:33
      Highlight Highlight Sozialismus ist nicht die Lösung aber unser neoliberaler Kapitalismus ist es auch nicht... Jedes System, dass einer Seite, Gruppe oder Person eine zu grosse Macht gibt ist langfristig zum Scheitern verurteilt ob dem Staat oder den Privaten... Wir brauchen keinn System der staatlichen Gewalt, sondern der Staatlichen Unterstützung. Der Staat muss dazu da sein um die Macht über sein leben zu bestimmen wieder von der Wirtschaft in die Hände des Einzelnen zu legen, aber so das es trotzdem Attraktiv ist zu leisten und zu arbeiten, aber keine Abhängigkeit mehr besteht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goblin Johnson 08.04.2019 09:05
    Highlight Highlight Hmm.. ich beziehe keine seite, ich unterstütze/wähle was ich für richtig finde... Ich fand auch die klimastreiks super! Aber wenn jetzt die ganz roten brüder da mitmischen, hab ichs gesehen, keine lust mehr so etwas zu unterstützen. Warum müssen sich in alle angelegenheiten immer politisierte pajasse einmischen? Kann man das nicht einfach auf neutraler ebene machen? Glaube, die berufspolitiker nehmen euch auch so wahr, wenn ihr laut genug seid!
    • flausch 08.04.2019 10:47
      Highlight Highlight Klimastreik ist kein Spielchen bei dem man sich überlegt ob man dabei sein will oder nicht.
      Es geht um die frage ob wir überleben wollen oder nicht. Es ist absurd wegen einem Plakat und roter Farbe so zu rotieren. Oder aber es zeigt das es euch niemals ernst war und ihr eigentlich die Trittbrettfahrer wart wärend dem diese schrecklichen Linken schon von Anfang an viel beigetragen haben.
    • Goblin Johnson 08.04.2019 12:52
      Highlight Highlight @flausch natürlich ist es kein spielchen. Ich war aktiv an demos. Kümmere mich aktiv um recycling (nicht nur in den 4 wänden) und ein grosser teil meines lohns geht an organisationen die bei der sache im grossen stil mithelfen etcetc. Muss mich eigentlich nicht vor ihnen rechtfertigen. Aber ich werde keine der demos mehr besuchen wenn diese bewegung dermassen politisiert wird. So ists einfach. Wenn sie mithelfen wollen, dieses tiefrote gedankengut bei einer eigentlich guten sache zu streuen und infiltrieren dann machen sie das, wenn sie dahinterstehen können.
  • rodolofo 08.04.2019 09:03
    Highlight Highlight "Im Osten", wo sich der Real-Sozialismus inzwischen zu einem Staatskapitalismus ohne Demokratie (bzw. mit Schein-Demokratie) weiterentwickelt hat, müsste "die Linke" selbstkritisch feststellen, dass IHRE utopische System-Alternative auch nicht besser abschneidet, als das System, welches wir bereits haben.
    Warum?
    Die Staats-Monopole führten dazu, dass die KP-Parteimafia sich bereicherte, währenddem die "Arbeiter und Bauern" sich selbstlos und heldenhaft abzurackern hatten.
    Aber so blöd waren die natürlich nicht!
    Sie kündigten innerlich und wurstelten sich als unmotivierte Minimalisten durch...
    • flausch 08.04.2019 10:51
      Highlight Highlight Was denkst du wesshalb Putin ein Held der neuen rechten ist und China laut Blocher beinahe perfekt?
      Die linke ist längst mehr als nur kritisch, während die rechte es mega toll findet das gerade die zwei schlechten seiten zweier Systeme zu einem einzigen verbunden wurden.
    • Fritz N 08.04.2019 11:11
      Highlight Highlight Das ist nicht das Problem des Marxismus, sondern des Stalinismus/Maoismus. Ich glaube, dass Sozialisten mit etwas Verstand sich nicht ernsthaft für diese fragwürdigen Abwandlungen der Grundidee begeistern lassen.. von dem her ist der sogenannte "real-Sozialismus" so Fern vom Marxismus, wie der Konservatismus von Nazideutschland..
      Kommunismus ist zB der eigentlichen Idee nach nicht nur klassenlos und geldlos, sondern auch STAATSlos :)
    • rodolofo 08.04.2019 12:20
      Highlight Highlight @ Fritz N
      Das ist wie mit dem Erschrecken über die pädophilen Priester, die unglaublich viele Ministranten missbraucht haben und die jetzt von der Kirchenhierarchie gedeckt werden.
      Auch dieses Verhalten entspricht nicht dem, was Jesus vorhatte, als er seine berühmte Bergpredigt hielt...
      Ebenso liefen die geheimen Kartell-Absprachen von Baufirmen im Bündnerland der Reinen Lehre des Wettbewerbs in einer "freien Marktwirtschaft" diametral entgegen.
      Aber so ist es IMMER, wenn Menschen am Werk sind!
      Darum sollten wir eben bescheiden und realistisch bleiben und eine gelungene MISCHUNG anstreben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 08.04.2019 09:02
    Highlight Highlight Dass wir den Kapitalismus in der jetzigen Form überwinden müssen, um den Planeten zu retten, ist jedem klar, der etwas von Ökonomie und Ökologie versteht. Ein System, das auf der Ausbeutung aller Ressourcen zwecks ewigem Wachstum basiert, kann einfach unmöglich nachhaltig sein. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder ein Ignorant oder ein Lügner. Das heisst jetzt nicht, dass der klassische Sozialismus die Lösung wäre. Wir brauchen etwas Neues, resp. eine sinnvolle Mischung verschiedener Konzepte, weder die komplette Freiheit des Kapitalismus noch den engen Zwang des Sozialismus.
    • Rodney McKay 08.04.2019 09:30
      Highlight Highlight Nur funktioniert der unabdingbare Wechsel der Technologie nicht ohne Technik und Forschung, und die kostet Geld. Geld das in einem kommunistischen, oder sozialistischen System nicht vorhanden ist. Man schaue sich einfach mal ein paar UdSSR-Produkte der 80er-Jahre mal etwas genauer an. (Technologieprodukte) Danach bleiben keine Fragen offen.
    • dorfne 08.04.2019 09:54
      Highlight Highlight Wir können nicht warten bis die Utopie "Überwindung des Kapitalismus" Wirklichkeit geworden ist, wir müssen jetzt handeln. Mit allen Kräften. Wer das nicht wahrhaben will, ist mMn genauso ideologisch vernagelt wie die SVP, zumindest beim Thema Klima.
    • Fritz N 08.04.2019 10:54
      Highlight Highlight Alle reden, niemand versteht...
      Wo genau redet Marx von Zwang?
      FYI: Sozialismus ist eigentlich lediglich die Vorstufe zum Kommunismus. Dieser ist in erster Linie ein Wirtschaftssystem, das auf eine gerechte Verteilung der Güter abzielt. Der Kommunismus sollte im marxistischen Ideal sogar staatenlos, klassenlos und geldlos sein... Also eben möglichst ohne Zwänge und Unterdrückung, unter dem Motto: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!

      Lest mehr Marx!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 08.04.2019 08:59
    Highlight Highlight Eine allzu starke Präsenz solcher Kreise finde sogar ich störend und ich wähle eine Partei, die die Überwindung des Kapitalismus ins Programm geschrieben hat. Die Klimabewegung sollte sich als Catch-all-Bewegung platzieren und niemanden vor dem Mitmarschieren abschrecken. Der Klimawandel geht uns alle an, nicht nur Antikapitalisten sondern vielmehr auch die Kapitalisten. Ausserdem habe ich noch nie von einem sozialistischen Regime gehört, das nachhaltig wirtschaftete...
    • dorfne 08.04.2019 09:54
      Highlight Highlight Danke.
  • blueberry muffin 08.04.2019 08:56
    Highlight Highlight "Die Welt geht unter"
    Bürgerliche Politiker: *gähn* reden wir über was Wichtiges, vielleicht 10 CHF weniger Steuern
    "Sozialistisches Banner an einer Demo"
    Bürgerliche Politiker: OMG Weltuntergang!
    • Jo Cienfuegos 08.04.2019 19:05
      Highlight Highlight best ... comment ... ever!!!
  • MacB 08.04.2019 08:56
    Highlight Highlight Gestern redeten wir über Klimaschutz und heute sind bereits sozialistische Kampagnen im Gange.

    Genau DAS ist das Problem, wieso sich die grüne Bewegung bisher nicht breit durch alle Schichten durchgesetzt hat. Nur weil ich ja zum Klima sage, bin ich noch lange kein Sozialist und werde es auch nie sein wollen.

    Drum bleibt um Himmels Willen beim Thema Klima und konzentriert euch darauf.
    • Töfflifahrer 08.04.2019 09:08
      Highlight Highlight Es ist das Ziel der Bürgerlichen alles zu unternehmen um vom eigentlichen Problem, dem Klima abzulenken.
      Man darf sich einfach nicht darauf einlassen, das würde auch den Medien gut anstehen, diese Tendenzen als Ablenkungsversuch zu entlarven.
    • MacB 08.04.2019 09:15
      Highlight Highlight @Töfflifahrer, seh ich anders,

      Die Bürgerlichen sind momentan gar nicht in der Lage, von etwas abzulenken. Sie sind überfordert mit dem Thema, was beispielsweise die hilflosen Aktionen von Gössi gut zeigen.

      Zudem spreche ich ja nicht von Bürgerlichen, sondern von den sozialistischen Nebenkampagnen.

    • Firefly 08.04.2019 09:35
      Highlight Highlight Ja, es scheint da einen gewissen Zusammenhang zu geben, den offensichlich nur Bürgerliche Politiker fähig sind auszublenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 08.04.2019 08:56
    Highlight Highlight Na ja, wenn wir ehrlich sind trägt der neoliberale Vollkapitalismus rein gar nichts zur Lösung der Klimaproblematik bei, ausser alle die sich dafür einsetzen in die linke bis extrem Linke Ecke zu stellen. Nun sind neben Jungen auch Linke und Grüne eben für einen Wandel.
    Lediglich aufpassen muss mann, dass es nicht gewalttätigen Chaoten eine Bühne bietet.
    • rodolofo 08.04.2019 12:31
      Highlight Highlight Menschenmassen ziehen Partei-Manipulatoren an, wie das Licht die Motten.
      Das ist einfach so.
      Was würdest Du als Motte tun, wenn nicht gegen das Licht fliegen?
  • ali_der_aal 08.04.2019 08:46
    Highlight Highlight kann mir eigentlich jemand erklären, was dieser "klimanotstand" genau ist? Bzw. was wird da genau gefordert?
    • Mitz en place 08.04.2019 10:13
      Highlight Highlight Es wird gefordert, dass die Welt in 30 Jahren volllständig auf fossile Energieträger verzichtet.

      So simpel ist das.
  • WID 08.04.2019 08:43
    Highlight Highlight Auch wenn ich eher links bin finde ich die linke Präsenz sehr deplatziert und kontraproduktiv.
    • rodolofo 08.04.2019 09:19
      Highlight Highlight Die Friedensbewegung mit ihren Ostermärschen gegen die nukleare Aufrüstung in Europa wurde damals auch vom Warschauer Pakt und ihren Moskau-hörigen Parteien und Organisationen zu instrumentalisieren versucht.
      Und dann marschierten und hüpften auch noch die (nicht für Pazifismus bekannte) PKK Kurdistan, der (nicht für besonders friedliches Verhalten bekannte) "Schwarze Block der Autonomen" und (die -geradezu verdächtig unverdächtig- betont friedlich auftretende und gratis vegane Bällchen verteilende) Höre Krishna-Sekte mit.
      Solche Vereinnahmungsversuche gehören zu jeder Art von "Bewegung"...
    • WID 08.04.2019 13:47
      Highlight Highlight @rodolofo: ja sie gehören dazu, sind aber dennoch kontraproduktiv.
  • Pafeld 08.04.2019 08:41
    Highlight Highlight Ich bin eher schockiert, dass wir noch immer politische Fossilien in aktiver Funktion haben, welche Kapitalismuskritik aus Prinzip als Häresie betrachten. Das ist eine Gesellschaftsansicht aus dem Kalten Krieg.
    Dass wir in keinem kapitalistischen Musterstaat leben, dürfte wohl jedem klar sein. Aber dass wir augenblicklich in einen sozialistischen kippen sollen, wenn wir die schlimmsten und ausgeprägtesten Fehlentwicklungen zurückstutzen, ist schlicht dummes Geschwätz. Von Köppel wie auch von Binder. Dass die Wirtschaft unsere Politik durchkorrumpiert hat, wird nicht für immer so bleiben können.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 08.04.2019 09:36
      Highlight Highlight Hast natürlich recht, dass unser System doch einiges stabiler ist. Aber auch kleinere Bewegungen zu mehr Planwirtschaft schaden uns (max. Nutzen sinkt). Bis jetzt hat immer der Wohlstand zu mehr Umweltschutz gesorgt und den bekommen wir nur durch eine möglichst freie Marktwirtschaft. Die DDR war eine der grössten Drecksschleudern.
    • Pafeld 08.04.2019 10:09
      Highlight Highlight Das ein kapitalisch organisiertes System den höchsten Nutzen hat, setzt erstens voraus, dass das System "perfekt" ist und zweitens ist es einfach von höchster Effizienz zu sprechen, wenn man damit eigenen Profit meint und sämmtliche Opportunitätskosten verblendet. Das ein kapitalistisch organisiertes System nicht aus Prinzip die höchste Effizienz hat, wie es einige Neoliberale noch immer predigen, ist sogar in den Wirtschaftswissenschaften breit anerkannt, seit Elinor Ostrom es widerlegt hat. Aber wenn man gegen Glauben mit Tatsachen ankäme, wären wir schon lange alles Atheisten.
    • flausch 08.04.2019 11:02
      Highlight Highlight @neoliberaler
      Der Wohlstand hat immer zu mehr Umweltschutz geführt, aber nur zu Hause. Der Kapitalistische "Wohlstand" basiert auf ausbeutung, was auch heisst er versucht nicht zu hause zu scheissen, er beutet andere Länder aus, zerstört Wälder aussehalb der eigenen gefielde, kippt den Müll ins Meer und versklavt Menschen anderer Kontinente...
      Dein Wohlstand, schützt deine Umwelt. Hier geht es aber um die Globale Umwelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 08.04.2019 08:36
    Highlight Highlight Was wir wollen ist eine grüne Schweiz ohne Grossbanken und Konzerne. Eine Schweiz die sich von der übrigen Welt abschottet und sich in ein Ökoparadies verwandelt. So werden wir vom Klimawandel verschont und können zusehen wie die übrige Welt langsam zu Grunde geht. Dass auch wir zu Grunde gehen muss man halt in Kauf nehmen weil unsere nicht mehr leistungsfähige Landwirtschaft auch mangels Diesel zu wenig Produziert. Weil keine Treibstoffe mer vorhanden sind. Weil mangels Importen Stromausfälle fast Täglich auftreten und so Weiter.
    • Gubbe 08.04.2019 09:27
      Highlight Highlight Ist bei dir ein kleiner Denkfehler aufgetreten? Klar, wir Schweizer leben unter der Käseglocke...
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 08.04.2019 09:37
      Highlight Highlight Die Welt geht nicht unter. Es wird etwas wärmer mit Vor- und Nachteilen.
    • dorfne 08.04.2019 09:59
      Highlight Highlight Wie wärs mit grün(eren) Grossbanken und Konzernen?? Wer nicht mehr 5 Stunden in der Erde buddeln will für sein Mittagessen, sollte die Wirtschaft nicht verteufeln. Veränderungen zum Positiven sind jetzt aber möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tenno 08.04.2019 08:34
    Highlight Highlight Ich bin klar auf der Seite der Klimaschützer. Leider sehe ich es aber als globales Problem an, welches halt nicht einfach nur in der Schweiz gelöst werden kann.
    Bringt es uns wirklich was, wenn die UBS, CS, Zürich Swiss Re etc. klimaneutral geschäften? Es springt doch einfach ein anderer ein und übernimmt das "schmutzige" Geschäft.
    Weltweit müssen Massnahmen bestimmt werden aber das ist eben auch utopisch, weil es schlussendlich immer um Geld und Macht geht. Der Mensch ist ein Arsch und es wird sich leider nicht ändern so lange die Strukturen nicht verändert werden.
    • paddyh 08.04.2019 09:17
      Highlight Highlight Grade bei der CS sehe ich grosses Potential. Sie finanziert zum Bsp. unrentable Frackingunternehmen in den USA und hält diese somit am Leben. https://www.woz.ch/1914/oelboom-in-der-praerie/der-wilde-ritt-der-credit-suisse
    • Dominik Treier 08.04.2019 09:39
      Highlight Highlight Nur so lange jeder dem anderen per se unterstellt ein grösseres Arschloch zu sein, wird sich nichts ändern... Von mir aus gesehen gibt es auf dieser Welt etwa 5-10 Prozent egoistische Arschlöcher und etwa eben so viele bedingungslose Altruisten... Nun sin die, die in der Mitte stehen angehalten durch ihre Angst vor ersteren, nicht zu versuchen sie mit ihren eigenen Waffen schlagen zu wollen, was unmöglich ist, sondern sie als Konstante zu akzeptieren und trotzdem weiter am Ziel einer besseren Welt zu arbeiten, nur dann werden die Egoisten, trotz ihrer finanziellen Bereicherung verlieren!
    • dorfne 08.04.2019 10:02
      Highlight Highlight Wir haben die Technologie, wir haben das Geld. Wir sollten ein Vorbild sein. Vorbildern wird gerne nachgeeifert. Ausserdem haben wir das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und uns verpflichtet dessen Ziele einzuhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 08.04.2019 08:34
    Highlight Highlight Wer die Rede gehört hat auf dem Helvetiaplatz weiss, dass man kaum von Unterwanderung der Bewegung reden kann. Die Schüler der Klimademo sind selbst offen systemkritisch bzw. antikapitalistisch. Oder zumindest sind sie sich alle sicher, dass der Kapitalismus in der Form nicht mehr existieren kann.
    Ich bin davon überzeugt, dass alle diese Schüler politisch genug entscheidungsfähig sind, um den Sozialismus als Lösung zu sehen oder nicht.
    Ich jedenfalls bin der Meinung, dass es keinen grünen Kapitalismus geben kann. Und lief trotzdem mit meinem Mitbewohner mit, der das anders sieht.
    • dorfne 08.04.2019 10:06
      Highlight Highlight Wir waren am Samstag auch an einer dieser Demos. Das Wort Kapitalismus ist bei keiner Ansprache gefallen. "Systemwandel nicht Klimawandel" heisst weg von fossilen Brennstoffen. Aber ich seh schon: kaum tauchen ein paar Linksradikale auf, versucht die Rechte sofort die Bewegung zu diffamieren.
    • seventhinkingsteps 08.04.2019 13:27
      Highlight Highlight Naja, in Zürich war das Thema "Klimagerechtigkeit" und die Rede hat Banken behandelt, die in fossile Brennstoffe investieren. Systemkritisch ist die Bewegung sicher.
  • lagaffe 08.04.2019 08:28
    Highlight Highlight Wie sie jetzt giften, diese vom Grosskapital Instrumentalisierten…
  • Sauäschnörrli 08.04.2019 08:21
    Highlight Highlight Zuerst das Feld komplett den anderen über lassen und sich dann wundern wenn das Ganze einen roten Anstrich kriegt.

    Ach Bürgerliche, ihr seid ❤️. Wenigstens könnt ihr jetzt wieder versuchen, grüne Anliegen in die linke Ecke zu stellen.
  • NathanBiel 08.04.2019 08:09
    Highlight Highlight Als wären sozialistisch oder kommunistisch regierte Länder umweltfreundlicher... die Bewegung wird gerade von linke Betonköpfen unterwandert und wird so ihre Legimitation verlieren. Schade.
    • FrancoL 08.04.2019 08:41
      Highlight Highlight Die Legitimation wird heute und morgen, solange wir nichts griffiges unternehmen, die Umwelt bleiben, dies wird auch nichts daran ändern wenn Untergruppen sich alleine auf Systemkritik beschränken.
      Vielleicht müssten Sie sich einmal überlegen, wieso diese Systemkritik aufkommt. Würde eine breitere Masse der Bürgerlichen sich wirklich um das Klima kümmern und nicht immer die Unwirtschaftlichkeit anführen (auch zB die GLP) wäre diese Systemkritik überflüssig.
  • MartinArnold 08.04.2019 07:59
    Highlight Highlight Weder reiner Sozialismus, noch reiner Kapitalismus funktioniert. Das wurde und wird oft genug versucht. Was es braucht ist ein Mix von beiden. Ein sozialer Kapitalismus. Wir sind auf dem Weg dazu. Aber der soziale Aspekt ist noch im Hintertreffen. Genau gleich ist es auch mit der Klima- und Umweltpolitik. Fordern darf und muss man extrem, die Lösungen müssen aber ausgewogen, verträglich sein. Aber wir müssen sie nun anpacken!
    • Glücksbringer 08.04.2019 09:32
      Highlight Highlight Genau. Dem Finanzsystem geht es immer gut, wenn es sich selbst nicht übertreiben kann, wenn es nicht Zweck seiner selbst ist, sondern einem Zweck dient und wenn seine fantastische Effizienz durch Umverteilung sinnvoll gelenkt wird. Sobald die Überschüsse seiner Effizienz sich nicht mehr auf sein Wuchern auswirken, sondern auf andere Gebiete abgeleitet werden und über längere Kreisläufe zirkulieren, findet es sein Gleichgewicht und seine Stabilität, so dass seine Entwicklung und Effizienz sich auf ein moderateres, dauerhaftes Bestehen auswirken.
      Aus: “Ewigkeit Universum Mensch”
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 08.04.2019 09:44
      Highlight Highlight Mehr Sozialismus ist sicher nicht die Lösung. Im Buch "Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung: Eine Zeitreise durch 5 Kontinente" zeigt Rainer Zitelmann, dass ein Staat mit mehr freier Marktwirtschaft erfolgreicher war. Wir brauchen sich nicht noch mehr Sozialismus bei uns.
    • Glücksbringer 08.04.2019 13:23
      Highlight Highlight @neoliberaler R...
      Dass ein Staat erfolgreich ist, heisst noch lange nicht, dass es den Menschen da gut geht.
      Siehe Saudi Arabien, die USA mit ihren Millionen Armen, Brunei, usw.
      Die essentielle Frage ist, ob wir das Geld als wichtiger anschauen oder die Menschen. Sehr vieles läuft heute verkehrt, weil die Menschen das Geld selber als Zweck anschauen, statt es als nützliches Mittel zu verwenden. Deshalb sind solche Menschen Sklaven des Geldes und sie schaden mit ihrem Verhalten vielen anderen Menschen.
  • N. Y. P. 08.04.2019 07:56
    Highlight Highlight «Ökosozialismus ist, wenn die ‹Arbeiterklasse› am Montag stundenlang die mit Chemie kontaminierten Scheiben abkratzen darf. Sie wird es euch sicher danken.»
    Marianne Binder, CVP

    Die Arbeiterklasse ?

    Frau Binder, von der christlichen Volkspartei, für sie gibt es also die Arbeiterklasse.

    Meinen sie die Menschen, die zum Beispiel, wenn sie ihren SUV durch die Waschanlage gequält haben, dann noch mit dem Lappen die letzten Tropfen Wasser wegwischen, während sie mit ihrem Handy einen auf vielbeschäftigter Mensch machen ?

    Welch Arroganz !
    • Knäckebrot 08.04.2019 08:42
      Highlight Highlight Sie hat nur ironischerweise "Arbeiterklasse" geschrieben, weil dies ein sozialistischer Begriff ist und sie damit den Akteuren aufzeigen will, dass sie damit genau denen schaden, welche sie beanspruchen zu vertreten.
  • barbablabla 08.04.2019 07:53
    Highlight Highlight "Stundenlanges abkratzen mit chemischen Mitteln die Farbe an dem Scheiben" sei unökologisch. Herr Binder es waren Fingerfarben, ganz einfach mit lauwarmen Wasser abwaschen. Im Gegensatzt zu dem Blut an den Händen der mächtigen. Das kann man nicht mehr abwaschen.
  • dorfne 08.04.2019 07:45
    Highlight Highlight Ich bin auch links, aber diese Aktion find ich schädlich für die Klimabewegung. Sie riecht nach Vereinnahmung, die Sachbeschädigung ist respektlos gegenüber den jungen Organisatoren, die bei jeder Demo zur Gewaltlosigkeit aufrufen. Bald taucht ev. der schwarze Block auf und das wars dann für die Bewegung. Das darf nicht passieren. Mitlaufen ja. Aber der Kampf ums Klima sollte ideologie- und gewaltfrei bleiben weil es für die Klimarettung auch die Bürgerlichen braucht. Es braucht Alle.
    • Chlinezwerg 08.04.2019 07:52
      Highlight Highlight Der Klimastreik war nie ideologiefrei..ich meine d ahört man öfters System change not Climate change...ich denke sie haben auch recht, woher kommt diese nnötige Angst vor dem Sozialismus.
    • Gubbe 08.04.2019 08:35
      Highlight Highlight mogad: Ich bin da, wo ich finde, dass es vernünftig ist. Ob Links oder Rechts. Dein Kommentar ist vernünftig.
    • FrancoL 08.04.2019 08:49
      Highlight Highlight @mogad; Aber ist es nicht gerade ein Teil der Bürgerlichen, die den Kampf um das Klima und die Nachhaltigkeit durch ideologisch gefärbte Aussagen in eine Ecke drücken? Erinnere da an Roger Köppel der die Mitstreiter für das Kliams als „Besoffene“ betitelt?
      Wer andere ausgrenzt und als Unwichtig und ideologisch geprägt taxiert, schafft leider eine sofort eine Gegenwehr die eben auch ideologisch geprägt ist.
      Als einzige Lösung gegen das Klima scheinen mir viele Bürgerliche das in die linke Ecke Stellen der Klimabewegung zu sehen und zu stützen. Nicht sehr hilfreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodman 08.04.2019 07:43
    Highlight Highlight Womit ein durchaus wichtiges Anliegen (klimaschutz) politisch ins Abseits gestossen wird. Schade.

    Die Schweiz ist eine Kompromisdemokratie. Das einzige, was man solchen Bannern erreicht, ist die Ausgrenzung der Mehrheit. Mit solchen unrealistischen Forderungen verstösst man weite Teile der Bevölkerung. Kann man machen, nur dann hat man halt ein berechtigtes Anliegen versenkt.
  • wasps 08.04.2019 07:27
    Highlight Highlight Unser Finanzplatz investiert Milliarden in Fossile. Damit bin ich nicht einverstanden. Wenn Köppel nun meint, mit dieser Einstellung sei ich ein tiefroter Ökosozialist, na gut, dann bin ich halt einer. So what?
    • karl_e 08.04.2019 12:01
      Highlight Highlight Rechts von Köppel ist nur noch die Wand.
  • Posersalami 08.04.2019 07:25
    Highlight Highlight Puh, jetzt braucht man sich nicht mehr mit der Sache auseinandersetzen, jetzt kann man nur noch über eine Minderheitenmeinung reden. Noch mal Glück gehabt!

    Wen wollen die Bürgerlichen eigentlich verarschen?
    • Posersalami 09.04.2019 10:42
      Highlight Highlight Brauchbare Lösungsansätze gibt es seit Jahrzehnten! Die liegen fix fertig in der Schublade. Sie wollen jetzt nicht allen ernstes sagen, dass ihnen Kinder (!) die erklären sollen. Wir alt bis du? 12?
  • CaptainLonestarr 08.04.2019 07:20
    Highlight Highlight Ich finde die Proteste super, auch über den Kapitalismus nachzudenken ist nicht verkehrt. Aber liebe Streikende, bitte verhindert Gewalt und Sachbeschädigungen egal von wem. Sobald ihr mit solchen Taten in Verbindung gebracht werden könnt, werdet ihr nur noch darauf reduziert werden. Also bleibt wachsam und macht weiter.
  • plaga versus 08.04.2019 07:15
    Highlight Highlight Immer diese Stör- und Ablenkungsaktionen der bürgerlichen Politiker*innen. Für was die Klimademonstranten alles hinhalten müssen. Das war schon immer so, dass Anliegen immer wieder für andere Trittbrettfahrer interessant wurden.
  • Queen C 08.04.2019 07:15
    Highlight Highlight Die realen Sozialisten sind und waren ja nicht gerade als grün bekannt 😂
  • banda69 08.04.2019 07:13
    Highlight Highlight Hunde bellen, wenn man ihnen auf den Schwanz tritt.

    Liebe Klimademonstranten, macht weiter so. Das Volk ist euch dankbar.
    • Max Dick 08.04.2019 07:33
      Highlight Highlight Wenn die Revolutionsbrüder mitlaufen, aber schnell nicht mehr. Die sind im Volk unbeliebter als Kohlenkraftwerke.
  • Menel 08.04.2019 07:12
    Highlight Highlight Da der Klimawandel uns alle betrifft und die Demos ja eigentlich ALLE aufrütteln und zum Mitmachen animieren wollen, sollte man mal sein politisches Ego herunter schlucken und die Demos nicht als Plattform zum Verbreiten politischer Ideologien missbrauchen.
    Ich sehe zwar auch, dass der Kapitalismus eine grosse Rolle bei der Klimaerwärmung spielt, aber weder Sozialismus noch Nationalismus haben sich in der Vergangenheit bewährt, sie sind gescheitert; es ist Zeit für neue Ideen! Thinking out of the box!
    • Jan Hug 08.04.2019 08:09
      Highlight Highlight auf dem Plakat steht ja auch nichts von Sozialimus;) Muss auch nicht immer ein -mus sein
  • Kritiker1337 08.04.2019 07:01
    Highlight Highlight An Demonstration in Basel empfand ich die Rede am Anfang eher kommunistisch. Jedoch lief alles friedlich ab.
  • Bynaus @final-frontier.ch 08.04.2019 06:50
    Highlight Highlight Seien wir ehrlich: Firmen, die als Aushängeschilder des Kapitalismus gelten (wie etwa die Banken) sind bisher sicher nicht durch ihren Aktivismus gegen den Klimawandel aufgfallen. Wenn diejenigen, die jetzt Jahrzehnte lang behauptet haben, die Wirtschaft könne das schon selbst regeln, es brauche keine neuen Gesetze, jetzt beleidigt tun, wenn der Klimawandel und der Kapitalismus verknüpft werden, kommt das bei mir halt scho es bitzeli scheinheilig rüber...
  • Humpe 08.04.2019 06:49
    Highlight Highlight „Auch SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel meldete sich auf Twitter. «Hier haben wir den Missbrauch des Klimawandels durch die dunkelroten Ökosozialisten», schrieb er.“

    -> Breaking: Köppel gesteht implizit ein, dass es einen Klimawandel gibt!
    • super_silv 08.04.2019 07:57
      Highlight Highlight Doch er ist schon anwesend, aber nur an rechtsradikalen Demos ;)
  • leu84 08.04.2019 06:49
    Highlight Highlight Wie Walter Röhrich immer sagte "Wernee, die Russen sind da!"
  • Dragona 08.04.2019 06:45
    Highlight Highlight Die Banken sind bereits kräftig in den CO2 Handel eingestiegen und mischen da munter mit. Da wird hinter vorgehaltener Hand über die naiven Klimakids gelacht, deren Geschäft brummt nur umso mehr, je mehr genau diese Demonstranten ihren eigenen Lebenstandard mit der Verteuerung der Energie untergraben. Konkrete Lösungsansätze würden auch den Schutz des vorhandenen Lebensstandards beinhalten und das ist möglich. Der postulierte Reduktionismus führt nicht ans Ziel.
  • a-minoro 08.04.2019 06:41
    Highlight Highlight Recht haben sie. Ein Wirtschaftssystem, welches auf Wachstum und Ausbeutung beruht, ist Teil des Problems. Wenn nicht sogar DAS Problem.
    • Cadinental 08.04.2019 08:32
      Highlight Highlight Ach ja genau! In sozialistischen Ländern funktioniert ja alles viel besser und allen Leuten geht es gut.
    • karl_e 08.04.2019 12:09
      Highlight Highlight @Cadinental, du denkst da sicher an China, das von einer "kommunistischen" Partei regiert wird? Oder bist du im Geiste in den 80er stecken geblieben, mit dem angeblich sozialistischen Ostblock?
    • a-minoro 08.04.2019 12:26
      Highlight Highlight Hab ich was von Sozialismus geschrieben?
  • Der Kritiker 08.04.2019 06:39
    Highlight Highlight tut mir leid für die Klimademonstranten, welche von Möchtegernsozialisten instrumentalisiert und benutzt wurden.
  • Schneider Alex 08.04.2019 06:37
    Highlight Highlight Das vielleicht wichtigste Privileg, das öffentliche Unternehmen von privaten unterscheidet, ist: sie können zwar nach betriebswirtschaftlichen Rentabilitätskriterien arbeiten, sie müssen es aber nicht zu jedem Preis. Sie können andere, zusätzliche Ziele formulieren – soziale oder auf Naturschonung ausgerichtete – und die den Beschäftigten gesetzten Anreize darauf orientieren. Die vielbeschworene „Ineffizienz“ öffentlicher Unternehmen ist in der Regel nicht die Folge mangelnder Fähigkeit, sondern bewusst anders gesetzter Ziele.
  • Howard271 08.04.2019 06:30
    Highlight Highlight Damit sind übrigens auch die Organisatoren nicht einverstanden und sie haben sich dagegen ausgesprochen. Gemäss ihren Statuten und Abmachungen sind solche Transparente auch nicht erlaubt.
  • @schurt3r 08.04.2019 06:22
    Highlight Highlight War am Samstag mit der Tochter an der Klimademo in Zürich. Wir liefen hinter Pfadfindern, die die ganze Strecke witzig und lautstark protestierten und sangen. Und auch sonst trafen wir durchwegs friedliche Leute an.

    Die Klimastreik-Bewegung wird sich längerfristig weder von politischen Kräften instrumentalisieren, noch von Skeptikern, Leugnern und anderen Gegnern aufhalten lassen, davon bin ich überzeugt.

    «Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.»
    (Mahatma Gandhi)

    • elco 08.04.2019 06:44
      Highlight Highlight Pfadfinder, sind das nicht die, welche nächtelang an den Lagerfeuer CO2 freisetzen und Feinstaub produzieren?
    • undduso 08.04.2019 07:47
      Highlight Highlight @elco
      Falls du es noch nicht weisst, Holz ist (beinahe) CO2-neutral.
      Besser ein Lagerfeuer als eine Sonntagsausfahrt mit dem SUV.
    • Scrat 08.04.2019 08:19
      Highlight Highlight Hoffen wir einfach, dass die Proteste bzw. Die BFS oder andere radikale Gruppierungen friedlich bleiben - ansonsten ist das der Klima-Debatte überhaupt nicht dienlich. Wie bei den Gelbwesten in Frankreich: deren Anliegen als solche sind durchaus nachvollziehbar, die Gewalt dagegen überhaupt nicht.

      Nebenbei: Schurter schreibt regelmässig mit Begeisterung über klimaschbelastenden Elektronikschrott wie Apple-Watch und Co., demonstriert dann aber für ein besseres Klima. Ist das nicht ein bisschen Doppelmoral?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 08.04.2019 06:20
    Highlight Highlight Warum ärgert das die Bürgerlichen?
    Weil die kritische Haltung "unseren" Grossbanken ins Schwarze treffen.

    Dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen ist nicht mit bürgerlicher Politik und schon gar nicht mit dem Neoliberalismus kompatibel.
  • Astrogator 08.04.2019 06:19
    Highlight Highlight PwC hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, der Schweizer Finanzplatz ist ein aktiver Klimakiller. Wenn der Finanzplatz nachhaltig investieren würde, wäre dem Klima geholfen und es springt mehr Rendite dabei raus.

    Aber PwC sind ja auch alles linke Klimaspinner 🙄
    • Der Kritiker 08.04.2019 06:43
      Highlight Highlight Astrogator, von dieser Schlussfolgerung von PwC bin ich mehr als nur überzeugt. GreenTech ist die Zukunft. Wollen wir daran wirtschaftlich teilhaben, dann. gilt es JETZT, den Schalter umzudrehen. Der Schweizer Finanzplatz ist nicht (mehr) Gradmesser dafür, was nachhaltiges Investieren bedeutet.
    • Astrogator 08.04.2019 07:40
      Highlight Highlight @Kritiker: Ich bin auch davon überzeugt. Wollte mit meiner letzten Bemerkung nur den Nörglern zuvorkommen 😉
    • Glenn Quagmire 08.04.2019 08:42
      Highlight Highlight will PWC einfach den Mitbewerbern ans Bein pinkeln? eine Studie von einer Uni oder einer anderen neutralen Stelle wäre seriöser.
  • sunshineZH 08.04.2019 06:07
    Highlight Highlight Ein bisschen Streiken da, ein bisschen auf Fleisch verzichten hier und das Klima ist gerettet 😊
    Benutzer Bild
    • manhunt 08.04.2019 06:28
      Highlight Highlight schon lustig wie du das ganze in jedem deiner kommentare ins lächerliche ziehst. ich glaube den meisten der aktivisten ist durchaus bewusst, dass ihr einfluss auf klima und weltbevölkerung äusserst beschränkt ist. und doch tun sie etwas, weil sie daran glauben etwas verändern zu können. dass sich kleine beiträge kumulieren und im gesamten etwas bewirken. und was tust du? ausser dich ständig darüber lustig zu machen?
    • Skip Bo 08.04.2019 06:44
      Highlight Highlight Man, "weil sie glauben". Volltreffer.
    • manhunt 08.04.2019 07:03
      Highlight Highlight @skip bo: sämtliche wissenschaftliche errungenschaften kamen zustande, weil daran „geglaubt“ wurde, dass sie zustandekommen würden, bevor sie bewiesen werden konnten. menschen welche daran „glaubten“, etwas bewegen zu können, bevor sie den beweis dafür erbracht hatten, brachten die menschheit stets weiter, als jene welche sich über sie lustig machten. nun denn, mit deiner aussage offenbarst du deine einstellung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gnagi 08.04.2019 05:56
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen belächeln die Klimademonstranten doch nur. Aber jetzt wurde eine Bank angegriffen und mit dem Finger auf sie gezeigt! Das geht dann gar nicht mehr. Empörung pur. Würden sich diese Politiker über das Verhalten von Banken und Versicherungungen (und das eigene) genau so empören wären wir schon einen Schritt weiter. Schämt euch für eure Verlogenheit und euer Nichtstun „liebe“ Bürgerliche Politiker!
    • DerMeiner 08.04.2019 06:33
      Highlight Highlight Wie krampfhaft man versuchen kann, etwas salonfähig zu machen.

      Wo wohnst du? Werde gerne mal etwas deine Wände beschmieren. Ah nein, dass wäre dann ja wohl nicht ok.
    • gnagi 08.04.2019 09:15
      Highlight Highlight Würde ich mich gegenüber meinen Mitmenschen und der Umwelt so rücksichtslos und unverantwortlich verhalten, hätte ich auch nichts Besseres verdient.
  • exeswiss 08.04.2019 05:54
    Highlight Highlight naja seien wir ehrlich werden wir mit dem jetzigen system -> ausbeutung jeglicher resourcen, die umwelt noch retten können? ¯\_(ツ)_/¯

    wenns nach den bürgerlichen ginge sähe die lösung wohl so aus "wir retten die umwelt, aber verändern ja nichts was wir momentan falsch machen"
    • Skip Bo 08.04.2019 06:37
      Highlight Highlight Die Sozialismusparadise bedienten sich genauso der Ressourcen. Auch diese Leute hatten gerne geheizte Wohnungen und assen gerne Fleisch. Die systembedingte Mangelwirtschaft hat das aber verlässlich verhindert und so zu einem tieferen Verbrauch von Ressourcen geführt.
      Konsequenterweise müsste das Ziel nun die Manglewirtschaft sein...
    • dorfne 08.04.2019 07:55
      Highlight Highlight Wir müssen möglichst Alle ins Boot holen. Ideologie hat erst dann ihre Berechtigung, wenn die neuen Klimaallianzen bestehend aus GLP, Grüne, SP, EVP usw. nichts erreichen, weil sie die Interessen des Profits über das Klima gestellt haben. Der schwarze Block mit seinen Gewaltexzessen (s. G20-Gipfel in Hamburg) wär der Tod der Bewegung. Dann würde nicht mehr übers Klima gesprochen, sondern nur noch über die Gewalt.
    • rodolofo 08.04.2019 09:12
      Highlight Highlight Ich träume von einer Symbiose von "Kapitalismus" und "Sozialismus".
      Was betriebswirtschaftlich Sinn macht (nämlich Kostensenkungen, Rationalisierungen, Entlassungen, Shareholder-Value, Verlagerung der Produktion in Billigländer, Abwälzen "Externer Kosten" auf die Allgemeinheit und auf die Steuerzahler, Steuerflucht der Reichen in Steuer-Paradiese, etc. macht nämlich volkswirtschaftlich ÜBERHAUPT KEINEN SINN!
      Die Volkswirtschaft mit ihren LANGFRISTIGEN Nachhaltigkeits-Zielen lässt sich aber nur über demokratisch funktionierende, lokale, nationale und internationale Institutionen stärken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese #DefendEurope 08.04.2019 05:51
    Highlight Highlight Ziemlich unkritischer Artikel über Straftaten und Linksextremismus.. Watson könnte das ja eigentlich besser.
    • ujay 08.04.2019 06:22
      Highlight Highlight @Riese. Ziemlich plumper Versuch, diese Demo zu kriminalisieren.
    • walsi 08.04.2019 06:57
      Highlight Highlight @ujay: Das beschmieren der Türen ist Sachbeschädigung und somit eine Straftat. Natürlich dind es Linksextreme, da dir diese gedanklich nahe sind stört es dich nicht. So wie Leute, die eher rechts, sind mit Rechtsextremen weniger Mühe haben.
    • Roterriese #DefendEurope 08.04.2019 07:00
      Highlight Highlight @ujay

      Im Artikel "Rote Farbe an UBS-Türen". Das ist Sachbeschädigung und damit eine Straftat. Die Aktivist*innen kriminalisieren sich also selber
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gogl Vogl 08.04.2019 05:47
    Highlight Highlight Radikal? Das aus der bürgerlichen Ecke? Wow...
  • Füdlifingerfritz 08.04.2019 05:45
    Highlight Highlight Eine Herausforderung mehr für die Klima-Aktivisten: aufpassen, nicht von radikal-linken Störenfrieden unterwandert zu werden.
    • manhunt 08.04.2019 06:47
      Highlight Highlight es war klar, dass bei starkem zulauf auch trittbrettfahrer aufspringen würden, um die mediale aufmerksamkeit der proteste für eingene zwecke zu nutzen. umso wichtiger ist es jetzt, dass sich die klimaaktivisten klar von solchen strömungen abgrenzen.
    • flausch 08.04.2019 06:56
      Highlight Highlight Wird aber schwierig, zu erwarten, dass sich die Jugend nicht von der Jugend unterwandern lassen darf.
      Beträchtliche Teile der Jugend setzen sich mit radikal-Linken Theorien auseinander, da sie das Bewusstsein haben das Rechtsgerichteter Neoliberalismus diverse Schwächen hat. Es muss ja so schlimm sein wenn Jugendliche kritisch hinterfragen und dafür ein vorgegebenes Denkmuster verlassen.
    • Füdlifingerfritz 08.04.2019 07:22
      Highlight Highlight @flausch
      Zum Glück hat Sozialismus wie von besagtem Verein gewünscht keine Schwächen. ;-)
      Grundsätzlich gilt:
      Dinge hinterfragen = gut
      Sachen beschädigen oder zerstören = nicht gut
      So einfach ist das.
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